Die Junge Oper Dortmund unterstützt die Stiftung Kinderglück bei kultureller Bildung und Teilhabe. Mobile Produktionen, Workshops, Einführungen in das Theaterleben und -erleben - die Kooperation ermöglicht Kindern und Jugendlichen das Erleben kultureller Vielfalt. Die Oper Dortmund unterstützt die Stiftung Kinderglück beim Erleben kultureller Vielfalt. Durch den Besuch von Opernproduktionen, Workshops, Einführungen in das Theaterleben wird Kindern und Jugendlichen, deren Weg ins Leben mit Stolpersteinen beginnt, ein einfacher, spaßiger und nachhaltiger Zugriff auf Kultur ermöglicht. Dabei werden auch Veranstaltungen in der Kinderglückhalle organisiert, gemeinsame, musikalische Nachmittage angestrebt und zusammen viele unvergessliche Momente geschaffen. Die Oper Dortmund ermöglicht der Stiftung Kinderglück während der Vorstellungen der Junge Oper und Events, wie dem Familien- oder Adventssingen, zusätzlich Spenden zu sammeln. Zur Kooperation meint der Intendant der Oper Dortmund, Heribert Germeshausen,: „Oper für Kinder und Jugendliche ist für uns nicht nur das reine Bekenntnis zu einem ‚Publikum von morgen‘, sondern ein gelebter Auftrag für das Publikum von heute. Junge Menschen verdienen ihren eigenen Zugang zu einem anspruchsvollen Musiktheater, das sich mit Themen ihrer persönlichen Lebenswirklichkeit auseinandersetzt. Dabei wollen wir auch soziale Barrieren nachhaltig abbauen und allen das wundervolle Erlebnis der Kunstgattung Oper ermöglichen.“
18.04.2024
Beim traditionellen Heilig-Abend-Konzert der Dortmunder Philharmoniker am 24. Dezember 2023 sammelte das Orchester der Stadt 24.066,90 € für gute Zwecke ein. Generalmusikdirektor Gabriel Feltz übergab mit Orchesterdirektor Dr. Michael Stille und dem Orchestervorstandsmitglied Marcus Beul den Gesamterlös an das Gast-Haus e. V., das Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn und die Halte-Stelle e.V.. Das Heilig-Abend-Konzert der Dortmunder Philharmoniker ist eine Tradition, bei der die Einnahmen aus dem Kartenverkauf und dem Verkauf der Backwarenspende der Bäckerei Grobe stets an Menschen in Not gehen. Im Jahr 2023 konnten Gesamteinnahmen in der Höhe von 24.066,90 € erzielt werden. Diese gehen mit 12.033,46 € an die Obdachloseninitiative Gast-Haus e. V., mit 6.016,72 € an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn Dortmund und mit weiteren 6.016,72 € an die Halte-Stelle e.V.. Generalmusikdirektor Gabriel Feltz übergab mit Orchesterdirektor Dr. Michael Stille und dem Orchestervorstandsmitglied Marcus Beul die Spenden an Sabine Hense vom Gast-Haus e. V., Birgit Linstedt vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn und Regina Schubert von der Halte-Stelle e.V..
18.04.2024
Das Kinder- und Jugendtheater (KJT) lädt mit seiner nächsten Premiere ein zur Mut-Show: angst oder hase von Julia Haenni ist ab Freitag, 19. April, im KJT in der Sckellstraße zu sehen. Regisseurin Johanna Weißert hat das Stück über die Themen Angst und Mut für ein junges Publikum ab 12 Jahren inszeniert. Das Setting erinnert stark an ein Mindset-Coaching: Mit unseren Gedanken erschaffen wir unsere Realität! Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis unseres Denkens und Handelns. Dazu gehören Gewohnheiten, Überzeugungen, Leidenschaften und die persönliche Einstellung. Wer hier aber wem unterschiedliche Beratungsmethoden zur eigenen Optimierung zur Verfügung stellt, bleibt wohl auszuhandeln. Es stellt sich heraus, dass die Showmaster im Stück, dargestellt von Annika Hauffe, Bianka Lammert, Sar Adina Scheer und Jan Westphal, vielleicht gar nicht so angstfrei sind, wie sie uns zu Beginn glauben machen wollen. Dabei geht es um noch viel mehr als bloße Selbstoptimierung. Julia Schiller zeichnet mit den modisch-bunten Kostümen in Form von Hosenanzügen auch optisch den Erfolgsgedanken nach. Es ist wichtig, was man nach außen transportiert. Und nicht unwichtig, wie man dabei aussieht. Die Bühne zeichnet dabei einen Schauplatz nach, der Hilfe zur Selbsthilfe suggeriert. Längst leben wir in einer Welt des ultimativen Vergleichs. Mit dem Smartphone in der Tasche lässt sich nicht nur beobachten, was die Umwelt aus ihrem Leben macht. Die allgemeine Dokumentation macht auch das Zeichnen der eigenen Person immer elementarer. Was möchte ich, dass andere Personen von mir denken? Und wer bin ich wirklich neben den vielen Bildern, die ich von mir kreiere? Für die Premiere am 19. April (19 Uhr) sind aktuell noch Restkarten für 7 € an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), unter 0231/50 27 222 und im Webshop >> erhältlich. Weitere Vorstellungen finden am 21. April um 16 Uhr, am 23., 24., 26. April um jeweils 11 Uhr und am 28. April um 17 Uhr statt. Im Mai und Juni folgen weitere Termine.
15.04.2024
Unterm Kindergarten heißt das neue Stück am Kinder- und Jugendtheater, das am Freitag, 12. April, Premiere im KJT in der Sckellstraße feiert. Mit dem Tod eines kleinen Vogels und dessen Beerdigung durch eine Gruppe Kindergartenkinder beginnt ein großes Abenteuer unter der Erde. Denn die Frage ist: Was passiert mit dem Tier? Was ist da los, in der Erde? Verschiedene Figuren, dargestellt von Thomas Ehrlichmann und Rainer Kleinespel, machen sich auf die Suche nach Antworten, finden Fossilien, einen Wal und eine Giraffe und unternehmen so eine assoziative, absurd komische Reise. Der Norweger Eirik Fauske, der als einer der originellsten jungen Dramatiker gilt, hat das Stück geschrieben. Aufgegriffen werden in dem Text Themen wie Tod und Verlust, ohne dabei für das junge Publikum zu schwer oder traurig zu werden. Stattdessen begegnen alle Figuren dem Werden und Vergehen neugierig und mit großer Leichtigkeit. Unterm Kindergarten ist für Kinder ab vier Jahren vorgesehen. Annette Müller inszeniert den Text am KJT, für die Ausstattung ist Oliver Kostecka verantwortlich, Musik und Sounds kommen von Michael Lohmann. Milena Noëmi Kowalski ist Dramaturgin der Produktion. Die Premiere am 12. April ist bereits ausverkauft, Karten für 4 € sind aktuell für die Vorstellung am 22.04. (10 Uhr) sowie für die Termine ab dem 17.05. erhältlich: an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), unter 0231/50 27 222 und im Webshop >> .
08.04.2024
Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste hat im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am 23.03.2024 ein neues Präsidium gewählt. Der bisherige Präsident, Prof. Hans-Jürgen Drescher, wurde in seinem Amt bestätigt. Auf Bettina Reitz folgt als Vizepräsidentin Caroline von Senden, Leiterin der ZDF-Redaktion Fernsehspiel I. Die Nachfolge von Anselm Weber als zweitem Vizepräsidenten tritt Marcus Lobbes an, Direktor der Akademie für Theater und Digitalität und auf Ekkehard Skoruppa, der 2023 interimistisch den langjährigen Schatzmeister Christoph Buggert vertreten hat, folgt Barbara Schäfer, Abteilungsleiterin Hörspiel Feature Radiokunst des Deutschlandradios. Mit herausragender Zustimmung wurde das Präsidium durch die Mitglieder für 3 Jahre ins Amt gewählt / im Amt bestätigt. Marcus Lobbes (Direktor der Akademie für Theater und Digitalität, der 2019 gegründeten, sechsten Sparte am Theater Dortmund), blickt seinem neuen Amt voller Vorfreude entgegen: „Ich bin überzeugt, dass diese Zusammenarbeit neue Perspektiven eröffnen und einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung der darstellenden Künste in Deutschland leisten wird. Ich freue mich auf den Austausch mit den Mitgliedern und auf die inspirierenden Begegnungen, die jetzt vor uns allen liegen.“ Als Direktor der Akademie ist er lokal, überregional und international in Vortrags- und Diskursformaten gefragt; ein wichtiges Anliegen ist ihm die Bildung und Förderung verschiedenster Netzwerke für die Darstellende Kunst sowie die Vermittlung der künstlerischen Forschung in Korrespondenz zu neuesten Technologien an Theater- und Ausbildungsinstitutionen, Politik und Publikum. Seit 1995 arbeitet er als Regisseur, Ausstatter und Autor im Musik- und Sprechtheater und wird zudem seit 2014 regelmäßig als Gastdozent an verschiedene renommierte Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeladen. darstellendekuenste.de
28.03.2024
Regisseur Ingo Kerkhof ist am 16. November 2024 mit dem Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Inszenierung Musiktheater“ für seine Arbeit an der Oper Dortmund ausgezeichnet worden. Kerkhofs Regie von György Kurtágs Oper Fin de Partie wurde von der Jury mit der Begründung ausgezeichnet, dass es der Oper Dortmund gelang, Kurtágs Oper endlich zu ihrer fulminanten Deutschen Erstaufführung zu bringen. Nach dem die Oper Dortmund vom Fachmagazin „Oper!“ zum Besten Opernhaus 2022 ausgezeichnet wurde, erhält eine weitere Produktion einen renommierten Theaterpreis. Intendant Heribert Germeshausen hatte sich bereits 2015 um die Aufführungsrechte bemüht und beauftragte Ingo Kerkhof mit der szenischen deutschen Erstaufführung, die am 1. März 2024 in der Oper Dortmund ihre Premiere hatte. György Kurtágs einzige Oper, Fin de Partie , feierte am Freitag, 1. März 2024, ihre szenische deutsche Erstaufführung an der Oper Dortmund. Opernintendant Heribert Germeshausen beauftragte den Regisseur Ingo Kerkhof mit der Neuinszenierung der Oper, die im Jahr 2018 an der Mailänder Scala ihre Uraufführung feierte. Germeshausen stand seit 2015, damals noch in seiner Funktion als Operndirektor am Theater Heidelberg, mit dem Verlag Editio Musica Budapest Zenemükiadó in Kontakt und erhielt dann die Aufführungsrechte von Fin de Partie für die Oper Dortmund. Nun erhielt Ingo Kerkhof den Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Inszenierung Musiktheater“ für seine Regiearbeit. Wie in der Mailänder Uraufführung standen die zwei Protagonisten Frode Olsen und Leonardo Cortellazzi auf der Dortmunder Opernbühne. Ingo Kerkhof hat sich gerade als Regisseur von Bühnenwerken Neuer Musik einen Namen gemacht, etwa mit den Zweit-Inszenierungen von Luca Francesconis Quartett (Oper Dortmund 2019) oder Wolfgang Rihms Dionysos . Mit Johannes Kalitzke stand einer der namhaftesten deutschen Dirigenten für zeitgenössische Musik am Pult der Dortmunder Philharmoniker. György Kurtág (*1926) gehört zu den international erfolgreichsten zeitgenössischen Komponisten, aber erst im hohen Alter schrieb er mit Fin de Partie – basierend auf Samuel Becketts Drama Endspiel – ein Werk für die Opernbühne. Zur Auszeichnung mit dem FAUST sagt Opernintendant Heribert Germeshausen: „Ich freue mich außerordentlich für Ingo Kerkhof und gratuliere ihm sehr herzlich für seinen FAUST-Preis. Das gesamte Team der Oper Dortmund schätzt die Arbeit mit Ingo Kerkhof sehr, da wir ihn nicht nur als kompetenten Opernregisseur erleben, sondern auch als einen sehr angenehmen und kollegialen Menschen. Dass mit diesem Preis Kerkhofs große Kreativität, gepaart mit seinem hohen handwerklichen Können, ausgezeichnet wird, erfüllt uns mit großem Stolz.“ Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat. Gefördert im Rahmen von Fonds Neues Musiktheater 2023.
17.11.2024
Von Schauspielintendant Kay Voges initiiert, von Stadt, Land und Bund gefördert – Akademie für Theater und Digitalität ist europaweit einzigartiges Modellprojekt. Die vom Dortmunder Schauspielintendanten Kay Voges initiierte und von der Stadt Dortmund, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Kulturstiftung des Bundes geförderte Akademie für Theater und Digitalität nimmt nach anderthalbjähriger Entwicklungsphase den Betrieb auf. Künstlerischer Leiter für die künftig als sechste Sparte des Theater Dortmund fungierende Akademie ist Regisseur Marcus Lobbes, der gemeinsam mit Gründungsdirektor Kay Voges und einem Beirat die Jury für die Auswahl von insgesamt 54 StipendiatInnen beruft. Unterstützt werden sie von Kai Festersen als Betriebsdirektor und Veronika Ortmayr als Referentin der Künstlerischen Leitung. „ Mit der neu gegründeten Akademie “, so Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, „ entsteht ein in Europa in dieser Form einzigartiger neuer Ort, an dem über Jahre künstlerische und technische Expertise im Bereich digitaler Theaterproduktion aufgebaut wird. Durch die enge Verzahnung von künstlerischem und technischem Know How bieten sich neue ästhetische Optionen für Theaterproduktionen, von denen letztlich alle Theaterschaffenden profitieren .“ Die ersten der insgesamt 54 Stipendien, mit denen Forschungsprojekte an der Schnittstelle von Theater und Digitalität unterstützt und von der Kulturstiftung des Bundes mit einem Gesamtbetrag von 1 Million Euro finanziert werden, sind ausgeschrieben. Die Fellows, die sich ab sofort bis 28. April bewerben können, werden im Herbst 2019 zum Beginn der Spielzeit in Dortmund erwartet. Die Bewerbungsunterlagen sind unter www.theater.digital abzurufen. „ Ich freue mich sehr, dass durch das gemeinsame Engagement von Stadt, Land, Bund, Theater Dortmund, Deutschem Bühnenverein und Deutscher Theatertechnischer Gesellschaft sowie vielen weiteren Partnern das erste Stadttheater eine eigene Sparte mit Schwerpunkt im Bereich Digitalität begründet. Die Akademie erforscht, wie eine uns allen noch unbekannte Form des Theaters und der Künste im 21. Jahrhundert aussehen könnte. Sie bietet Theaterschaffenden einen Resonanzraum zwischen Kunst und Technik, Analogem und Digitalem, in dem zukunftsweisende Wege für die Darstellenden Künste erprobt werden können “, sagte Isabel Pfeiffer-Poensgen, Kultur- und Wissenschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt die Akademie für Digitalität und Theater maßgeblich. Für die Pilotphase der ersten drei Jahre stehen bereits Mittel in Höhe von 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Neben Personalkosten und Kosten für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit werden damit insbesondere die Kunstproduktion mit digitalen Technologien sowie der Bereich der digitalen Forschung gefördert, der die Basis für die Arbeit der Akademie für Theater und Digitalität bildet. Die 800 Quadratmeter bietende ehemalige Schreinerei innerhalb des Theaters, ausgestattet mit modernster Digitaltechnik, überbrückt die Zeit bis zur Fertigstellung des von der Stadt Dortmund in Auftrag gegebenen Neubaus im Hafen der Stadt. „ Seit September sind wir durch die Auszeichnung der Stiftung Lebendige Stadt die digitalste Stadt Deutschlands - nun entsteht am Hafen der nächste Meilenstein im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie, der d.-port. Die Akademie wird dort ein bedeutender Anker “, sagt Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau. So beschloss der Rat der Stadt Dortmund am 28. März 2019 die Planung des Neubaus der Akademie im künftigen d.-port. Zudem bietet die Akademie ab Frühsommer 2019 in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DThG) und dem Deutschen Bühnenverein Workshops, Seminare und Fortbildungen für theatertechnische Berufe an. Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins: „ Die Digitalisierung hat Auswirkungen auf alle Bereiche des Theaters und verändert viele Berufe und Berufsbilder. Aus- und Weiterbildung sind daher zentrale Stellschrauben, um insbesondere die technischen Berufe angemessen weiterzuentwickeln. Das gilt umso mehr in Zeiten akuten Fachkräftemangels. “ Wesko Rohde, Vorstandsvorsitzender der DThG: „ Theater sind traditionell Orte einer kreativen Symbiose künstlerischer Innovation und technischen Forschergeists. Gemeinsames Studieren und Forschen schafft die besten Grundlagen für eine zukunftsfähige Entwicklung der Theater. Künstler und Techniker lernen, Netzwerke der Innovation zu bilden und tragen die Erkenntnisse auf und hinter die Bühnen. “
29.03.2019
Eine Selbstoptimierungs-Groteske • Komödie von Lola Fuchs
Was bedeutet es, zu einem Körper zu gehören?