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Lorenzo Malisan

Ensemble

Lorenzo Malisan

Dilara Buran

Ensemble

Dilara Buran

Merit Ottawa

Ensemble

Merit Ottawa

Klaus Lassert

Ensemble

Klaus Lassert

Joeri Burger

Ensemble

Joeri Burger

Lisa Bunse

Ensemble

Lisa Bunse

Viktoria Göke

Ensemble

Viktoria Göke

Viktoria Göke, 1978 geboren in Paderborn, studierte Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. 2006 zunächst Dramaturgieassistentin, dann bis 2011 Dramaturgin am Berliner Ensemble in der Direktion von Claus Peymann. Es folgte ein siebenjähriges Engagement als Dramaturgin und Mitglied der Schauspielleitung am Theater Bielefeld (Zusammenarbeit u. a. mit Alice Buddeberg, Babett Grube, Dariusch Yazdkhasti). Parallel dazu 2012 - 2016 Mitarbeiterin Dramaturgie und Publikationen bei den Salzburger Festspielen. 2020 absolvierte sie die Weiterbildung Theater- und Musikmanagement an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2021 und 2022 Dramaturgin am Theater Oberhausen bei Florian Fiedler, wo sie u. a. mit Hakan Savaş Mican und Magda Korsinsky zusammenarbeitete. Freiberuflich zuletzt tätig für die Ruhrtriennale und das Theater Magdeburg. Seit Januar 2023 ist sie fest als Dramaturgin im Team des Schauspiel Dortmund.

Julia Wissert

Ensemble

Julia Wissert

Julia Wissert wurde in Freiburg am Breisgau geboren und wuchs am Kaiserstuhl auf. Sie ist die Älteste von vier Töchtern. Nach dem Abitur lebte Wissert länger in Sydney, London und Salzburg, wo sie sowohl auf als auch hinter der Bühne arbeitete. Nach ihrem Bachelorstudium der Media Arts und Drama an der University of Surrey in London, gründete sie das Physical Theater Kollektiv, „Bandidos Perditos“, gemeinsam mit ihren Kolleg*innen. Der Fokus ihrer Arbeit in London lag in den Bereichen Performance und ortsspezifischen Interventionen. Julia Wissert assistierte am Theater Freiburg, Theater Basel und Staatstheater Oldenburg. Während ihrer Regieassistenz in Oldenburg brachte sie erste Stückentwicklungen wie Café D’Amour und Bagdad Burning auf die Bühne. Ihre performativen Ansätze aus der Londoner Phase verbanden sich durch ein verstärktes Interesse an Texten zu eigenen interdisziplinären Formen zwischen Sparten und Genres. Bereits in Oldenburg bewegten sich ihre Bühnenarbeiten an den Grenzen von Musiktheater, Theater und Audio - Installationen. 2011 absolvierte Julia Wissert ein Regiestudium am Mozarteum Salzburg, bei Amelie Niemeyer. In dieser Zeit inszenierte sie Nora von Henrik Ibsen und gewann den Publikums Preis des Körber Studio Junge Regie in Hamburg. Sie inszenierte Opern wie Kaiser von Atlantis und Mahagoni und Expert*innentheater, Salzburger Totentanz , ein Abend über das Leben mit dem Sterben. Für diese Inszenierung erhielt sie den Preis der Stadt Salzburg. 2014 erhielt sie den Kurt-Hübner-Regiepreis für ihre Inszenierung von Der Junge vor der Tür (Hessisches Staatstheater Wiesbaden). Seit 2015 arbeitet Wissert als freie Regisseurin. Sie inszenierte neben vielen anderen Häusern am Maxim Gorki Theater, am Nationaltheater Brno, am Staatstheater Oldenburg und am Schauspielhaus Bochum. Für ihre Arbeit 2069 am Schauspielhaus Bochum wurde sie für den Jungendtheaterpreis des Heidelbergerstückemarkts nominiert. Ab der Spielzeit 2020/21 ist sie Intendantin des Schauspiel Dortmund. Wissert verfasste Texte zu den Themen des strukturellem Rassismus im Theater, u.a. ihre Diplomarbeit: „Schwarz.Macht.Weiß: eine künstlerische Recherche zu strukturellem Rassismus auf deutschsprachigen Bühnen“ (2014). Durch die kritische Auseinandersetzung mit dem Arbeitsumfeld in dem sie sich als Künstlerin bewegt, folgten Artikel und Vorträge. 2017 entwickelten die Anwältin Sonja Laaser und Julia Wissert die „Anti-Rassismus Klausel“. Die Klausel ist ein vertraglicher Zusatz für Werkverträge, durch den Leitungen von Kulturinstitutionen verbindlich zusagen, sich im Falle von diskriminierendem Verhalten, gegenüber der Künstler*in, um eine schnelle Aufklärung, ohne Bestrafung, zu bemühen. Julia Wissert verfolgt in ihrer Kunst, als auch ihrem weiteren Schaffen, einen machtkritischen, intersektionalen Ansatz, um sich mit dem Theater als auch der Gesellschaft, in der es verwurzelt ist, auseinanderzusetzen. Werke (Auswahl) Nora (2012) Mozarteum Salzburg Kaiser von Atlantis/Mahagonny (2013) Mozarteum Salzburg Salzburger Totentanz (2013) Mozarteum Salzburg no formation (2014) Arge Kultur Salzburg Junge in der Tür (2014) Hessisches Staatstheater Wiesbaden Flucht, die mich bedingt (2015) Maxim Gorki Theater Nero (2016) Theater Trier/Stadtmuseum Simeonsstift Trier La Voix Humaine/Trouble in Tahiti (Staatstheater Oldenburg) Owela (2017/19) (Nationaltheater Windhoek/Ruhrfestspiele Recklinghausen) Die Odyssee (2018) Nationaltheater Brno 2069 (2018/19) Schauspielhaus Bochum Zula Money (2019) Ruhrfestspiele Recklinghausen Vantablack (2019) Stückemarkt Theatertreffen Die Universen (2019/20) Staatstheater Hannover Preise 2012 Publikumspreis Körber Studio Junge Regie für Nora 2013 Preis der Stadt Salzburg für Salzburger Totentanz 2014 Kurt-Hübner-Regiepreis für Der Junge vor der Tür 2020 Nominierung Jugendstückepreis Heidelberger Stückemarkt (bedingt durch Corona wurde der Preis unter den Nominierten aufgeteilt)

Linda Fisahn

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Linda Fisahn

Linda Fisahn ist seit 2014 Teil des Kollektivs „ i can be your translator “ und als Musikerin Mitglied in diversen Bands. Als Performerin arbeitete sie mehrfach mit der Kölner Gruppe SEE! zusammen. Seit 2022 nimmt sie im Rahmen des EUCREA Projektes ARTplus an der Folkwang Universität der Künste im Studiengang Regie teil. 2023-2025 kooperieren Linda Fisahn und „i can be your translator“ mit dem Schauspiel Dortmund.

Marie Senf

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Marie Senf

Marie Senf wurde in Frankfurt/Main geboren und studierte zunächst Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig, dann Theater-, Film- und Mediendramaturgie an der HMT „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig. Produktionsdramaturgien u. a. am neuen theater Halle, dem Schauspiel Leipzig, dem bat Berlin, der Otto-Falckenberg-Schule München sowie Arbeiten mit der Regisseurin Claudia Bauer an verschiedenen Theatern. Sie war Dramaturgin und Leiterin des Schaufenster am neuen Theater Halle und von 2013 bis 2021 Schauspieldramaturgin am Theater Osnabrück. Lehraufträge an der Universität Osnabrück u. a. zu Aufführungsanalyse, Theaterdidaktik sowie Drama und Postdramatik. 2017 bis 2019 Mitarbeit in der AG Stadttheater der Zukunft der Dramaturgischen Gesellschaft, 2019 Gründungs- und Kernteammitglied des dramaturgie-netzwerks . In der Spielzeit 2021/22 freie Dramaturgin, u.a. an die Andere Welt Bühne und im Vorstand des ensemble-netzwerk e.V. . Schwerpunkte: Partizipation, Leitungsstrukturen, Leitungsfindung, Prävention Machtmissbrauch. Mitarbeit im Modellprojekt FAIRSTAGE zur strukturellen Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Abbau von Diskriminierungen an Berliner Sprechtheater-Bühnen. Seit der Spielzeit 2022/23 ist sie Dramaturgin am Schauspiel Dortmund.