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Renè Neumann

Ensemble

Renè Neumann

Sylvia Freitag

Ensemble

Sylvia Freitag

Sylvia Freitag ist Regisseurin für Musiktheater und Autorin für barrierefreie Sprache. Bis 1995 studierte sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Opernregie sowie an der Université Marc Bloch Strasbourg Bildregie und Französisch. Es folgten Inszenierungen an der Opera Comique Paris, am Opernstudio der Staatsoper Stuttgart, für das Stuttgarter Ensemble Musik der Jahrhunderte sowie und am Festspielhaus Hellerau in Zusammenarbeit mit den Ensembles Apartment House, SurPlus, MW2 sowie Accroche Note. Von 1997 bis 2003 war sie an der Staatsoper Stuttgart fest engagiert und betreute dort unter anderem Peter Konwitschnys Inszenierung der Götterdämmerung als Regieassistentin und Spielleiterin. Ihr besonderes Interesse gilt dem experimentellen Musiktheater. Sie entwickelte zahlreiche freie Projekte von Georges Aperghis, Mauricio Kagel, Hans-Joachim Hespos, Dieter Schnebel, Gerhard Rühm, André Serre-Milan und vielen anderen Komponisten und arbeitete dabei erfolgreich mit dem Dresdner Ensemble AuditivVokal zusammen. Ihr eigenes Archiv ReSOURCEMusicTheater enthält Informationen über mehr als tausend zum Teil nicht verlegter Werke. Weiterhin war Sylvia Freitag als Dozentin für Szenischen Unterricht an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden tätig und realisierte mit der Dresdner adhoc Film- und Fernsehproduktion zahlreiche Imagefilme zu vorwiegend kulturellen Themen. Seit 2015 hat sich Sylvia Freitag als Autorin für barrierefreie Sprache ein weiteres Arbeitsfeld erschlossen. Diese ungewöhnliche Kombination eröffnet ihr ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten in Form von interdisziplinären Theaterprojekten, Seminaren und Publikationen in leichter Sprache. In der Saison 2024/25 übernimmt Sylvia Freitag an der Oper Dortmund die szenische Einstudierung von Götterdämmerung in der Regie von Peter Konwitschny. (Stand: 05/2025)

Johannes Honecker

Ensemble

Johannes Honecker

Der Chordirigent Johannes Honecker leitet den Konzertchor tonart in Bergisch Gladbach, den Madrigalchor Aachen und ist seit der Spielzeit 2022/23 im Team der Chordirektion am Stadttheater Aachen als Korrepetitor und Chorleiter tätig. Er wurde 1993 in Aachen geboren Ein Studium der Schulmusik und Mathematik führte ihn dazu, Chordirigieren an an der Musikhochschule in Köln bei Peter Dijkstra und Florian Helgath zu studieren. Daneben nahm er an Meisterkursen u.a. bei Frieder Bernius, Zoltán Pad und Daniel Reuss teil. Im April 2023 wurde Honecker Stipendiat im Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats. Regelmäßige Engagements als Dirigent führten ihn zu diversen Ensembles, darunter die Zürcher Singakademie, der Opernchor Aachen und die Chorakademie des WDR Rundfunkchores. Mit CHORWERK RUHR verbindet Honecker bereits eine längere Zusammenarbeit. So bereitete er zusammen mit dem Ensemble die Uraufführung des Oratoriums The Red Death von Francesco Filidei nach Edgar Allan Poe vor, das vom SWR und dem Pariser Experimentalstudio IRCAM aus Anlass der 100. Donaueschinger Musiktage in Auftrag gegeben wurde.

Volker Hagemann

Ensemble

Volker Hagemann

Mirjam Schmuck

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Mirjam Schmuck

Mirjam Schmuck (Jahrgang 1984) arbeitet seit 2005 als Regisseurin, Dramaturgin, Musikerin und musikalische Leiterin in Theaterproduktionen in NRW, Berlin, Stuttgart, Köln (zusammen mit Anna Viebrock und Händl Klaus), Bremen, Kroatien, Polen, Kamerun, Madagaskar und Griechenland. Sie gründete 2010 gemeinsam mit Fabian Lettow das kainkollektiv. In mehreren Produktionen stand sie als Performerin und Pianistin auf der Bühne. Nach dem Abitur studierte sie Theaterwissenschaft und Komparatistik an der Ruhr-Universität Bochum sowie der Université Charles-de-Gaulle in Lille und leitete Seminare zu Marguerite Duras und zum zeitgenössischen Musiktheater. Ihre Theater-Arbeiten entwickelt sie im Spannungsfeld verschiedener musikalischer Stile und im Dialog mit zeitgenössischen sowie klassischen Musiker*innen, Sänger*innen, Komponist*innen, Elektro-Sound- und Hörspielkünstler*innen. Ihre theatrale Suche gilt den Möglichkeiten zeitgenössischen Musiktheaters, die sie als „OPERationen für Zeitgenoss*innen“ beschreibt. Eine der jüngsten Kreationen BLACK EURYDICE entstand mit einem Künstlerinnen-Team aus Afrika, Europa, Iran & Kanada, das mit der Serie GAIA (2020) und KASSIA (2021) neue feministische Ästhetiken und Narrationen erforscht. Seit 2018 leitet sie gemeinsam mit vier anderen freien Gruppen das tak (Theater Aufbau Kreuzberg) in Berlin. Sie lebt mit ihren drei Kindern in Bochum. Sie erhält in dem Jahr 2024 das Stipendium „Präsenz vor Ort“ vom Ministerium und Frauenkulturbüro NRW: „Mit der Auswahl der Musiktheaterregisseurin, -entwicklerin und Performerin Mirjam Schmuck positioniert sich die Jury mit Radikalität zu einer allumfassenden Künstlerinnenpersönlichkeit. Als Regisseurin und Gründerin des Performance-Kollektivs kainkollektiv, das in internationalen Kollaborationen oft groß angelegte transkulturelle Performance-Projekte zu Europa und seinem (post-)kolonialen Erbe realisiert, ist Mirjam Schmuck immer wieder auf der Suche nach ihrer eigenen, spezifischen künstlerischen Position und der Realisierung ihrer persönlichen künstlerischen Visionen als Mutter und Feministin.“ In der Spielzeit 2024/25 wird Mirjam Schmuck die neue Bürger*innenOper Who Cares? von Hauskomponist Marc L. Vogler inszenieren. (Stand: 06/2024)

Asmik Grigorian

Ensemble

Asmik Grigorian

Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian gehört international zu den gefragtesten Sängerinnen unserer Zeit. Regelmäßig ist sie an den renommiertesten Opernhäusern der Welt zu erleben, darunter die Wiener Staatsoper, das Teatro Real Madrid, die Salzburger Festspiele und das Teatro alla Scala. Als Gründungsmitglied der Vilnius City Opera hat sie die litauische Opernszene maßgeblich mitgeprägt. Für ihre künstlerischen Leistungen wurde sie mit dem Goldenen Bühnenkreuz – der höchsten Auszeichnung für Sänger in Litauen – gleich zweimal geehrt. Zudem kürte sie die Ópera XXI Association zur Opernsängerin des Jahres 2022. Im Jahr 2024 wurde sie mit dem renommierten Österreichischen Musiktheaterpreis in der Kategorie „Sonderpreis der Jury“ ausgezeichnet – eine Ehrung für herausragende Beiträge zur Opern- und Theaterszene Österreichs. Zudem wurde Asmik Grigorian von Opernwelt zur Opernsängerin des Jahres gekürt. Zu ihren herausragenden Rollen zählen Salome bei den Salzburger Festspielen und Hamburger Staatsoper, Fedora an der Königlichen Schwedischen Oper, Marie ( Wozzeck ) bei den Salzburger Festspielen und im Concertgebouw Amsterdam sowie Manon Lescaut an der Oper Frankfurt und der Wiener Staatsoper. Sie brillierte zudem als Marietta ( Die tote Stadt ) am Teatro alla Scala, Iolanta an der Oper Frankfurt, Cio-Cio San ( Madama Butterfly ) an der Wiener Staatsoper und der Königlichen Schwedischen Oper, Chrysothemis ( Elektra ) bei den Salzburger Festspielen, Rusalka am Teatro Real Madrid, Jenůfa am Royal Opera House und an der Staatsoper Berlin, Tatjana ( Eugen Onegin ) an der Wiener Staatsoper und Komische Oper Berlin sowie Norma am Theater an der Wien und an der Staatsoper Berlin. Im Rahmen einer Galavorstellung am 05. Februar 2026 wird sie die Titelpartie in Puccinis Turandot auf der Dortmunder Opernbühne interpretieren. (Stand: 04/2025)

Dorothee Schumacher

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Dorothee Schumacher

Dorothee Schumacher studierte Objektdesign an der Fachhochschule Dortmund und an der Universität in Barcelona. 1996-2000 war sie Mitarbeiterin und feste Assistentin für Bühne und Kostüm unter Leander Haußmann am Schauspielhaus Bochum sowie 2000–2003 am Schauspielhaus Dortmund unter Christine Mielitz und Michael Gruner. Seit Juli 2003 ist sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Sie kehrte immer wieder nach Dortmund zurück, sowohl zum Schauspiel als auch zum Ballett und zur Oper. In Spanien erarbeitete sie die Kostüme für Tannhäuser an der Ópera de Oviedo, in Krefeld stattete sie Le nozze di Figaro aus, in Münster Die Zauberflöte und am Landestheater Niederbayern die Rockoper Jesus Christ Superstar. In den letzten beiden Spielzeiten verantwortete sie das Bühnen- und Kostümbild für Inside Carmen , Instame sowie 2024/25 Marie-Antoinette oder Kuchen für alle! und Carrie – Das Musical . (Stand: 04/2025)

Jutta Maas

Ensemble

Jutta Maas

Jutta Maas absolvierte 1989–1991 eine Musicalausbildung an der New York City Dance School in Stuttgart, arbeitete im Anschluss mit dem Musik-Kinesiologen Dr. John Diamond und ließ sich in den Folgejahren zur Reiki-Meisterin und Körpertherapeutin weiterbilden. Im Bereich Tanz ist sie vielseitig tätig. So betreut sie als Pädagogin Theaterprojekte in Schulen, gibt Unterricht in Stepptanz und Jazztanz bei renommierten Ballettschulen sowie Workshops und hat die Schule DANCE and MOVE in Koblenz gegründet, der sie bis 2014 als Leitung vorstand. Nach frühen Theaterengagements, u. a. am Theater Münster und der Freilichtbühne Tecklenburg, begann sie als Choreografin zu arbeiten und sich verstärkt dem Stepptanz und eigenen Stücken zu widmen. In Zusammenarbeit mit Thomas Kolczewski kreierte sie die Stepcompany TAP 5, mit der sie eine Reihe abendfüllender Bühnenwerke zur Aufführung brachte und in Personalunion produzierte, u. a. TRAXX a taptale , Scene of Crime , Simple Pleasures und Icebreak . Letztgenanntes wurde mit dem Tap Ahead Award für Klingenden Tanz, einem Choreografiepreis des Landes NRW, ausgezeichnet. Zudem ist Jutta Maas Deutsche Meisterin und Weltmeisterin (1999) sowie Bronzemedaillen-Gewinnerin (1998) im Stepptanz in der Kategorie Duo. Seit 2015 arbeitet sie als Inspizientin, zunächst am Ballett im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (Leitung: Bridget Breiner), wo sie u. a. auch Gastspiele des Les Ballets Bubeníček in Pilsen (Tschechien) betreute, am Ballett Dortmund (Leitung: Xing Peng Wang) und aktuell an der Musiktheater im Revier Dance Company in Gelsenkirchen (Leitung: Giuseppe Spota). In der Spielzeit 2018/19 war sie erstmalig als Choreografin an der Oper Dortmund für die Produktion Joseph an the Amazing Technicolor Dreamcoat in der Regie von Alexander Becker engagiert. Diese Zusammenarbeit setzte sich 2021/22 mit Orpheus in der Unterwelt , sowie 2022/23 mit Inside Carmen , 2023/24 mit Die Piraten von Penzance sowie 2025/26 mit der Deutschen Erstaufführung Alle reden nur noch von Jamie (Everybody’s Talking About Jamie) fort. (Stand: 04/2025)

Emine Güner

Ensemble

Emine Güner

Emine Güner studierte Produktdesign und arbeitete als Möbel- und Spielzeugdesignerin, bevor sie die Welt der Theaterausstattung für sich entdeckte. Zusammen mit „Fördern durch Spielmittel e. V.“ Berlin entwarf sie diverse Spielzeuge für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. 2009 kam sie nach Deutschland, wo sie ihren Master in Szenografie und Kommunikation absolvierte. Anschließend war sie als Ausstattungsassistentin am Schauspiel Essen tätig und stattete dort ihr Abschlussprojekt Enigma aus. Emine Güner ist Technische Produktionsleiterin am Theater Dortmund für die Sparten Oper und Ballett und arbeitet darüber hinaus auch als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin. Ausstattungen, die sie im Bereich Ballett realisierte, waren Die Matthäus-Passion (NRW Juniorballett, C: Xin Peng Wang) und #zauberflöte.3.0 (NRW Juniorballett, C: Raimondo Rebeck). In den letzten Jahren schuf sie die Ausstattungen u. a. für Lucia di Lammermoor , Talestri – Königin der Amazonen, Der Liebestrank , Pimpinone und Herzog Blaubarts Burg am Staatstheater Nürnberg, My Fair Lady im Aalto Theater Essen, Der Kaiser von Atlantis an der Deutschen Oper am Rhein sowie die Uraufführung Die Prinzessin auf dem Kürbis am Landestheater Coburg. Zu ihren aktuellen Arbeiten zählen das Kostümbild für Don Giovanni (2025, Oper Dortmund) sowie die Ausstattung für Gramsci (Uraufführung) und Suor Angelica am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz. In der Spielzeit 2025/26 entwirft sie Bühne und Kostüme für die Uraufführung der Jugendoper Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute. (Stand: 04/2025)

Alexander Djurkov Hotter

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Alexander Djurkov Hotter

Der venezolanische Kostümbildner Alexander Djurkov Hotter studierte zunächst Architektur an der Technischen Universität Berlin, bevor er ab 2011 eine Maßschneiderlehre in Düsseldorf absolvierte. Im Anschluss arbeitete er intensiv mit der renommierten Kostümbildnerin Moidele Bickel zusammen, die zu seiner prägendsten und wertvollsten künstlerischen Mentorin wurde. Es folgten Assistenzen u. a. am Schauspielhaus Frankfurt, bei den Salzburger Festspielen, an der Staatsoper Unter den Linden sowie an der Den Norske Opera & Ballett in Oslobei für Produktionen der Regisseur*innen Luc Bondy, Calixto Bieito, Dieter Dorn und Shirin Neshat. Erste eigene Arbeiten führten ihn an das Schauspiel Frankfurt, das Akademietheater München und zum IST-Festival Amsterdam. Weitere Engagements folgten am Det Norske Teatret in Oslo, dem Düsseldorfer Schauspielhaus und am Theater Freiburg. Am Theater Bielefeld entwarf er die Kostüme für die Deutsche Erstaufführung von Marc-André Dalbavies Oper Charlotte Salomon sowie Das Rheingold , beides in der Regie von Mizgin Bilmen. Mit ihr arbeitete er auch am Schauspiel des Theater Bern zu Ingeborg Bachmanns Malina und am Badischen Staatstheater Karlsruhe zusammen. In der Spielzeit 2018/19 zeichnete er an der Oper Dortmund für das Kostümbild zu Il barbiere di Siviglia in der Regie von Martin G. Berger verantwortlich. Mit Berger widmete er sich auch Thomas Adès’ Powder Her Face an der Volksoper Wien sowie Saliereis Kublai Khan am Theater an der Wien. Für die Oper Dortmund entwarf Alexander Djurkov Hotter zuletzt die Kostüme für Sehnsucht. Ein barockes Pasticcio sowie Nixon in China . 2025/26 kehrt er für Mazeppa an die Oper Dortmund zurück. (Stand: 04/2025)