Anne Marjamäki begann ihre Zirkuskarriere im Alter von vier Jahren im Jugendzirkus Sorin Sirkus in Tampere, Finnland, wo sie in Disziplinen wie Handstand, Bodenakrobatik, Luftakrobatik, Hand-auf-Hand-Akrobatik (Partnerakrobatik) und Korean Craddle trainierte, bevor sie sich entschied, sich auf Handstandakrobatik zu spezialisieren. Sie setzte ihre Ausbildung in dieser Disziplin an der Ecole Supérieure des Arts du Cirque (ESAC) in Brüssel fort, wo sie 2024 ihren Abschluss machte. Nach 17 Jahren Zirkuserfahrung ist sie überzeugt, dass sie diesen Beruf für den Rest ihres Lebens ausüben möchte, auch wenn das bedeutet, mehrere Stunden am Tag kopfüber zu verbringen. Mit der Inszenierung von Antigone stellt sich Anne Marjamäki erstmals dem Dortmunder Publikum vor.
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Minna Marjamäki begann im Alter von vier Jahren ihr Training als Zirkuskünstlerin in Tampere/Finnland. Sie trainierte über die folgenden Jahre in verschiedenen Disziplinen, bevor sie sich schließlich auf das Luftseil spezialisierte. Darüber hinaus gehören Handstand und Akrobatik zu ihrem Repertoire. Nach Auftritten in Finnland setzte sie ihre Ausbildung an der Ecole Supérieure des Arts du Cirque (ESAC) in Brüssel fort, die sie 2024 abschloss. In der Inszenierung Antigone stellt sich Minna Marjamäki erstmals dem Dortmunder Publikum vor.
Seit 2015 ist Josa Kölbel Geschäftsführer und künstlerischer Leiter des Berlin Circus Festivals, das jährlich auf dem Tempelhofer Feld stattfindet und Produktionen, Künstler*innen und Positionen des zeitgenössischen Circus versammelt. Er arbeitet als Regisseur und Choreograf, kuratierte die Zirkusschiene im Haus der Berliner Festspiele, ist als Kurator (Kultursommer Berlin, Zili Art Space), Jurymitglied (Fonds Daku, circusnext) und Referent (Bundesverband zeitgenössischer Zirkus) tätig, arbeitete im Artistmanagement im Martin-Gropius-Bau und ist seit 2020 Mentor und Experte für das PAP Berlin. Er wurde ausgebildet am renommierten Centre national des arts du cirque in Châlons-en-Champagne und war als professioneller Artist mehrere Jahre europaweit aktiv. In Ensembles aus Frankreich, Deutschland und Tschechien spielte er bspw. im Rahmen des Edinburgh Fringe Festivals, der Biennale Marseille, der Festivaleröffnung Cratère Surfaces in Ales u. v. m. Aktuell arbeitet er als Choreograf an der Deutschen Oper Berlin und im Schauspiel Dortmund, ist regelmäßig Speaker, Referent und Jurymitglied (Fonds Daku, Smart City Lab Berlin, Biennale Marseille, Furies Chalons), realisiert Kurse und Workshops im Bereich zeitgenössischer Circus und kuratiert den interdisziplinären digitalen Zili Art Space.
Die australische Tänzerin Madeline Ferricks-Rosevear studierte an der Akademie des Tanzes Mannheim und absolvierte ihren Bachelor of Arts an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, wo sie mit Choreografinnen und Choreografen wie William Forsythe, Richard Siegal und Regina van Berkel arbeitete. Seit 2015 ist sie regelmäßig an der Oper Frankfurt zu Gast, zuletzt u. a. in Produktionen Bizets Carmen , Lehárs Die lustige Witwe und Donizettis Don Pasquale . Sie trat als Tänzerin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (Bernsteins Candide ), am Staatstheater Darmstadt (Offenbachs Orpheus in der Unterwel und Hoffmanns Erzählungen ) sowie im tanzhaus nrw auf. Ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London gab sie 2018 als Assistentin des Choreografen Otto Pichler bei der Choreografie von Carmen . 2019 debütierte sie am Royal Danish Theatre als Associate Choreographer. Darüber hinaus choreografierte und performte sie in verschiedenen interdisziplinären Projekten, wie etwa an der Alte Oper Frankfurt in der Reihe 2 x hören und kooperierte mit der Kammerphilharmonie Frankfurt. An der Deutschen Oper am Rhein wie sie in der Saison 2023/24 als Tänzerin in Paul Abrahams Märchen im Grand-Hotel zu erleben. (Stand: 04/2025)
Albert Gaßmann sammelte ab 2011 erste Gesangs- und Bühnenerfahrungen im Kinderchor des Landestheater Coburg. Anschließend war er dort als Statist, im Chor und in solistischen Rollen tätig. Von 2020 bis 2022 war er Schüler der Norddeutschen Musical Akademie in Pinneberg. In dieser Zeit war er auch an der Staatsoper Hamburg engagiert. 2022 wurde Albert an der Folkwang Universität der Künste in Essen im Studiengang Musical aufgenommen. Seit 2024 war er in Das Lächeln einer Sommernacht am Theater und Konzerthaus Solingen und in RENT an der Oper Dortmund zu sehen. In der Spielzeit 2024/25 Ensemblemitglied in der Produktion Sweeney Todd , kehrt er 2025/26 als Mitglied des Ensembles von Grease auf die Dortmunder Opernbühne zurück. (Stand: 02/2025)
Als Tochter einer Opernsängerin und eines Regisseurs kam Anna Teodora Donosa-Danila schon früh mit dem Musiktheater in Berührung und trat bereits im Alter von fünf Jahren als Statistin am Theater an der Wien auf. Zur gleichen Zeit begann sie mit dem Klavier- und Bratschenunterricht. Als Mitglied des Chores und des Orchesters des Musikgymnasiums Wien hatte sie zahlreiche Auftritte, u. a. im Theater an der Wien und in der Wiener Hofburg. Später übernahm sie bei der Musical-Company Teatro die Rollen der Wirtin und der Schwarzen Königin in den Uraufführungen der Musicals Der kleine Prinz und Alice im Wunderland . Seit 2022 studiert Anna an der Folkwang Universität der Künste in Essen im Studiengang Musical. Zuletzt war sie als Mrs. Beth Segstrom in Das Lächeln einer Sommernacht im Theater und Konzerthaus Solingen zu sehen. In der Spielzeit 2024/25 Ensemblemitglied in der Produktion Sweeney Todd , kehrt sie 2025/26 als Mitglied des Ensembles von Grease auf die Dortmunder Opernbühne zurück. (Stand: 02/2025)
Alfred Kim wurde in Seoul geboren und studierte Gesang an der dortigen Nationaluniversität und anschließend an den Musikhochschulen in Frankfurt und Karlsruhe. Er ist Preisträger der Gesangswettbewerbe „Belvedere“ (Wien 1997), des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD (München 1998) und der „Operalia“ (Paris 2002). Als Ensemblemitglied des Staatstheaters Kassel sang er Alfredo ( La traviata ), Werther in Jules Massenets gleichnamiger Oper, Lenski (Eugen Onegin ), Pinkerton ( Madama Butterfly ), Walter von der Vogelweide ( Tannhäuser ), Duca di Mantova ( Rigoletto ), Prinz ( Die Liebe zu den drei Orangen ), Don José ( Carmen ), Don Carlo in Verdis gleichnamiger Oper sowie Enzo Grimaldo ( La Gioconda ). Zwischen 2005 und 2008 war er Solist des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und hierbei u. a. in den Produktionen Rigoletto , La Bohème , Tosca , La traviata , Carmen , Don Carlo sowie Das Land des Lächelns zu erleben. Parallel dazu setzte er seine Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Kassel ( Il trovatore , Don Carlo ) fort und war als Enzo Grimaldo ( La Gioconda ) in Kiel zu hören. 2009–2013 war Alfred Kim Solist der Oper Frankfurt, wo er nach wie vor mit hoher Regelmäßigkeit als Gast auftritt ( La Bohème , Simon Boccanegra , Tosca , Don Carlo , Les contes d’Hoffmann , I masnadieri , Les vêpres siciliennes , Ernani , Il trovatore , Carmen , La forza del destino ). Zu seinen internationalen Gastengagements zählen Auftritte an Häusern wie dem Teatro dell’Opera di Roma ( Tosca , Cavalleria rusticana , Aida ), der Volksoper Wien ( La Bohème , La traviata ), dem Opernhaus in Seoul ( La damnation de Faust , La traviata ), dem Théâtre du Châtelet in Paris ( Nixon in China ), dem Teatro Municipal in Santiago de Chile ( Il trovatore , Cavalleria rusticana , Tosca , Carmen , I due Foscari , Aida ), der Deutschen Oper Berlin ( Tosca , Turandot , Aida , La Gioconda ), der Staatsoper Berlin ( Carmen , Turandot ), der Hamburgischen Staatsoper ( Pagliacci ), der Bayerischen Staatsoper München ( Don Carlo ), dem Royal Opera House in Covent Garden ( Don Carlo , Turandot ), der Wiener Staatsoper ( Don Carlo , Tosca , Simon Boccanegra , Turandot ), der Metropolitan Opera in New York ( Il trovatore ), dem Teatro Real Madrid ( Otello , Aida , Turandot , Don Carlo ), dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona ( Tosca , La forza del destino , Turandot ), dem Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon ( Don Carlo ), der Israeli Opera Tel Aviv ( Il trovatore ), der Vancouver Opera und der Budapester Oper. Darüber hinaus gab er zahlreiche Konzerte in Deutschland, Österreich, Italien, Kanada, Japan und Korea. Er arbeitete mit Dirigenten wie u. a. Plácido Domingo, Lorin Maazel, Daniel Oren, Bruno Bartoletti, Donato Renzetti, Chung Myung-whun, Roberto Paternostro, Keri-Lynn Wilson, Julian Kovatchev, Marc Piollet, Giuliano Carella, Semyon Bychkov, Nicola Luisotti sowie Renato Palumbo. Alfred Kim unterrichtet zudem Gesang an der Kyung-Hee-Universität in Seoul. Zu seinen zukünftigen Auftritten zählen Nixon in China am Teatro Real Madrid, Aida an der Deutschen Oper Berlin sowie Fedora und Aida an der Oper Frankfurt. An der Oper Dortmund ist war Alfred Kim in der Spielzeit 2022/23 als Mao Tse-tung in der Neuproduktion von Nixon in China zu erleben. 2025/26 kehrt er als Gast in der festlichen Operngala Mein lieber Schwan auf die Dortmunder Opernbühne zurück und wird die Partie des Prinzen Calàf in allen Vorstellungen der Neueinstudierung von Turandot verkörpern. (Stand: 04/2025)
Christoph Altstaedt, geboren 1980 in Heidelberg, durchlief eine klassische Kapellmeisterlaufbahn. Die ersten Ausbildungsschritte unternahm der ältere Bruder des Cellisten Nicolas Altstaedt als Jungstudent in Detmold. Es folgten ein Studium in Berlin, Meisterkurse bei Dirigenten wie Kurt Masur, Pierre Boulez und Jorma Panula sowie eine Assistenz bei James Levine beim Festival in Tanglewood. Nach ersten Stationen als Korrepetitor und Kapellmeister am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und an der Deutschen Oper am Rhein gastierte er u.a. an der Oper Zürich, dem Theater Basel, der Komischen Oper Berlin, der Volksoper Wien sowie bei den Festspielen in Salzburg und Savonlinna. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet Altstaedt darüber hinaus mit der Finnischen Nationaloper Helsinki, Opera North sowie Glyndebourne on Tour, wo er insbesondere mit dem Dirigat von Opern Mozarts erfolgreich war. Als Konzertdirigent ist Christoph Altstaedt international gefragt. So gab er in der letzten Saison seine Debüts an der Wiener Staatsoper und der Oper Köln, folgte Einladungen des Royal Philharmonic Orchestra in London und leitete eine Großbritannien-Tournee des Birmingham Symphony Orchestra. Christoph Altstaedt ist ein Künstler mit vielen Facetten, der auch sehr lebendig und inspirierend über Musik zu sprechen vermag. Er konzipierte und moderierte neue Konzertformate sowie Neujahrs- oder Silvesterkonzerte gemeinsam mit dem Toronto Symphony, dem Ulster Orchestra Belfast, der Staatskapelle Weimar oder den Duisburger Philharmonikern und engagierte sich für die Neuvertonung und musikalische Adaptation von Filmen aus der Stummfilmära. Zu seinen vielen Projekten gehörte ein gemeinsam mit dem Bundesjugendorchester und hörgeschädigten Schülerinnen und Schülern entwickeltes Programm zu Beethovens „Heiligenstädter Testament“, das im Frühjahr 2023 auf Tournee durch mehrere deutsche Städte war.
Geboren in Lissabon (Portugal). Ausbildung am National Dance Conservatory Lissabon. 2018 Engagement am NRW Juniorballett, von 2021 bis 2024 Mitglied des Ballett Dortmund.