Der Zauberer von Oz ist ein Klassiker; das Buch von Frank Baum setzte im jahr 1900 neue Maßstäbe und der Film mit Judy Garland gilt als Kult. Im Kinder- und Jugendtheater (KJT) kommt die Geschichte nun als mixed-abled Theaterproduktion auf die Bühne und feiert am Freitag, 27. September, im KJT in der Sckellstraße Premiere. Textgrundlage dafür ist die Version Der Zauber von Oz von Dramatiker Sergej Gößner, die den Klassiker lustvoll ins Heute holt. Doro lebt mit ihrer Mutter in Wohnblock 13b am Rande der großen Stadt. Nachts tauscht sie das Grau der Umgebung und das Rauschen der nahen Autobahn gegen die bunte Welt des neuen Handyspiels SMARAGDCITY. Draußen beginnt es zu donnern, ein Sturm zieht auf und ein Heißluftballon schlägt an Doros Fenster. Sie landet geradewegs im Land Oz. Zurück nach Hause kommt sie nur mit Hilfe des Zauberers. Dafür muss Doro sich auf den Weg machen und sechs Smaragde gewinnen. Unterwegs begegnet sie dem zerstreuten Strohmann, der Blechfrau mit Liebeskummer und dem mutlosen Löwen. Gemeinsam werfen sie sich ins Abenteuer. Entschlossen und mit viel Sprachwitz hat Gößner sich an die berühmte Vorlage gewagt. Klischees werden dabei schnell entlarvt, Vorurteile und Manipulationen aufgedeckt. Es wird deutlich: Stereotype und einfache Zuordnungen beschreiben nie das, was uns wirklich ausmacht. Regie führt Johanna Weißert, Julia Schiller ist für die Ausstattung verantwortlich, Michael Kessler für die Musik. Milena Noëmi Kowalski ist Dramaturgin der Produktion. Neben Bianka Lammert, Thomas Ehrlichmann, Sar Adina Scheer, Andreas Ksienzyk und Annika Hauffe ist Anna Reizbikh als Gastschauspielerin in der Rolle der Doro zu erleben. Das Stück wird für ein Publikum ab acht Jahren empfohlen. Die Premiere am 27. September ist bereits ausverkauft, Karten (8 €/ermäßigt 4 €) gibt es für die Vorstellungen am 10. und 11. Oktober (jeweils 11 Uhr) und 13. Oktober (16 Uhr) an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), unter Tel. 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ . Für interessierte Lehrkräfte und Pädagog*innen bietet das Kinder- und Jugendtheater darüber hinaus auch einen Zündstoff -Themenabend mit Probenbesuch und Austausch am Mittwoch, 25. September um 17 Uhr im KJT an. Anmeldungen hierfür sind unter theatervermittlungkjt@theaterdo.de möglich.
18.09.2024
Die Oper Dortmund kann sich über zahlreiche Kritikernennungen in der Jahresumfrage der Zeitschrift „Opernwelt“ freuen. Die insgesamt zwölf Kritikervoten beziehen sich auf sechs Kategorien: „Opernhaus des Jahres“ „Wiederentdeckung des Jahres“ (für die Deutsche Erstaufführung von L. Francesconis Quartett ), „Sängerin und Sänger des Jahres“ (Allison Cook in Quartett und Sunnyboy Dladla in Il Barbiere di Siviglia ), „Regisseur des Jahres“ (Ingo Kerkhof für Quartett ) und „Orchester des Jahres“. Martin G. Bergers Inszenierung von Rossinis Oper Il Barbiere di Siviglia kam auf insgesamt fünf Nominierungen, drei Mal für „Bühnenbild“ (Sarah-Katharina Karl) und zwei Mal für das „Kostümbild“ (Alexander Djorkov Hotter). Opernintendant Heribert Germeshausen freut sich außerdem über die Auszeichnungen zweier Ensemblemitglieder: „Stéphanie Müther wurde mehrfach für ihre Brünhilde am Staatstheater Chemnitz sowie Irina Simmes als Violetta Valery in Nadja Loschkys Inszenierung von La traviata am Theater Bielefeld genannt. Auch freue ich mich, dass die Uraufführung des Jahres, György Kurtágs Fin de Partie , nun definitiv im Juni 2021 als Deutsche Erstaufführung an der Oper Dortmund zu sehen sein wird.“
20.09.2019
Ein weiteres Mal ist die von Intendant Heribert Germeshausen geführte Oper Dortmund für einen prestigeträchtigen Preis nominiert worden. Nach der Nominierung der Oper Frédégonde im Jahr 2022 tritt die Oper La Montagne Noire von Augusta Holmès in der Kategorie „Beste Wiederentdeckung“ in diesem Jahr bei den International Opera Award an. Die Deutsche Erstaufführung von La Montagne Noire war ab dem 13. Januar 2024 im Opernhaus zu sehen und wurde von der nationalen und internationalen Presse bejubelt. Die International Opera Awards werden am Mittwoch, den 02. Oktober 2024, im Prinzregententheater der Bayerischen Staatsoper in München stattfinden. Die Preisverleihung würdigt außergewöhnliche Operntalente aus aller Welt und feiert den vielfältigen Charakter dieser geschätzten Kunstform. Die Preisverleihung wird kostenlos live auf OperaVision gestreamt. Nach 124 Jahren wurde am 13. Januar 2024 die Oper La Montagne Noire (Der schwarze Berg) von Augusta Holmès als Deutsche Erstaufführung in der Oper Dortmund aufgeführt. Opernintendant Heribert Germeshausen entdeckte die heute nahezu vergessene Augusta Holmès, die sich im Frankreich des 19. Jahrhunderts als Komponistin und Vertreterin des Wagnérisme durchsetzen konnte. Als ihre Oper La Montagne Noire 1895 in Paris uraufgeführt wurde, war es das erste Mal, dass das Werk einer Frau im neu errichteten Palais Garnier erklang. Nach immerhin 13 Vorstellungen wurde das Werk jedoch wieder abgesetzt und geriet anschließend in Vergessenheit. Zu Unrecht, denn Holmès verknüpft in La Montagne Noire imposanten Wagnerklang mit einer spannenden Verführungsgeschichte. Die Wiederentdeckung war ein gemeinsames Projekt mit dem Palazzetto Bru Zane aus Venedig, der zu diesem Zweck eine neue kritische Notenedition erstellt hat. In Dortmund ist hierbei erstmalig das von Holmès präferierte lange Finale zu hören, das 1895 noch den Strichen des Pariser Theatermanagements zum Opfer fiel. Die junge Regisseurin Emily Hehl setzte Holmès’ packende Oper in Szene. An ihrer Seite verantworteten Frank Philipp Schlößmann (Bühne) und Emma Gaudiano (Kostüme) die Ausstattung. Unter der Leitung von Motonori Kobayashi war in der zentralen Rolle der Yamina die international arrivierte Aude Extrémo zu erleben, die in Dortmund bereits als Erda in der gefeierten Konwitschny-Inszenierung von Richard Wagners Siegfried großen Eindruck hinterließ. Die männlichen Hauptrollen wurden von den Ensemblemitgliedern Sergey Radchenko (Mirko) und Mandla Mndebele (Aslar) gesungen. Weiterhin zu erleben war Ensemblemitglied Anna Sohn (Héléna), die zuletzt am Teatro Colón in Buenos Aires und an der Greek National Opera als Cio-Cio-San große Erfolge feierte, sowie Gastsängerin Alisa Kolosova (Dara), die eine langjährige Zusammenarbeit mit Riccardo Muti verbindet, u. a. bei den Salzburger Festspielen.
02.09.2024
Das Kinder- und Jugendtheater Dortmund erhält für die partizipative Produktion Spaaass – Wer bestimmt, was lustig ist? neben anderen Nominierten den diesjährigen Bajazzo-Preis der Theater- und Konzertfreunde Dortmund e.V., der am Samstag, 28. Oktober, um 19 Uhr im Rahmen einer Festveranstaltung im Orchesterzentrum | NRW verliehen wird. Die Inszenierung von Johanna Weißert rückt das hochbrisante Thema „Mobbing“ in den öffentlichen Fokus und beleuchtet in intensiver Interaktion mit dem Publikum die Mechanismen von Ausgrenzung. Das Stück läuft im aktuellen Spielplan des Kinder- und Jugendtheaters mit neuen Terminen ab 2024. Mit dem Bajazzo zeichnen die Theater- und Konzertfreunde e.V. herausragende Leistungen Dortmunder Kunstschaffender aus. Der Preis wird, mit einer pandemiebedingten Pause, seit 1994 alle zwei Jahre unter Schirmherrschaft von Ina Brandes, der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, verliehen. Er ist mit je 15.000 € dotiert. Zu den weiteren Nominierten, die eine Auszeichnung erhalten, zählt unter anderem auch das JugendTanzTheaterBallettDortmund , das seit 2014 mit einer jährlichen Neuproduktion unter der Leitung von Justo Moret und Svenja Riechmann die Tanzkunst zur Plattform von kultur- und generationenübergreifenden Diskursen werden lässt. Karten für die Verleihung sind erhältlich bei der Geschäftsstelle der Theater- und Konzertfreunde e.V. unter 0231/135 2335 sowie per E-Mail unter info@theaterundkonzertfreunde.de .
25.10.2023
Wir freuen uns, dass der Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit der Stadt Dortmund dem Vorschlag von Opernintendant Heribert Germeshausen gefolgt ist, Morgan Moody für eine zeitnahe Verleihung des Ehrentitels „Dortmunder Kammersänger“ zu berücksichtigen. Morgan Moody ist seit der Spielzeit 2012/13 Solist im Ensemble der Oper Dortmund. Der kalifornische Bass-Bariton hat sich über zwei Intendanzen, die von Jens-Daniel Herzog und Heribert Germeshausen, als ein stilistisch außergewöhnlich versierter Sänger erwiesen. Von Mozart über Wagner bis hin zum Musical und Operette hat sich Moody auf einem sängerdarstellerisch herausragenden Niveau einen Namen weit über Dortmund hinaus gemacht. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist er ein prägender Sänger der Oper Dortmund, dessen Botschafter er auch bei Auslandgastspielen – etwa an der Mailänder Scala, 2023 bei den BBC Proms Konzerten in London und Antwerpen – ist. Morgan Moody studierte an der Boston University bei Richard Cassilly und am New England Conservatory of Music. Es folgten Engagements an der Central City Opera, der Opera Providence und der Sarasota Opera. Seit der Spielzeit 2012/13 gehört er zum Ensemble der Oper Dortmund, wo er Partien mehrerer Mozart-Opern verkörperte. 2012 trat Morgan Moody erstmals bei den Salzburger Festspielen in Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten auf – mit dieser Produktion debütierte er 2015 auch am Teatro alla Scala in Mailand. 2016 kehrte er nach Salzburg zurück und war in der Uraufführung von Thomas Adèsʼ The Exterminating Angel zu erleben, womit er 2017 am Royal Opera House in London gastierte. 2022 gastierte er an der Vlaamse Opera Antwerpen als Clov ( Fin de Partie ). Diese Partie verkörpert er ebenso in London bei den Proms 2023 sowie in der szenischen deutschen Erstaufführung des Werkes an der Oper Dortmund.
17.10.2023
Die Stadt Dortmund gibt in ihrer Pressemitteilung vom 22. September 2023 bekannt, dass der Stadtrat einer Vertragsverlängerung der Spartenleiter*innen Julia Wissert (Intendatin des Schauspiel Dortmund) und Marcus Lobbes (Direktor der Akademie für Theater und Digitalität) zustimmt. Marcus Lobbes bleibt somit bis 2030 Direktor der Akademie für Theater und Digitalität, die am 2. September die offizielle Eröffnung ihres neuen Standorts am Dortmunder Digitalhafen feierte. Es heißt: "In seiner Zeit als Direktor hat die Akademie zahlreiche auch international beachtete Projekte begleitet und ist in nahezu allen wesentlichen Digitalprojekten der deutschen und teils internationalen Theaterlandschaft beteiligt." Dies bestätigt die nationale und internationale Weiterentwicklung der Akademie als zentrale kulturpolitische Beratungsstelle, als Aus- und Weiterbildungsstätte in den Digitalen Szenischen Künsten und als künstlerisches Forschungsinstitut, das den Kulturwandel im Zeichen des Digitalen vorantreibt. Eines der nächsten Großprojekte der Akademie ist die Akkreditierung des Studiengangs „Digitalität in den Szenischen Künsten“ (AT), der in Kooperation mit der FH Dortmund entsteht. Zur offiziellen Pressemitteilung der Stadt Dortmund >>
22.09.2023
Choreografie von Xin Peng Wang • 2. und 4. Akt nach Marius Petipa und Lew Iwanow • Musik von Peter Tschaikowsky
Das NRW-Kultur- und Wissenschaftsministerium unter Ministerin Ina Brandes fördert weiterhin über die Maßnahme „Neue Wege“ das Projekt Tiny Music House der Dortmunder Philharmoniker. Mit der Förderung in Höhe von 125.625 Euro bis 2026 sollen auch in den nächsten Jahren neue Möglichkeiten der Teilhabe an klassischer Musik geschaffen werden. Beim Tiny Music House handelt es sich um einen mobilen Raum, in dem Musiker*innen sowie die Musikvermittler*innen der Dortmunder Philharmoniker Schüler*innen die Möglichkeit geben, klassische Musik zu erleben. Das Tiny Music House wurde außerdem mit „Preis Innovation 2021“ der Deutschen Orchester Stiftung ausgezeichnet. Das Tiny Music House ist eine mobile Bühne, die Möglichkeiten für kleine Präsentationen und Konzertformate bietet. So können dort u. a. Babykonzerte, die Orchesterwerkstatt, Sitzkissenkonzerte sowie kleine moderierte Familien- und Jugendkonzerte stattfinden. Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen den Zugang zur klassischen Musik zu vermitteln. So soll das Tiny Music House hauptsächlich Grundschulen in Dortmund besuchen. Für jeweils vier Wochen wird das Tiny Music House auf dem Pausenhof einer Grundschule stehen. Alle Klassen der jeweiligen Schule werden verschiedene Workshops durchlaufen und somit eine Möglichkeit erhalten, klassische Musik zu erfahren. An Wochenenden können in den jeweiligen Vierteln Workshops für Kinder und Erwachsene stattfinden. Es können Einführungen für die großen Konzerte abgehalten werden und Klassikführerscheine für jedes Alter absolviert werden. Mit dem Projekt Tiny Music House möchten die Dortmunder Philharmoniker zu Menschen unterschiedlichster sozialen Schichten kommen, um ihnen die Möglichkeit eröffnen, den Reichtum der Welt der Musik kennenzulernen.
26.09.2023
Das Kultur- und Wissenschaftsministerium unter Ministerin Ina Brandes verstetigt die Förderung der Outreachprojekte der Jungen Oper Dortmund sowie von „We Do Opera!“. Bis zum Jahr 2026 erhält die Oper Dortmund für ihre innovativen Projekte € 347.364,96. Mit der Summe bestätigt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft die hohe Qualität der Produktionen und den Erfolg, der Dortmunder Oper, ein neues Publikum für die Kunstgattung Oper zu gewinnen. Die Junge Oper Dortmund wird auch weiterhin vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Mit dem Programm „Neue Wege“ stehen für die nächsten drei Jahre der Oper Dortmund insgesamt € 347.364,96 zur Verfügung, um das neugewonnen Publikum für die Kunstgattung Oper zu erweitern. Seit dem Amtsantritt von Intendant Heribert Germeshausen in der Spielzeit 2018/2019, förderte das Land NRW die Oper Dortmund mit €1.080.691,00. Germeshausen schuf mit den extra zur Verfügung gestellten Mitteln die Outreach-Projekte „Sounds of Dortmund“, die „Nordstadtoper“, ein eigenständiges Ensemble für die Junge Oper sowie die Dortmunder Bürger*innen Oper, bestellte im Zweijahresrhythmus wechselnde Composer in Residence und erweiterte damit maßgeblich die Öffnung der Opernsparte für ein neues Publikum am Theater Dortmund. Mit diesem künstlerisch-strategisch vernetzten Ansatz konnten Inszenierungen produziert und erfolgreiche Produktionen wiederaufgenommen werden, die altersspezifisch fokussiert, die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen thematisieren. Mithilfe einer eigenen Technikerstelle konnte das Angebot mobiler Opernproduktionen für Schulen und Kindergärten ganzjährig und unabhängig vom Spielbetrieb im Haupthaus, erheblich ausgebaut werden. Die Oper Dortmund ist damit das erste Opernhaus in NRW und das zweite in Deutschland mit einem eigenen, spezifischen Ensemble für die Junge Oper. Über die biennalen Outreachfestivals „Beyond Opera“ wurden und werden die Aktivitäten der Jungen Oper, der Bürge*innenOper und weitere partizipative Formate wie die Spielclubs „We Do Opera! Kids“ und „We DO Opera Youngsters“ miteinander verknüpft. Das nächste Beyond Opera Festival findet vom 30. Juni bis 4. Juli 2024 statt. Diese innovativen Outreachprojekte trugen auch dazu bei, dass die Oper Dortmund vom Fachmagazin Oper! im Februar 2023 mit dem Oper! AWARD als „bestes Opernhaus“ des Jahres 2022 ausgezeichnet wurde. Zur Verstetigung der Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen erklärt Opernintendant Heribert Germeshausen: „Ich freue mich sehr über die weitere Förderung über das Projekt „Neue Wege“. Sie stellt auch eine Anerkennung unserer Arbeit im Bereich der Jungen Oper dar. Für uns ist die Förderung ein weiterer Ansporn, den erfolgreichen Weg, Menschen für die Oper zu gewinnen, weiterzugehen und zu intensivieren.“
25.09.2023
Es geht weiter: Das Schauspiel Dortmund freut sich über gleich zwei gute Nachrichten für die Zukunft. Julia Wissert bleibt ab 2025 für weitere fünf Jahre Intendantin des Schauspiel Dortmund, wie der Rat der Stadt in seiner Sitzung am Donnerstag, 21. September beschlossen hat, und die „Neue Wege“-Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Kultursekretariat Wuppertal und der Bezirksregierung Düsseldorf, wurde bis 2026 verlängert. „Julia Wissert ist es gelungen, das Publikum nach dem Corona-Einbruch sukzessive zurückzuholen. In den kommenden Spielzeiten möchte sie das Theater weiter zur Stadt hin öffnen und den Spielplan an zeitgenössische Debatten und gesellschaftliche Diskurse anschließen. Wissert hat ein internationales Schauspielensemble aufgebaut und mit Projekten im Stadtraum sowie Festivals wie „Dortmund Goes Black“, das Queer-Festival oder dem Feministischen Thementag deutlich Akzente gesetzt. Sehr erfolgreich war sie auch bei der der Akquise von Fördermitteln“, schreibt die Stadt in ihrer Pressemitteilung. Julia Wissert sagt dazu: „Ich freue mich sehr über die Verlängerung und den politischen Rückhalt aus der Stadt und blicke gespannt auf die nächsten Jahre mit all ihren Herausforderungen.“ Zu den Fördermitteln zählt auch die „Neue Wege“-Förderung, für die es jetzt die Zusage der Verstetigung gab. Für das Schauspiel Dortmund bedeutet diese Unterstützung, weiter an der Öffnung in die Stadt arbeiten zu können, was unter anderem die Ape(lina), die Stadtdramaturgie und die Festivals beinhaltet.
22.09.2023