Ouvertüre zum Trauerspiel Coriolan c-Moll op. 62 Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 95 Orchesterfassung von Gustav Mahler Ouvertüre Leonore III op. 72b Radikal heißt bei Beethoven: nichts beruhigen. Seine Musik will etwas in Bewegung bringen. Sie kommt aus einer Zeit, in der Ordnungen kippen, Privilegien wackeln, Rufe nach Freiheit laut werden. Beethoven schiebt diese Unruhe in viele seiner Kompositionen. Er überzieht Formen, dehnt Zeit, lässt Dinge eskalieren – und zwingt uns, hinzuhören. Diese Radikalität fühlt sich heute vertraut an. In einer Gegenwart voller Reibung, Überforderung und Richtungsfragen klingt seine Musik nicht historisch, sondern notwendig. Das Leben als Wimpernschlag der Geschichte verliert sich nicht in fragiler Hoffnung. Flucht nach vorn! In einer Sackgasse nützt ein Rückspiegel schließlich herzlich wenig. Entdecken Sie die Musik des radikalen Beethovens als zeitlosen Klang, der Veränderung sucht und mit ihren Folgen ringt. Zum Konzert Beethoven, der Träumer
Ouvertüre zum Trauerspiel Egmont f-Moll op. 84 Romanze für Violine und Orchester G-Dur op. 40 Cavatina aus dem Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130 Klaviersonate Nr. 30 E-Dur op. 109 7. Sinfonie A-Dur op. 92 Träumen heißt bei Beethoven nicht, sich selbst in Watte zu wickeln. Es heißt, trotz aller widriger Umstände an Liebe zu glauben. An Natur, die nicht nur Hintergrundbild ist. An eine Nähe, die nicht sofort ironisch gebrochen werden muss. Seine Musik erlaubt Gefühle, die man heute schnell wegmoderiert. Sie nimmt sich Zeit für Zärtlichkeit – und hat keine Angst davor, groß zu klingen. Vielleicht ist das heute schon subversiv: In einer Welt, die Effizienz liebt und Gefühle gern in Emojis packt, wirkt Beethoven erstaunlich unerschrocken. Er träumt nicht von Belanglosigkeiten, falschen Belohnungen, flüchtigen Dopaminkicks. Er träumt von einer besseren Wirklichkeit. Und bleibt dabei hartnäckig. Lassen Sie uns gemeinsam dem träumenden Beethoven folgen. Nicht in einen Moment zwischen Schlaf und Erwachen, sondern mit offenen Augen. Als wache Vorstellung davon, wie schön die Welt sein kann. Zum Konzert Beethoven, der Radikale
Mehr als 16.000 verkaufte Karten und ein Umsatz von rund 848.000 Euro am ersten Verkaufstag markieren einen Rekord zum Vorverkaufsstart für die Spielzeit 2026/27. Bereits am 30. Juni 2026 sicherten sich tausende Besucher*innen Karten für das Programm von Oper, Ballett, Dortmunder Philharmonikern, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater sowie der Akademie für Theater und Digitalität. Die Spielzeitpause am Theater Dortmund hat begonnen. Zum Abschluss einer durchweg erfolgreichen Spielzeit 2025/26 zeigen die Auswertungen des Vorverkaufsstarts bereits eindeutig, wie groß die Vorfreude auf die kommende Saison ist: Am 30. Juni 2026 wurden insgesamt 16.125 Karten mit einem Umsatz von 848.332,46 Euro verkauft – ein neuer Rekord für das Theater Dortmund . Schon am Morgen bildeten sich lange Schlangen vor dem Kundencenter, während gleichzeitig zahlreiche Buchungen telefonisch und online eingingen. Um 10:05 Uhr befanden sich rund 2.000 Menschen im Webshop, weitere 3.000 warteten zu diesem Zeitpunkt im digitalen Wartebereich. Innerhalb nur einer Minute wurden 923 Karten verkauft. Die Nachfrage verteilte sich über alle Produktionen aller Sparten des Theater Dortmund. Persönliche Beratung im Kundencenter, telefonischer Verkauf und der Webshop liefen ab 10:00 Uhr parallel, um die außergewöhnlich hohe Zahl an Buchungswünschen zu bearbeiten. „Natürlich haben wir uns sehr darüber gefreut, dass der neue Spielplan offenbar auf so große Resonanz stößt. Außerdem war es eine schöne Bestätigung dafür, dass unsere Vertriebs- und Marketingmaßnahmen, die technischen Prozesse und die enge Zusammenarbeit mit unserem Ticketanbieter genau die Wirkung entfalten, die wir uns erhofft haben. Am beeindruckendsten war für mich aber, wie souverän unser Team im Kundencenter diesen Ansturm gemeistert hat. Das war schon ein besonderer Tag!“, sagt Cornelia Knör, Leiterin Vertrieb des Theater Dortmund. Starkes Signal für Dortmund Der Rekord schließt an eine Spielzeit mit hoher Auslastung und großer öffentlicher Resonanz an. Oper, Ballett, Dortmunder Philharmoniker, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater sowie die Akademie für Theater und Digitalität erreichten mit ihren Produktionen, Konzerten, Vermittlungsangeboten und künstlerischen Forschungsprojekten ein vielfältiges Publikum. Die hohe Nachfrage gilt dem Programm des gesamten Hauses. Große Premieren und Wiederaufnahmen stehen in der Spielzeit 2026/27 neben Konzerten, Festivals, Angeboten für Kinder und Familien, internationalen Kooperationen und Projekten an unterschiedlichen Orten Dortmunds. „Dieser Vorverkaufsstart ist ein unübersehbares Zeichen dafür, welchen Stellenwert das Theater Dortmund für die Menschen hat. Gerade in einer Zeit angespannter Haushalte und bundesweiter Kürzungen im Kulturbereich zeigt sich: Kultur ist kein Zusatz, sondern ein zentraler Bestandteil einer lebendigen und attraktiven Stadt. Die enorme Nachfrage bestätigt unseren Kurs und gibt uns Rückenwind, das Theater Dortmund gemeinsam mit der Stadt mutig und mit hoher künstlerischer Qualität weiterzuentwickeln“, erklärt Tobias Ehinger, Geschäftsführender Direktor des Theater Dortmund. Vorfreude auf den Saisonauftakt mit Präsenz bei den Bayreuther Festspielen Bereits während der regulären Spielzeitpause ist das Theater Dortmund bei den Bayreuther Festspielen präsent. Am 3. August 2026 wird dort Brünnhilde brennt! als Koproduktion der Oper Dortmund mit den Bayreuther Festspielen konzertant uraufgeführt. Marcus Lobbes, Intendant der Akademie für Theater und Digitalität, kuratiert zudem den Jubiläumsring zum 150-jährigen Bestehen der Bayreuther Festspiele. Damit setzt das Theater Dortmund noch vor der Wiederaufnahme des regulären Spielbetriebs erste künstlerische Akzente der neuen Saison.
22.07.2026
Wie beeinflusst Musik unsere Gesundheit - und wie prägt Krankheit die Musik? Erleben Sie einen außergewöhnlichen Abend, an dem Musik und Medizin miteinander ins Gespräch kommen. Musikerinnen und Musiker des Kammerensembles der Dortmunder Philharmoniker musizieren gemeinsam. Im Dialog mit den Chefärzten des St. Johannes Hospitals Dortmund - Priv.-Doz. Dr. Ralf Georg Meyer, Priv.-Doz. Dr. Guido Dohmen und Priv.-Doz. Dr. Jan Peter Thomas - und Generalmusikdirektor Jordan de Souza entstehen spannende Einblicke in die Wechselwirkungen von Musik, Gehirn, Herz und Seele. Moderiert wird der Abend vom Musikjournalisten Univ.-Prof. Dr. phil. Holger Noltze. Freuen Sie sich auf faszinierende medizinische Impulse, anregende Diskussionen und Live-Musik - von Borodin und Beethoven bis hin zu Apocalyptica. Programm: Impuls und Diskussion: BEETHOVEN - MUSIKALISCHES GENIE MIT FORTSCHREITENDEM HÖRVERLUST Impuls und Diskussion PRIV.-DOZ. DR. MED. JAN PETER THOMAS Impuls und Diskussion: KNOCKINON HEAVENS DOOR - ROCK-POP-MUSIK IM HERZ-OP PRIV.-DOZ. DR. MED. GUIDO DOHMEN Impuls und Diskussion: CANCER - CONCERTS - COPING MUSIK ALS WEG ZU SEELISCHER GESUNDHEIT BEIM UMGANG MIT KREBS PRIV.-DOZ. DR. MED. RALF GEORG MEYER _ Veranstalter: SJG St. Paulus GmbH Tickets unter: medizin meets musik am 09.09.2026 in Dortmund - Rausgegangen Dortmund