Die französische Pianistin Marie Lambert wurde 1994 geboren und erhielt ab dem fünften Lebensjahr Klavier- und Geigenunterricht. Ab 2015 studierte sie am Pôle Supérieur de Paris Boulogne-Billancourt (P.S.P.B.B.) und an der Universität Sorbonne, wo sie drei Jahre später parallel den Bachelor im Solofach Klavier in der Klasse von Prof. Billy Eidi sowie in Musikwissenschaft erwarb. Außerdem belegte sie die Fächer Korrepetition und Liedbegleitung bei Prof. Ariane Jacob und Prof. Philippe Biros. Erste Erfahrungen als Korrepetitorin machte sie mit der Mezzosopranistin Doris Lamprecht bei Gustav Mahlers Kindertotenliedern . Seit 2018 studiert sie im Masterstudiengang Korrepetition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart in der Klasse von Prof. Bernhard Epstein. Unter seiner Leitung war sie Korrepetitorin am Wilhelma-Theater Stuttgart für Die lustigen Weiber von Windsor sowie Henzes Elegie für junge Liebende . Im März 2020 wurde sie an die Junge Oper der Staatsoper Stuttgart als Orchesterpianistin für Philip Glassʼ Les Enfants terribles (ML: Sebastian Schwab) engagiert. Bei Meisterkursen und Sommerakademien konnte sie ihre Fähigkeiten in der Liedbegleitung bei Anne le Bozec, Markus Hadulla, Mitsuko Shirai, Erika Guiomar und Francis Perron sowie am Klavier bei Pascal Devoyon und Pascal Nemirovski vertiefen. Seit der Spielzeit 2020/21 ist sie als Korrepetitorin Mitglied im Internationalen Opernstudio NRW. Foto: (c) Gerardo Garciacano
Die japanische Pianistin Mari Miura absolvierte 2011 ihren Bachelor im Hauptfach Klavier an der University of Music in Tokio. Ergänzend besuchte sie Meisterkurse für Korrepetition an der International Academy of Music in Rom, dem Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand sowie bei der Riccardo Muti Italian Opera Academy. 2017/18 wirkte sie in der Accademia des Teatro alla Scala als Korrepetitorin und betreute dort u. a. Humperdincks Hänsel und Gretel , Rossinis Barbiere di Siviglia , Cherubinis Alì Babà sowie Donizettis Elisir d’amore und Don Pasquale unter so namhaften Dirigenten wie Marc Albrecht, Riccardo Chailly und Paolo Carignani. Seit 2016 begleitete sie mehrere Rezitals und korrepetierte diverse Opernproduktionen in Italien, u. a. La Cenerentola und Il trovatore bei der Konzertvereinigung Ente Concerti Marialisa de Carolis im sardischen Sassari. Zudem hat sie umfangreiche Erfahrung als Continuospielerin. 2016 gewann sie den ersten Preis beim XI. Internationalen Wettbewerb für Klavierbegleitung „Ottorino Respighi“, 2019 erhielt sie ein Stipendium für die Bayreuther Festspiele. Seit der Spielzeit 2020/21 ist sie als Korrepetitorin Mitglied im Internationalen Opernstudio NRW. Foto: (c) Gerardo Garciacano
Der britische Tenor Adam Temple-Smith beendete das Royal Northern College of Music im Jahr 2016 und ist seitdem Schüler des preisgekrönten Tenors Ben Johnson. Bis Juni 2019 war er Teil des Young Artist Studio der National Opera London. Engagements führten ihn auf die Bühnen mehrerer nationaler und internationaler Festivals und Musikakademien. So stand er bei der Musikakademie Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano als Sargeant Lombardi in Stephen Sondheims Passion auf der Bühne, beim Southrepps International Festival als Misael in Burning Fiery Furnace und beim Garsington Opera 2018 als Erster Geharnischter in Die Zauberflöte . Beim Festival Aix-en-Provence konnte er als Cover von Tom Rakewell in The Rake ’ s Progress im Jahr 2017 Erfahrungen sammeln. Größere Partien übernahm er u. a. bei den British Young Operas in Don Giovanni als Don Ottavio sowie als Ferrando in Così fan tutte und Lysander in A Midsummer Night’s Dream in den Produktionen des Royal Northern College of Music. In der Spielzeit 2018/19 gab Adam Temple-Smith sein Debüt an der Welsh National Opera als Mücke und Zweitbesetzung des Schulmeisters in Das schlaue Füchslein . 2019/20 wurde er Mitglied im Opernstudio NRW. Foto: (c) Gerardo Garciacano
Der koreanische Sänger war 1993–2004 Mitglied der Berliner Staatsoper und wurde hier 2018 mit dem Titel „Kammersänger“ ausgezeichnet. In den letzten Jahren war der gefragte Bassist an allen renommierten Opernhäusern in Europa und Übersee zu hören, u. a. an der Wiener Staatsoper ( Faust, Die Zauberflöte, Parsifal, Don Carlo, Tristan und Isolde, Tannhäuser ), Berliner Staatsoper ( Simon Boccanegra, Lohengrin, Das Rheingold, Eugen Onegin, Tannhäuser, Die Meistersinger von Nürnberg, Die Zauberflöte ), am Teatro alla Scala ( Das Rheingold, Don Giovanni, Il trovatore, Fidelio ), der Metropolitan Opera New York ( Lucia di Lammermoor, Les Troyens, Maria Stuarda, Don Giovanni, Guillaume Tell ), der Bayerischen Staatsoper München ( Parsifal, Der fliegende Holländer, Tristan und Isolde, Il trovatore ), Staatsoper Hamburg ( Parsifal ), Semperoper Dresden ( Simon Boccanegra, Lohengrin ), dem Royal Opera House London ( Lohengrin, Lucia di Lammermoor ), dem Gran Teatre del Liceu Barcelona ( Tristan und Isolde ), der Opéra National de Paris ( La forza del destino, Luisa Miller, Aida, Rigoletto ) und der Oper Frankfurt ( Don Carlo ). Außerdem gastierte er bei den Bayreuther Festspielen ( Tristan und Isolde, Parsifal, Die Walküre, Der fliegende Holländer ), den Salzburger Festspielen, den Osterfestspielen Salzburg und den Dresdner Musikfestspielen. Dabei arbeitet er mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Daniel Barenboim, Christian Thielemann, Bertrand de Billy, Semyon Bychkov, Fabio Luisi, Zubin Mehta und James Levine u. a. zusammen. An der Oper Dortmund ist Kwangchul Youn 2019/20 als Heinrich der Vogler ( Lohengrin ) zu erleben. Foto: (c) Agentur
Die gebürtige Hildesheimerin begann ihre künstlerische Laufbahn am Theater für Niedersachsen, wo sie u. a. als Mary in der Deutschen Erstaufführung von Der geheime Garten zu sehen war. 2014 begann sie an der Folkwang Universität der Künste ihr Studium im Fachbereich Musical, wo sie Gesangsunterricht bei Noelle Turner erhielt. Schon währenddessen war Sarah Wilken im Rathaus Theater Essen als Primadonna in Hello Again , als Anne in Goethe! – Auf Liebe und Tod sowie an den Opern Dortmund und Bonn in Sunset Boulevard zu sehen. Nach ihrem Studium führten sie Engagements an die Oper Bonn ( Evita ), zu den Bad Gandersheimer Domfestspielen ( Fame, Jedermann ) sowie ans Düsseldorfer Schauspielhaus (Deutsche Erstaufführung von David Bowies Lazarus ). In der Spielzeit 2019/20 stand sie an der Oper Dortmund als stumme Fenella in Aubers La muette de Portici sowie als Tänzerin in Jekyll & Hyde auf der Bühne, wohin sie für die Wiederaufnahme des Musicals in der Spielzeit 2020/21 zurückkehrt. Foto: (c) Julia Lormis
Frank Voß, geboren 1962 in Hamburg, absolvierte seine Schauspielausbildung an dem Schauspielstudio Maria Körber/Joachim Kerzel. 1988 gab er sein Debüt am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg bei den Calderon Festspielen im Götz von Berlichingen . Es folgten Engagements am Stadttheater Ingolstadt, Theater Dortmund und Schauspiel Köln. Unter der Intendanz von Günter Krämer spielte er u. a. Philoktet, Jeffrey, Oberon, Theseus und Henri IV. Mit Tod eines Handlungsreisenden , welches sehr erfolgreich am Alten Schauspielhaus in Stuttgart lief, ging er 2018 auf Tournee. Ebenfalls in Stuttgart spielte er den Vater in Vincent will Meer , den rechtsradikalen Politiker in der Revue Tanz auf dem Vulkan und den Anwalt Biegler ( Terror ). Als freischaffender Schauspieler und Regisseur gastiert und inszeniert Frank Voß seit 2000 u. a. am Alten Schauspielhaus in Stuttgart, dem Fritz-Rémond-Theater und der Komödie in Frankfurt, Grenzlandtheater Aachen und Theater im Bauturm Köln. Neben seiner Theaterarbeit ist Frank Voß seit 1995 regelmäßig in zahlreichen Fernseh- und Werbeproduktionen zu sehen, u. a. in Alle Jahre wieder, Cobra 11, Danni Lowinski, SOKO Köln, Tatort Köln und Münster und Hotel Heidelberg . Sein Wirkungsfeld erweitert Frank Voß als Sprecher in Rundfunk- und Unterhaltungsproduktionen. An der Oper Dortmund war er zuletzt in Roxy und ihr Wunderteam zu sehen und kehrt in der Spielzeit 2019/20 als Prof. Dr. Hinzelmann ( Im weißen Rössl ) zurück. Foto: (c) Urban Ruths
Jessica Trocha schnupperte das erste Mal Bühnenluft an der Oper am GiL in ihrer Heimatstadt Marl. Seit 2016 studiert sie Darstellende Künste an der Folkwang Universität der Künste. In der Spielzeit 2017/18 verkörperte Jessica die Rolle der Jean in der Produktion von Sunset Boulevard am Theater Bonn. 2018 wirkte sie in der Try-Out-Produktion des Musicals Knockin’ On Heaven’s Door im Pina Bausch Theater in Essen mit. An der Oper Dortmund war sie in der Spielzeit 2018/19 bereits in der Partie der Graziella in West Side Story zu erleben und kehrt in den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 als Nellie in Jekyll & Hyde auf die Bühne des Opernhauses zurück. Foto: (c) Felix Rabas
Tomas Stitilis wurde 1993 in Litauen geboren und konnte bereits vor seinem Studium Erfahrung als Darsteller sowie als Regieassistent sammeln. An der Musikschule des Emslandes war er 2013 in der Produktionen Du bist in Ordnung , Charlie Brown und Der kleine Horrorladen jeweils in den Titelrollen zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 stand Tomas Stitilis in den Rollen Wunderkind/Cliff in Sunset Boulevard an der Oper Dortmund auf der Bühne und übernahm die Rolle des Wunderkinds auch 2017/18 in der Produktion am Theater Bonn. In der Try-Out-Fassung von Goethe! – Auf Liebe und Tod spielte er 2017 den Schleyn. In der Spielzeit 2018/19 verkörperte er an der Oper Dortmund A-Rab in der West Side Story und kehrt in den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 als Piccolo ( Im weißen Rössl ) zurück. Foto: (c) Claudia Dilay Hauf