Schauspiel Dortmund und Kinder- und Jugendtheater Dortmund gratulieren der Regisseurin Jana Vetten für ihre FAUST-Nominierung für die Produktion Nora am Theater Heidelberg. Leonce und Lena in Dortmund Am Schauspiel Dortmund wird sie die Spielzeiteröffnung im großen Haus mit Leonce und Lena inszenieren und aus Büchners Weltschmerz-Komödie einen humorvollen und poetisch schwebenden Theaterabend mit Live-Musik von Kalle Kummer machen. Premiere ist am 26. September, der Ticketvorverkauf startet am Donnerstag, 1. Juli; an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), über die Tickethotline (0231/50 27 222) und im Webshop ▶ Regie am KJT Dortmund Jana Vetten inszenierte auch bereits am Kinder- und Jugendtheater Dortmund. Hier eröffnete sie die Spielzeit 2020|21 mit der Produktion Viele Grüße, deine Giraffe! für ein junges Publikum ab vier Jahren. DER FAUST Der Theaterpreis DER FAUST feiert in diesem Jahr sein 20jähriges Jubiläum und wird vom Deutschen Bühnenverein zusammen mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste sowie der Kulturstiftung der Länder vergeben.
25.06.2025
In enger Zusammenarbeit mit dem Nachwuchsleistungszentrum von Borussia Dortmund und dem Theater Dortmund schafft die Gesamtschule Scharnhorst eine innovative Lernumgebung, die sportliche und künstlerische Fähigkeiten mit einer hochwertigen schulischen Ausbildung kombiniert. Dafür richtet sie eine eigene Klasse pro Jahrgang unter dem Titel PROART328 ein. Start ist zum Schuljahr 2025/26 mit der ersten 5. Klasse. Die Gesamtschule Scharnhorst wird dabei eng unterstützt durch die Stadt Dortmund und das Land Nordrhein-Westfalen. Einzigartige Förderung für junge Talente Das Konzept der Gesamtschule Scharnhorst richtet sich an junge Menschen mit besonderen Begabungen in Sport und Kunst. Zusätzlich zu den klassischen Unterrichtsfächern stehen Schwerpunkte wie Fußball oder Tanz, Darstellende Kunst, Gesang oder Digitale Künste auf dem Lehrplan. Damit werden die Schüler*innen gezielt auf Karrieren in kreativen Berufen oder im Profisport vorbereitet – ohne dabei auf eine fundierte allgemeine Bildung zu verzichten. Monika Nienaber-Willaredt, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie in Dortmund: „Die Kooperation ist eine Bereicherung für unsere Schullandschaft und ein gelungenes Beispiel, wie Verantwortungsgemeinschaft in Dortmund gelebt wird, um jungen Talenten die besten Chancen zu bieten. Die enge Zusammenarbeit setzt neue Maßstäbe in der Talentförderung und stärkt das gesamte Bildungsangebot in Dortmund.“ Festlicher Auftakt in der Aula der Gesamtschule Der Startschuss für das Vorhaben wurde am Freitag, 13. Juni, in der Aula der Gesamtschule Scharnhorst gefeiert. Oberbürgermeister Thomas Westphal, Tobias Ehinger (Theater Dortmund), Matthias Röben (BVB) und Schulleiter Nadim Al-Madani erklärten das Konzept von PROART328 und seine Besonderheit. NRW-Ministerinnen begeistert das Projekt NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller und Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, waren eigens gekommen, um der Gesamtschule Scharnhorst zu gratulieren. Schulministerin Dorothee Feller erklärte: „Die Gesamtschule Scharnhorst geht mit dem Projekt einen mutigen und beeindruckenden Weg. Bildung wird hier ganzheitlich gedacht, mit Raum für Kreativität, Bewegung und Persönlichkeitsentwicklung.“ Kulturministerin Ina Brandes ergänzt: „Hochmotivierte Lehrerinnen und Lehrer zusammen mit Profi-Expertise von Borussia Dortmund und dem Theater Dortmund. Das sind die Zutaten für eine ganz besondere Talentförderung an der Gesamtschule Scharnhorst. “ Scharnhorst: Dortmunds neue Talentschmiede Die enge Zusammenarbeit mit dem BVB-Nachwuchsleistungszentrum und dem Theater Dortmund bietet den Schüler*innen einzigartige Möglichkeiten, von hochkarätigen Profis zu lernen. Durch den direkten Zugang zu professionellen Strukturen und innovativen Technologien werden Begabungen gezielt gefördert. „Es darf nicht mehr heißen: ,Ich bin Profi geworden, obwohl ich zur Schule gegangen bin', sondern: ,Ich bin Profi geworden, weil ich zur Schule gegangen bin.' Wir schaffen ein Bildungsangebot, von dem alle profitieren und schlagen ein neues Kapitel der Talentförderung an NRW-Schulen auf“, so Lars Ricken, Geschäftsführer Sport Borussia Dortmund. Thomas Westphal, Oberbürgermeister von Dortmund: „Durch Kooperationen und Veranstaltungen mit den Vereinen und Einrichtungen vor Ort profitieren nicht nur die Schülerinnen und Schüler - es profitieren alle Menschen in Scharnhorst. Denn das bedeutet Schule heute in Dortmund: beste Bildung und Chancen für alle Kinder, und gleichzeitig ist Schule ein lebendiger Teil des Stadtteils.“ Erste weiterführende UNESCO-Projektschule Die Schule zeichnet sich durch ihre interkulturelle Vielfalt aus: Mehr als 800 Schüler*innen bringen unterschiedliche kulturelle Hintergründe mit. Als erste und bisher einzige weiterführende UNESCO-Projektschule Dortmunds setzt sich die Gesamtschule Scharnhorst aktiv für Demokratie, Nachhaltigkeit und die Wahrung der Menschenrechte ein. Zudem ist sie BNE-Fokusschule (Bildung für nachhaltige Entwicklung) und engagiert sich besonders dafür, Nachhaltigkeit als festen Bestandteil des Lernens und Handelns zu verankern. Darüber hinaus trägt sie stolz den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Ein besonderer Fokus liegt auf der individuellen Förderung aller Schüler*innen und der Schaffung bestmöglicher Bildungschancen. Die Schule nimmt am Landesprogramm „Startchancen NRW“ teil, das gezielt Schulen mit herausfordernden Rahmenbedingungen unterstützt. (Übernommen von dortmund.de )
19.06.2025
Das Ballett Dortmund freut sich über eine großzügige Spende der Sparkasse Dortmund in Höhe von 7.000 Euro. Mit diesem Betrag wurden einheitliche Trainingsanzüge für die Tänzer*innen des Ensembles angeschafft, die das Logo des Ballett Dortmund und der Sparkasse Dortmund tragen. Die hochwertigen, schwarzen Anzüge dienen vor allem während Gastspielen und Tourneen als einheitliches Erkennungsmerkmal. Sie tragen die Namen des Ballett Dortmund und der Sparkasse Dortmund als Kulturbotschafter der Ruhr-Metropole in die Welt hinaus. Bereits bei hochkarätigen Gastspielen, wie den Salzburger Festspielen, Auftritten in Barcelona sowie in New York, kamen die neuen Trainingsanzüge zum Einsatz. „Wir sind außerordentlich dankbar für die Unterstützung der Sparkasse Dortmund. Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, unsere Identität und Verbundenheit mit unserer Heimatstadt noch stärker nach außen zu tragen“, sagt Xin Peng Wang, Intendant des Ballett Dortmund. Die Sparkasse Dortmund unterstreicht mit ihrer Spende ihre Rolle als langjähriger Förderer der kulturellen Vielfalt und Exzellenz in der Region. „Das Ballett Dortmund steht für künstlerische Exzellenz und internationale Ausstrahlung. Mit unserer Unterstützung möchten wir dazu beitragen, diese Botschaft aus Dortmund in die Welt zu tragen – und zugleich ein klares Bekenntnis zur Kultur in unserer Stadt abgeben.“, erklärt Dirk Schaufelberger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Dortmund. Das Ballett Dortmund und die Sparkasse Dortmund setzen mit dieser Zusammenarbeit ein starkes Zeichen für die Förderung der Kultur in der Region. Gemeinsam zeigen sie, wie wichtig kulturelles Engagement für die Identität und Strahlkraft Dortmunds ist.
17.06.2025
Die Junge Bühne in Dortmund setzt neue Maßstäbe im Bereich der Theaterarchitektur und städtebaulichen Entwicklung. Mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit, Kinderfreundlichkeit und immersive Kunst wird der neue Theaterbau nicht nur die kulturelle Landschaft der Stadt bereichern, sondern auch die städtebauliche Struktur der Innenstadt nachhaltig beeinflussen. Der neue Theaterbau ist aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen konzipiert und bietet zahlreiche innovative Elemente, die sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistern werden. Eine LED-Wand im Foyer der Jungen Bühne wird speziell für Kinder und Jugendliche immersive Kunst im öffentlichen Raum präsentieren und somit die Stadt mit kreativen und interaktiven Installationen bereichern. Die städtebauliche Idee sieht einen skulpturalen Baukörper anstelle der jetzigen provisorischen Kinderoper vor. Das Gebäudekonzept wurde in einem internationalen Architekturwettbewerb ausgewählt, den das Architekturbüro JSWD aus Köln und Berlin während der Corona-Pandemie für sich entschieden hat. Seitdem arbeitet ein interdisziplinäres Planungsteam intensiv an der Umsetzung des Projekts. Hierzu Christian Mammel, Partner von JSWD „Der Neubau der Junge Bühne vervollständigt das Dortmunder Theaterquartier mit einem neuen Gesicht zur Kreuzung Hiltropwall / Hövelstraße. Wir machen aus bisher ‚Hinten‘ und ‚Vorne‘ ein Ensemble mit zwei Vorderseiten, der kupferne Kubus wird zum angemessenen Pendant der eindrucksvollen Kupferschale über dem Opernfoyer.“ Neben der patinierten Kupferfassade als ästhetisches Highlight setzt ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept mit begrünten Dachflächen auch ein klares Zeichen für den Klimaschutz. Eine Photovoltaik-Anlage wird zur Energieversorgung des Theaters beitragen und somit einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Dortmund beitragen. Der neue Theaterbau ist aus der Sicht eines jungen Publikums konzipiert und bietet zahlreiche innovative Elemente, die sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistern werden. Eine LED-Wand wird immersive Kunst im öffentlichen Raum präsentieren und somit die Stadt mit kreativen und interaktiven Installationen bereichern. Das Hauptfoyer ist von außen als Erweiterung des Stadtraums wahrnehmbar und bietet einen überdachten, warmen Innenraum, der zu den Herzstücken des Gebäudes zählt. Gestaltet in zwei Elementen – der Treppe und der Theke im „Theater Dortmund Orange“ – lädt es Besucher zum Verweilen ein. Ein „singender“ Aufzug, der mit verschiedenen Audios bespielt werden kann, dient als weitere vertikale Verbindung der Ebenen. Christian Mammel erklärt: „Das vertikale Theater mit gläsernen Foyer lädt die heranwachsende Generation Dortmunds ein, über die große Treppenskulptur in die Welt der Bühneninszenierung einzutauchen." Im Laufe der Planung wurden auch Kinder und Jugendliche befragt, was sie sich in dem Neubau wünschen würden. Die häufigste Antwort war „eine riesengroße Rutsche“. Diese Rutsche konnte ebenfalls als markantes Element in das Hauptfoyer neben die Treppe integriert werden. Im Foyer ergibt sich zudem die Möglichkeit, eine LED-Wand hinter der Foyer-Theke zu installieren, die vielfältig bespielt werden kann und durch das gläserne Foyer auch von außen sichtbar ist. Tobias Ehinger, Geschäftsführender Direktor des Theater Dortmund, betont: „Wir legen großen Wert darauf, einen attraktiven und familienfreundlichen Wohlfühlort für alle zu schaffen. Dazu gehört auch das Selbstverständnis, für stillende Mütter mobile Orte und Rückzugsmöglichkeiten zu integrieren.“ Der große Sanitärbereich bietet unterschiedliche WCs, darunter größere WCs für Eltern mit Kindern, Wickelmöglichkeiten in Damen-, Herren- und Diversen WCs, alles auch in rollstuhlgerechter Version. Hier befinden sich auch die Schließfächer. Die Hauptbühne: Flexibilität und Barrierefreiheit Die Hauptbühne verfügt über einen höhenverstellbaren Orchestergraben und bietet Rollstuhl- und Sitzplätze, die auch für Erwachsene ausgelegt sind. Der Saal ist aus Nutzungsgründen dunkel gehalten und wird durch eine Origamiwand an den Wänden gestalterisch und akustisch aufgewertet. Ein Lichttunnel als Weg um den Saal und unterschiedlich eingefärbte Stufen runden das innovative Konzept ab. Die Junge Bühne Dortmund ist mehr als nur ein Theaterbau – sie ist ein Statement für die Nachhaltigkeit, Familienfreundlichkeit und innovative Architektur. Mit ihrer immersiven Kunst und den zahlreichen Besonderheiten wird sie die Innenstadt Dortmunds bereichern und neue Maßstäbe setzen. Tobias Ehinger: „Die Junge Bühne Dortmund ist ein Projekt, das die Zukunft im Blick hat. Wir wollen nicht nur ein Theater schaffen, sondern einen einmaligen Ort, der Menschen jeden Alters inspiriert und begeistert. Mit unserem Fokus auf Nachhaltigkeit und junges Publikum setzen wir ein klares Zeichen für die nächste Generation.“
05.06.2025
Die Oper Dortmund blickt auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Spielzeit 2024|25 zurück: Mit einer Gesamtauslastung von 86 % erreicht das Haus den höchsten Wert seit 25 Jahren. Bereits zur Halbzeit hatte sich der Erfolg abgezeichnet: Zwischen September und Dezember 2024 verzeichnete die Oper Dortmund den besten Saisonstart seit über einem Jahrzehnt. Nun steht fest: Die gesamte Spielzeit hat die ohnehin hohen Erwartungen übertroffen. Opernintendant Heribert Germeshausen zeigt sich begeistert: „Die Oper Dortmund hat ihren Erfolgsweg nicht nur bestätigt, sondern konsequent ausgebaut. Wir haben eindrucksvoll bewiesen, wie lebendig, modern und attraktiv das Genre Oper ist – und wir sprechen damit ein Publikum an, das jung, international und sozial sehr heterogen ist. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in unseren Produktionen und in unserem Publikum wider.“ Die Highlights der Spielzeit lesen sich wie eine Erfolgsgeschichte: Götterdämmerung von Richard Wagner erreichte eine Auslastung von 94%, der Ring -Zyklus 1 (Regie Peter Konwitschny) im Rahmen des Festivals Wagner-Kosmos erzielte 98%, Der Ring an einem Abend mit Götz Alsmann war mit 100% restlos ausverkauft und das gefeierte Musical Sweeney Todd erzielte 96%. Auch die Junge Oper Dortmund setzte wichtige künstlerische Akzente. Das Auftragswerk Marie-Antoinette oder Kuchen für alle! von Hauskomponist Marc L. Vogler wurde vom Publikum begeistert aufgenommen und erreichte eine sensationelle Auslastung von 100 %. Heribert Germeshausen würdigt den gemeinsamen Erfolg: „Dieser Rekord ist das Ergebnis leidenschaftlicher Teamarbeit, kreativer Kraft und eines Ensembles, das mit höchster Qualität überzeugt. Die Oper Dortmund ist in der Region fest verwurzelt – und zugleich kultureller Impulsgeber mit Strahlkraft weit über Nordrhein-Westfalen hinaus.“ Mit diesem historischen Ergebnis unterstreicht die Oper Dortmund ihre Position als eine der erfolgreichsten und innovativsten Opernbühnen Deutschlands. Für die kommende Spielzeit bleibt das Haus ambitioniert: Die hohen Maßstäbe sollen nicht nur gehalten, sondern weiter übertroffen werden.
16.07.2025
Wie werden wir in Zukunft mit KI-Systemen und Humanoider Robotik interagieren? Wie wollen wir autonom agierende Humanoide Robotik an gesellschaftlichen Lebens- und Arbeitsbereichen teilhaben lassen? Diese Fragen stehen im Zentrum des künstlerischen Forschungsprojektes der Künstlerin und Choreografin Silke Grabinger und der Akademie für Theater und Digitalität Dortmund. In iterativen Entwicklungssprints mit Tänzerinnen und Tänzern des Ballett Dortmund & NRW Juniorballetts, Studierenden, inklusiven Ensembles und Laiengruppen werden Regeln für die Interaktion mit Humanoider Robotik entwickelt und künstlerisch-choreografisch erprobt. Die Bewegungen werden per Motion Capturing mit generativer KI erfasst. So soll im Verlauf des Projektes eine Verhaltens-Bibliothek für die Interaktion mit Humanoider Robotik entstehen. Zum Abschluss werden die Erkenntnisse in One-on-One-Performances dem Publikum künstlerisch zugänglich gemacht und auf Festivals gezeigt. Der Forschungsprozess wird iterativ wissenschaftlich begleitet (u. a. von der TU Wien, der JKU Linz und der Kunst-Uni Linz) und öffentlich diskutiert. Als weiterer Partner konnte das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML, Dortmund) gewonnen werden. [Who] Rules to Encounter wird von der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von „Kunst & KI – Fonds für neue künstlerische Perspektiven auf KI und Gesellschaft“ gefördert.
10.07.2025
Jordan de Souza eröffnet seine erste Saison als neuer Dortmunder Generalmusikdirektor mit drei visionären Werken, die einen Aufbruch verkörpern. Eine Komposition, welche den Startschuss in eine neue Zeit gab und die selten im Konzertsaal zu hören ist, bildet den Auftakt des Programms: die 1. Sinfonie von Joseph Haydn. Haydn war 25 Jahre alt und hatte gerade seine erste feste Stelle angetreten, als er die Sinfonie komponierte. Schwung und Lebensfreude der Jugend sprechen aus der Komposition. Wie Haydn nicht wissen konnte, sollten diesem ersten Versuch 103 weitere Sinfonien folgen, mit denen er die Gattung prägte, sodass diese „Erste“ tatsächlich einen Aufbruch in die Zukunft der Orchestermusik darstellt. Das 1. Philharmonische Konzert findet jeweils am Dienstag, 30. September 2025, und Mittwoch, 01. Oktober 2025, um 19:00 Uhr im Konzerthaus Dortmund statt. Unter dem Dirigat von Jordan de Souza spielen die Dortmunder Philharmoniker mit Maximilian Hornung das erste Cellokonzert von Dmitri Schostakowitsch in Es-Dur. Außerdem Joseph Haydns Sinfonie Nr. 1 in D-Dur sowie Gustav Mahlers erste Sinfonie in D-Dur. Mit der Spielzeit 2025|26 übernimmt der kanadische Dirigent Jordan de Souza die musikalische Leitung der Stadt Dortmund. Der 36-Jährige gilt als eine der prägenden Stimmen seiner Generation, gefeiert u. a. beim London Philharmonic Orchestra, den BBC Proms, der Bayerischen Staatsoper und den Bregenzer Festspielen. Aufgewachsen in Toronto als Sohn einer indischen Einwandererfamilie, machte de Souza schon früh Karriere: mit 15 Kathedralorganist, mit 19 jüngster Fellow des Royal Canadian College of Organists. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er ab 2016 als 1. Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin, wo er 2020 mit dem Opus Klassik ausgezeichnet wurde. Heute ist de Souza weltweit als Opern- und Konzertdirigent gefragt und engagiert sich zugleich leidenschaftlich in der Nachwuchsförderung. Auf andere Art gelang dies Dmitri Schostakowitsch in seinem ersten Cellokonzert in Es-Dur. Nach einer Phase der kreativen Schwäche, in der er sich Mitte der 1950er Jahre gefangen sah, schuf er sich mit dem Werk einen künstlerischen Befreiungsschlag. Das erste Cellokonzert steht so am Beginn der bedeutenden Spätphase, in der Schostakowitsch zu neuen Ausdrucksdimensionen vorstieß. Programmatisch wird es mit dem berühmten Tonsymbol D–S–C–H eröffnet, den Initialen des Komponisten. Mit Gustav Mahlers grandioser erster Sinfonie erklingt am Konzertabend ein Auf- und Durchbruchswerk par excellence. Nach Jahren des allmählichen Aufstiegs als Dirigent erwies sich Mahler mit seiner Komposition zum ersten Mal als einer der großen Sinfoniker der Musikgeschichte. Die Musik selbst fasst das Thema des Aufbruchs bezwingend in Töne und führt vom Erwachen der Natur im Frühling im ersten Satz über eine lange, konflikthafte Entwicklung zu grenzenlosem Jubel. Der Solist des Abends, Maximilian Hornung, hat sich in den letzten Jahren als einer der führenden Cellisten unserer Zeit etabliert. Der gebürtige Augsburger feierte schon früh große Wettbewerbserfolge und konzertiert heute mit führenden Orchestern weltweit. Mit seinem charismatischen Auftreten und wandlungsfähigen Ton begeistert er Publikum und Kritik gleichermaßen. Seit 2022 leitet er die Traunsteiner Sommerkonzerte und ist in dieser Saison Artist in Residence der Münchner Symphoniker. Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ erhältlich.
19.09.2025
Das Kinder- und Jugendtheater Dortmund bringt mit der Premiere von Käpten Knitterbart und seine Bande am Donnerstag, 18. September, ein turbulentes Piratenabenteuer für die ganze Familie auf die Bühne. Basierend auf der beliebten Geschichte von Cornelia Funke, für die Bühne bearbeitet von Stefan Dehler, erzählt das Stück von Käpten Knitterbart, dem gefürchtetsten Piraten weit und breit, und seiner wilden Bande: Fieser Freddy, Kahler Knut, Harald mit der Holzhand, Blauer Hein, Buckliger Bill und viele andere Seeräuber segeln mit ihm über die Weltmeere. Mit Messer, Pistole und lauter Stimme verbreitet Knitterbart Angst und Schrecken – bis er auf die kleine Molly trifft. Sie bringt den gefürchteten Piraten ins Schwitzen und beweist, dass Mut keine Größe kennt. Regisseurin Antje Siebers, die bereits seit über einem Jahrzehnt das Kinder- und Jugendtheater Dortmund mitprägt, inszeniert dieses abenteuerliche Stück für das Sckelly, die kleinere Bühne im KJT. Nach dem Erfolg von Monsta in der Spielzeit 2024|25 beweist sie erneut ihr Gespür für fantasievolle Geschichten und humorvolle Inszenierungen. Zusammen mit Ausstatterin Julia Schiller entsteht im Sckelly eine Piratenwelt für Groß und Klein. Dramaturg der Produktion ist Lennard Walter. Die Inszenierung lebt von rasanten Rollenwechseln und einem hohen Maß an Fantasie: Rainer Kleinespel und Andreas Ksienzyk schlüpfen in eine Vielzahl von Figuren und erwecken mit großem Schauspielhandwerk eine ganze Piratenbande zum Leben. Mit feinem Humor, viel Spielfreude und Liebe zum Detail erschaffen sie ein lebendiges Theatererlebnis, das Kinder wie Erwachsene gleichermaßen begeistert. Die Premiere am 18. September sowie die zweite Vorstellung am 21. September sind bereits ausverkauft, wenige Karten gibt es noch für die Folgetermine am Montag, 29. September (11 Uhr) und Sonntag, 05. Oktober (16 Uhr) - weitere Termine folgen. Karten für 4 € sind an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), unter 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ erhältlich.
17.09.2025
Am Sonntag, 14. September 2025, feiert um 15 Uhr die Kinderoper Klangstreich von Marc L. Vogler nach dem Kinderbuch von Inge Brendler im Operntreff der Oper Dortmund ihre Uraufführung. Das Auftragswerk erzählt die fantasievolle Geschichte der kleinen Note Finn und richtet sich an Kinder ab 4 Jahren. Die Junge Oper Dortmund wurde von Opernintendant Heribert Germeshausen ins Leben gerufen und mit einem Composer in Residence ausgestattet, um neue musikalische Impulse für junges Publikum zu schaffen. Marc L. Vogler komponierte für die Oper Dortmund im Rahmen seiner Residency bereits zwei Opern, die in der Saison 24|25 mit außerordentlich großem Erfolg uraufgeführt wurden: die Jugendoper Marie Antoinette oder Kuchen für alle nach dem gleichnamigen Schauspiel von Peter Jordan sowie Who Cares? für die Dortmunder Bürger*innenOper. Eines Tages purzelt die kleine Note Finn aus einem Geburtstagslied heraus. Getrieben von dem Traum einer wunderschönen Melodie begibt er sich auf eine spannende Reise durch die Welt der Musik. Er probiert sich als Pop-, Jazz- und Rap-Note aus, musiziert mit einer Sängerin und unterschiedlichen Instrumenten – und erlebt dabei jede Menge Abenteuer. Doch erst als Finns Melodie plötzlich aus dem Radio erklingt, stellt sich die große Frage: Wie kann er nur zu ihr gelangen? Klangstreich ist bereits die dritte Auftragskomposition von Marc L. Vogler für die Junge Oper Dortmund. Mit seinem unverwechselbaren Gespür für lebendige Stilcollagen und eingängige Ohrwürmer begeisterte er schon mit der Jugendoper Marie-Antoinette oder Kuchen für alle! Nun widmet er sich seiner ersten A-cappella-Oper für Kinder. „Kreativität entsteht oft aus Begrenzung und Kinder sind das ehrlichste Publikum“, so Vogler über seine Arbeit. Die mobile Inszenierung kann sowohl im Opernhaus Dortmund als auch in externen Einrichtungen gezeigt werden. Interessierte Institutionen wenden sich bitte an jungeoper@theaterdo.de Weitere Vorstellungen im Operntreff So, 05.10.2025, 11:15 Uhr Sa, 15.11.2025, 15:00 Uhr Sa, 13.12.2025, 15:00 Uhr Fr, 19.06.2026, 11:00 Uhr (im Rahmen des Festivals Beyond Opera 26 ) Karten für Klangstreich sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ erhältlich. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.
05.09.2025
Das Kinder- und Jugendtheater (KJT) Dortmund bringt die erfolgreiche mobile Produktion Zuckeralarm in einer Neuauflage zurück – erst auf die Bühne dann wieder mobil als Klassenzimmerstück. Ab Freitag, 05. September 2025, ist das abwechslungsreiche Solo mit Schauspielerin Bianka Lammert in der Rolle der Agentin Emma Stern wieder zu erleben. Emma Stern ist für die Agentur für Weltverbesserungspläne in geheimer Mission unterwegs. Sie deckt auf, wie Lebensmittel im Kampf gegen die allgegenwärtige Zuckermafia eingesetzt werden können. Doch die Mafia schläft nicht – und ist Emma bereits dicht auf den Fersen. Die spannende, humorvolle und interaktive Geschichte richtet sich an Kinder ab 7 Jahren und eignet sich besonders für Schulklassen als Klassenzimmerstück. Für Familien stehen zwei Termine im KJT-Spielplan: Fr., 05. September 2025, 18:00 Uhr sowie Fr., 30. November 2025, 16:00 Uhr. Karten für die Familienvorstellungen sind für 8 € an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ erhältlich. Darüber hinaus können alle Dortmunder Schulen Vorstellungen von Zuckeralarm kostenfrei unter kjt@theaterdo.de buchen.
02.09.2025