Schauspiel • Ab Mai 2022

Depeche Mode

Aus dem Ukrainischen von Juri Durkot und Sabine Stöhr • Textfassung von Markus Bartl nach dem Roman „Depeche Mode“ von Serhij Zhadan • Bearbeitung Sabine Reich

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Depeche Mode

Am 24.02.2022 meldeten die Medien den Beginn des Angriffs Russlands auf die Ukraine, doch der Krieg begann lange davor. In seinen Romanen, Gedichten und Tagebüchern beschreibt der ukrainische Autor Serhij Zhadan wie der Krieg näher kommt, sich anschleicht, unter die Haut geht und die Menschen verändert, bis er ausbricht und seine ganze Gewalt zeigt – und wie dann Menschen immer noch weitermachen, weiter leben. Zhadan lebt in Charkiw und berichtet von dort über die aktuellen Entwicklungen.

Mit seinem ersten Roman Depeche Mode, den wir in einer Fassung von Markus Bartl zeigen, erzählt er aus seiner Jugendzeit. Wir reisen zurück ins Jahr 1993 nach Charkiw, in stillgelegte Fabriken, neu eröffnete Werbeagenturen und gehen mit den drei Freunden Dog Pawlow, Wasja Kommunist und dem Ich-Erzähler Zhadan, neunzehn Jahre alt und arbeitslos, auf einen Road-Trip durch die Anarchie der postsowjetischen Umbruchszeit. Die drei machen sich auf den Weg um ihren Kumpel Sascha Zündkerze zu finden. Sie müssen ihm mitteilen, daß sich sein Stiefvater erschossen hat. Ihre Suche führt sie auf ein verfallendes Fabrikgelände, wo sie eine Molotow-Büste klauen, zu einem befreundeten Dealer und schließlich per Nahverkehrszug ins Pionierlager „Chemiker“, wo Zündkerze als Betreuer arbeitet.

Termine

Mai 202229SonntagSchauspielhaus18:00 Uhr – 20:00 Uhr (keine Pause)
Tagesaktuelle Besetzung am 29. Mai 2022

Juni 202225SamstagSchauspielhaus19:30 Uhr – 21:30 Uhr (keine Pause) Einführung: 19:00 Uhr
Tagesaktuelle Besetzung am 25. Juni 2022

Weitere Termine folgen.

Besetzung

Regie Dennis Duszczak
Ausstattung Thilo Ullrich
Sounddesign Lutz Spira
Dramaturgie Sabine Reich
Licht Stefan Gimbel
Ton Christoph Waßenberg, Gertfried Lammersdorf
Regieassistenz Ruven Bircks
Bühnenbildassistenz Meike Kurella
Kostümassistenz Ksenia Sobotovych
Inspizienz Christoph Öhl
Soufflage Violetta Ziegler

Die im Bühnenbild verwendete Sonne wurde von Lili Anschütz entworfen.