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István Simon

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István Simon

Geboren in Ungarn. Ausbildung an der Ungarischen Universität der Schönen Künste. Anschließend Engagements als Erster Solist beim Semperoper Ballett Dresden, dem Hungarian National Ballet sowie dem Ballett Dortmund. Regelmäßiger Gast bei vielen renommiertesten Opernhäusern und Theatern weltweit sowie bei internationalen Festivals, wo er ein breites Repertoire von der Klassik bis zur Moderne präsentieren kann.

Roberta Valentini

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Roberta Valentini

Die gebürtige Nürnbergerin Roberta Valentini absolvierte ihre Musical-Ausbildung an der Theaterakademie August Everding in München. 2006 stand sie als alternierende Elisabeth und Gräfin Esterházy in der Schweizer Erstaufführung von Elisabeth bei den Thunerseespielen auf der Bühne. Sie setzte ihre Karriere fort mit Hauptrollen in Anatevka (Chava) in Braunschweig, Jekyll & Hyde (Lucy), Chess (Florence Vassy), Company (April), Hexen von Eastwick (Sukie), Die letzten 5 Jahre (Cathy) oder Das Geheimnis des Edwin Drood (Edwin Drood) in Münster. 2009 spielte sie die Titelrolle in der europäischen Erstaufführung von Marie Antoinette in Bremen. Zeitgleich war Roberta in Wicked - Die Hexen von Oz als Elphaba zu sehen. 2011 kreierte sie Ulla in der Uraufführung von Kein Pardon in Düsseldorf und Henriette in der Weltpremiere von Casanova in Dessau. 2014 übernahm sie als Erstbesetzung die Titelrolle in Elisabeth in Deutschland, Wien und Shanghai. Bei den Freilichtspielen Tecklenburg verkörperte Roberta 2016/17 die Morgana in Artus , die Fiona in Shrek und die Beatrice in Rebecca . Danach sah man Roberta als Marian in Die Brücken am Fluss und als Berit in der Weltpremiere von Luna . In der Uraufführung des Fugger-Musicals Herz aus Gold war sie 2018 im Theater Augsburg Sybilla und im Capitol Mannheim Evita, bevor sie 2019/20 als Molly im Musical Ghost das Publikum in Hamburg und Stuttgart zu Tränen rührte. In Ulm, und dann 2022 auch im Deutschen Theater München, war sie als Mina in Frank Wildhorns Musical Dracula zusehen. Beim Konzertformat Disney in Concert begeistert sie deutschlandweit, aber auch international als Solistin. In der aktuellen Saison 2024/25 ist sie an der Oper Dortmund in der Gala A Musical Summer zu erleben. (Stand: 06/2024)

Michaela Schober

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Michaela Schober

Michaela Schober absolvierte ihre Ausbildung zur Musical-Darstellerin an der German Musical Academy in Osnabrück und studierte anschließend Vokalpädagogik am dortigen Konservatorium. Auf der Freilichtbühne Tecklenburg sah man sie unter anderem in Camelot , Les Misérables , Mozart! – Das Musical , Jekyll & Hyde und in Jesus Christ Superstar . 2008 bis 2010 gehörte sie in Oberhausen und Stuttgart als Cross Swing Gesang zum Tanz der Vampire -Ensemble, bevor sie in Stuttgart zum Ensemble der Produktion Rebecca zählte. Sie sang große Partien in den Uraufführungen von Ein Lied von Freiheit , Nimmerwiedermehr und Sophies Traum . Michaela stand rund ein Jahrzehnt lang Musicalstar Jan Ammann bei seinen Solo-Programmen als Duett-Partnerin zur Seite. Sie wirkte in großen Konzert-Produktionen wie dem Mitternachtsball (alljährlich seit 2017) und When Musical Meets History (2019 und 2020) mit. 2016 spielte sie in Schwäbisch Gmünd die Mrs. Molloy in Hello Dolly , 2019 überzeugte sie im selben Theater in der Doppelrolle Mutter/Marioza im Musical Die Päpstin . 2021 war sie Teil der erfolgreichen Streaming-Konzerte Die größten Musical-Hits aller Zeiten – Summer-Edition 2021 und At The Movies . 2022 und 2023 führte sie als eine von zwei Leading Ladies die Tournee Die größten Musical-Hits aller Zeiten – This Is The Greatest Show mit über 50 Konzerten vor 65.000 Besuchern in Deutschland und Österreich an. Anfang 2023 stand Michaela Schober in der Hauptrolle Ruth Sherwood im Bernstein-Musical Wonderful Town in Schwäbisch Gmünd auf der Bühne, präsentierte sich im Sommer als Solistin mit dem großen Open-Air-Event Symphonic Hollywood , bevor sie 2024 erneut mit Die größten Musical-Hits aller Zeiten – This Is The Greatest Show Deutschland und Österreich bereiste. Michaela Schober veröffentlichte bisher drei Solo-CDs: „Musicals From The Heart“, „Auf der Straße der Erinnerung“ und „This Is Me!“. In der aktuellen Saison 2024/25 ist er an der Oper Dortmund in der Gala A Musical Summer zu erleben. (Stand: 06/2024)

Steffen Schortie Scheumann

Ensemble

Steffen Schortie Scheumann

Steffen Schortie Scheumann studierte zunächst an der Humboldt-Universität Kulturwissenschaften, ehe er sich an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch ausbilden ließ. Es folgten Engagements am Nationaltheater Weimar, in Leipzig, Frankfurt/Oder und Frankfurt/Main, am Schauspielhaus Graz, Schillertheater Berlin, am Berliner Ensemble, an den Schauspielhäusern in Düsseldorf und Bochum sowie bei den Salzburger Festspielen, den Bad Hersfelder Festspielen, den Freilichtspielen Schwäbisch Hall und am Theater an der Wien. Im Bereich Musiktheater gastierte er an den Opernhäusern in Essen, Dortmund, Heidelberg und Berlin. Außerdem hat Steffen Schortie Scheumann in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt – zuletzt etwa in der erfolgreichen TV-Serie Babylon Berlin oder in Schreiers Traumfabrik – und ist auch regelmäßig als Sprecher für den Hörfunk tätig. In der vergangenen Saison als Styx in Orpheus in der Unterwelt zu erleben, kehrt er in der aktuellen Spielzeit 2024/25 als Frosch in der Operette Die Fledermaus auf die Dortmunder Opernbühne zurück. (Stand: 06/2024)

Florian Sigmund

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Florian Sigmund

Der gebürtige Duisburger Florian Sigmund schloss sein Studium 2020 an der Folkwang Universität der Künste in Essen ab, spielte davor bereits in Musicals wie Haispray und La Cage Aux Folles mit und war in Hauptrollen in Anything Goes und Die lustige Witwe zu sehen. Während des Studiums stand Florian Sigmund als Oberst in Die Gespenstersonate unter der Regie von Selina Girschweiler sowie als Präparator in Glaube Liebe Hoffnung auf der Bühne. 2018 war er in der Rolle des Kommissars Teil der Tryout-Version der Bühnenadaption des Kultfilms Knockin’ On Heaven’s Door in Essen und Basel und konnte an der Oper Dortmund seine Vielseitigkeit als Glad Hand, Diesel und Swing in West Side Story unter Beweis stellen. Ebenfalls an der Oper Dortmund war er in der Spielzeit 2019/20 als Stride in Jekyll & Hyde zu erleben. 2019 konnte man Florian Sigmund als Melchior in Spring Awakening in Essen auf der Bühne erleben, bevor er ein Jahr später bei der Uraufführung des Kölner Musicals Himmel und Hölle an der Volksbühne am Rudolfplatz unter der Regie von Gil Mehmert die Rolle des Mattes kreierte. Ebenfalls unter Mehmerts Regie übernahm er 2022 Vorstellungen als Amos Hart in Chicago an der Oper Bonn und war im gleichen Jahr bei den Brüder Grimm Festspielen Hanau unter der Regie von Christoph Drewitz in Drosselbart! zu sehen. Ab März 2023 konnte man Florian Sigmund bei der Stuttgarter Premiere von Tina – Das Tina Turner Musical als Erwin Bach erleben. Zuletzt war er parallel in Fulda bei Die Päpstin unter der Regie von Gil Mehmert sowie als Prinz in Die Gänsemagd unter der Regie von Lukas Nimscheck bei den Brüder Grimm Festspielen Hanau engagiert. In der Spielzeit 2024/25 verkörpert er an der Oper Dortmund die Rolle des Büttel Bamford in Sweeney Todd . (Stand: 06/2024)

Milica Jovanović

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Milica Jovanović

Nach dem Abitur absolvierte Milica Jovanović unter Victoria Hall den Diplom-Studiengang Musical an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und war Stipendiatin an der Royal Academy of Music in London. Schon während ihres Studiums sang sie am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz. Nach ihrem Abschluss wurde sie dort Solistin im Ensemble und sang in verschiedenen Opern und Musicals, darunter als Papagena in der Zauberflöte und als Eliza in My Fair Lady . Nach fünf Jahren am Gärtnerplatztheater begann Jovanović ihre Arbeit als freie Sängerin. Sie spielte Magnolia in Show Boat bei den Bad Hersfelder Festspielen, Betty Schaefer in Sunset Boulevard in Magdeburg und die Hauptrolle in Evita am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Im Jahr 2013 verkörperte sie die Rolle der Christine in der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicals Liebe stirbt nie von Andrew Lloyd Webber im Ronacher Wien. Im Sommer 2014 war sie als alternierende Kate in Kiss Me, Kate bei den Bad Hersfelder Festspielen unter der Regie von Stefan Huber zu sehen. Danach spielte sie Winifred Banks in der deutschsprachigen Erstaufführung von Mary Poppins an den Vereinigten Bühnen Wien. Im Sommer 2016 war sie bei den Freilichtspielen Tecklenburg als Guinevere in Artus – Excalibur zu sehen. Anschließend erhielt sie die weibliche Hauptrolle der Eleonore Schikaneder in Schikaneder , einer Musical-Eigenproduktion der Vereinigten Bühnen Wien. Für Sommer 2017 erhielt Jovanović die Rolle der Ich in Rebecca bei den Freilichtspielen Tecklenburg; im Folgejahr verkörperte sie ebendort Fantine in Les Misérables . Jovanović wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, darunter dem ersten Platz beim MUT-Wettbewerb in Klagenfurt und dem Walter-Kaminsky-Preis beim Bundeswettbewerb Gesang. In der Saison 2024/25 ist sie an der Oper Dortmund in der Gala A Musical Christmas zu erleben. (Stand: 06/2024)

Thomas Hohler

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Thomas Hohler

Bereits im Alter von 11 Jahren spielte der in Bottrop geborene Thomas Hohler in der Duisburger Aufführung von Les Misérables die Kinderhauptrolle des Gavroche. Noch vor seinem Abitur wurde er Bundessieger bei „Jugend musiziert“ in der Sparte „Musical“ und im gleichen Jahr Förderpreisträger beim „Bundeswettbewerb Gesang“ in Berlin und begann ein Studium an der Universität der Künste in Berlin. Thomas ist Mitglied der Deutschen Musical Akademie. Sein erstes großes Engagement war die Titelrolle des d’Artagnan in 3 Musketiere – Das Musical im Apollo Theater in Stuttgart. Darauf folgten viele weitere Rollen wie Woof in Hair in Bozen, Jack in Into the Woods in Aachen, Simon Zealotes in Jesus Christ Superstar , Artie Green in Sunset Boulevard , Bobby C in Saturday Night Fever und Dimitri der Grieche in Michael Bully Herbigs Schuh des Manitu und in Shrek – Das Musical den Esel sowie die Rolle des Frank Crawley in Kunze und Levays Rebecca bei den Freilichtspielen Tecklenburg. Am Staatstheater Darmstadt spielte er die Rolle des Nick Hurley in Flashdance und Jamie Wellerstein in The Last 5 Years . Er spielte am Capitol Theater Düsseldorf in der Musicaladaption von Hape Kerkelings Kein Pardon u. a. die Rolle des Peter Schlönzke und sang den Till auf dem Konzeptalbum von „Wenn Rosenblätter fallen“. In Michael Kunzes und Silvester Levays Elisabeth – Das Musical war Thomas als Kronprinz Rudolf sowie in der Rolle des Attentäters und Erzählers Luigi Lucheni an vielen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz und in Shanghai in China zu sehen. Thomas war der erste belgische Rudolf in einer flämischen Version in Antwerpen. Er spielte die Rolle des Emanuel Schikaneder sowie die Zweitbesetzung der Hauptrolle Wolfgang Mozart in Mozart! – Das Musical in Duisburg und Shanghai. Er spielte den jungen Musiker Tobi in Wahnsinn! – Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry und Rolle des Dimitri im Musical Anastasia im Stuttgarter Palladium Theater. Im Musical Ghost – Nachricht von Sam spielte er die Titelrolle Sam Wheat. Er verkörperte die Rolle des Wilhelm Jerusalem in der Uraufführung der Musicals GOETHE! und war am Theater St. Gallen als Robin Blake in Kunzes und Levays Lady Bess zu erleben. In der Welturaufführung von Robin Hood – Das Musical mit Hits von Chris de Burgh in Fulda spielte er den Widersacher Guy von Gisbourne. Zuletzt war Thomas als Mark Cohen in RENT und Marius in Les Miserables zu erleben, sowie in der Uraufführung von Hello! Again? , einem Musical mit Hits von Howard Carpendale aus der Feder von Thomas Herrmanns. In der aktuellen Saison 2024/25 ist er an der Oper Dortmund in der Gala A Musical Summer zu erleben. (Stand: 06/2024)

Andreas Bieber

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Andreas Bieber

Der Schauspieler und Sänger Andreas Bieber sammelte in seiner Geburtsstadt Mainz erste Bühnenerfahrungen: Im „Unterhaus“ spielte er Hauptrollen in Stücken von Ende, Ossowski und Wedekind. Nach seiner Ausbildung an Peter Wecks Studio-Theater an der Wien entwickelte er sich zu einem der gefragtesten Musical-Darsteller im deutschsprachigen Raum: Hauptrollen wie der Danny in Grease , Jack in Into The Woods , die Titelrollen in den Rockopern Jimmy Dean und The Whoʼs Tommy , sowie Engagements bei Cats oder Cabaret sind nur einige Stationen seiner Laufbahn. Bei der Uraufführung des Musicals Elisabeth von Michael Kunze und Sylvester Levay in Wien kreierte er die Rolle des Kronprinzen Rudolf, als Magier bei Tabaluga & Lilli hauchte er dem Peter Maffay-Hit „Ich wollte nie erwachsen sein“ in Oberhausen Leben ein. Seinen Durchbruch hatte er mit der Titelrolle in Andrew Lloyd Webbers Musical Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat im Colosseum Theater Essen – die Rolle im bunten Mantel brachte ihn in der ZDF-Fernsehhitparade auf Platz 1. Die Presse bezeichnete seine „faszinierende darstellerische Leistung“ in Hedwig And The Angry Inch im Metropol Wien als „Rolle seines Lebens“. Bieber spielte in der deutschsprachigen Erstaufführung von The Producers in Wien und Berlin die Hauptrolle Leo Bloom. Nach vielen Vorstellungen als Fred im Udo Jürgens-Musical Ich war noch niemals in New York spielte Andreas die Titelrolle in Axel an der Himmelstür an der Wiener Volksoper und führte als „The Entertainer“ im Berliner Friedrichstadt-Palast durch die Grand-Show Vivid . Im TIPI am Kanzleramt stand er bei Mein Grand Prix auf der Bühne. Bei This Is The Greatest Show war Andreas Bieber 2023 zum ersten Mal mit dabei, und führte u. a. als Moderator mit viel Charme durch das Programm. Er war 2023 und 2024 in den Schmidt-Theater-Produktionen Die Weihnachtsbäckerei und Oberaffengeil zu sehen und stand im Festspielhaus Neuschwanstein im Musical Dream King auf der Bühne. In der aktuellen Saison 2024/25 ist er an der Oper Dortmund in der Gala A Musical Summer zu erleben. (Stand: 06/2024)

Melissa Zgouridi

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Melissa Zgouridi

Die junge brasilianisch-amerikanische Mezzosopranistin Melissa Zgouridi wurde von Publikum und Kritik gleichermaßen für ihre „edel funkelnde Bronzestimme“ (Forumopera.com) und „leidenschaftliche Interpretation“ ( Das Opernglas ) hochgelobt. ​ Melissa Zgouridi eröffnet ihre Spielzeit 2024/25 in der Titelrolle aus Bizets Carmen in einer Neuinszenierung am Theater Hagen. Anschließend wird sie ihr Rollendebüt als Erda in Wagners Siegfried am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken geben. Zusammen mit dem Saarländischen Staatsorchester und Sébastien Rouland, tritt sie in einer konzertanten Version von Siegfried im Mai 2025 als Erda in der Opéra Royal du Château de Versailles auf. An der Oper Dortmund wird sie als Erda sowohl in Das Rheingold als auch in Siegfried im Zuge des gesamten Ring -Zyklus auf der Bühne zu erleben sein. ​ In der Saison 2023/24 sang sie u. a. die 3. Hexe in Pascal Dusapins Macbeth Underworld an der Opéra Comique, Prinz Orlofsky ( Die Fledermaus ) am Stadttheater Klagenfurt und Erda in einer neuen Produktion von Das Rheingold an der Oper Dortmund, inszeniert von Peter Konwitschny. In Anthony Minghellas Produktion von Madama Butterfly an der Metropolitan Opera coverte Melissa Zgouridi die Rolle der Suzuki. Von 2021 bis 2023 war sie Ensemblemitglied am Saarländischen Staatstheater. Ihre zahlreichen Rollen in Saarbrücken umfassten u. a. die Titelrolle in Carmen , Erda und Flosshilde ( Das Rheingold ), Ruggiero ( Alcina ) und Prinz Orlofsky ( Die Fledermaus ). Im Jahr 2023 interpretierte sie die Rolle der Laertes in der Uraufführung von Sarah Nemtsovs Ophelia . Mit dem Saarländischen Staatstheater war Melissa Zgouridi sowohl als Erda als auch als Flosshilde in einer konzertanten Version von Das Rheingold an der Opéra Royal du Château de Versailles zu hören und im Grand Théâtre de Luxembourg als die 3. Hexe in Pascal Dusapins Macbeth Underworld . ​ Frühere Engagements umfassen Bergs Sieben frühe Lieder mit dem ensembleKONTRASTE unter der Leitung von Jac van Steen in Nürnberg, Roßweiße in einer Konzertversion von Die Walküre für das Staatstheater Augsburg und einen Lehrbuben in Die Meistersinger von Nürnberg , dirigiert von Christian Thielemann und inszeniert von Jens-Daniel Herzog, bei den Salzburger Osterfestspielen. Ihre Leidenschaft für Oratorium- und Konzertgesang führten sie als Solistin in verschiedenen Werken nach Österreich, Deutschland, Ungarn, in die Niederlande und die Vereinigten Staaten. ​ ​ Melissa Zgouridi ist Trägerin zahlreicher Preise und Auszeichnungen. Sie war Finalistin und Preisträgerin des Eva Kleinitz Awards beim Concorso Lirico Internazionale di Portofino und wurde sowohl mit dem fünften Preis als auch mit dem „Mercedes Viñas“ Extraordinary Prize beim Tenor Vinãs Wettbewerb in Barcelona ausgezeichnet. Sie ist Stipendiatin der Olga Forrai Stiftung für dramatische Stimmen, des Richard-Wagner-Verbandes, sowie des Fulbright-Programms. Melissa Zgouridi schloss ihr Studium mit Auszeichnung an der Universität Mozarteum Salzburg (Österreich) mit einem Masterabschluss in Lied- und Oratoriengesang ab und hat einen Bachelorabschluss in Vocal Performance von der Eastman School of Music (USA). Sie ist freischaffend und lebt in Österreich. (Stand: 06/2024)

Ks. Samuel Youn

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Ks. Samuel Youn

Der südkoreanische Bass-Bariton Samuel Youn absolvierte sein Gesangsstudium zunächst in Seoul und komplettierte es anschließend am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand sowie an der Musikhochschule in Köln. Seine Karriere begann 1999 im Ensemble der Oper Köln, wo er innerhalb kurzer Zeit zu einem der führenden dramatischen Bass-Baritone seiner Generation avancierte und ihm 2022 der Titel Kammersänger verliehen wurde. Sein Operndebüt in Italien gab Samuel Youn als Méphistophélès ( Faust ) am Teatro Comunale di Treviso. Von Köln aus führten ihn Gastengagements u. a. nach Seoul, Sevilla, Lissabon, Toulouse, Mailand, Amsterdam, Chicago, an die Opéra national de Paris, das Royal Opera House in Covent Garden, die Semperoper Dresden, die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper Hamburg, das Theater an der Wien, das Teatro Massimo di Palermo, die Opéra Bastille in Paris, das Teatro Real in Madrid sowie das Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Schon früh war er bei den Bayreuther Festspielen zu Gast, u. a. in Parsifal , Tannhäuser und Lohengrin unter Dirigenten wie Pierre Boulez und Christian Thielemann. Ab 2012 beeindruckte er auf dem Grünen Hügel Bayreuths auch in der Titelrolle von Richard Wagners Der fliegende Holländer . Auftritte führten ihn als Donner ( Das Rheingold ) an die Opéra Bastille in Paris, als Scarpia ( Tosca ) an das Royal Opera House in Covent Garden, als Gunther ( Götterdämmerung ) an das Gran Teatre del Liceu in Barcelona und als König Heinrich ( Lohengrin ) an die Opéra de Marseille. An seinem Stammhaus, der Oper Köln, verbindet man ihn mit Partien wie Haraschta ( Das schlaue Füchslein ), Escamillo ( Carmen ), Kurwenal ( Tristan und Isolde ), Jochanaan ( Salome ), Orest ( Elektra ), Amonasro ( Aida ) und Herzog Blaubart ( Herzog Blaubarts Burg ). Darüber hinaus war er in Köln 2021/22 in der Neuproduktion von Die Vögel als Prometheus zu erleben. Samuel Youn arbeitete mit Dirigenten wie Philippe Jordan, Christian Thielemann, Andrew Davis, Marc Elder, Andris Nelsons, Juraj Valčuha, Marc Minkowski, Markus Stenz, Sir Donald Runnicles, Will Humburg, Pinchas Steinberg, Zubin Mehta und Pierre Boulez zusammen. Im Frühjahr 2014 wurde ihm im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in Würdigung seiner künstlerischen Verdienste in der wiedereröffneten Flora Köln der Kölner Opernpreis verliehen. Im Jahr 2016 wurde ihm der hoch angesehene Koreanische Kulturpreis zuerkannt. In der Spielzeit 2021/22 sang er Alberich ( Das Rheingold ) im Festspielhaus Baden-Baden, im Théatre des Champs-Elysées sowie im Konzerthaus Dortmund unter Yannick Nézet-Séguin. 2022/23 war er ferner als Klingsor ( Parsifal ) in Mailand, Jochanaan ( Salome ) in Bari sowie in der Titelpartie aus Der fliegende Holländer in Venedig zu erleben. 2024 sang er zuletzt Méphistophélès ( Faust ) am Daegu Opera House. Seit 2022 ist Samuel Youn zudem Professor für Gesang an Nationaluniversität Seoul. Nachdem Samuel Youn an der Oper Dortmund in der Spielzeit 2021/22 als Scarpia ( Tosca ) gastierte, kehrt er in der Saison 2024/25 für sein Rollendebüt als Hagen ( Götterdämmerung ) nach Dortmund zurück. (Stand: 06/2024)