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Quanto amore!

Eine Liebeserklärung an die Oper • Operngala

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Quanto amore!

Der Silvesterabend ist für viele ein ganz besonderer Tag im Jahr: Einerseits rekapituliert man das Erlebte und zieht vielleicht sogar Bilanz, andererseits blickt man voller Hoffnung nach vorne. Welche Überraschungen und Veränderungen wird das neue Jahr wohl bereit halten? Zu den Sehnsüchten, deren Erfüllung sich viele in diesen Tagen wünschen, gehört oft auch die Liebe.

Darum ist die festliche Silvestergala 2020/21 diesem Thema gewidmet: „Quanto amore!“ – „Wie viel Liebe!“, staunt Adina in Gaetano Donizettis wundervoller Opera buffa L’elisir d’amore. Weil sich der hoffnungslos romantische Nemorino keinen Liebestrank für seine Angebetete leisten kann, lässt er sich als Soldat verpflichten, um wieder liquide zu sein. Die Liebe ist wohl der Dreh- und Angelpunkt der meisten Opernstoffe, und das ist auch kein Wunder: Schmetterlinge im Bauch, brennende Leidenschaft oder sehrende Eifersucht – sie ist verbunden mit großen Gefühlen, die nur darauf warten, in Klänge gesetzt zu werden. Alle großen Komponisten haben sich davon inspirieren lassen und zeigen mit ihren vielseitigen Werken, wie breit gefächert das Liebesspektrum ist. Georges Bizets heißblütige Carmen, Hauptfigur der gleichnamigen Oper, verdreht gleich zwei Männern den Kopf und stürzt sich damit selbst ins Unglück. Soweit lässt es wiederum der gewiefte Casanova Don Giovanni in Wolfgang Amadeus Mozarts dämonischer Oper gar nicht erst kommen: Er vergnügt sich mit jeder Frau stets nur einmal – denn was würden nur all die anderen sagen, wenn sie nicht in den Genuss seiner Fähigkeiten kämen!

In Camille Saint-Saëns hochdramatischer Oper Samson et Dalila wird die Liebe wiederum zur todsicheren Waffe im Kampf um Glauben und Macht. Die Philisterin Dalila verführt den Gott-Geweihten Samson nach allen Regeln der Kunst und beraubt ihn so seiner außergewöhnlichen Kraft. Ein gespaltenes Verhältnis zur Liebe hat schließlich Giuseppe Verdis unglückliche Protagonistin Violetta Valéry in der berühmten Oper La traviata: Als Kurtisane lebt sie ein trügerisches Leben voll rauschender Feste und käuflicher Liebe – und muss zuletzt an ihren wahren Gefühlen zu Grunde gehen …

Quanto amore! zu Gast im Theater Winterthur (Änderungen vorbehalten):

Georges Bizet, Carmen
Ouvertüre
Près des remparts de Séville (Marie Karall / James Lee)
Votre Toast (Mandla Mndebele)
La fleur que tu m’avais jetée (James Lee)
C’est toi? C’est moi! (Marie Karall / James Lee)

Gaetano Donizetti, L’elisir d’amore
Quanto amore! Ed io spietata! (Anna Sohn / Denis Velev)
Una furtiva lagrima (Sungho Kim)
Prendi, prendi per me sei libero…Il mio rigor dimentica (Anna Sohn / Sungho Kim)

- PAUSE -

Wolfgang Amadeus Mozart, Die Zauberflöte
Dies Bildnis ist bezaubernd schön (Sungho Kim)

Wolfgang Amadeus Mozart, Don Giovanni
Madamina, il catalogo è questo (Denis Velev)

Georges Bizet, Carmen
Vorspiel 3.Akt
Les tringles des sistres tintaient (Marie Karall)

Ruggiero Leoncavallo, I pagliacci
Recitar ... (James Lee)

Giuseppe Verdi, Un ballo in maschera
Eri tu (Mandla Mndebele)

Giuseppe Verdi, La traviata
È Strano… Sempre libera! (Anna Sohn / Sungho Kim)

Termine

Extra Dezember 202031DonnerstagOpernhaus15:00 Uhr
Tagesbesetzung
Tagesaktuelle Besetzung am 31. Dezember 2020

Sopran  Anna Sohn, Sooyeon Lee
Mezzosopran  Marie Karall
Tenor  Sungho Kim
Tenor  James Lee

Bariton  Mandla Mndebele
Bass  Denis Velev
Musikalische Leitung  Motonori Kobayashi

Extra Dezember 202031DonnerstagOpernhaus20:00 Uhr
Tagesbesetzung
Tagesaktuelle Besetzung am 31. Dezember 2020

Sopran  Anna Sohn, Sooyeon Lee
Mezzosopran  Marie Karall
Tenor  Sungho Kim
Tenor  James Lee

Bariton  Mandla Mndebele
Bass  Denis Velev
Musikalische Leitung  Motonori Kobayashi

Weitere Termine in Dortmund am 10. und 29. Januar 2021

Gesamtbesetzung

Sopran Anna Sohn, Sooyeon Lee
Mezzosopran Marie Karall
Tenor Sungho Kim
Tenor James Lee
Bariton Mandla Mndebele
Bass Denis Velev

Moderation Heribert Germeshausen
Musikkollegium Winterthur

Musikalische Leitung Motonori Kobayashi
Studienleitung Thomas Hannig
Produktionsleitung Fabian Schäfer
Inspizienz Alexander Becker, Ulas Nagler