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Ein neues Kapitel in der Wagner-Welt

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Ein neues Kapitel in der Wagner-Welt

Bayreuth/Dortmund. Mit der gemeinsamen Uraufführung Brünnhilde brennt kündigen die Oper Dortmund und die Bayreuther Festspiele eine außergewöhnliche künstlerische Kooperation im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums der Festspiele 2026 an. Das musikalische Bühnenwerk von Bernhard Lang (Komposition) und Michael Sturminger (Libretto) entsteht als Auftragsarbeit der Oper Dortmund und der Bayreuther Festspielen. Im Zentrum von Brünnhilde brennt steht eine der berühmtesten Figuren der Operngeschichte – und ihre innere Zerrissenheit. Brünnhilde träumt, gefangen im ewigen Feuer des Walkürenfelsens, aus dem sie nie wirklich befreit wurde. Aus diesem Albtraum erwacht Hermine – eine Opernsängerin, aufgewühlt und schweißgebadet. Zwei Frauen, eine Identität, ein Spiel mit Realität und Fiktion – zwischen Mythos, Bühne und Selbstbefragung. Ein musikalisches Spiel mit dem Feuer, das sich der Auseinandersetzung mit unserem kulturellen Erbe stellt. Nachdem die Bayreuther Festspiele mit der Idee einer Kooperation an die Oper Dortmund herantraten, entwickelte Opernintendant Heribert Germeshausen das dramaturgische Konzept und trieb das Projekt gemeinsam mit Katharina Wagner, künstlerische Leiterin der Bayreuther Festspiele, mit großem Engagement voran. „Ich schätze die intensive und zugleich herzliche Zusammenarbeit mit den Bayreuther Festspielen schon jetzt sehr“, so Opernintendant Heribert Germeshausen. „Diese Koproduktion zeigt eindrucksvoll, dass die Oper Dortmund insbesondere Dank des Festivalformat Wagner-Kosmos als eine der ersten Adressen der heutigen Wagner-Rezeption außerhalb Bayreuths wahrgenommen wird sowie als Inbegriff eines innovativen und kreativen Opernhauses.“ Nach ihrer konzertanten Uraufführung am 03. August 2026 im Rahmen der Bayreuther Festspiele, wird Brünnhilde brennt am 04. April 2027 ihre Dortmunder Premiere und damit zugleich ihre szenische Uraufführung erleben. Die letzte Vorstellung am 21. Mai 2027 findet im Rahmen des Festivals Wagner-Kosmos VII statt. Brünhilde brennt des höchst renommierten österreichischen Kreativteams Bernhard Lang und Michael Sturminger wird vom international gerade für seine Dirigate von Musik des 20. und 21. Jahrhundert gefeierten Jonathan Stockhammer geleitet, der junge aufstrebende Regisseur Neil Barry Moss führt Regie. Konzertante Uraufführung im Friedrichsforum Bayreuth Mo, 03. August 2026 Szenische Uraufführung im Opernhaus Dortmund So, 04. April 2027 Letzte Vorstellung: Fr, 21. Mai 2027 im Rahmen des Wagner-Kosmos VIII Die Produktion wird gefördert vom Fonds Neues Musiktheater sowie vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.

24.07.2025

Große Träume, ungleiche Chancen: Uraufführung von „Job Safari“ im Kinder- Und Jugendtheater

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Große Träume, ungleiche Chancen: Uraufführung von „Job Safari“ im Kinder- Und Jugendtheater

Psychologin. Rechtsanwältin. Rettungssanitäterin. Reich. Berühmt. Oder einfach sorgenfrei. Genau diese Träume stehen im Zentrum von Job Safari , einem Auftragswerk der Autorin Elisabeth Pape, das am Freitag, 13. Februar im Kinder- und Jugendtheater Dortmund seine Uraufführung feiert. Unter der Regie von Benedikt Grubel zeigt das Stück auf humorvolle und nachdenkliche Weise, wie junge Menschen zwischen Wunschträumen, Lebensrealitäten und gesellschaftlichen Erwartungen ihren eigenen Weg finden. Freundschaft, Zukunft und Realität Im Mittelpunkt stehen die besten Freundinnen Leonore und Ranja. Für Ranjas Familie ist der Lebensweg klar vorgezeichnet, sie soll in die Fußstapfen ihrer Mutter treten, die Ärztin ist. Leonore wächst dagegen bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, die mit dem Alltag kämpft. Gemeinsam entdecken die beiden Mädchen, wie sehr persönliche Werte, Herkunft und soziale Bedingungen ihre Pläne für die Zukunft prägen. In ihrer fantasievollen Job Safari probieren sie verschiedene Berufe aus, träumen von Geld, Erfolg und Berühmtheit und erkennen, dass nicht alle Wünsche mit der Realität übereinstimmen. Von der Idee zum Stück Job Safari entstand in Kooperation mit der Marie-Reinders-Realschule Dortmund: In Workshops entwickelten Schüler*innen der 7. Klasse ihre Vorstellungen von Arbeit, Geld und Zukunft und brachten ihre eigenen Erfahrungen und Träume mit auf die Bühne. Das Ergebnis ist ein authentisches und gesellschaftlich relevantes Theatererlebnis, das Themen wie Klassismus, Wohlstandsunterschiede und Zukunftsängste sensibel verhandelt. Die Autorin Elisabeth Pape, geboren 1995, studierte Theater- und Literaturwissenschaft sowie Szenisches Schreiben. Ihr Stück Extra Zero wurde 2023 mit dem Kleist-Förderpreis ausgezeichnet, ihre Texte erscheinen im Rowohlt Theaterverlag. Im Oktober 2025 erschien ihr Debütroman Halbe Portion im Suhrkamp Verlag. Neben ihrer Theaterarbeit leitet sie Literaturworkshops und engagiert sich ehrenamtlich bei der „Nummer gegen Kummer“. Team und Ensemble Regie führt Benedikt Grubel, die Ausstattung stammt von Mari-Liis Tigasson, für Musik und Sound ist Hannes Wittmer verantwortlich, Dramaturgin ist Jacqueline Rausch, und auf der Bühne stehen die Ensemblemitglieder Thomas Ehrlichmann, Annika Hauffe, Sar Adina Scheer und Johanna Weißert. Premiere, Termine und Tickets Die Premiere findet am Freitag, 13. Februar im Kinder- und Jugendtheater (Sckellstraße 5-7) statt. Weitere Vorstellungen sind am Sonntag, 15. Februar, 18 Uhr, Dienstag, 3. März, 11 Uhr, Mittwoch, 4. März, 11 Uhr, Freitag, 6. März, 11 Uhr und Sonntag, 8. März, 18 Uhr. Tickets kosten 8 € / ermäßigt 4 € und sind an der Theater im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ erhältlich.

12.02.2026

Das Ballett Dortmund feiert deutsche Erstaufführung von „Frida“

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Das Ballett Dortmund feiert deutsche Erstaufführung von „Frida“

Frida feiert am Theater Dortmund seine Deutschlandpremiere. Eindrucksvoll würdigt dieses Ballett das intensive Leben und das vielschichtige Werk der zur Ikone gewordenen Malerin Frida Kahlo. Die Choreografin Annabelle Lopez Ochoa, ab dieser Spielzeit als Artist in Residence beim Ballett Dortmund, verwandelt Kahlos von Schmerz, Leidenschaft und Kreativität geprägte Biografie in eine Reihe eindringlicher Szenen, die von ihren berühmtesten Gemälden und von Erlebnissen, die die Malerin geprägt haben, inspiriert sind. Statt einer linearen Erzählung entstehen Bilder, die zentrale Momente eines Lebens für die Kunst und für das Leben selbst einfangen. Mit einem feinen Verständnis für die weibliche Emotionalität lässt Lopez Ochoa Tanz und Malerei miteinander verschmelzen, indem sie Frida Kahlos einzigartigen Stil in die Choreografie integriert. Schwarze Kästen auf der Bühne symbolisieren dabei Kahlos lange bettlägerige Phasen, während tänzerische Alter Egos ihre Träume, ihre innere Welt zum Ausdruck bringen. Die Bewegung spiegelt Intensität und Ausdruckskraft der Kunst wider. Im Bühnen- und Kostümbild von Dieuweke van Reij werden zentrale Elemente aus Kahlos Werken aufgegriffen: Skelette, mexikanische Trachten und ein Meer an Farben, das Kahlos künstlerische Reise repräsentiert. Monochrome Töne zu Beginn wandeln sich in ein farbenprächtiges Spektakel, sobald Frida Kahlo die Malerei als Ausdrucksmittel entdeckt. In die von mexikanischen Klängen inspirierte Musik von Auftragskomponist Peter Salem sind auch Lieder von Kahlos Freundin Chavela Vargas integriert, was die Atmosphäre und die packende Emotionalität der Aufführung noch befeuert. Annabelle Lopez Ochoa hat mit Frida im Jahr 2020 für das Het Nationale Ballet in Amsterdam ein bewegendes Werk geschaffen, das Kahlos Schmerz und Resilienz kraftvoll zum Ausdruck bringt. Diese Kraft, die direkt von der Kunst Frida Kahlos ausgeht, wird nun in der Spielzeit 2025/26 auf der Bühne des Dortmunder Opernhauses erlebbar. Die Produktion erfolgt in Zusammenarbeit mit der Oper Wrocław. Tickets sind an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ erhältlich.

30.01.2026

Teaser: Grease

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Teaser: Grease

Das Rock’n Roll Musical Buch, Musik und Texte von Jim Jacobs und Warren Casey Enthält die Songs „Grease“, „Sandy“, „Hopelessly Devoted To You“, „You’re The One That I Want“ in einem Arrangement von Robert Stigwood Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser

Uraufführung: „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“

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Uraufführung: „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“

Die Oper Dortmund bringt Jens Raschkes preisgekröntes Jugendstück Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute erstmals in einer Opernversion für Jugendliche ab 12 Jahren auf die Bühne des Dortmunder Operntreffs. Komponist Edzard Locher hat das Stück eigens für das dreiköpfige Sänger*innenensemble der Jungen Oper Dortmund sowie als Auftragsarbeit der Oper Dortmund geschrieben. Premiere der Uraufführung ist am Montag, 10.11.2025 um 11:00 Uhr im Operntreff des Dortmunder Opernhauses. Es gab einmal einen Zoo auf einem Berg. Von dort aus konnten die Tiere zwei Sorten von Menschen beobachten: Menschen in gestreiften Anzügen, die in hässlichen Baracken lebten, und Menschen in glänzenden schwarzen Stiefeln, die in schönen Häusern wohnten. Auch ein hoher Stacheldrahtzaun und ein Schornstein, der selbst im Sommer rauchte, waren zu sehen. Während der Bär ganz genau dorthin hinschaute, schaute der Pavian lieber weg. Einen Zoo wie diesen gab es tatsächlich: neben dem Konzentrationslager Buchenwald. In seinem 2015 uraufgeführten Jugendstück Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute wirft Autor Jens Raschke aus der parabelhaften Perspektive der Tiere einen Blick auf das Grauen des Holocaust – und macht es damit für junge Menschen behutsam greif- und besprechbar. Komponist Edzard Locher vertont dieses mehrfach ausgezeichnete Theaterstück für Stimme und Perkussion. Die Libretto-Bearbeitung dazu stammt von Dramaturg Daniel C. Schindler. Die Inszenierung liegt in den Händen von Regisseur Stephan Rumphorst. Für Bühne und Kostüme zeichnet Emine Güner verantwortlich. Es singt das dreiköpfige Ensemble der Jungen Oper Dortmund unter der Musikalischen Leitung von Olivia Lee-Gundermann. Die Junge Oper Dortmund ist die Kinder- und Jugendsparte der Oper Dortmund, die sich unter der Intendanz von Heribert Germeshausen zu einem Vorzeigeprojekt für ambitioniertes, modernes Musiktheater eigens für junges Publikum entwickelt hat. Deutschlandweit einzigartig, verfügt die Junge Oper Dortmund seit 2019 über ein eigenes, festes Ensemble aus zwei Sängerinnen (Sopran, Mezzosopran) und einem Sänger (Bariton). Wechselnde Composer in Residence schreiben für den Spielplan der Jungen Oper regelmäßig neue Stücke, wodurch in den letzten Jahren ein regelrechtes Repertoire entstanden ist, das von Kammeropern für Jugendliche über A-Cappella-Opern für Kinder bis hin zur interaktiven Klangreise für die Allerjüngsten reicht. Am 8. Mai 2025 jährte sich zum 80. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs. Am 10. November 2025 – dem Folgetag des alljährlichen Gedenkens an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 – findet die Premiere von Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute im Dortmunder Operntreff statt – und damit zugleich an einem geschichtsträchtigen Ort: Schließlich stand exakt dort, wo heute das Dortmunder Opernhaus steht, bis 1938 die alte Dortmunder Synagoge. Musikalische Leitung: Olivia Lee-Gundermann, Koji Ishizaka Regie: Stephan Rumphorst Bühne und Kostüme: Emine Güner Dramaturgie: Dany Handschuh Mit Wendy Krikken (Erster / Das Murmeltiermädchen u. a.), Cosima Büsing (Zweiter / Papa Pavian u. a.), Franz Schilling (Dritter / Der Bär u. a.), Sven Pollkötter (Perkussion) Uraufführung Mo, 10.11.2025, 11:00 Uhr im Operntreff Weitere Vorstellungen Di, 18.11.25, 11:00 Uhr | Fr, 21.11.25, 11:00 Uhr | Mi, 03.12.25, 11:00 Uhr | Mi, 21.01.26, 11:00 Uhr | Do, 05.02.26, 11:00 Uhr | Fr, 15.05.26, 12:00 Uhr* | Mi, 17.06.26, 11:00 Uhr** *Die Vorstellung am 15.05.26 findet im Rahmen des Festivals Wagner-Kosmos VII statt. **Die Vorstellung am 17.06.26 ist Teil des Beyond Opera 26 -Festivals der Oper Dortmund.

24.10.2025

Klangstreich: Im Gespräch mit Marc L. Vogler

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Klangstreich: Im Gespräch mit Marc L. Vogler

Das Klassenzimmerstück „Der Entstörer“ kann wieder von Schulen gebucht

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Das Klassenzimmerstück „Der Entstörer“ kann wieder von Schulen gebucht

Das Kinder- und Jugendtheater Dortmund nimmt die mobile Produktion Der Entstörer , ab Mittwoch, 07. Oktober, wieder ins Programm auf. Die Inszenierung basiert auf dem Monolog von Ursula Kohlert und zeigt eindrücklich, wie Verschwörungserzählungen das Leben eines jungen Menschen aus dem Gleichgewicht bringen können. Im Mittelpunkt des Stücks steht Jonas, der nach der Krebserkrankung seiner Mutter Halt in alternativen Fakten und Verschwörungsideologien sucht. Während die Chemotherapie keine Antworten bietet, versucht Jonas in vermeintlichen Wahrheiten aus dem Netz seine Realität zu gestalten. Dabei entfremdet er sich zunehmend von seiner Familie, verliert den Kontakt zu Freund*innen und zieht sich immer weiter zurück. KJT-Ensemblemitglied Jan Westphal verkörpert Jonas in diesem Monolog mit einer Mischung aus Witz, Eindringlichkeit und ernsthafter Intensität. Der Entstörer eröffnet Jugendlichen die Möglichkeit, sich kritisch mit Verschwörungsideologien auseinanderzusetzen und über ihre eigenen Perspektiven zu diskutieren. Begleitend wird ein theaterpädagogisches Programm angeboten, das den Austausch in den Schulklassen unterstützt. Sandra Linde zeichnet sich für die Ausstattung verantwortlich, Jacqueline Rausch ist Dramaturgin der Produktion. Das Klassenzimmerstück richtet sich an ein Publikum ab 14 Jahren. Für mobile Vorstellungen im Klassenzimmer können Schulen die Produktion über kjt@theaterdo.de buchen. Die Theatervermittlerin Erika Schmidt-Sulaimon begleitet das Stück und betreut das angegliederte theaterpädagogische Programm.

01.10.2025

„Cyber Cyrano“ feiert Premiere im Kinder- und Jugendtheater

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„Cyber Cyrano“ feiert Premiere im Kinder- und Jugendtheater

Auf der großen Bühne des Kinder- und Jugendtheaters (KJT) Dortmund geht es ab Samstag, 27. September, los: Mit der Premiere von Cyber Cyrano entführt das KJT sein Publikum in die Welt virtueller Begegnungen, Sehnsüchte und Konflikte junger Menschen. Das Stück trifft den Nerv einer Generation, die zwischen Likes, Profilen und echten Gefühlen ihren Platz in der Welt sucht. Cyber Cyrano erzählt von der Suche nach Anerkennung und Identität in einer Welt, in der digitale Begegnungen den Alltag Jugendlicher prägen. Im Mittelpunkt stehen Zoe, Mats und Lina. Zoe schwärmt für Victor, den vermeintlich perfekten Freund aus dem Netz – sportlich, sensibel und Sohn eines Diplomaten. Virtuelle Begegnungen lösen Spannung, Sehnsucht und Eifersucht aus. Während Victors Schwester Moira Mats in ihren Bann zieht, schwankt Lina zwischen Bewunderung und Unsicherheit für Victor. Immer stärker verschwimmen Realität und Schein. Die Inszenierung übernimmt Johanna Weißert, Schauspielerin und Regisseurin, die das Stück mit einer dichten, emotionalen Atmosphäre auf die Bühne bringt. Unterstützt wird sie von der Videokünstlerin Viviane Lennert, ehemalige Stipendiatin der Akademie für Theater und Digitalität, die erstmals für das KJT arbeitet. Für die Ausstattung zeichnet Julia Schiller verantwortlich, die Dramaturgie liegt bei Jacqueline Rausch. In den Rollen sind Annika Hauffe als Lina, Sar Adina Scheer als Zoe und Jan Westphal als Mats zu sehen. Mit Cyber Cyrano präsentiert das Kinder- und Jugendtheater ein Stück, das den Nerv einer Generation trifft. Es erzählt von der Zerrissenheit zwischen Selbstinszenierung und Echtheit, von Sehnsucht und Verletzlichkeit – und davon, wie schwer es ist, sich selbst zu finden, wenn Likes und Profile zum Maßstab geworden sind. Der Autor István Tasnádi, 1970 in Budapest geboren, zählt mit mehr als 30 Theaterstücken und Drehbüchern zu den prägenden Stimmen des zeitgenössischen europäischen Theaters. „Cyber Cyrano“ wurde 2011 in Ungarn als beste Jugendtheaterproduktion ausgezeichnet. Die Premiere findet am Samstag, 27. September, um 19 Uhr statt. Weitere Vorstellungen folgen am Sonntag, 28. September, um 18 Uhr sowie am Mittwoch, 8. Oktober, und Donnerstag, 9. Oktober, jeweils um 11 Uhr. Weitere Termine sind in den Folgemonaten geplant. Karten sind zum Preis von 8 €, ermäßigt 4 €, an der Theaterkasse im Kundencenter am Platz der Alten Synagoge, telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ erhältlich.

25.09.2025

Die Kontinuität des Erfolgs und zwei Neuanfänge

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Die Kontinuität des Erfolgs und zwei Neuanfänge

Die Oper Dortmund, das Ballett Dortmund und die Dortmunder Philharmoniker präsentieren ihre Spielpläne für die Saison 2025|26. Die neue Spielzeit markiert zugleich einen bedeutenden Umbruch: Mit neuen künstlerischen Leitungen im Ballett und bei den Philharmonikern beginnt eine spannende Ära. Nach 22 prägenden Jahren verabschieden sich das Ballett Dortmund und das NRW Juniorballett von ihrem langjährigen Ballettintendanten Xin Peng Wang. Seine Nachfolge tritt Jaš Otrin an, der gemeinsam mit den renommierten Choreograf*innen Annabelle Lopez Ochoa und Edward Clug als Artists in Residence die Zukunft der Ballettsparte gestalten wird. Auch bei den Dortmunder Philharmonikern endet mit dem Abschied von Gabriel Feltz eine erfolgreiche Phase. Zum Beginn der Spielzeit 2025|26 heißen wir sehr herzlich Jordan de Souza als neuen Dortmunder Generalmusikdirektor willkommen. Die Philharmoniker erhoffen sich mit ihm eine spannende künstlerische Weiterentwicklung und eine neue klangliche Identität. In der Oper Dortmund setzt Intendant Heribert Germeshausen die erfolgreiche und qualitativ hochwertige Kontinuität des Opernhauses in Dortmund fort. In der Oper Dortmund startet die Spielzeit mit einer Premiere von Mozarts Le nozze di Figaro in der Regie von Vincent Boussard, in der Jordan de Souza seinen Einstand als GMD gibt. Neben dem Dortmunder Ensemble sind als Cherubino die Shooting-Stars Maayan Licht und Samuel Mariño zu erleben. Anlässlich des 100. Jahrestages ihrer Uraufführung kehrt die Puccini-Oper Turandot in Starbesetzung auf den Spielplan zurück. Ein besonderes Highlight: Am 5. Februar 26 wird die international gefeierte Sopranistin Asmik Grigorian die Titelrolle übernehmen. Intendant Heribert Germeshausen setzt auch in der Saison 2025|26 auf innovative Akzente an der Oper Dortmund: Das Festival Wagner-Kosmos wird nach Abschluss der erfolgreichen Ring -Tetralogie fortgeführt. Im Zentrum der Ausgabe 2026 stehen zwei faszinierenden Komponistinnen: Clémence de Grandval und Sarah Nemtsov. Grandvals Oper Mazeppa , die 1892 uraufgeführt wurde, erlebt ihre szenische deutsche Erstaufführung in der Regie von Martin G. Berger. Die Uraufführung von Sarah Nemtsovs WIR (WE) , einer Auftragskomposition der Oper Dortmund basierend auf dem dystopischen Roman Wir von Jewgeni Samjatin, wird von Eva-Maria Höckmayr in einem spektakulären Raumkonzept inszeniert. Details zu einer Uraufführung, die die Oper Dortmund als Koproduktion mit den Bayreuther Festspielen in Bayreuth im Festspielsommer 2026 herausbringt, werden auf der Pressekonferenz im Juli 2025 der Bayreuther Festspiele bekannt gegeben. Neben klassischem Repertoire bietet die Spielzeit auch Werke aus den Bereichen Musical und Operette: Grease in der Regie von Gil Mehmert und die Jazz-Operette Märchen im Grand-Hotel (Regie: Jörn Felix Alt) von Paul Abraham versprechen großartige Unterhaltung. In der Jungen Oper Dortmund kommen zwei Auftragskompositionen zur Uraufführung: Klangstreich von Hauskomponist Marc L. Vogler für die Altersgruppe 4+ sowie Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute , eine Jugendoper von Edzard Locher, die den Holocaust aus der Perspektive von Zootieren nahe Buchenwald beleuchtet. Neben dem umfangreichen Repertoire steht zudem als Familienoper auf der großen Bühne Mozarts Die Entführung aus dem Serail in einer Fassung von Paulus Hochgatterer und in der Regie von Nikolaus Habjan auf dem Spielplan. Die dritte Ausgabe des "Beyond Opera"-Festivals wird mit der Deutschen Erstaufführung von Alle reden nur noch von Jamie ( Everybody’s Talking About Jamie ) als Projekt der Opernclubs der Oper Dortmund eröffnet. Nach 22 prägenden Jahren verabschieden sich das Ballett Dortmund und das NRW Juniorballett von ihrem langjährigen Ballettintendanten Xin Peng Wang. Seine Nachfolge tritt Jaš Otrin an, der gemeinsam mit den renommierten Choreografen Annabelle Lopez Ochoa und Edward Clug als Artists in Residence die Zukunft der Ballettsparte gestalten wird. Die neue Leitung des Ballett Dortmund feiert mit einer großen spartenübergreifenden Produktion Premiere: Carmina Burana bringt das Ballett, den Opernchor und Solist*innen des Ensembles der Oper Dortmund sowie die Dortmunder Philharmoniker zusammen. Frida feiert am Ballett Dortmund seine Deutschland-Premiere. Eindrucksvoll würdigt dieses Ballett das intensive Leben der zur Ikone gewordenen Malerin Frida Kahlo. Die Choreografin Annabelle Lopez Ochoa verwandelt Kahlos von Schmerz, Leidenschaft und Kreativität geprägte Biografie in eine Reihe eindringlicher Szenen. In der neuen Spielzeit widmet das Ballett Dortmund mit Tribute to Mozart dem musikalischen Genie einen besonderen Abend. Drei Choreografien verweben Mozart auf ihre je eigene Weise mit dem Tanz: Jiří Kyliáns Petit Mort , Uwe Scholz' Jeunehomme und eine Neukreation der jungen amerikanischen Choreografin Tess Voelker, die damit ihr choreografisches Hausdebüt in Dortmund feiert. Mit Radio and Juliet präsentiert das NRW Juniorballett in der Spielzeit ein modernes Ballett. In der Choreografie von Edward Clug verschmilzt Shakespeares tragische Romanze mit der atmosphärisch-dichten Musik von Radiohead zu einer außergewöhnlichen Neuinterpretation des Klassikers. Darüber hinaus bleibt das Ballett Dortmund seiner Tradition treu: Auch in der kommenden Spielzeit wird Xin Peng Wangs gefeierte Produktion von Schwanensee wiederaufgenommen und sowohl zu Beginn, als auch am Ende der Spielzeit wird eine Internationale Ballettgala stattfinden. Auch bei den Dortmunder Philharmonikern endet mit dem Abschied von Gabriel Feltz eine erfolgreiche Phase. Zum Beginn der Spielzeit 2025|26 wird der kanadische Dirigent Jordan de Souza als neuer Dortmunder Generalmusikdirektor die Leitung des Orchesters übernehmen. De Souza hat einen Spielplan konzipiert, der die Vielfältigkeit und Dynamik Dortmunds erklingen lässt. Neben großen sinfonischen Werken, wie u. a. Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 D-Dur (1. Philharmonische Konzert), Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion BWV 245 (2. Philharmonische Konzert) oder Edward Elgars Enigma -Variationen op. 36 (5. Philharmonische Konzert) wird es einen eigenen Brahms Zyklus geben. Die vier Symphonien von Johannes Brahms zählen zu den Herzstücken aller großen Dirigenten und Orchester. In den beiden Sonderkonzerten wird Jordan de Souza „seinen“ Brahms an zwei aufeinanderfolgenden Abenden präsentieren. Zusätzlich schafft de Souza zwei neue Formate: Deep Dive und Late Night in der Kokerei Hansa. In den Deep Dive Konzerten im Konzerthaus Dortmund wird das Publikum, geführt von Jordan de Souza, in die jeweils vorgestellten Meisterwerke eintauchen. Die Reihe richtet sich an ein Publikum ohne Vorkenntnisse, ist aber genauso für den Kenner interessant. Die Late Night Konzerte, in der beeindruckend Kulisse des Salzlagers der Kokerei Hansa, schaffen kreative Freiräume jenseits der Rituale des Konzertlebens. Sie ermöglichen einem breiten Publikum neue Zugänge zur Musik und ungeahnte Hörerfahrungen im direkteren Kontakt mit den Musiker*innen. Sonderkonzerte, Kammerkonzerte sowie die Programme für junge Menschen runden den Spielplan der Dortmunder Philharmoniker ab. Mit diesem ambitionierten Programm schlagen die Oper Dortmund, das Ballett Dortmund und die Dortmunder Philharmoniker ein neues Kapitel auf und laden das Publikum zu einer aufregenden Spielzeit voller musikalischer und tänzerischer Höhepunkte ein. Vorverkauf Abonnements können ab dem 27. April 2025 im Abo-Service im Kundencenter gebucht werden. Der reguläre Vorverkauf für Einzelkarten startet am Dienstag, 1. Juli 2025, ab 10 Uhr. Für Abonnent*innen beginnt der Vorverkauf bereits am Dienstag, 17. Juni 2025, 10 Uhr; für Theatercard-Inhaber*innen am Dienstag, 24. Juni 2025, um 10 Uhr.

07.04.2025

Prof. Balzert-Ballett-Preis 2025 für herausragende analog-digitale Choreografie wird verliehen

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Prof. Balzert-Ballett-Preis 2025 für herausragende analog-digitale Choreografie wird verliehen

Mit der Uraufführung von „Fractal Memory“ bietet die Internationale Ballettgala XXXX am Samstag, 5. Juli 2025, einen ganz besonderen Höhepunkt. Das Künstlerduo Lars Scheibner und Dr. Marcus Doering erhalten den mit 20.000 € dotierten Prof. Balzert-Ballett-Preis für analog-digitale Ballett-Choreografie. Der zum zweiten Mal vergebene Preis soll dazu beitragen den Ausdruck der Ballett- Tänzerinnen und Tänzer durch digitale Effekte zu verstärken. Der erste Preisträger war 2023 Xin Peng Wang mit seiner Kreation „Morph It“. Der Preis wurde von den Professoren Heide und Helmut Balzert ins Leben gerufen. Als Informatiker glauben Sie, dass die Ausdrucksstärke des Balletttanzes durch digitale Effekte weiter verstärkt werden kann. „In einzigartiger Weise erfassen Lars Lars Scheibner und Dr. Marcus Doering die analogen Bewegungen der Balletttänzer*innen in Echtzeit und umhüllen sie mit Kostümen aus Licht. In dieser Verbindung von Körper und Technologie entstehen faszinierende Bildwelten. Landschaften aus Licht eröffnen eine neue Dimension des Tanzes – sinnlich, poetisch und voller Imagination. So entfaltet sich ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk, das die Kraft der digitalen Kunst und die Ausdrucksstärke des Tanzes in berührender Weise vereint“, so das Ehepaar Balzert. Die feierliche Preisverleihung findet am 5. Juli 2025 im Rahmen der Internationalen Ballettgala XXXX im Dortmunder Opernhaus statt. Besonders bemerkenswert: Es ist die letzte Ballettgala, die unter der Intendanz von Xin Peng Wang stattfindet, der die künstlerische Entwicklung des Dortmunder Balletts über viele Jahre hinweg geprägt hat und das Ballett Dortmund in der internationalen Tanzwelt, als eine der Top-Compagnien etabliert hat. Die Internationale Ballettgala XXXX ist bereits ausverkauft.

01.07.2025