Oper • März bis Mai 2026

Mein lieber Schwan

Festliche Operngala mit Musik von Richard Wagner, Hector Berlioz, Arrigo Boito, Charles Gounod, Daniel-François-Esprit Auber, Giuseppe Verdi, Edvard Grieg, Amilcare Ponchielli und Giacomo Puccini • In deutscher, französischer und italienischer Sprache mit Übertiteln

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(c) Björn Hickmann

Mein lieber Schwan

Die festliche Operngala Mein lieber Schwan entführt das Publikum auf eine musikalische Reise der besonderen Art. Moderiert von Entertainer Götz Alsmann (29.03./01.04.) bzw. Opernintendant Heribert Germeshausen (25.04./16.05.), kombiniert der erste Teil des Abends Auszüge aus drei berühmten Faust-Vertonungen – nämlich aus Hector Berliozʼ La damnation de Faust (1846), Arrigo Boitos Mefistofele (1868) und Charles Gounods Margarethe (1859). Der zweite Teil der Gala ist gleich mehreren bemerkenswerten Jubiläen gewidmet: 1876 mit der Uraufführung von Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen eröffnet, feiern die Bayreuther Festspiele 2026 nämlich ihren 150. Geburtstag. Doch auch Amilcare Ponchiellis Oper La Gioconda und Edvard Griegs Schauspielmusik zu Peer Gynt erlebten beide vor genau 150 Jahren anno 1876 ihre jeweiligen Uraufführungen. Und schließlich feiert auch Giacomo Puccinis 1926 uraufgeführte Oper Turandot 2026 ihren immerhin 100. Geburtstag.

Somit verbindet diese festliche Operngala Auszüge aus Hector Berliozʼ La damnation de Faust (1846), Arrigo Boitos Mefistofele (1868) und Charles Gounods Margarethe (1859) mit Musik aus Richard Wagners Lohengrin (1850) und Die Walküre (1870), Daniel-François-Esprit Aubers La muette de Portici (1828), Giuseppe Verdis Nabucco (1842), Edvard Griegs Peer Gynt (1876), Amilcare Ponchiellis La Gioconda (1876) und Giacomo Puccinis Turandot (1926). Die Bandbreite der hierbei gespielten Nummern reicht von beliebten Tenorarien wie Lohengrins „In fernem Land“ oder Prinz Calàfs „Nessun Dorma“ aus Turandot bis hin zu Orchesterstücken wie dem Walkürenritt von Richard Wagner oder der Morgenstimmung aus Peer Gynt.

Die Vorstellung am 16. Mai findet im Rahmen des Wagner-Kosmos VII statt.
Als Gala-Aufführung ist sie dem 60. Geburtstag des Dortmunder Opernhauses im Jahr 2026 gewidmet. 

Der Festakt zu Verleihung des 'Preises der Deutschen Theaterverlage 2026' an die Oper Dortmund ist in diese Vorstellung integriert. Weitere Informationen folgen.


— Programm am 16.05.—

Hector Berlioz La Damnation de Faust: Ungarischer Marsch

Grußwort Ministerin Ina Brandes / Oberbürgermeister Alexander Kalouti

Arrigo Boito Mefistofele: „Son lo spirito che nega” (Artyom Wasnetov)

Grußwort Oberbürgermeister Alexander Kalouti / Ministerin Ina Brandes

Charles Gounod Faust: „Me voici“ (Sungho Kim, Artyom Wasnetov), „Le veau d’or“ (Artyom Wasnetov, Opernchor), „Salut, demeure chaste et pure“ (Sungho Kim), „Oh Dieu! Que de bijoux! ... Ah! Je ris de me voir“ (Juwelenarie) (Anna Sohn), „Avant de quitter ces lieux“ (Mandla Mndebele), „Mon coeur est pénétrée d’épouvante!“ (Anna Sohn, Sungho Kim, Artyom Wasnetov, Opernchor)

– Pause –

Richard Wagner Lohengrin: Vorspiel, „In fernem Land“ (Aaron Cawley)*

Verleihung Preis der Deutschen Theaterverlage 2026 an die Oper Dortmund (Laudatio: N.N.)

Daniel-François-Esprit Auber La Muette de Portici: „Amour sacré de la patrie” (Sungho Kim, Mandla Mndebele), „Saint bienheureux” (Opernchor a capella)

Giuseppe Verdi Nabucco: „Va, pensiero” (Opernchor)

Edvard Grieg Peer Gynt: „Morgenstimmung“*

Richard Wagner Die Walküre: Walkürenritt

Giacomo Puccini Turandot: „Tu che di gel sei cinta“ (Anna Sohn), „Nessun dorma“ (Aaron Cawley)


* Nur am 16.05. im Rahmen der Galavorstellung „60 Jahre Opernhaus Dortmund“: mit Programmbeiträgen des Ballett Dortmund (Choreografie: Bojana Nenadović).

(Stand: April 2026, Änderungen vorbehalten!)

Termine

Zum letzten Mal Mai 2026 16 Samstag Opernhaus 19:30 Uhr – 22:30 Uhr (eine Pause)

Anlässlich des Jubiläums 60 Jahre Opernhaus Dortmund mit exklusivem Begleitprogramm.

Im Rahmen des Wagner-Kosmos VII: „Kinder, schafft Neues“.
In diese Vorstellung ist zudem der Festakt zu Verleihung des 'Preises der Deutschen Theaterverlage 2026' an die Oper Dortmund integriert.
 

Tagesaktuelle Besetzung am 16. Mai 2026
(Änderungen vorbehalten)

Moderation  Heribert Germeshausen
Opernchor Theater Dortmund 
Dortmunder Philharmoniker 
Musikalische Leitung  Motonori Kobayashi

Besetzung

Sopran Anna Sohn
Tenor Aaron Cawley, Sungho Kim
Bariton Mandla Mndebele, Daegyun Jeong
Bass Artyom Wasnetsov
Ballett Dortmund* Jihan Jung, Manuela Souza, Giuditta Vitiello, António Ferreira, Simon Jones, Keigo Muto
Moderation Götz Alsmann, Heribert Germeshausen
Opernchor Theater Dortmund
Dortmunder Philharmoniker

 

 

(*nur am 16.05. // Jihan Jung ist Gasttänzerin des Ballett Dortmund)

Musikalische Leitung Motonori Kobayashi
Musikalische Konzeption Heribert Germeshausen
Choreinstudierung Fabio Mancini
Choreografie* Bojana Nenadović
Licht Stefan Schmidt
Video Dustin Krüger
Staging Alexander Becker
Regieassistenz David Kim

Meinungen

Kritiken und Pressestimmen

Online Musik Magazin

„Im Mai 2026 feiert das Dortmunder Opernhaus sein 60-jähriges Bestehen im Rahmen des Festivals Wagner-Kosmos VII. Schon jetzt gibt es eine festliche Operngala, die dann im Mai beim Jubiläum noch durch die Ballettsparte erweitert wird. Erneut hat man dafür Götz Alsmann eingeladen, der gewohnt charmant und amüsant durch das Programm führt und seiner Leidenschaft für die Oper in der Anmoderation freien Lauf lässt.

Artyom Wasnetsov präsentiert die Arie des Mefistofele ,Son lo spirito che nega‘. In langem, schwarzem Mantel und zu feuerrotem Licht betritt er die Bühne und lässt mit intensivem, schwarzem Bass dem Publikum das Blut in den Adern gefrieren. Auch seine Pfiffe gellen regelrecht bedrohlich durch den Saal. Da bekommt man große Lust, das Werk in Gänze in Dortmund zu erleben. Eine ideale Besetzung für die Titelpartie hätte man ja, und auch Sungho Kim und Anna Sohn könnte man sich sehr gut als Faust und Margarethe vorstellen. (…) Mit in den Höhen klagendem Tenor und flexibler Mittellage lässt Kim die Selbstzweifel des Gelehrten spürbar werden, bevor ihm Wasnetsov als Teufel einen verlockenden Ausweg aufweist. Hier wird wunderbar mit Lichtprojektionen gespielt, die Faust ein Traumbild vorgaukeln. Im Anschluss gibt Wasnetsov dann gemeinsam mit den Herren des Opernchors den berühmten Tanz um das goldene Kalb, wobei der Chor nicht nur stimmlich überzeugt, sondern auch darstellerisch auf der Bühne regelrecht außer Rand und Band gerät. 

Nach einer wunderbar lyrischen Arie von Kim, in der er seine Faszination für Margarethe zum Ausdruck bringt, tritt Anna Sohn als Margarethe mit einem Kästchen auf und brilliert in der berühmten Juwelen-Arie mit klaren Koloraturen und herrlich mädchenhaftem Spiel. Einen bewegenden Auftritt hat auch Daegyun Jeong als Valentin mit der Arie ,Avant de quitter ces lieux‘, mit der er mit weichem Bariton von seiner Schwester Abschied nimmt.

Für die Erzählung ,In fernem Land‘ hat man Aaron Cawley nach Dortmund geholt. In den Höhen besitzt sein Tenor eine enorme Strahlkraft. (…) Den Abschluss bilden dann zwei Auszüge aus Puccinis ,Turandot‘, die vor 100 Jahren zur Uraufführung gelangte und die in dieser Spielzeit in einer Neueinstudierung in Dortmund wieder aufgenommen wurde. Anna Sohn schlüpft erneut in die Partie der Liù, die sich für Calàf opfert, und Cawley beendet den Abend mit dem berühmten ,Nessun dorma‘, mit dem das Publikum beseelt aus dem Saal entlassen wird.

Die Gala bietet Operngenuss vom Feinsten und wird von Götz Alsmann auf gewohnt humorvolle Art moderiert.“

01. April 2026

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