Emil und die Detektive ist wieder da! Schon seit einigen Jahren hält sich der Klassiker von Erich Kästner erfolgreich im Spielplan des Kinder- und Jugendtheaters. Intendant Andreas Gruhn steht in seinem gefeierten Solo ab Mitte September wieder auf der Bühne und schlüpft in zahlreiche Rollen, unter anderem in die von Gustav. In den spannenden Aufzeichnungen seines Opas finden sich die Abenteuer von Emil und den Detektiven aus dem Berlin der 20er Jahre. Die erfolgreichste Kinder-Krimigeschichte aller Zeiten zeigt, dass man mit Offenheit, Mut, Solidarität und Witz meist durch die kniffeligsten Situationen kommt. Für die Vorstellungen am Donnerstag, 14. September, Freitag, 15. September, jeweils 11 Uhr, und Sonntag, 17. September, 16 Uhr, gibt es Karten für 7 € an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), unter 0231/50 27 222 und im Webshop . Buchungen für Schulen bitte per E-Mail an kjt@theaterdo.de .
05.09.2023
Die Akademie für Theater und Digitalität eröffnete am 02. September 2023 ihren knapp 2000 m 2 großen Neubau in der Speicherstraße 17 im entstehenden Digitalquartier Dortmunds. In Anwesenheit von Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Thomas Westphal, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, sowie 150 Gäst*innen aus Kunst und Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wurde der schwarz geklinkerte Neubau (Architektur.dlx) der Öffentlichkeit übergeben. 15 künstlerisch-digitale Projekte bespielen an diesem Nachmittag das Gebäude. Marcus Lobbes, Direktor der Akademie für Theater und Digitalität, erläutert: „Die Zukunft des Digitalen ist analog. Es geht um die Vision, Partner*innen aus Kultur, Wissenschaft und Technologie zusammen zu bringen. Die Vision von steter Begegnung, Vermittlung und Vernetzung findet heute, jetzt, hier einen neuen, wirklich großartigen Ort. Der Neubau der Akademie für Theater und Digitalität ist ein Ort der Kunst, ein Inkubator, an dem wir das Theater der Zukunft gemeinsam erforschen und entwickeln.“ Dafür stehen sieben Forschungslabore mit einer Fläche zwischen 60-220 m 2 , Studios, Werkstätten und Proberäumen zur Verfügung. Die Dachterrasse mit eigenem Wald lässt nicht nur künstlerische Ideen, sondern auch rund 30 Bäume wachsen und bietet einen analogen Ausgleich zum digitalen Raum. Für Gründungsdirektor Kay Voges geht mit der Eröffnung des Neubaus der Akademie für Theater und Digitalität ein Traum in Erfüllung: „Dass ich nun, dank der Unterstützung von Bund, Land und Stadt sowie vom Theater Dortmund und vielen engagierten Mitarbeiter*innen auf dieses wunderbare Gebäude blicken kann, welches international als künstlerisches, zukunftsweisendes und impulsgebendes Labor fungieren wird, erfüllt mich mit Stolz.“ International etabliert, treibt die Akademie für Theater und Digitalität den weltweiten Kulturwandel im Zeichen des Digitalen voran. Stipendiat*innen aus der ganzen Welt kommen an die Akademie, um das analoge und das digitale Theater zu erweitern und an neuesten Technologien angewandt zu forschen - von Augmented und Virtual Reality über Motion Capturing, Sensorik, Robotik bis hin zu 3D-gedruckten Kostümen und künstlicher Intelligenz. Auch inhaltlich geht es um aktuelle gesellschaftliche Themen wie Mensch-Maschine-Interaktion, Erforschung alternativer Energieressourcen, Vernetzung verschiedener Kulturen sowie um Phänomene der digitalen Welt – von Chatbots und Fake News über hybride Figuren bis hin zur Avatarisierung des Menschen. Die Forschung, der Austausch und die weltweite, kulturelle und künstlerische Vernetzung der Partnertheater schaffen eine Symbiose aus Kunst, Theater und Wissenschaft, die von internationalem Mehrwert geprägt ist. Für die Akademie für Theater und Digitalität beginnt im September mit den internationalen Stipendiat*innen des 8. Forschungssemesters ein neues Kapitel. Mehr Informationen theater.digital
05.09.2023
Das Schauspiel Dortmund freut sich über eine neue Auszeichnung: Die Inszenierung Die Gerächten von Murat Dikenci ist zum „Radikal Jung“ Festival 2024 eingeladen und wird im April am Münchner Volkstheater gastieren. Nach Sibylle Bergs GRM. Brainfuck in der Regie von Dennis Duszczak im vergangenen Jahr ist es für das Schauspiel Dortmund die zweite Einladung zu „Radikal jung“ in Folge. Das Festival fördert junge Talente im Bereich Theaterregie, die sich mit ihren Arbeiten in der deutschen und europäischen Theaterlandschaft hervorgetan haben. Die Gerächten feierte im September 2023 Uraufführung und steht in Dortmund voraussichtlich wieder ab Mai wieder auf dem Spielplan.
01.03.2024
Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde am 20. Juni 2014 im Ballettzentrum Westfalen in Dortmund das NRW Juniorballett aus der Taufe gehoben. Es besteht aus zwölf neu engagierten Tänzerinnen und Tänzern (sechs Damen / sechs Herren) aus der ganzen Welt. Strukturell eng an das Ballett Dortmund angegliedert, hat es mit Beginn der Spielzeit 2014/15 im Ballettzentrum Westfalen seine Heimstätte. Zwei Jahre lang wird den jungen Tänzerinnen und Tänzern die Möglichkeit geboten, Berufserfahrung und Bühnenpraxis zu sammeln, sich auf das Berufsleben vorzubereiten und ihre Kunst zu perfektionieren. Zugleich sieht das NRW Juniorballett sein Ziel darin, die Tanzkunst in ihrer ganzen Vielfalt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Für das Land Nordrhein-Westfalen kam die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW Ute Schäfer nach Dortmund. Sie hob den besonderen Stellenwert des Tanzes in NRW hervor und begrüßte die Initiative aus Dortmund: „Die Gründung des Juniorballetts auf Initiative des Balletts Dortmund ermöglicht eine Kooperation unterschiedlicher Ensembles in Nordrhein-Westfalen. Das Format ist vergleichbar mit der Orchester-Akademie, den Opernwerkstätten und anderen Nachwuchsförderprojekten. Geplant ist, dass durch dieses Juniorballett ganz neue Möglichkeiten der Kooperation mit allen Kompanien in NRW eröffnet werden. Und vor allem bietet das NRW-Junior-Ballett für junge Tänzerinnen und Tänzer eine ganz wichtige Plattform, um nach dem Studium im Übergang zur professionellen Laufbahn unmittelbar Berufserfahrungen sammeln zu können. Ich danke allen Beteiligten, die dieses Projekt mit viel Enthusiasmus, Begeisterung und Professionalität auf den Weg gebracht haben“, sagte Kulturministerin Ute Schäfer. Der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Arnsberg Dr. Gerd Bollermann erklärte: „NRW kann sich mit seinem Förderschwerpunkt im Bereich der Sparte Tanz tatsächlich sehen lassen, sogar im internationalen Vergleich! Allerdings kann man sich aus rein westfälischer Perspektive hier durchaus eine anders strukturierte Förderkulisse vorstellen. Das kann so auf Dauer nicht bleiben! Mit dem Juniorballett sind wir daher jetzt auf dem besten Wege, in unserer Region eigene Schwerpunkte bei der Sparte Tanz zu setzen. Gleichzeitig setzen wir hiermit eindeutig einen Impuls zur weiteren Profilierung und Vernetzung der ganzen nordrhein-westfälischen Tanzszene.“ Gemeinsam mit Ministerin Ute Schäfer überreichte Regierungspräsident Dr. Bollermann dem Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Ullrich Sierau im Beisein der Presse eine Förderzusage über 240.000 Euro, verteilt auf drei Jahre. OB Sierau sprach von einer „sensationellen Entwicklung“ des Ballett Dortmund in den letzten elf Jahren und bezeichnete den Gründungstag des NRW Juniorballetts als „großen Tag der Freude“. Maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung der Idee eines NRW Juniorballetts war auch Dr. Arnim Brux, Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises, beteiligt. „Wir werden alle sehr viel Spaß und Freude an der zukünftigen Entwicklung haben“, erklärte Brux. Für die Caspar Ludwig Opländer Stiftung war Stiftungsvorstand Evi Carola Hoch bei der Pressekonferenz anwesend. Die private Stiftung wird das NRW Juniorballett über einen Zeitraum von drei Spielzeiten mit jeweils 20.000 Euro fördern. Ballettdirektor Xin Peng Wang ist stolz und glücklich über die Entscheidung, das NRW Juniorballett in Dortmund anzusiedeln. „Ein weiterer Beweis für die Leistungsfähigkeit der Kompanie und für Dortmunds Ruf als Tanzstadt - aber auch für den Rückhalt und das Vertrauen, den das Ballett Dortmund bei Politik und Bevölkerung genießt. Seit Jahren liegt mir die Nachwuchsarbeit sehr am Herzen - jede Spielzeit bilden wir mehrere junge Talente weiter. Nun findet dies eine institutionalisierte Form – ein weiterer Traum geht in Erfüllung.“ Bereits in den 90er Jahren gründeten sich in den Niederlanden (Arnhem) und der Schweiz (Zürich) ähnliche Formate. 2011 gründete John Neumeier mit dem Bundesjugendballett Hamburg die erste deutsche Juniorencompany. Ein Jahr später zog München mit dem Bayerischen Staatsballett II mit einem vergleichbaren Profil nach. Die Erfolge und die ansteigend große Nachfrage in der Bevölkerung im Norden und Süden der Bundesrepublik zeigen die großen Potentiale dieser Idee. Dass die Wahl für den Standort des NRW Juniorballetts auf Dortmund fiel, kommt nicht von ungefähr, hat es Ballettdirektor Xin Peng Wang in den elf Jahren seiner bisherigen Direktionszeit doch verstanden, das Pontezial seiner Company kontinuierlich auszubauen und das Ballett Dortmund fest in der internationalen Tanzszene zu verankern. Neben der Einbindung des NRW Juniorballett in die laufenden Produktionen des Ballett Dortmund, wird die junge Company sich ein eigenes Repertoire erarbeiten und die Tanzkunst auch in das Umland der Westfalen-Metropole in Gemeinden ohne eigenes Theater tragen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Weiterbildung der jungen Talente in Form von fünf Blockseminaren in ergänzenden Fächern als Vorbereitung auf die besonderen Anforderungen des Berufsalltags. Die Tänzerinnen und Tänzer werden auch eigens mit weltberühmten Choreografen wie Demis Volpi, und Benjamin Millepied, Chef des Balletts der Pariser Oper, zusammenarbeiten. Angestrebt ist auch die kreative Zusammenarbeit mit Ausbildungsstätten, aktive Kulturarbeit an sozialen Brennpunkten und die Erschließung neuer Spielstätten und Tanzorte.
21.06.2014
Das US-amerikanische Duo Michael Rau und Michael Yates Crowley und die in Berlin lebende Kunstschaffende Janne Kummer sind die neuen Fellows, die das Gebäude unserer Akademie mit dem bewaldeten Dach am Dortmunder Hafen mit ihren Visionen des Theaters der Zukunft füllen. Kann künstliche Intelligenz als Kollaborateur und Live-Co-Autor in Theaterproduktionen eingesetzt werden? Mit dieser Frage setzen sich Michael Yates Crowley und Michael Rau in ihrer Forschungsarbeit auseinander. Die Wahrnehmung verschiedener Körperschaften im digitalen und analogen Raum steht im Fokus von Janne Kummers Forschung. Welche digitalen Körper werden als menschlich wahrgenommen? Welche Körper werden gespeichert und erinnert? Die drei neuen Fellows beginnen ihre Arbeit parallel zur Residenz zweier Künstler*innen aus dem vorherigen Fellowship: Jorge Guevara forscht an der Wahrnehmung von Bewegung in virtueller Realität. Laura Waltz widmet sich der Gestaltung lebendiger Avatare via Motion Capturing (Projekt: „A_live“). Für die Akademie für Theater und Digitalität beginnt somit das neunte von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Stipendienprogramm. Als sechste Sparte des Theater Dortmund widmet sich die Akademie für Theater und Digitalität >> der künstlerischen Forschung, Beratung sowie Aus- und Weiterbildung an der Schnittstelle von Theater und digitalen Technologien.
16.02.2024
Das Kinder- und Jugendtheater (KJT) Dortmund startet mit Neuland in die Spielzeit und ruft zur Gründung eines Jungen Theater Rats auf. Junge Menschen im Alter von 6 bis 29 Jahren, die Lust daran haben, Theater mitzugestalten, mitzuentscheiden und hinter die Kulissen zu gucken, sind willkommen. Zum Kennenlernen gibt es mehrere Kick-Off-Treffen am 07., 20. und 26. September, jeweils von 16 bis 17 Uhr mit anschließendem Probenbesuch. Auch ein späterer Einstieg ist möglich. Interessierte können sich unter kjt@theaterdo.de mit dem Betreff „Junger Theater Rat“ anmelden (oder über Instagram mit @kjtdortmund ). Die Teilnahme ist kostenlos.
17.08.2023
Mobile Oper von Michael Essl • Libretto von Pamela Dürr, nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Marc-Uwe Kling • In deutscher Sprache • Ab 4 Jahren
Choreografie von Xin Peng Wang • 2. und 4. Akt nach Marius Petipa und Lew Iwanow • Musik von Peter Tschaikowsky
Die Kinderoper DAS NEINHORN von Michael Essl, nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Marc-Uwe Kling, wird am 13. Dezember 2023, um 11 Uhr im Opernfoyer uraufgeführt. Das Libretto stammt von Pamela Dürr. Unter der musikalischen Leitung von Koji Ishizaka werden Cosima Büsing als NEINhorn sowie Wendy Krikken und Franz Schilling zu sehen sein. Die Oper ist für Menschen ab vier Jahren geeignet. Immer Lächeln und Ja-Sagen? Immer gute Laune Friede-Freude-Eierkuchen? Nicht mit dem kleinen Einhorn, das irgendwann genug von seiner lieben Verwandtschaft, gezuckertem Glücksklee und bunten Seifenblasenseen hat und beschließt, den heimatlichen Herzwald zu verlassen, um ab sofort als NEINhorn sich auf den Weg nach Nirgends zu begeben. Auf seiner Reise begegnet es dem WASbär, der nicht richtig zuhört, dem NAhUND, den nichts aus der Ruhe bringen kann, und einer KönigsDOCHter, die ständig Widerworte gibt. Die vier zusammen sind ein gutes Team. Denn „Nein“ zu sagen, macht gemeinsam sogar noch mehr Spaß! Komponist Michael Essl und Librettistin Pamela Dürr erstellen aus Marc-Uwe Klings Buch über die Selbstfindung und das Ausprobieren in der kindlichen Trotzphase eine ebenso geistreiche wie humorvolle Oper, die die umfänglichen Facetten des Nein-Sagens beleuchtet. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es die Gelegenheit zu einem Nachgespräch mit den Beteiligten der Produktion. Die Inszenierung wird sowohl in der Oper Dortmund als auch mobil in den Dortmunder Kindergärten zu sehen sein. Anmeldungen für die Führungen und Workshops bitte an Musiktheatervermittlerin Kristina Senne unter ksenne@theaterdo.de . Karten für die Vorstellungen sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder im Webshop erhältlich. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.
22.11.2023
Andreas Gruhn bleibt bis 2027 Intendant des Kinder- und Jugendtheater (KJT) Dortmund. Das meldete die Stadt Dortmund nach der Ratssitzung, in der Gruhn in seinem Amt bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden bestätigt wurde. Seit 1999 leitet er das KJT sehr erfolgreich. „Derzeit ist Gruhn während der Planung der ‚Jungen Bühne‘ ein wichtiger Berater. Durch die Verlängerung seines Vertrags kann er den Neubau weiterhin optimal begleiten und den Betrieb bestmöglich auf das neue Haus vorbereiten“, schreibt die Stadt in ihrer Pressemitteilung. Aktuell führt Andreas Gruhn Regie bei dem Familienstück Die Abenteuer von Don Quijote und Sancho Panza , das am Freitag, 24. November, im Schauspielhaus Premiere feiern wird.
16.11.2023