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Ks. Matthias Wohlbrecht

Ensemble

Ks. Matthias Wohlbrecht

Matthias Wohlbrecht studierte Gesang an der Hochschule für Musik Würzburg und vervollständigte seine Ausbildung an der Akademie des Belcanto in Mailand. Nach Festengagements in Rostock, Darmstadt und Mannheim ist er seit 2004 Mitglied im Ensemble des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe. Sein breit gefächertes Repertoire umfasst u. a. Podestà ( La finta giardiniera ), Mime ( Das Rheingold, Siegfried ), Hauptmann ( Wozzeck ), Wolfgang Capito ( Mathis der Maler ) sowie die Titelrolle in Oedipus Rex . Gastspiele führten ihn als Pong ( Turandot ) ans Teatro La Fenice in Vendig, als Loge ( Das Rheingold ) und als Mime ( Siegfried ) nach Bari, als Herodes ( Salome ) nach Triest sowie als Loge nach Auckland. Er war als Mime in Das Rheingold unter Chung Myung-Whun und dem Seoul Symphony Orchestra, als Mime und Loge in einem Ring an einem Abend in der Münchner Philharmonie sowie als Knusperhexe in Hänsel und Gretel in Moskau zu sehen. Matthias Wohlbrecht gastierte unter Ingo Metzmacher als Aufrührerischer ( Die Jakobsleiter von Arnold Schönberg), beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie sowie als Albert ( Die tote Stadt ) unter Mikko Franck beim Orchestre Philharmonique de Radio France. 2017 war er als Houston Stewart Chamberlain der gefeierte Mittelpunkt der Uraufführung Wahnfried von Avner Dorman unter der Regie von Keith Warner in Karlsruhe. Für diese Rolle wurde er in der Zeitschrift Opernwelt als „Bester Opernsänger des Jahres“ nominiert. 2018/19 gab er in Karlsruhe u. a. sein Debüt als Max ( Der Freischütz ) sowie als Aegisth ( Elektra ). Die Partie des Mime ( Siegfried ) führte ihn 2019/20 dreimal zu Paul Esterházys hochgelobter Inszenierung von Der Ring des Nibelungen am Staatstheater Oldenburg. Im Juni 2022 wurde ihm darüber hinaus vom Land Baden-Württemberg der Titel des „Kammersänger“ verliehen. Im Januar 2024 sang er zuletzt mit großem Erfolg den Herodes in der Wiederaufnahme Salome an der Oper Frankfurt in der Inszenierung von Barrie Kosky und unter der Musikalischen Leitung von Leo Hussain. 2022/23 an der Oper Dortmund als Mime ( Siegfried ) zu erleben, kehrte er 2023/24 als Loge ( Das Rheingold ) hierher zurück. In der Spielzeit 2024/25 wird er in beiden Partien im Gesamtzyklus von Der Ring des Nibelungen zu sehen sein. (Stand: 06/2024)

Santiago Sánchez

Ensemble

Santiago Sánchez

Der junge spanische Tenor Santiago Sánchez wurde in Montevideo (Uruguay) geboren und wuchs in Alicante (Spanien) auf. Er studierte Klavier am Konservatorium von Torrevieja (Alicante), bevor er sein Gesangsstudium am Konservatorium von Ontinyent (Valencia) begann und an der Universität Mozarteum Salzburg im Jahr 2019 erfolgreich abschloss. Im selben Jahr debütierte er mit großem Erfolg als Alfredo Germont ( La traviata ) am Teatro Municipale di Piacenza (Italien). Seit 2020/21 ist er im Ensemble an der Oper Bonn engagiert, wo er u. a. als Albert ( Leonore 40/45 von Rolf Liebermann), Alfred ( Die Fledermaus ), in der Titelpartie von Don Carlo sowie Lenski ( Eugen Onegin ) zu hören war. Gastengagements führten ihn als Laternenwärter ( Manon Lescaut ) an die Oper Frankfurt, als Lehrbuben ( Die Meistersinger von Nürmberg ) an die Mailänder Scala, als Don Ottavio ( Don Giovanni ) ans Teatro Comunale di Sassari sowie als Daniéli ( Les vêpres siciliennes ) zu den Festspielen Gut Immling. Großen Erfolg hatte er in der Rolle des Nemorino ( L'elisir d'amore ) an der Oper Schloss Maxlrain (Deutschland). An der Wiener Staatsoper sang er die Partie des Hitzigen Spielers in einer neuen Produktion von Prokofiews Oper Der Spieler . Als Soliman ( Zaide ) sowie Don Asdrubale ( Lo sposo deluso ) war er zu Gast bei den Tiroler Festspielen in Erl. 2023 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Mozartwettbewerb in Salzburg. Zuletzt war er u. a. als Alfred ( Die Fledermaus ) am Saarländischen Staatstheater sowie als Graf Elemer ( Arabella ) am Aalto Musiktheater Essen zu erleben. Darüber hinaus wurde er von 2024 bis 2026 als BBC New Generation Artist ausgewählt. An der Oper Dortmund war er 2021/22 erstmals zu Gast und verkörperte die Partie des Taseh ( Die Kinder des Sultans ). 2024/25 wird er in gleicher Rolle ebenso die Wiederaufnahme des Stückes interpretieren. (Stand: 06/2024)

Michael Kupfer-Radecky

Ensemble

Michael Kupfer-Radecky

Michael Kupfer-Radecky studierte am Mozarteum Salzburg und wurde anschließend in das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper aufgenommen. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und war u. a. Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes und der Freunde der Bayerischen Staatsoper München e. V. Gastengagements im deutschen Fach führten ihn u. a. als Hans Sachs ( Die Meistersinger von Nürnberg ) an die Opéra national de Paris, an das Teatro alla Scala in Mailand und an die Opera Australia Sydney und Melbourne, als Fritz Kothner ( Die Meistersinger von Nürnberg ) an die Bayerische Staatsoper München, als Wotan ( Walküre ) an das New National Theatre Tokyo und die Ungarische Staatsoper Budapest, als Wotan ( Das Rheingold ) ans Theatro Municipal de São Paulo, als Jochanaan ( Salome ) an die Königliche Oper Stockholm und ans Stadttheater Klagenfurt, als Orest ( Elektra ) ans Theater Basel sowie als Faninal ( Der Rosenkavalier ) an die Deutsche Oper Berlin und an das National Centre for the Performing Arts in Peking. Als Pizarro ( Fidelio ) gastierte er an der Bayerischen Staatsoper München, am New National Theatre in Tokio und am Royal Opera House in Covent Garden. Michael Kupfer-Radecky sang unter der Leitung von Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Marcello Viotti, Kazushi Ōno, Philippe Jordan, Antonio Pappano, Pinchas Steinberg, Ádám Fischer sowie Markus Stenz und arbeitete mit Orchestern wie dem BBC Symphony Orchestra, dem Bayerischen Staatsorchester, den Münchner Symphonikern und dem Tonhalle-Orchester Zürich. 2022 gab er bereits sein Rollendebüt als Holländer ( Der fliegende Holländer ) am Nationaltheater Mannheim sowie als Gunther ( Götterdämmerung ) bei den Bayreuther Festspielen, wo er zudem als Wotan ( Die Walküre ) einsprang. Von der Saison 2019/20 bis 2023/24 war Michael Kupfer-Radecky Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und sang hier u. a. Kurwenal ( Tristan und Isolde ), die Titelpartie in Sweeney Todd und die titelgebende Figur des Lord Ruthwen in Heinrich Marschners Der Vampyr . An der Oper Dortmund wird er in der Spielzeit 2024/25 die Partie des Wotan in der Wiederaufnahme von Das Rheingold verkörpern. (Stand: 06/2024)

Daniel Frank

Ensemble

Daniel Frank

In Schweden geboren, studierte Daniel Frank u. a. bei Solveig Ågren und Björn Blomqvist und gab sein Operndebüt 2009 als John Sorel in Gian Carlo Menottis Der Konsul an der Volksoper in Stockholm. Er erhielt mehrere Stipendien und Preise, darunter 2012 den Birgit Nilsson Award. 2010 wechselte er das Stimmfach vom Bariton zum Tenor und war 2009/10 als Severin in Kurt Weills Der Silbersee in Stockholm, 2011 als Laca in Janáčeks Jenůfa an der Oper Malmö und in Kiel sowie 2013 in der Titelpartie des Tannhäuser an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf auf der Bühne zu erleben. Des Weiteren sang er Don José ( Carmen ) an der Norrland Oper, Radames ( Aida ) sowie Tamino ( Die Zauberflöte ) an der Oper Malmö, Paul ( Die tote Stadt ) an der Wermland Opera sowie der Nederlandse Reisopera, Bacchus ( Ariadne auf Naxos ) an der Oper Göteborg und in Düsseldorf, Florestan ( Fidelio ) an der Wermland Opera, dem Nationaltheater Prag, in Weimar, am Teatro comunale di Bologna und im Concertgebouw in Amsterdam, Siegfried ( Götterdämmerung ) am Badischen Staatstheater Karlsruhe und Staatstheater Kassel, Siegmund ( Die Walküre ) in Düsseldorf und Stockholm sowie Tristan ( Tristan und Isolde ) in Düsseldorf. Mit der Titelpartie im Tannhäuser gastierte er in Kolumbien unter Gustavo Dudamel, mit der Oper Leipzig beim Hong Kong Arts Festival, unter Hilary Griffits in Prag sowie an der Königlichen Oper in Stockholm. Am Konzert Theater Bern war er bislang mit den Titelpartien in Tristan und Isolde , Lohengrin , Tannhäuser sowie Peter Grimes in der Großen Halle der Reitschule Bern zu erleben. Zuletzt sang er an der Wiener Staatsoper die Titelpartie in Parsifal . Sein Debüt an der Oper Dortmund gab Daniel Frank in der Spielzeit 2021/22 als Siegmund in der Neuinszenierung von Die Walküre . 2022/23 stand er in der Titelpartie von Siegfried auf der Bühne. In der Saison 2024/25 wird er in Dortmund als Siegfried im Gesamtzyklus von Der Ring des Nibelungen zu erleben sein. (Stand: 06/2024)

Noel Bouley

Ensemble

Noel Bouley

Gefeiert als „eindrucksvoller und ausdrucksstarker Bariton“ ( Cincinnati Enquirer ), wurde Noel Bouley für seine „imposante Präsenz sowie die Darstellung wahrhaftiger Menschlichkeit auf der Bühne“ gelobt. Seit der Spielzeit 2020/21 ist Noel Bouley als freischaffender Sänger tätig. Wichtige Rollen- und Haus-Debüts waren u. a. der Oberpriester des Dagon ( Samson et Dalila ) an der Washington National Opera, Ford ( Falstaff ) an der Oper Köln sowie die Titelpartie aus Der fliegende Holländer an der Oper Leipzig und der Opera San José. Weitere Highlights waren Wotan ( Das Rheingold ) und die Titelpartie von Rigoletto am Theater Chemnitz, Scarpia ( Tosca ) am Staatstheater am Gärtnerplatz München sowie Wotan/Wanderer in Konzerten von Der Ring an einem Abend in München und Stuttgart. Zuvor war er ab 2014/15 festes Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin, wo er in der Titelpartie des Falstaff debütierte. Darüber hinaus verkörperte er dort Rollen wie die Titelpartie in Der fliegende Holländer , Donner ( Das Rheingold ) , Biterolf ( Tannhäuser ), Sharpless ( Madama Butterfly ) und Amonasro ( Aida ). Mit Darbietungen als Germont ( La traviata ) am Theater Basel, eine Rolle, die er 2018 erstmals für Glyndebourne sang, widmete er sich erneut der Musik Verdis. Auch als engagierter Konzertsänger ist der Bariton auf zahlreichen Bühnen zu Gast. In der Hauptkirche St. Jacobi Hamburg fügte er Johannes Brahmsʼ Ein deutsches Requiem unter der Leitung von Gerhard Löffler zu seinem Repertoire hinzu. Ferner zählen dazu Carl Orffs Carmina Burana , Ludwig van Beethovens 9. Symphonie, Vaughan Williamsʼ Five Mystical Songs , Igor Strawinskys Pulcinella , Georg Friedrich Händels Messiah und Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe, die er mit Klangkörpern wie dem Dallas Symphony Orchestra, Aspen Festival Orchestra und Lexington Philharmonic u. a. beim Bravo! Vail Music Festival interpretierte. Noel Bouley nahm sowohl bei der Eleanor McCollum Competition der Houston Grand Opera als auch bei der Dallas Opera Guildsʼ Vocal Competition als Finalist teil. Er stammt aus Houston in Texas. Als Wotan ( Das Rheingold ) sang er in Stefan Herheims Neuproduktion unter der Musikalischen Leitung von Donald Runnicles an der Deutschen Oper Berlin. Ferner verkörperte er diese Rolle beim verkürzten Ring an einem Abend an der Oper Leipzig. Sein Hausdebüt an der Oper Dortmund gab er als Scarpia ( Tosca ). Zuletzt war er in Dortmund in der Neuproduktion von Die Walküre zu erleben. 2024/25 wird er in gleicher Rolle zurückkehren. (Stand: 06/2024)

 icbyt

Ensemble

icbyt

i can be your translator (icbyt) produziert seit 2013 (Musik)-Theaterstücke. Unser Debüt Displace Marilyn Monroe feierte im Frühjahr 2014 Premiere und zwei Jahre später kam Einstein – Theorie, Musik, Theater am Schauspiel Dortmund heraus. Unser letztes Stück Das Konzept bin ich hatte beim Festival Favoriten 2018 Premiere und erhielt einen der vier GROUND SUPPORT Preise. 2019 folgten diverse Gastspiele (Schauspiel Dortmund, Ringlokschuppen Ruhr, zeitraumexit Mannheim, Grenzenlos Kultur Mainz, Schwankhalle Bremen) sowie als NRW Produktion beim ersten PAF & Friends Festival im Ballhaus Ost Berlin. 2019 wurde icbyt mit dem Dortmunder Löwen des Lions Clubs Dortmund Rothe Erde und der Oper Dortmund ausgezeichnet. Im Herbst 2021 feierten wir mit besser ist besser am Ringlokschuppen Ruhr und im Theater im Depot Dortmund Premiere. Seit Herbst 2022 kooperieren wir für drei Jahre mit dem Schauspiel Dortmund im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes initiierten Projekts PIK – Programm für inklusive Kunstpraxis. Auf Basis einer inklusiven Grundhaltung erforschen wir neue Formen der kollektiven Zusammenarbeit und deren künstlerische Umsetzung. Bereits seit unser Gründung arbeiten wir an Methoden gleichberechtigter Kunstproduktion – in unserem letzten Stück Das Konzept bin ich über die Euthanasie-Morde im Nationalsozialismus verdichtete sich dieses Bestreben in der kollektiven Gestaltung aller Arbeitsschritte und der Abschaffung einer klassischen Regie-Position. Konsequenterweise stehen seitdem alle Gruppenmitglieder als Performer*innen auf der Bühne und ebenso finden wir gemeinsam die Themen und entwickeln im Kollektiv die Konzepte. icbyt sind Lis Marie Diehl, Linda Fisahn , Christian Fleck, Birk-André Hildebrandt, Julia Hülsken, Lina Jung, Anna Reizbikh, Christoph Rodatz, Christian Schöttelndreier, Philipp Schulte, Laurens Wältken, Charlotte Werner i can be your translator & Schauspiel Dortmund

Robert Schwaighofer

Ensemble

Robert Schwaighofer

Mattia Semperboni

Ensemble

Mattia Semperboni

Geboren in Mailand (Italien). Ausbildung an der Scuola di Ballo dell’Accademia Teatro alla Scala, wo er ab 2014 Mitglied des Ensembles wurde. Seit 2021 Solist am Teatro alla Scala, wo er ein breites Repertoire tanzt. Preisträger verschiedener Auszeichnungen.

Alice Mariani

Ensemble

Alice Mariani

Geboren in Massa (Italien). Studium an der Accademia Teatro alla Scala. Engagement beim Ballett der Dresdner Semperoper, wo sie 2019 zur Primaballerina ernannt wurde. Zu Gast in zahlreichen bedeutenden Opernhäusern weltweit. Seit 2021 Solistin beim Ballett der Scala di Milano, wo sie ein breites klassisches und neoklassisches Repertoire zeigt. Im Juli 2022 wurde sie auch hier zur Primaballerina ernannt.

Udo Haberland

Ensemble

Udo Haberland