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Ks. Hannes Brock

Ensemble

Ks. Hannes Brock

Der Tenor Hannes Brock wurde in Stuttgart geboren und trat nach seinem Gesangsstudium in Berlin sein erstes Engagement in Hagen an, wo er sich ein breites Repertoire erarbeitete. Darunter Tom Rakewell ( The Rakeʼs Progress ), die Titelpartie in Xerxes , Hauptmann ( Wozzeck ) oder Tamino ( Die Zauberflöte ). Danach war er in Essen u. a. als Danilo ( Die lustige Witwe ), Tony ( West Side Story ) und als Albin/Zaza ( La Cage aux Folles ) zu sehen. Mit dieser Produktion begann auch Hannes Brocks Engagement in Dortmund. 1992–2018 war Hannes Brock festes Mitglied des Ensembles der Oper Dortmund, wo er außer im klassischen Opern- und Operettenrepertoire auch ein gefragter Darsteller für Hauptpartien in vielen Ur- und deutschen Erstaufführungen war. Gastspiele führten ihn an zahlreiche Bühnen des In- und Auslands, u. a. nach St. Gallen, Linz, zum Operettenfestival nach Mörbisch, nach Düsseldorf, Mannheim, Bielefeld, Würzburg, Kiel, Hamburg und nach Berlin ans Theater des Westens sowie an die Komische Oper Berlin. Zu den großen Erfolgen des Sängers gehörten zuletzt Loge ( Das Rheingold ) und eine Neuproduktion von La Cage aux Folles , bei der er auch Regie führte, Henry Higgins ( My Fair Lady ), die Hexe ( Hänsel und Gretel ), Eisenstein ( Die Fledermaus ), Tevje ( Anatevka ) und Edna Turnblad ( Hairspray ). Seit vielen Jahren ist Hannes Brock zudem als Moderator der Internationalen Ballettgala des Ballett Dortmund ein fester Bestandteil der Veranstaltung. Zu seinem 40. Bühnenjubiläum wurde ihm 2012 nach 20-jähriger Ensemblezugehörigkeit in Dortmund der Titel des Kammersängers verliehen. Obwohl eigentlich bereits im Ruhestand, kehrte Ks. Hannes Brock 2018/19 als Erzähler ( Il barbiere di Siviglia ), als Kaiser Altoum ( Turandot ) sowie mit der Gala I am still here zurück. 2019/20 begeisterte er als Kaiser in der Operette Im weißen Rössl , in der Spielzeit 2021/22 als Baron Mirko Zeta ( Die lustige Witwe ) sowie 2022/23 als Penižek ( Gräfin Mariza ). In der Spielzeit 2025/26 steht er in der Deutschen Erstaufführung Alle reden nur noch von Jamie (Everybody’s Talking About Jamie) erneut auf der Bühne. (Stand 06/2025)

Moritz Gnann

Ensemble

Moritz Gnann

Der junge deutsche Dirigent Moritz Gnann, geboren in Tübingen, hat sich mit seinem frischen Zugang zu einem weiten sinfonischen und Opern-Repertoire sowohl national wie international einen Namen gemacht. Einladungen haben ihn zu prominenten Orchestern geführt, unter anderem zum Gewandhausorchester Leipzig, zum MDR-Sinfonieorchester Leipzig, zum BBC Philharmonic Orchestra, zum Scottish Chamber Orchestra und zum Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Semperoper Dresden und der Deutschen Oper Berlin. Moritz Gnann hat eine klassische deutsche Kapellmeisterlaufbahn durchlaufen. Nach seiner künstlerischen Ausbildung in Berlin begann er als Korrepetitor in Aachen, ging dann nach Lissabon bis er als Kapellmeister an die Deutsche Oper Berlin engagiert wurde. Von 2010 bis 2016 war Gnann regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen tätig. Als wichtiger Mentor erwies sich Andris Nelsons, der ihn 2016 als Assistenten zum Boston Symphony Orchestra holte, das Moritz Gnann in mehreren erfolgreichen Konzerten auch selbst dirigierte. Seit 2022 unterrichtet Gnann an der Universität der Künste Berlin. In der Saison 2024/25 leitete er unter anderem Konzerte des Philharmonischen Orchesters Kiel, der Belgrader Philharmoniker und des Dallas Symphony Orchestras.

Mateusz Molęda

Ensemble

Mateusz Molęda

Mateusz Molęda ist der Gewinner des Internationalen Sergei Kussewitzky Dirigentenwettbewerbs 2023 und debütiert in der Saison 2024|25 unter anderem bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden und beim Warsaw Philharmonic Orchestra. Der in Dresden geborene und aufgewachsene Musiker war als Pianist erfolgreich, bevor er sich dem Dirigieren zuwendete. Dabei erhielt Molęda wegweisende musikalische Impulse von seinem Mentor Marek Janowski. Gastdirigate führten Molęda international zu zahlreichen bekannten Orchestern. So erhielt er Einladungen von der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem Orchester der Komischen Oper Berlin, den Nürnberger Symphonikern, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem London Mozart Players und SInfonieorchestern in Aarhus, Oxdens und Budapest. In Dortmund hinterließ Molęda bereits im 9. Philharmonischen Konzert im Mai 2025, bei dem er mit einem anspruchsvollen Programm quasi über Nacht einsprang, einen glänzenden Eindruck. Dass er die Klavierkonzerte Rachmaninows alle bereits selbst gespielt hat, gibt seinem Dirigat dieser Werke zusätzliche Tiefe.

Nicole Piccolomini

Ensemble

Nicole Piccolomini

Maria Polańska

Ensemble

Maria Polańska

Alexander Zwick

Ensemble

Alexander Zwick

Alexander Zwick ist ein in Berlin lebender Sänger, Komponist und Produzent. Als Sänger der Band Auletta veröffentlichte er drei Studioalben bei Virgin/EMI Germany und spielte über 450 Konzerte in Europa, Israel und Palästina – unter anderem bei Rock am Ring, Hurricane und Southside. Nach Stationen in London und Glasgow ist er als Sänger, Songwriter und Produzent in verschiedenen Musikprojekten aktiv. Als Theatermusiker arbeitete er unter anderem am Thalia Theater Hamburg, den Münchner Kammerspielen, dem Staatstheater Mainz und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. In der Spielzeit 2023|24 komponierte er u. a. die Musik für Faust Gretchen Fraktur am Thalia Theater. In der Spielzeit 2024|25 folgt Oklahoma , beide in der Regie von Lorenz Nolting, mit dem ihn eine enge Zusammenarbeit verbindet. Der zerbrochne Krug in der Spielzeit 2025|26 ist seine erste gemeinsame Arbeit mit Lola Fuchs am Schauspiel Dortmund.

Cornelius Meister

Ensemble

Cornelius Meister

Cornelius Meister, Jahrgang 1980, ist seit 2018 Generalmusikdirektor der Staatsoper und des Staatsorchesters Stuttgart. Zuvor war er von 2010 bis 2018 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien. Mit seinen Aufnahmen gewann er den Gramophone Award, den OPUS Klassik als Dirigent des Jahres, den International Classical Music Award, den Diapason d’Or und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Unter seiner Leitung wurde das Staatsorchester Stuttgart 2020 mit dem Innovationspreis der Deutschen Orchester-Stiftung ausgezeichnet. Mit 21 Jahren debütierte Cornelius Meister mit Hans Werner Henzes Oper Pollicino an der Staatsoper Hamburg. Seit 2012 dirigiert er an der Wiener Staatsoper, seit 2015 am Teatro alla Scala Mailand und seit 2019 an der Metropolitan Opera New York. Im Sommer 2022 folgte sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen mit einer Neuproduktion von Der Ring des Nibelungen , veröffentlicht bei der Deutschen Grammophon. Als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Deutschen Stiftung Musikleben studierte er Klavier, Cello, Horn, Dirigieren und Philosophie in Hannover, u. a. bei Konrad Meister, Martin Brauß und Eiji Ōue sowie am Mozarteum Salzburg bei Dennis Russell Davies, Jorge Rotter und Karl Kamper. Von 2005 bis 2012 war Cornelius Meister Generalmusikdirektor des Theater und Philharmonischen Orchesters Heidelberg und von 2017 bis 2020 Principal Guest Conductor des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo. (Stand: 03/2025)

Dr. Michael Stille

Ensemble

Dr. Michael Stille

Michael Stille wurde 1961 in Wesel am Niederrhein geboren. An der Rheinischen Friedrich- Wilhelms-Universität Bonn studierte er Musikwissenschaft, Philosophie und Neue deutsche Literaturwissenschaft. Mit einer Dissertation über das Thema „Möglichkeiten des Komischen in der Musik“ wurde er 1989 promoviert. Im Jahr 1990 geriet er in die noch vom CD-Boom berauschte Schallplattenindustrie und arbeitete bis 1997 als Produzent und Director Artist & Repertoire für EMI Classics in Köln. Anschließend wechselte er ins Orchestermanagement und war zunächst von 1989 bis 2001 Verwaltungsdirektor der Dresdner Philharmoniker, bevor er 2001 zum Intendanten der Stuttgarter Philharmoniker berufen wurde. Diese Position hatte Dr. Stille bis 2020 inne.

Alexander Shelley

Ensemble

Alexander Shelley

Der britische Dirigent Alexander Shelley ist Musikdirektor des National Arts Centre Orchestra im kanadischen Ottawa, Künstlerischer Leiter der Naples Philharmonic in Florida und seit September 2025 auch der Pacific Symphony, Los Angeles. Zudem ist er Principal Associate Conductor des Royal Philharmonic Orchestra, London. Shelley wurde 1979 in London als Sohn des bekannten Pianisten Howard Shelley geboren. Er studierte zunächst Violoncello in London, das er in Düsseldorf fortsetzte, wo er zusätzlich auch ein Dirigierstudium absolvierte. Einen wichtigen Schub erhielt seine Karriere, als er noch während des Studiums den Internationalen Dirigierwettbewerbs in Leeds im Jahr 2005 gewann. Vier Jahre später wurde er im Alter von 29 Jahren zum jüngsten Chefdirigenten der Nürnberger Symphoniker ernannt, wo er neun Jahre lang bis zum August 2017 amtierte. 2015 nahm Shelley dann seine Tätigkeiten in Ottawa und beim Royal Philharmonic Orchestra auf. Als Gastdirigent stand Shelley am Pult zahlreicher renommierter Orchester wie dem Leipzig Gewandhaus Orchester Leipzig, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Belgischen Nationalorchester, der Gothenburg Symphony und den Stockholmer Philharmoniker. Daneben pflegte er enge Verbindungen zur Kammerphilharmonie Bremen. Im Frühjahr 2025 leitet er unter anderem Konzerte mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und der Seattle Symphony. Shelleys umfangreiche Diskografie enthält Aufnahmen mit den Geigern Daniel Hope und Erik Schumann sowie eine Einspielung von Prokofjews allbeliebtem Musikmärchen Peter und der Wolf mit dem Sänger Campino der Rockband „Die Toten Hosen“ als Sprecher, die mit dem ECHO-Preis ausgezeichnet wurde.

Sergei Nakariakov

Ensemble

Sergei Nakariakov

Der israelische Trompeter Sergej Nakariakov ist ein Ausnahmevirtuose seines Instruments, der sein Publikum ebenso mit der Makellosigkeit seiner Technik wie der Schönheit seines Tons und seiner Gestaltungssicherheit für sich einnimmt. Er verfügt über ein weites Repertoire, in dem die großen Trompetenkonzerte ihren selbstverständlichen Platz haben, das aber auch zahlreiche Werke unserer Zeit enthält, die ihm von Komponisten wie Peter Ruzicka, Fazıl Say und Jörg Widmann auf den Leib geschrieben wurden. Quasi im Alleingang hat Nakariakov das Flügelhorn als Soloinstrument auf den Konzertpodien etabliert. Mit diesem Instrument führt der Trompeter auch häufig Bearbeitungen ursprünglich für Violoncello geschriebener Solowerke wie Tschaikowsky Rokoko-Variationen und Haydns C-Dur-Konzert auf. Nakariakov wurde 1977 in Russland in Gorki (heute: Nischni Nowgorod) geboren. Er begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel und wechselte bald zur Trompete, wobei er von seinem Vater unterrichtet wurde. Nach ersten Erfolgen in Russland erhielt Nakariakov bereits als junger Künstler Einladungen zu den Salzburger Festspielen und zum Schleswig Holstein Musikfestival, denen 1992 folgten erste CD-Produktionen folgten. Inzwischen reicht seine imponierende, viele hochgelobte Einspielungen enthaltende Diskographie weit über das Standardrepertoire hinaus. In seiner Karriere hat Nakariakov mit vielen bekannten Dirigenten wie Valery Gergiev, Christoph Eschenbach, Sir Neville Marriner, Mikhail Pletnev, Kent Nagano, Vladimir Ashkenazy und Hugh Wolff zusammengearbeitet und hat Kammermusikkonzerte gemeinsam etwa mit der Pianistin Martha Argerich, dem Geiger Vadim Repin und dem Cellisten Misha Maisky gegeben. 2025 hat er unter anderem Konzerte in Edinburgh, Budapest, Monte Carlo und Salt Lake City gegeben sowie Tourneen durch die Niederlande und durch Israel absolviert.