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Ekaterine Surmava

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Ekaterine Surmava

Geboren in Tiflis (Georgien). Ausbildung an der V. Chabukiani Tbilisi Ballet Art State School in Tiflis. Nach ihrem Abschluss Engagement beim State Ballet of Georgia als Principal Dancer, wo sie 13 Jahre lang tanzte. Seit 2023 Mitglied des Ballett Dortmund.

Emily Hehl

Ensemble

Emily Hehl

Emily Hehl ist freischaffende Regisseurin und Musikerin. In Brüssel arbeitet sie mit der Needcompany in allen Bereichen der performativen Künste. Zuletzt entstand Intolleranza 1960 bei den Salzburger Festspielen und die Meta-Oper AMOPERA als Kooperation mit dem Klangforum Wien. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Fernuniversität Hagen und Regie für Musik- und Sprechtheater an der Theaterakademie August Everding. Im Rahmen des Studiums inszenierte sie die deutsche Erstaufführung von Hofmannsthals Der Kaiser und die Hexe und das Musiktheater DIĒS – eine interdisziplinäre Arbeit, die sie mit der Komponistin Jane Dickson und der Choreografin Geosmin Yang entwickelte. Emily Hehl inszenierte Benjamin Brittens Curlew River an den Landesbühnen Sachsen (2023) und brachte in einer szenischen Mitarbeit mit Kai Anne Schuhmacher die Uraufführung von Bernhard Langs Der Hetzer auf die Bühne der Oper Dortmund (2021). Sie assistierte Jan Lauwers, Achim Freyer, Barrie Kosky, Christof Loy und Andreas Homoki u. a. an der Komischen Oper Berlin, der Opéra de Dijon, am Opernhaus Zürich und bei den Salzburger Festspielen. Weitere Produktionen begleitete sie bei Milo Rau, Tatjana Gürbaca und Sebastian Baumgarten u. a. am Aalto-Musiktheater Essen und am Theater an der Wien. In der Saison 2023/24 inszeniert sie Macbeth von Giuseppe Verdi am Aalto-Musiktheater Essen, an der Wiener Staatsoper folgt Ligetis Le Grand Macabre als Arbeit mit Jan Lauwers. An der Oper Dortmund zeichnet Emily Hehl als Regisseurin für die Deutsche Erstaufführung von La Montagne Noire ( Der schwarze Berg ) verantwortlich.

Nika Mišković

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Nika Mišković

Nika Mišković beendete 2011 ihr Schauspielstudium an der Akademie der Dramatischen Künste der Universität Zagreb. In Zagreb hat sie im Bereich Theater, Film und TV mit verschiedenen Regisseur:innen gearbeitet. Für die Hauptrolle in Ana i Mia von Anica Tomić und Jelena Kovačić hat sie zahlreiche Preise als Beste Schauspielerin erhalten. Zusammen mit der Tänzerin Ivana Kalc hat sie das Stück We're in this together inszeniert, das zum Dance Week Festival in Zagreb eingeladen wurde. Von 2013 bis 2016 war sie Ensemblemitglied des Kroatischen Nationaltheaters in Rijeka. Seit 2014 arbeitet sie regelmäßig mit dem Regisseur Oliver Frljić zusammen, mit Produktionen u.a. bei den Wiener Festwochen, Kunstfest Weimar, Kampnagel, HAU Berlin, MESS Sarajevo, BITEF Belgrad und Festival Iberoamericano de Teatro de Bogotá. Seit 2018 führten sie Gastengagements an das Maxim Gorki Theater Berlin und das Schauspiel Köln.

Marlena Keil

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Marlena Keil

Marlena Keil wurde 1985 in Münster geboren. Erste Theatererfahrungen sammelte sie beim Jungen Theater Cactus in Münster. Von 2008-2012 absolvierte sie ihr Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar Wien. Währenddessen stand sie in zahlreichen Produktionen auf der Bühne, u.a. am Wiener Theater in der Josefstadt (Thea und Gaston in Frank Wedekinds Frühlings Erwachen ; Regie: Stephanie Mohr), im Schauspielhaus Wien (Eva in Aus dem Nichts entsteht am Ende immer Etwas ; Regie: Julian van Daal), dem Wiener Theater der Jugend (Lea in Agent im Spiel ; Regie: Angelika Zacek) und den Sophiensälen Berlin. Ihr Monologabend Zerline , der als Diplominszenierung am Max-Reinhardt-Seminar entstand, war auch am Theater im Pumpenhaus Münster zu sehen sowie im Programm des Schauspiel Dortmund. 2014 stand sie am Theater Münster in Anton Tschechows Platonow auf der Bühne (Regie: Frank Behnke). Das Bekenntnis eines Masochisten (Regie: Carlos Manuel) in der Spielzeit 2014/15 war ihre erste Arbeit am Schauspiel Dortmund. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie fest im Ensemble des Schauspiel Dortmund und spielte u.a. die Tochter Jean in Tracy Letts' Eine Familie (Regie: Sascha Hawemann), in Das schweigende Mädchen (Regie: Michael Simon), in dem Live-Film RAMBO plusminus ZEMENT (Regie: Klaus Gehre) und in Die Borderline Prozession (Regie: Kay Voges, eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen). Die Spielzeit 2016/17 eröffnete sie mit Triumph der Freiheit #1 (Regie: Ed. Hauswirth), gefolgt von Kroetz' Furcht und Hoffnung in Deutschland: Ich bin das Volk (Regie: Wiebke Rüter). Auch bei Kay Voges' hell | ein Augenblick und in Die Wiedervereinigung der beiden Koreas in der Regie von Paolo Magelli stand sie auf der Bühne, außerdem als Ijon Tichy in Der Futurologische Kongress (Regie: sputnic). 2017/18 war sie u. a in ihrem Soloabend Zerline (nach Hermann Broch) zu sehen sowie als Hasi in ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM , in Der Kirschgarten (Regie: Sascha Hawemann) und in Claudia Bauers Schöpfung sowie als Orlando in Orlando (Regie: Laura N. Junghanns). Die Spielzeit 2018/19 eröffnete Marlena Keil mit Im Studio hört dich niemand schreien (Regie: Jörg Buttgereit), gefolgt von der Uraufführung ICH, EUROPA (Regie: Marcus Lobbes) im Schauspielhaus, wo sie auch in Gordon Kämmerers dritter Dortmunder Regiearbeit als Dorine in Tartuffe zu sehen war, darüber hinaus in Unsere Herzkammer von Rainald Grebe und in Hedda Gabler (Regie: Jan Friedrich) sowie Im Irrgarten des Wissens , ihrer ersten Zusammenarbeit mit Thorleifur Örn Arnarsson. Die Saison 2019/20 startete Marlena Keil als Ginsterkatze in Das Reich der Tiere (Regie: Thorsten Bihegue), Der Widersacher (Regie: Ed Hauswirth) und ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges). 2018 wurde sie mit dem Dortmunder Publikumspreis ausgezeichnet. Auch unter der Intendanz von Julia Wissert (ab 2020/21) gehört sie zum Ensemble des Schauspiel Dortmund. Neben der Arbeit am Theater ist Marlena Keil auch für Film und Rundfunk tätig.

Ekkehard Freye

Ensemble

Ekkehard Freye

Ekkehard Freye wurde 1971 in Hannover geboren und wuchs in Hildesheim auf. Er genoss eine weltoffene und humanistische Erziehung und wollte in seiner Jugend Psychologe bzw. Autor werden. Seine ersten Begegnungen mit dem Theater hatte er in der Theatergruppe des Gymnasium Andreanum. Hier prägten seine Weltsicht die Arbeit an Elias Canettis Komödie der Eitelkeit sowie Der Schatten von Jewgenij Schwarz. Weitere Begegnungen mit dem Theater folgten und die Lektüre von Camus, Sartre, Genet, Bulgakov, Dostojewskij, Tchechov u.v.a.m. vertieften seine Begeisterung für das Theater. Vom Film ganz zu Schweigen. Nach dem Studium an der Fritz-Kirchhoff-Schule „Der Kreis“ in Berlin und Amsterdam, und ersten Engagements an Theatern, in der freien Szene und beim Film, verließ Freye Berlin (1993-1999) und ging in sein erstes Festengagement an den Städtischen Bühnen Münster (1999-2004). Zu den erfolgreichen Rollen seiner Anfängerjahre zählen u. a. Haimon, Romeo, Hettore Gonzaga,Schweinl, Ismael, Solyonij, Garcia Lorca und Hamletmaschine. Prägende Regiehandschriften waren die von Karin Neuhäuser, Daniel Goldin, Tobias Lenel und Andreas Robertz, mit dem er die Kultinszenierung von Herz eines Boxers von Lutz Hübner erarbeitete, die zu einer der erfolgreichsten Inszenierungen avancierte und in sechs Spielzeiten über 100 mal gespielt wurde. Ekkehard Freyes zweites Festengagement erfolgte am Schlosstheater Moers unter der Intendanz von Ulrich Greb. Neben der Zusammenarbeit mit Ulrich Greb in Inszenierungen und Stückentwicklungen wie Zitrone, Schlüssel, Ball , Vorsicht ArMUT , Hotel Europa , 21 Gramm u. v. m. traf er in Moers auf Barbara Wachendorff ( König Ubu , Mudder Ubu ), Nada Kokotovich ( Leben ist Traum , Sigismund ) sowie auf Kay Voges ( I hired a contract killer , Alice ). Die intensive Zusammenarbeit am Schlosstheater Moers war eine wichtige und prägende Erfahrung. 2009 entstand die Inszenierung Blicke Strich Westwärts in Münster und Bremen unter der Regie von Andre Sebastian. Eine intensive und lustvolle Auseinandersetzung mit Texten von Rolf-Dieter Brinkmann. Mit Beginn der Intendanz Voges (2010) kam Ekkehard Freye fest in das Ensemble des Schauspiel Dortmund. Er war hier in den vergangenen Jahren in über sechzig Rollen und Projekten zu sehen. U. a. in Vistor Q , Heimat unter Erde , als Mond in Die Bluthochzeit , als Rank in Nora , Naked Lenz , Der Gott des Gemetzels , als Albert im Werther , Einige Nachrichten an das All , Das Fest , Welt am Draht , Republik der Wölfe , als George in Wer hat Angst vor Virginia Woolf , Komm in meinen Wigwam , Nosferatu , als Krapp in Das letzte Band , Besessen , Das Maschinengewehr Gottes , als Kasimir in Kasimir und Karoline , Die Simulanten , Die Borderline Prozession , als Willi in Furcht und Hoffnung in der BRD , als Gajew in Der Kirschgarten , Orlando , Schöpfung , als Dario Winestone in Im Studio hört dich niemand schreien , Ich, Europa , als Tesman in Hedda Gabler , als Pjotr Stepanowitsch Werchowenskij in Die Dämonen und als Der Konsul in Die Kassierer und die drei von der Punkstelle . Er arbeitete am Schauspiel Dortmund (2010 - 2020) u. a. mit Claudia Bauer, Lisbeth Coltof, Wiebke Rüther, Laura N. Junghanns, Jörg Buttgereit, Wenzel Storch, Martin Laberenz, Peter Jordan und Leo Koppelmann, Marcus Lobbes, Jan Friedrich, Sascha Hawemann , Kay Voges und Paolo Magelli zusammen. 2018 erhielt Ekkehard Freye den Preis der Dortmunder Kritiker-Jury. Seit 2018 leitet er außerdem die Theatergruppe „Normal gibts schon“ der Halte-Stelle e.V. in der Blücherstraße. Hier entstanden bisher die Inszenierungen Ich bin nicht depressiv, ich bin verzaubert (Stückentwicklung) und Die Physiker nach Friedrich Dürrenmatt, im Theater im Depot. Auch unter der Intendanz von Julia Wissert (ab 2020/21) gehört Freye zum Ensemble des Schauspiel Dortmund.

Tebbe Fiedler

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Tebbe Fiedler

Ian Harrison

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Ian Harrison

Ian Harrison ist einer der wenigen Spezialisten für mittelalterliche Blasinstrumente wie Schalmei, Zink, Flageolett und historische Dudelsäcke. Er wuchs in Newcastle, Nordengland auf und stammt damit aus einer der letzten Ecken des Landes, wo noch das traditionelle Dudelsackspiel gepflegt wird. Harrison begann seine musikalische Karriere im Chor der Kathedrale von Canterbury und studierte in London, Den Haag und an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel. Als Co-Dirigent von Les haulz et les bas, einem Ensemble für Musik des Mittelalters und der Renaissance, und von The Early Folk Band sowie als Gast bei renommierten Formationen wie Sequentia, The Harp Consort, Hirundo Maris und dem Freiburger Barockorchester ist Harrison international aktiv und war an einer Vielzahl von CD-Produktionen beteiligt. Der stilistisch vielseitige Künstler erhielt Auszeichnungen unter anderem vom Bruges Early Music Festival , den Rencontres des Maîtres Sonneurs, St. Chartier und von den German Rock and Pop Awards . Er unterrichtet Schalmei und Ensemblemusik an der Schola Cantorum Basiliensis und historische Improviation an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.

Marie Lehnert

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Marie Lehnert

Nobby Dickel

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Nobby Dickel

Nobby Dickel ist nicht nur einer von vielen Fußballspielern, die auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken können, sondern einer der großen Fußballhelden des BVB. Das „Spiel, das mein Leben veränderte“, so sagt er selbst, war das Pokalfinale 1989 gegen Werder Bremen, in dem er trotz schwerer Verletzung aufgeboten wurde und mit zwei Toren (Endstand 4:1) entscheidend zum größten Erfolg des Vereins seit 1966 beitrug. Dickel (*1961) stammt aus einem kleinen Ort bei Bad Berleburg. 1984 erhielt er seinen ersten Profivertrag beim 1. FC Köln, mit dem er es mit Mitspielern wie Toni Schumacher und Pierre Littbarski bis ins UEFA-Cup-Endspiel gegen Real Madrid schaffte. 1986 folgte der Wechsel zu Borussia Dortmund, wo er Stammspieler im Angriff war und in 90 Bundesligaspielen 40 Tore erzielte. Nach dem Gewinn des Pokals machte Dickel noch sechs Spiele für den BVB, wobei ihm im letzten Spiel als Profi gegen Fortuna Düsseldorf in der 90. Minute das Ausgleichstor zum 1:1 gelang, bevor er 1990 seine Karriere verletzungsbedingt beendete. Nach der aktiven Zeit folgte eine zweite Karriere beim BVB: Seit über 30 Jahren, seit 1992, ist er Stadionsprecher und aus den Heimspielen des Vereins, den er auch sonst auf vielfache Weise repräsentiert, nicht wegzudenken.

Jadelene Panésa

Ensemble

Jadelene Panésa