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Abdoul Kader Traoré

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Abdoul Kader Traoré

Abdoul Kader Traoré, geboren in Ouagadougou in Burkina Faso, ist Rapper, Musiker und Darsteller. 2002 veröffentlichte er sein erstes Hip-Hop Albums Sequestres mit der Rapgruppe La censure (dt. Zensur ), die 2001 für einen revolutionären Erfolg der Rapmusik in Burkina Faso sorgte und den Hip-Hop als einzig sozialkritische Jugendbewegung, die das System öffentlich angreift, stark machte. Nach seiner Schulausbildung machte er im Rahmen des bekannten Hiphop-Festivals Waga Hiphop ein Praktikum als Tontechniker und arbeite ab 2006 als Studiotechniker beim Waga Jungle Studio in Ouagadougou. Er baute sich sein eigenes kleines Studio auf, in dem er neben dem Entwickeln eigener Projekte auch begann, für andere Leute zu produzieren und junge Nachwuchstalente zu fördern. 2009 veröffentlichte er unter seinem Künstlernamen El Primo mit Blacksoldjah sein erstes selbstproduziertes Soloalbum. Von 2009 bis 2011 moderierte er als DJ beim Radio Jam Waga seine eigene Sendung G é n ération 924 , die von vielen Jugendlichen gehört wurde. 2009 lernte er Christoph Schlingensief bei dessen Recherchearbeiten für das Operndorf Afrika kennen, in dessen letzter Inszenierung Via Intolleranza II er als Darsteller und Musiker beteiligt war. Seit 2011 lebt Abdoul Kader Traoré mit seiner Familie in Berlin. Als Schauspieler und Musiker arbeitete er regelmäßig mit dem Regisseur Thomas Goerge, u. a. 2014 an der Staatsoper Berlin in Die Blinden/Die Verwandlung von Paul-Heinz Dittrich. An der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin spielte er in Der eingebildete Kranke nach Molière in der Inszenierung von Martin Wuttke und in Faust , nach Goethe in der Inszenierung von Frank Castorf. Am Berliner Ensemble war er in Castorfs Inszenierung Les Miserables zu sehen und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg in Der haarige Affe , ebenfalls in der Regie von Frank Castorf. 2015-2017 absolvierte er eine Ausbildung bei der SAE als Toningenieur. 2018-2019 war er an den Kammerspielen München in Hochdeutschland in der Regie von Kevin Barz zu sehen, sowie in der Oper Halle in der Produktion L'Africaine (Inszenierung von Lionel Poutiaire Somé und Thomas George). 2019-2020 spielte er am Theater Lübeck in der Produktion L'Europé enne und 2020-2021 in Paradies am Thalia Theater Hamburg und war am Ton der Produktion Vorhang in der Regie von René Pollesch beteiligt.

Marion Schindler

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Marion Schindler

Marion Schindler studierte Szenografie an der Theaterschool Amsterdam. Sie arbeitete anschließend als feste Ausstattungsassistentin am Theater Bremen und am Thalia Theater Hamburg, unter anderem mit Bühnenbildner*innen wie Lena Newton, Annette Kurz und Florian Lösche. Nach mehreren eigenen Projekten führt sie nun die Produktion Zwischen zwei Stürmen in der Regie von Poutiaire Lionel Somé zum ersten Mal an das Theater Dortmund. www.marionschindler.de

Poutiaire Lionel Somé

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Poutiaire Lionel Somé

Poutiaire Lionel Somé ist Künstler, Filmemacher und Regisseur. In seinem Heimatland Burkina Faso studierte er an der Akademie für Film- und Fernsehproduktion in Ouagadougou. Prägend in dieser Zeit war die Begegnung mit dem deutschen Künstler und Regisseur Christoph Schlingensief, für dessen Projekt Via Intolleranza II er die Videodokumentation übernahm. 2018 inszeniert er ein zweiteiliges crossmediales Projekt im Rahmen des Kooperationsprojektes I like Africa and Africa likes me – I like Europe and Europe likes me am Theater Lübeck, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. L'Africaine nach Giacomo Meyerbeers Grand Opera an der Oper Halle wurde mit dem Spitzenplatz bei der Autorenumfragen der Deutschen Bühne 2019 als innovativstes Format des Jahres aufgezeichnet. L’Europ éenne, nach seinem Kurzfilm The wrong side wurde 2020 am Theater Lübeck uraufgeführt und wurde von der Deutschen Bühne als „Politoper“ gefeiert. Seine Arbeiten wurden bei der Kunstbiennale in Venedig, bei den Filmfestspielen in Cannes und beim Student Academy Awards in Los Angeles ausgezeichnet.

Bernice Lysania Ekoula Akouala

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Bernice Lysania Ekoula Akouala

Bernice Lysania Ekoula Akouala (sie/ihr), geboren 1989 in Brazzaville, ist eine multidisziplinäre Künstlerin, studierte Sozialpädagogin und Community Organisatorin aus Essen. Ihr facettenreiches Wesen und Schaffen lässt sich dabei ins Zusammenspiel von Poesie, Aktivismus, BIPoC* Empowerment-Arbeit, sowie Theater verorten. Letzteres bringt sie aktuell als Autorin zur Stückentwicklung von GESTERN(HEUTE)MORGEN im Projekt BITTER (SWEET) HOME und kommende Spielzeit zum Schauspiel Dortmund. Aktuell ist sie Host der Spoken Word Bühne im Bahnhof Bochum Langendreer. Mit ihren Spoken Word Texten begeistert Lysania nicht nur auf Bühnen im ganzen Land, sondern trifft damit vor allem den Geist unserer Zeit. Ihre Worte sind gesellschafts- und rassismuskritisch, provokant, laut und gleichzeitig bedacht. Ein Ausdruck von Schwarzem und (queer-)feministischen Widerstand und eine Dekonstruktion eurozentrischer Geschichtsschreibung/Wissensvermittlung. Dieser Gedanke spiegelt sich auch in Lysanias Verständnis von Community Arbeit wider, die einerseits versucht, die Vielfältigkeit von Schwarzen Lebensrealitäten sichtbar zu machen und diese andererseits vereint. Zuletzt unter anderem als Organisatorin des Solidarischen Würdenspaziergang (Demo) im Juli 2020.

Anneloes van Assem

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Anneloes van Assem

Prof. Dr. Hiram Kümper

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Prof. Dr. Hiram Kümper

Prof. Dr. Hiram Kümper studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik in Bochum sowie Kulturmanagement an der Deutschen Akademie für Management (Berlin). Seit 2013 ist er Professor für Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit an der Universität Mannheim, seit 2019 Inhaber der Carl-Theodor-Stiftungsprofessur. 2008 erhielt er den Preis für wissenschaftliche Kommunikation der Salzburger Hochschulwochen, 2017 den Preis für exzellente Hochschullehre der Universität Mannheim. Er initiierte die „Mannheim Research Group in Culture, Innovation & Entrepreneurship“ und ist u. a. ordentliches Mitglied der Kommission für geschichtliche Landeskunde Baden-Württemberg, Mitglied im Beirat des Landesmuseums für Technik- und Arbeit, im Aufsichtsrat der Museums-Management Mannheim GmbH sowie im Kuratorium der Kurpfalzbibliothek

Prof. Dr. Anno Mungen

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Prof. Dr. Anno Mungen

Prof. Dr. Anno Mungen ist Inhaber des Lehrstuhls für Theaterwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Musiktheaters sowie Leiter des Forschungsinstituts für Musiktheater an der Universität Bayreuth. 2018 kuratierte er die Ausstellung „Hitler.Macht.Oper“ in Nürnberg und 2021 erschien „Hier gilt’s der Kunst. Wieland Wagner 1941 bis 1945“. 2005–2006 war er Professor für Musikwissenschaft an der Universität Bonn und zuvor Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Mainz. Seine Dissertation behandelt das Berliner Schaffen Gaspare Spontinis und die deutsche Oper seiner Zeit. Er studierte Flöte an der Musikhochschule Ruhr sowie Musik- und Kunstwissenschaft an der Technischen Universität Berlin. Längere Forschungsaufenthalte führten ihn nach Paris, Wien und in die USA. Derzeit arbeitet er an einer großen Biografie zu Wilhelmine Schröder-Devrient, einer der bedeutendsten Künstler*innen aller Zeiten.

Albrecht Thiemann

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Albrecht Thiemann

Albrecht Thiemann studierte Amerikanistik, Anglistik, Germanistik und Philosophie an der Freien Universität Berlin und der State University of New York. Für einen Freiwilligendienst war er in einer jüdischen Menschenrechtsorganisation in New York City und als Projektkoordinator in Washington, D.C. tätig. Seit 1991 arbeitet er als Kulturjournalist, Übersetzer und Dolmetscher, fast zwei Jahrzehnte als verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift Opernwelt . Er ist Mitbegründer der Mortier Awards für Musiktheater.

Prof. Dr. Arnold Jacobshagen

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Prof. Dr. Arnold Jacobshagen

Prof. Dr. Arnold Jacobshagen ist Professor für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (seit 2006). Er studierte Musikwissenschaft, Geschichte und Philosophie sowie Kultur- und Medienmanagement in Berlin, Wien und Paris. Nach seiner Promotion 1996 wurde er Musikdramaturg am Staatstheater Mainz. 1997–2006 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bayreuth, wo er sich 2003 habilitierte. Er ist Vizepräsident der Gesellschaft für Musikforschung, ordentliches Mitglied der Academia Europaea und Vorsitzender des Joseph Haydn-Instituts. Buchveröffentlichungen u. a. Gioachino Rossini und seine Zeit , 3. Auflage, Laaber 2020; Sachlexikon des Musiktheaters , Laaber 2016; Opera semiseria , Stuttgart 2005.