Ryo Nakanishi wurde in Hokkaido (Japan) geboren. Er absolvierte ein Bachelorstudium im Fach Dirigieren an der Hochschule für Musik in Tokio im Jahr 2019 und ein Masterstudium an der Universität der Künste Tokio im Jahr 2022. Während dieser Zeit musizierte er als Pianist in verschiedenen Orchestern in Tokio und gewann 2021 den Preis für Korrepetition beim Internationalen Gesangswettbewerb in Basel. In Japan dirigierte er bereits Le nozze di Figaro und das Requiem von Mozart sowie die 9. Sinfonie von Beethoven. Nachdem er als Assistent in der Dirigierabteilung an der Hochschule für Musik in Tokio gearbeitet hat, studiert er seit dem Sommersemester 2023 Korrepetition im Master an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Alexander Vitlin. Seit der Spielzeit 2023/24 ist Ryo Nakanishi Mitglied des Opernstudios NRW. (Stand: 06/2024)
Nach einem Studium der Gender- und Kulturwissenschaften, Geschichte und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum absolvierte Houssie Shirin eine Ausbildung zur Theaterpädagogin und war als solche sowie als Regisseurin eigener Projekte seit 2011 tätig. Darüber hinaus war sie Lehrbeauftragte an der Studiobühne der Ruhr-Universität Bochum. 2012–2018 leitete sie den Theaterbereich der Kulturwerkstatt Lindenhorst in Dortmund, wo sie u. a. Theaterperformances inszenierte und interdisziplinäre Kulturfestivals veranstaltete. 2017 drehte sie den Dokumentarfilm Am Rande von Dortmund . Von der Spielzeit 2018/19 bis 2024 arbeitet Houssie Shirin als Dramaturgin für Sonderprojekte an der Oper Dortmund und realisierte hier zuletzt mit Alvaro Schoeck das erfolgreiche Musikfilmprojekt Sounds of Dortmund .
Die Mezzosopranistin Rita Kapfhammer studierte Gesang an der Musikhochschule in München bei Frau Prof. Reri Grist und Jan-Hendrik Rootering, belegte die Liedklasse von Prof. Helmut Deutsch und Wolfram Rieger sowie die Oratorienklasse von Prof. Hellmann und französisches Lied bei Frau Prof. Celine Dutilly. Von 1997 bis 2007 war Rita Kapfhammer festes Ensemblemitglied am Theater Ulm und erarbeitete sich dort bereits viele wichtige Rollen ihres Faches, u. a. Santuzza ( Cavalleria rusticana ), Adalgisa ( Norma ), Amneris ( Aida ), Dalila ( Samson et Dalila ), Azucena ( Il trovatore ) und Jane Seymour ( Anna Bolena ). Gastauftritte führten sie in dieser Zeit als Jane Seymour an die Baltische Oper in Danzig und als Santuzza zum Festival MúsicaMallorca. Ab der Spielzeit 2007/08 war sie festes Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Dort debütierte sie u. a. als Carmen, Isabella ( Die Italienerin in Algier ), Nancy ( Martha ) und Fata Morgana ( Die Liebe zu den drei Orangen ). Auch während ihres Engagements in München kam es immer wieder zu Gastauftritten, etwa beim Festival MúsicaMallorca, am Theater Koblenz als Fricka, am Anhaltischen Theater Dessau als Ulrika und am Staatstheater Nürnberg als Dalila. Von der Spielzeit 2012/13 bis zur Saison 2022/23 war Rita Kapfhammer festes Ensemblemitglied am Anhaltischen Theater Dessau und interpretierte dort zahlreiche Partien, u. a. die Parséïs in der Deutschen Erstaufführung von Esclarmonde , die Titelpartie in Carmen , Amneris ( Aida ), Adalgisa ( Norma ), Dalila ( Samson et Dalila ), Judith ( Herzog Blaubarts Burg – in Originalsprache) sowie Hänsel und die Mutter ( Hänsel und Gretel ). Im Ring -Zyklus sang sie Fricka ( Das Rheingold und Die Walküre ), Erda ( Siegfried ) sowie Waltraute, 1. Norn und Flosshilde ( Götterdämmerung ). Als Erda gastierte sie auch am Staatstheater in Nürnberg. Weitere durch sie interpretierte Rollen waren Emilia ( Otello ), Frau Reich ( Die lustigen Weiber von Windsor ), Die Titelpartie aus Die Teufelskäthe (in Originalsprache), Kate ( Kiss me, Kate ) sowie die Rössl Wirtin ( Im Weißen Rössl ). In der Spielzeit 2023/24 war Rita Kapfhammer mit einen Teilzeitspielvertrag festes Mitglied im Nationaltheater Mannheim. Dort verkörperte sie die Partien der Frau Luber ( Silbersee ), Schenkwirtin ( Boris Godunow – in russischer Sprache) und Sorceress ( Dido und Aeneas – in englischer Sprache). Neben dem Opernfach verfügt Rita Kapfhammer über ein umfangreiches Konzertrepertoire und singt fast alle wichtigen Partien ihres Faches, u. a. in Werken von Bach ( Weihnachtsoratorium , Matthäus-Passion , Johannes-Passion ), Händel ( Elias ), Bruckner (Messe in f-Moll, Te Deum ), Beethoven (9. Sinfonie), Mahler (2. Sinfonie), Mozart ( Requiem ), Verdi ( Messa da Requiem ) und Dvořák ( Stabat Mater ). Beim Kurt-Weill-Festival 2020 sang sie das Alt-Solo in der 1. Sinfonie von Leonard Bernstein. Zuletzt sang sie im November 2023 Mahlers 3. Sinfonie am Anhaltischen Theater Dessau sowie dessen Das Lied von der Erde im Februar 2024 in Würzburg mit dem Orchester con brio. Pfingsten 2024 singt sie Beethovens Missa solemnis in der Berliner Philharmonie sowie Dvořáks Stabat Mater im Altenberger Dom. An der Oper Dortmund ist sie in der Spielzeit 2024/25 als Erste Norne ( Götterdämmerung ) im Ring-Zyklus unter der Regie von Peter Konwitschny zu erleben. (Stand: 06/2024)
1997 in Burlington, Ontario (Kanada) geboren. Studium an der Canada’s National Ballet School in Toronto. Seit 2017 war er Mitglied des NRW Juniorballett.
1999 in Antwerpen (Belgien) geboren. Studium an der Royal Ballet School Antwerpen, Sommerkurse an der Juilliard School New York und am NDT. Bereits während des Studiums choreografische Arbeiten. Seit 2017 war sie Mitglied des NRW Juniorballett.
1998 in Porto (Portugal) geboren. Studium an der EDD‘s Professional Division und Stipendiat der Ballettschule der Pariser Oper. Goldmedaillengewinner beim Youth America Grand Prix 2013/2015 und Tanzolymp 2014, Bronzemedaille beim Istanbul International Ballet Competition 2014 und Preisträger des Rosetta Mauri Award 2017. Seit 2017 war er Mitglied des NRW Juniorballett.
1997 in Dortmund geboren. Studium an der Akademie Cosi Stefanescu in Reggio Emilia sowie der Schule der Scala di Milano. War von 2016 bis 2017 Mitglied des NRW Juniorballett.
1994 auf Gran Canaria (Spanien) geboren. Im Alter von 4 Jahren begann er seine Tanzausbildung und studierte u. a. am Choreographic Centre of Las Palmas de Gran Canaria. 2012 wechselte er an die Rambert School of Ballet and Contemporary Dance, London, wo er 2015 seinen Abschluss zum Bühnentänzer erlangte. Seit der Spielzeit 2015/16 war er zunächst als Tänzer am NRW Juniorballett, ab 2017 am Ballett Dortmund engagiert.
Geboren in Graz (Österreich). Ihre Ausbildung erhielt sie an der „Royal Academy of Dance“ ihrer Heimatstadt sowie der Elmhurst School for Dance in association with Birmingham Royal Ballet. Bereits während ihrer Ausbildung war sie in Produktionen des Birmingham Royal Ballet sowie des English National Ballet zu erleben. Sie gewann den Solo-Wettbewerb der Elmhurst School for Dance und bekam eine Auszeichnung bei der Cecchetti International Ballet Competition. Seit der Spielzeit 2016/17 war sie am NRW Juniorballett engagiert.
1996 in Belgrad (Serbien) geboren. Seine professionelle Tanzausbildung erhielt er zunächst an der Staatlichen Ballettschule „Lujo Davico“ in Belgrad. Mit 16 Jahren war er Gewinner des Tanzolymp-Wettbewerb in Berlin und erhielt ein dreijähriges Stipendium für die Ballettschule des Theater Basel unter der Direktion von Amanda Bennett. Unmittelbar im Anschluss an sein Studium war er seit der Spielzeit 2016/17 am NRW Juniorballett engagiert.