Bojana Nenadović absolvierte ihre Ausbildung an der Ballettakademie Köln sowie der Hochschule für Musik in München. Ihren M.A. in Slawistik erhielt sie zudem an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Engagements führten sie u. a. zum Hamburg Ballett, zum Ballett am Rhein, zum Staatsballett Berlin, zum Ballett im Revier und zu den Companies in Ljubljana, Marseille, Zagreb, Rijeka und Verona, wo sie einen Großteil der Hauptrollen des klassischen und zeitgenössischen Repertoires verkörperte. Für ihre tänzerischen Leistungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Als zertifizierte Pädagogin mit Zusatzausbildungen in Tanzmedizin, Progressing Ballet Technique (PBT®) und dem DANAMOS®-System ist sie international als Dozentin und Ballettmeisterin tätig. Langjährig war sie zudem Assistentin und Stagerin von Edward Clug für diverse Produktionen. Ab 2025|26 ist sie Ballettmeisterin beim Ballett Dortmund und dem NRW Juniorballett.
Edward Clug gilt als dramaturgisch genialer Geschichtenerzähler und gehört seit Jahren zu den gefragtesten zeitgenössischen Choreografen. Seine Werke entwickelte er unter anderem am Stuttgarter Ballett, dem Nederlands Dance Theatre, Bolshoi Ballett Moskau, Wiener Staatsballett, dem Zürcher Ballett oder dem Ballett Dortmund. Zahlreiche Auszeichnungen begleiten sein künstlerisches Schaffen. So erhielt er etwa für sein Lebenswerk 2005 und 2008 die beiden höchsten slowenischen Kulturpreise, den Prešeren Award und den Glazer Charter. Darüber hinaus war er 2010 für den „Golden Mask Award“ in Moskau und 2017 mit dem Ballett Dortmund für den prestigeträchtigen „Benois de la Danse“ nominiert. Gemeinsam mit Annabelle Lopez Ochoa ist er ab der Spielzeit 2025|26 Artist in Residence beim Ballett Dortmund.
Annabelle Lopez Ochoa kreierte bereits Werke für mehr als 78 Theater auf der ganzen Welt (u. a. English National Ballet London, Les Grands Ballets Canadiens Montreal, Dutch National Ballet Amsterdam, Joffrey Ballet, Hong Kong Ballet, Dance Theatre of Harlem New York City). Neben ihrer choreografischen Auseinandersetzung mit der Bildenden Kunst (u. a. Picasso, Botero) liegt ihr schöpferischer Schwerpunkt auf abendfüllenden Kreationen über große Frauencharaktere, beispielsweise Eva Perón, Coco Chanel oder die mexikanische Malerin Frida Kahlo. Gemeinsam mit Edward Clug ist sie ab der Spielzeit 2025|26 Artist in Residence beim Ballett Dortmund.
Raphael Westermeier ist 1982 in Köln geboren und wuchs in Hamm und Paderborn auf. Er studierte von 2001-2005 Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“ in München. Nach langjährigen Stationen an den Theatern in Ulm und Tübingen führten ihn Gastengagements unter anderem nach München, Freiburg und Budapest. Von 2020-2024 war er festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund. Neben seiner Arbeit am Theater steht er auch immer wieder vor der Kamera und ist seit 2023 Landesvorsitzender NRW der Bühnengewerkschaft GDBA.
Adi Hrustemović studierte Schauspiel an der Akademie der Darstellenden Künste in Sarajevo. Er wirkte u.a. an dem Projekt Football, Football von Haris Pašović mit, das zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen wurde. 2013 war er in Das Geheimnis der Himbeermarmelade am Sarajevo Kriegstheater Sartr in der Regie von Selma Spahić zu sehen. Für seine Rolle in Wildfleisch (Regie: Dino Mustafić) am Nationaltheater Sarajevo wurde er mehrfach ausgezeichnet. In Deutschland spielte er u. a. in Die Konsistenz der Wirklichkeit , eine Stückentwicklung von Dimitrij Schaad und Ensemble, welche beim Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender in Stuttgart den Ensemble- und Publikumspreis gewann. Er wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, zuletzt in Quo Vadis, Aida unter der Regie der Berlinale-Gewinnerin Jasmila Žbanić, welcher für einen Oskar und zwei Awards der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) nominiert und mit drei European Film Awards (EFA) ausgezeichnet wurde; und Koltina unter der Regie von Oscar-Gewinner Danis Tanović. Anfang 2020 schloß er sein Masterstudium Schauspiel an der Theaterakademie August Everding ab. 2016-2018 war Adi Hrustemović Stipendiat des Deutschlandstipendiums.
Der brasilianische Bariton Marcelo de Souza Felix stammt aus São Paulo. Im Alter von 14 Jahren entdeckte er seine Liebe zur klassischen Musik im Jugendchor seiner Heimatstadt, was ihn dazu brachte, Gesang an der Universität von São Paulo zu studieren. Mit Stipendien des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) und des Goethe Instituts führte er seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Freiburg weiter. Anschließend war er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln, wo er u. a. Paul ( Les Enfants Terribles ) sang. Für diese Produktion wurde er von der Welt am Sonntag als „Nachwuchssänger des Jahres 2014“ nominiert. Weiterhin verkörperte er dort Partien wie Kasperl in der Kinderoper Räuber Hotzenplotz , den Narr (Ermanno Wolf-Ferraris Aschenputtel ), Merkur ( Orpheus in der Unterwelt ), Marullo ( Rigoletto ) und Michelotto Cibo ( Die Gezeichneten ). Im Pfefferberg Theater in Berlin sang er Don Giovanni, Harlekin ( Ariadne auf Naxos ), die vier Antagonisten ( Hoffmanns Erzählungen ) und Schaunard ( La Bohème ). Bei den Opernfestspielen Schloss Glatt 2019 gestaltete er die Rolle des Morales ( Carmen ). Von 2019-2023 war Marcelo de Souza Felix Ensemblemitglied der Jungen Oper Dortmund. 2020|21 sang er in Constanzes Befreiung und der digitalen Uraufführung von Persona , 2021|22 war er außerdem in Kirsas Musik und Der Häßliche zu erleben. In der Spielzeit 2022|23 stand er u. a. in den Produktionen Gräfin Mariza , Mädchen in Not sowie RIESEN RIESELN auf der Bühne.
Der in Brjansk geborene russische Tenor Sergey Radchenko absolvierte zunächst ein Studium zum Eisenbahningenieur und -konstrukteur an der Moskauer Staatlichen Universität für Eisenbahnwesen, bevor er ab 2010 dem Moskauer Konservatorium beitrat. Sein Gesangsstudium setzte er im Anschluss bei Prof. Dmitry Vdovin an der Academy of Choral Arts fort. Zwischen 2011–2013 war er Mitglied des The Young Artists Opera Program im Bolschoi-Theater. Sergey Radchenko hat mit Dirigenten wie Vladimir Spivakov, Vladimir Fedoseyev, Vassily Sinaisky, Yuri Simonov und Christopher Moulds zusammengearbeitet. Im Bereich Konzert sang er u. a. beim Orfeo Music Festival, beim Irina Arkhipova Festival sowie in zahlreichen Galakonzerten in Russland. 2017 sang er in einer konzertanten Aufführung von Rimski-Korsakows Die Jungfrau von Pskow am Bolschoi-Theater und verkörperte 2018 Lykov ( Die Zarenbraut ) am Shanghai Grand Theater. In derselben Saison folgten konzertante Darbietungen von Jules Massenets Don Quichotte und Tschaikowskys Undina im Musikverein Wien. Im selben Jahr sang er als Solist in Rachmaninows Die Glocken an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom sowie in der 9. Sinfonie von Beethoven am Moskauer Konservatorium. Zu seinen jüngsten Darbietungen zählen u. a. Agrippa ( Der feurige Engel ) am Teatro dell’Opera di Roma, Pinkerton ( Madama Butterfly ) am Teatro dell’Opera Giocosa in Savona, Paul in Korngolds Die tote Stadt an der Novaya Opera in Moskau sowie Foresto in Verdis Atilla in Ancona. In der Spielzeit 2023|24 gehörte Sergey Radchenko zum Ensemble der Oper Dortmund, wo er u. a. Mirko in der Deutschen Erstaufführung von La Montagne Noire (Der schwarze Berg) interpretierte.
Geboren in Sydney (Australien). Ausbildung an der Tanya Pearson Academy Sydney sowie der Académie Princesse Grace Monte Carlo, Monaco. Teilnahme an internationalen Wettbewerben (u.a. Prix de Lausanne). Von 2022-2024 Mitglied des NRW Juniorballett.
Geboren in Los Angeles, Californien (USA). Ausbildung an der Austrian Ballet School in Tokyo und der Ballettschule Theater Basel. Von 2022-2024 Mitglied des NRW Juniorballett.
Geboren in Venedig (Italien). Ausbildung an der John Cranko Schule in Stuttgart. Von 2022-2024 Mitglied des NRW Juniorballett.