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Oper

Stéphanie Müther

Ensemble Oper

Die dramatische Sopranistin Stéphanie Müther sang kürzlich mit großem Erfolg ihren ersten kompletten Ring-Zyklus als Brünnhilde am Theater Chemnitz. Sie interpretierte die gleiche Rolle an der Biwako Hall in Kyoto (Japan) sowie in den kommenden Spielzeiten im neuen Ring an der Oper Dortmund.

Sie begann als Mezzosopranistin in Partien wie Herodias in Salome und Fioretta in Ruggero Leoncavallos I Medici sowie Sesto in La clemenza di Tito, vervollständigte aber 2016 erfolgreich ihren Fachwechsel und gab ein fulminantes Debüt im dramatischen Sopranfach als Lady Macbeth am Theater Erfurt. Zu ihren Auszeichnungen gehören das Colette-Mosetti-Stipendium 2001 und das Bayreuth-Stipendium 2013. Sie arbeitete mit Regisseur:innen wie Katharina Thalbach, Michael Hampe und Vera Nemirova sowie Dirigent:innen wie Claudio Abbado, Mariss Jansons, Charles Dutoit und Joana Mallwitz zusammen. Am Konservatorium Genf, Standort Neuchâtelois, absolvierte sie ein Masterstudium unter der Leitung von Jeanne Roth und war 2005–2007 Mitglied des Schweizer Opernstudios. In Zusammenarbeit mit Ion Buzea perfektioniert sie ihr aktuelles und künftiges Opernrepertoire und ergänzte es kürzlich um Tosca in Giaccomo Puccinis gleichnamiger Oper, Isolde in Tristan und Isolde sowie Färberin in Die Frau ohne Schatten. Darüber hinaus widmet sie sich ebenfalls der spanischen Gesangsliteratur, die ihr durch die Arbeit mit Teresa Berganza nähergebracht wurde.

An der Oper Dortmund debütierte sie in der Spielzeit 2018/19 mit großem Erfolg als Turandot und sang 2019/20 Ortrud in Lohengrin. 2020/21 ist sie als Brünnhilde in Die Walküre zu erleben.

Foto: (c) Julian Baumann