Emanuel Matz wurde in Frankfurt/Main geboren und erhielt seit seinem sechsten Lebensjahr Cellountericht. Nach dem Abitur studierte er erst in Frankfurt bei Prof. Gerhard Mantel und wechselte dann an die Folkwanghochschule Essen, wo er in der Klasse von Prof. Christoph Richter 1999 seine künstlerische Reifeprüfung und 2001 sein Konzertexamen ablegte. Während des Studiums spielte er in der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Gustav Mahler Orchester und den Essener Philharmonikern und wurde 2002 stv. Solocellist beim Philharmonischen Staatsorchester Halle. Seit 2004 ist er Vorspieler bei den Dortmunder Philharmonikern. Als Solist und Mitglied verschiedener Kammermusikensembles trat er u.a. in der Alten Oper Frankfurt, dem Konzerthaus Dortmund und der Philharmonie Essen auf.
Christian Zacharias (*1950) begann seine ungewöhnlich reiche Karriere als Pianist. Nachdem bereits die erste Schubertaufnahme des 26jährigen mit dem renommierten Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, etablierte er sich mit seinen ebenso durchdachten wie ausdrucksstarken Interpretationen in wenigen Jahren international als einer der führenden Pianisten seiner Generation. 1992 gab er beim Orchestre de la Suisse Romande sein Debüt als Dirigent. Seither pflegt er beide Zweige seiner künstlerischen Tätigkeit gleichermaßen. Als Dirigent erhielt Christian Zacharias Einladungen von zahlreichen großen europäischen Orchestern und war unter anderem Chefdirigent beim Orchestre de Chambre de Lausanne. Im Augenblick hat er Leitungsfunktionen bei zwei spanischen Orchestern und beim Orchestre National d’Auvergne übernommen. 2020 wurde Christian Zacharias zudem zum Ehrendirigenten der George Enescu Philharmonie Bukarest ernannt. Auch im Musiktheaterbereich ist er etwa mit Dirigaten von Mozarts La Clemenza di Tito und Le nozze di Figaro sowie Offenbachs La Belle Hélène aktiv. Die von ihm geleitete Produktion von Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor an der Opéra Royal de Wallonie in Liège wurde mit dem Prix de l´Europe Francophone 2014/2015 ausgezeichnet Während seine dirigentischen Aufgaben inzwischen im Vordergrund seiner musikalischen Aktivitäten stehen, hat Christian Zacharias in der Saison 2022/23 auch vermehrt Klavierabende in den Metropolen Europas gegeben, unter anderem in Paris, London, Madrid und Istanbul sowie bei der Schubertiade Hohenems und dem Festival Piano aux Jacobins in Toulouse. Als Pianist und Dirigent hat Christian Zacharias eine immense Zahl an Schallplatten- und CD-Einspielungen vorgelegt. Besonders hervorzuheben ist aus jüngerer Zeit seine vom Soloklavier aus geleitete, vielfach preisgekrönte Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte Mozarts mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne. Für sein musikalisches Wirken hat Christian Zacharias bedeutende Auszeichnungen und Ehrungen erhalten.
Tobias Hoeft, geboren 1982, bringt acht Jahre Video-Erfahrung aus Punk- und Hiphop-Musikvideos in seine Arbeit am Schauspiel Dortmund ein, wo er seit Beginn der Spielzeit 2017/18 als Mitglied der Videoabteilung tätig ist. Hier arbeitete er unter anderem als Videokünstler und Live-Kameramann mit Regisseur*innen wie Kay Voges, Ed Hauswirth, Claudia Bauer, Gordon Kämmerer, Jan Friedrich und Laura N. Junghanns zusammen. In der Intendanz von Julia Wissert war er bei den Produktionen 2170 – Was wird die Stadt gewesen sein, in der wie leben werden? (Regie: Julia Wissert), Mädchenschule (Regie: Anna Tenti) und er Digital Raum Bühne beteiligt. War als Kameramann bei dem experimentellen Theater-Road-Trip Autos (Regie: Florian Hein) und als Live-Kameramann bei Ödipus auf dem Mars (Regie: Florian Hein) mit auf der Studiobühne. Für Faust war er zum ersten Mal neben der Videoart auch für das Bühnenbild verantwortlich. In den Produktionen ÜBER LEBEN (Regie: Ruven Bircks) und Die Not steht ihr gut (Regie: Lola Fuchs) übernimmt er die Live-Kamera. Bei Das Kapital: Das Musical (Regie: Kieran Joel) ist er für das Videodesign verantwortlich.
Lisandra Bardél erhielt ihre Tanzausbildung in Berlin und wirkte in zahlreichen internationalen Tanzproduktionen und Musikvideos mit bevor sie ihr Musicalstudium am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück absolvierte. Bereits während der Ausbildung war sie in der Uraufführung des Musicals Blaubart als Rabengeist Karoline in Berlin und als Anna in dem Rockmusical Frühlingserwachen im Emmatheater Osnabrück zu sehen. Außerdem war sie Mitglied des Gesangs- und Tanzensembles der Operetten-Produktion Orpheus in der Unterwelt am Stadttheater Osnabrück und als Dance Captain in Rent am Stadttheater Minden engagiert. Danach führte es sie ans Stadttheater Hagen, wo sie als Soulgirl in Jesus Christ Superstar mitwirkte, bevor sie in der Deutschlandpremiere des Musicals Flashdance an der Oper Chemnitz zu sehen war. Eine weitere Deutschlandpremiere folgte mit ihrem Engagement in Catch me if you can an der Staatsoperette Dresden, wo sie die Rolle der Betty übernahm. Mit der Musical Revue The Sound of Music tourte sie durch Europa und war am Theater Dortmund erneut als Soulgirl in Jesus Christ Superstar engagiert. In Kiss Me Kate stand sie im Theater im Rathaus in Essen auf der Bühne und war im Sommer 2016 in der Open Air Produktion von Hair am Staatstheater Braunschweig zu sehen.
Tanja Maderner wurde 1992 geboren in Wien (Österreich), schloss 2011 die Modeschule Hetzendorf mit einem Diplom in Modedesign und der Gesellenprüfung in Schneiderei mit Auszeichnung ab. Während ihres Kunstgeschichtsstudiums wirkte sie bereits an diversen Film- und Theaterproduktionen mit. Ab 2017 arbeitete sie als Kostümbildassistentin am Wiener Burgtheater, unter anderem bei Johan Simons Produktion Radetzkymarsch , bei der Produktion Besuch der alten Dame in der Regie von Frank Hoffmann, sowie bei Produktionen im Wiener Akademie- und Volkstheater. Seit 2018 ist sie als feste Kostümbildassistentin im Schauspielhaus Bochum tätig und wirkte unter anderem an Séance de travail (Choreografie: Trajal Harrell) und Geschichten aus dem Wienerwald (Regie: Karin Henkel) mit. Des Weiteren gestaltet sie das Kostüm für einige Banden des Jungen Schauspielhauses. In der Spielzeit 2019/20 entwirft sie das Kostümbild für die Inszenierungen Geister in der Regie von Florian Fischer und Die Vereinigten Staaten von Amerika gegen Herbert Nolan in der Regie von Thomas Dannemann am Schauspielhaus Bochum in der Zeche Eins.
Justus Saretz wurde 1988 in Wittenberg geboren, absolvierte ein Bühnen- und Kostümbildstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Nach Bühnenbildassistenzen an der Volksbühne Berlin sowie am Maxim Gorki Theater ist er als freiberuflicher Bühnen- und Kostümbildner tätig. Er begleitet das Ballhaus Naunynstraße seit der Wiedereröffnung 2008. Eigene Arbeiten entstanden u. a. mit den Regisseuren Lukas Langhoff, Sebastian Baumgarten, Nurkan Erpulat, Thomas Dannemann und mit dem Regieteam zweite Reihe u.a. am Theaterhaus Jena, am Maxim Gorki Theater, am Saarländischen Staatstheater sowie am Theater Neumarkt in Zürich. In der Spielzeit 2021/22 entwarf er die Bühne für Kieran Joels Inszenierung von Mithu Sanyals Roman Identitti . Das Kapital: Das Musical ist seine erste Arbeit am Schauspiel Dortmund.
Maximilian Aschenbrenner wurde 1999 in Koblenz geboren. Dort sammelte er erste Bühnenerfahrungen am Koblenzer Jugendtheater. Während seiner Schulzeit stand er zudem am Theater der Stadt Koblenz als Artful Dodger in Oliver! von Lionel Bart sowie als Ginger O‘Shaugnessy in Andrew Lloyd Webbers The Beautiful Game auf der Bühne. Nach seinem Abitur studiere er von 2018 bis 2020 Musical/Show an der Universität der Künste Berlin. Im Rahmen seines Studiums gewann er 2019 im Bundeswettbewerb Gesang den Förderpreis der Gunter-Neumann-Stiftung. Daraufhin setzte er sein Studium in Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen fort, wo er 2024 seinen Abschluss machen wird. Während des Studiums stand er im Ensemble von Anything Goes am Theater und Konzerthaus Solingen auf der Bühne. In der Spielzeit 2022/23 debütierte er an der Oper Dortmund als Kit-Kat-Boy/Matrose im Musical Cabaret . Im Frühjahr 2023 konnte man ihn erneut am Theater und Konzerthaus Solingen als Frederick Fleet in dem Musical Titanic erleben. Zuletzt stand er als Christoph Probst in dem Workshop des Musicals Die weiße Rose von Alex Melcher und Vera Bolten auf der Club Bühne des Capitol Theaters Düsseldorf.