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Ensemblemitglieder der Oper Dortmund international gefragt!

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Ensemblemitglieder der Oper Dortmund international gefragt!

In diesem Jahr wurde die Oper Dortmund mit dem OPER! AWARD als bestes Opernhaus 2022 ausgezeichnet. Die internationale Aufmerksamkeit für unsere Opernsparte setzt sich nun mit zahlreichen Engagements von Ensemblemitgliedern fort und stellt die hohe Qualität des Ensembles eindrucksvoll dar. Mezzosopranistin Hyona Kim singt ab 03. Juni 2023 an der San Francisco Oper die Partie der Suzuki in der Oper Madama Butterfly . Die Inszenierung von Amon Miyamoto ist an der San Francisco Opera zum ersten Mal zu sehen. Sopranistin Anna Sohn wird ab dem 01. Juni 2023 im historischen Herodes-Atticus-Theater die Titelrolle in der Oper Madama Butterfly singen. Die Neuproduktion der Griechischen Nationaloper Athen wird von Olivier Py, der neue Intendant des Pariser Châtelets und langjähriger Intendant der Festspiele von Avignon, inszeniert. Die Produktion wird von dem französischen Sender Mezzo TV ausgestrahlt. Ab 10. Juni 2023 startet in Cardiff zum 40. Mal die renommierte BBC-Cardiff Singer of the World Competition. Tenor Sungho Kim, seit 2020 Ensemblemitglied in Dortmund und 2018 Gewinner des 1. Preises des Internationalen Hans-Gabor-Belvedere-Wettbewerbes, ist einer von 16 ausgewählten Teilnehmenden, die in Cardiff antreten. Bassbariton Morgan Moody wird am 17. August 2023 Protagonist eines Konzertes in der Londoner Royal Festival Hall bei den berühmten Promenadenkonzerten (Proms) sein. Er wird die Partie des Clov in György Kurtàgs Fin de Partie geben. Die Oper ist ein Meisterwerk des 21. Jahrhunderts, das am 01. März 2024 seine szenische Deutsche Erstaufführung im Opernhaus Dortmund feiert und Bestandteil des Wagner-Kosmos V Mythos und Wahrheit (09. bis 11. Mai 2024) ist. Bereits im April 2023 übernahm Kapellmeisterin Olivia Lee-Gundermann die musikalische Leitung der Neuproduktion von John Adams' Nixon in China am Teatro Real Madrid, die von der spanischen Kritik überschwänglich gefeiert wurde. Das NRW-Opernstudio-Mitglied Soyoon Lee sprang außerdem in einer Vorstellung als Madame Mao ein.

01.06.2023

Dortmunder Philharmoniker spenden über 21.500 Euro für gute Zwecke

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Dortmunder Philharmoniker spenden über 21.500 Euro für gute Zwecke

Beim traditionellen Heiligabendkonzert der Dortmunder Philharmoniker am 24. Dezember 2022 sammelte das Orchester der Stadt über 21.597,01 für gute Zwecke. Bedacht werden das Gast-Haus e. V ., das Forum Dunkelbunt e. V. und die Bunte Schule Dortmund . Das Heiligabendkonzert der Dortmunder Philharmoniker, das stets am 24. Dezember um 14 Uhr im Opernhaus stattfindet, ist eine Dortmunder Tradition. Seit nunmehr 32 Jahren spielen die Musiker*innen für einen guten Zweck. Die Orchestermitglieder spielen das Konzert außerhalb ihrer normalen Dienstzeit und spenden die gesamten Erlöse für gute Zwecke. Im Anschluss an das Konzert wurde im Opernfoyer Weihnachtsgebäck und Christstollen der Bäckerei Grobe verkauft. Auch dieser Erlös wurde für gute Zwecke gespendet, so dass ein Gesamtspendenaufkommen von 21.597,01 Euro erzielt werden konnte. Kapellmeister Koji Ishizaka, der das Heiligabendkonzert dirigierte, übergab die Spendensumme, die sich wie folgt aufteilt: Das Gasthaus e. V. erhält die Summe von 10.798,51 Euro. Jeweils 5.399,52 gehen an das Forum Dunkelbunt e. V. und an die Bunte Schule Dortmund.

06.04.2023

Gemeinwohlstiftung der Sparkasse Dortmund spendet 50.000 € für den Wagner-Kosmos

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Gemeinwohlstiftung der Sparkasse Dortmund spendet 50.000 € für den Wagner-Kosmos

Mit einer 50.000 Euro-Spende unterstützt die Gemeinwohlstiftung der Sparkasse Dortmund den Wagner-Kosmos IV der Oper Dortmund. Gemeinsam mit dem Dortmunder Oberbürgermeister, Thomas Westphal, überreichte der Vorstandsvorsitzende der Dortmunder Sparkasse, Dirk Schaufelberger, Opernintendant Heribert Germeshausen einen Scheck über die besagte Summe. Sichtlich erfreut äußerte sich Intendant Germeshausen: „Ich freue mich sehr über die großzügige Spende der Gemeinwohlstiftung der Dortmunder Sparkasse. Damit wird ein deutschlandweit einmaliges Festivalformat unterstützt, das die Strahlkraft Dortmunds international repräsentiert und erweitert. Mein ganz persönlicher Dank gilt Herrn Oberbürgermeister Westphal und Herrn Schaufelberger, die sich besonders für die Förderung eingesetzt haben.“ „Eine vielfältige Kunst- und Kulturszene bereichert das Leben in unserer Stadt“, weiß Dirk Schaufelberger. „Dass das Opernhaus Dortmund erstklassige Inszenierungen zeigt, wissen wir nicht erst seit der jüngsten Auszeichnung als Bestes Opernhaus des Jahres 2022. Wir unterstützen die Arbeit von Heribert Germeshausen und seiner Künstlerinnen und Künstler gerne – und das bereits seit vielen Jahren. Die Sparkasse gehört zu den größten Kulturförderern in Dortmund.“ Anlässlich der Dortmunder Neuinszenierung von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen findet jährlich das Festival Wagner-Kosmos statt. Der Wagner-Kosmos verbindet das Werk Richard Wagners mit historisch zukunftsweisenden Werken von Vorläufern, Zeitgenossen oder Nachfolgern des Komponisten. Begleitet wird das Festival stets von einem interdisziplinären Symposion, das die gezeigten Werke einem breitem Publikum wissenschaftlich analysiert und einordnet. Weitere Informationen zum Wagner-Kosmos

23.03.2023

Stadtdirektor Jörg Stüdemann stellt Tobias Ehinger als neuen Geschäftsführenden Direktor am Theater Dortmund vor

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Stadtdirektor Jörg Stüdemann stellt Tobias Ehinger als neuen Geschäftsführenden Direktor am Theater Dortmund vor

Am Donnerstag, 28. September 2017 hat Stadtdirektor und Kulturdezernent Jörg Stüdemann Tobias Ehinger als neuen Geschäftsführenden Direktor am Theater Dortmund vorgestellt. Ehinger, der bislang Ballettmanager am Theater Dortmund war, folgt zum 01. Oktober 2017 auf Bettina Pesch, die als Verwaltungsdirektorin und stellvertretende Generalintendantin ans Theater Magdeburg wechselt. Mit Tobias Ehinger wechselt ein Künstler auf den Posten des Geschäftsführenden Direktors und vervollständigt die Theaterleitung, die aus dem Opernintendanten Jens-Daniel Herzog, dem Ballettdirektor Xin Peng Wang, dem Generalmusikdirektor Gabriel Feltz, dem Intendanten des Schauspiels Kay Voges, dem Direktor des Kinder- und Jugendtheaters Andreas Gruhn und dem Verwaltungsdirektor Martin Lizan besteht. Tobias Ehinger (Jahrgang 1979) ist seit 2004 als Ballettmanager am Theater Dortmund beschäftigt. Der gebürtige Tübinger studierte an der John-Cranko-Akademie Stuttgart, am Konservatorium der Künste in Prag, der Academie Princesse Grace in Monte Carlo und an der Hochschule für Darstellende Kunst Heidelberg-Mannheim, wo er 2000 mit Diplom im Klassischen und Modernen Tanz abschloss. Nach seiner Karriere als Tänzer am Stuttgarter Ballett und dem Aalto Theater Essen holte ihn Dortmunds Ballettdirektor Xin Peng Wang 2004 als Manager für das Ballett nach Dortmund. Neben dem Spielbetrieb war er organisatorisch und wirtschaftlich verantwortlich für die Konzeption der eigenen Sparte Ballett, Planung und Umsetzung des Ballettzentrums Westfalen, des Senior*innentanztheaters, des integrativen Jugendprojektes Schoolmotions , der Sommerakademie, des JugendTanzTheaters und des NRW Juniorballetts. In dieser Zeit leitete er insgesamt 26 Ballettgalas sowie internationale Gastspielreisen und Kooperationen (u. a. New York, Moskau, Sankt Petersburg, Kazan, Minsk, Bratislava, Prag, Budapest, Cannes, Peking, Hongkong, Paris, London, Helsinki). Außerhalb des Theater Dortmund übernahm Tobias Ehinger zudem die Produktionsleitung für Der Traum der roten Kammer für das Cultural Center in Hongkong, Le Sacre de Printemps für das Chinesische Nationalballett, Orpheus für die Gluck-Opernfestspiele Nürnberg, Hamlet für das Royal Swedish Music Festival, The Piano für die Kulturhauptstadt Pilsen sowie die künstlerischen und organisatorische Leitung von Ballettgalas in Hongkong, Sankt Petersburg, Moskau, Helsinki, Tallinn und Minsk. Von 2003 bis 2008 war er als Vorsitzender der Tanzbrücke e. V. zudem für einen Kulturaustausch in Form von Gastspielen zwischen der Deutschen Oper am Rhein, dem Theater Bonn, dem Aalto Theater Essen, dem Theater Dortmund sowie den Nationaltheatern Prag, Brünn und Bratislava verantwortlich. Tobias Ehinger ist Mitglied des Verwaltungsrats der Versorgungsanstalt Deutscher Bühnen (Bayerische Versorgungskammer), Beisitzer des Bühnenoberschiedsgericht Frankfurt am Main, 1. Vorsitzender des Deutschen Berufsverbands für Tanzpädagogik, Bundesvorsitzender des Gruppenrat Tanz (GDBA) sowie Mitglied der Tarifkommission der Flächentarifverhandlungen NV Bühne (GDBA). 2013 wurde Tobias Ehinger als Ballettmanager mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. Über seine neue Aufgabe als Geschäftsführender Direktor sagt Ehinger: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Spartenleitern. Das Theater Dortmund besitzt großes Potential und die Eigenschaft, mit dem eigenständigen künstlerischen Profil einer jeden Sparte wichtige Akzenten in der deutschen Theaterlandschaft zu setzen. Ich sehe mich als Vermittler, Ermöglicher und Motivator und möchte meinen Beitrag leisten, dass das Theater Dortmund in der Stadt und Region als Impulsgeber für gesellschaftliche Diskussionen und Identitätsstifter wahrgenommen wird.“

28.09.2017

Zwei Auszeichnungen für das Schauspiel Dortmund

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Zwei Auszeichnungen für das Schauspiel Dortmund

Das Schauspiel kann sich über gleich zwei Auszeichnungen freuen: Zum einen ist Dennis Duszczaks Inszenierung von Sibylle Bergs GRM. Brainfuck zum „Radikal Jung“ Festival 2023 eingeladen und wird im Mai am Münchner Volkstheater gastieren. Das Festival fördert junge Talente im Bereich Theaterregie, die sich mit ihren Arbeiten in der deutschen und europäischen Theaterlandschaft hervorgetan haben. Das Stück von Sibylle Berg feierte im Herbst 2022 in Dortmund Premiere. Die zweite Einladung geht an das Stück ÜBER LEBEN des Autorinnen-Duos Annalena und Konstantin Küspert. Die Inszenierung von Ruven Bircks ist zum 40. Heidelberger Stückemarkt eingeladen und dort, ebenfalls im Mai, als Gastspiel zu sehen. Im Rahmen des Festivals werden neue Stücke und herausragende Aufführungen eingeladen mit dem Ziel, gesellschaftliche Diskurse anzustoßen und ästhetische Tendenzen der Theaterlandschaft zu reflektieren. In Dortmund ist ÜBER LEBEN das nächste Mal am kommenden Sonntag, 05. März, um 18:30 Uhr und am Samstag, 25. März, um 20 Uhr im Studio (Schauspielhaus). Die nächsten Vorstellungen von GRM. Brainfuck finden am Sonntag, 12. März sowie am Sonntag, 02. April, jeweils um 18 Uhr im Schauspielhaus statt. Tickets (Studio: 15 €/10 € ermäßigt bzw. Schauspielhaus: 9 bis 23 € / 5 bis 12 € ermäßigt) gibt es an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), unter 0231/50 27 222 und im Webshop .

02.03.2023

OPER! AWARDS 2023

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OPER! AWARDS 2023

Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung wurden am 27. Februar 2023 im Opernhaus Dortmund die Preisträgerinnen und Preisträger der OPER! AWARDS 2023 ausgezeichnet. Zu den Gewinner*innen in den Hauptkategorien gehören u. a. die US-amerikanische Sopranistin Lisette Oropesa (Beste Sängerin), der deutsche Bariton Michael Volle (Bester Sänger), der belgische Dirigent René Jacobs (Lebens- und Ehrenpreis) sowie der französisch-libanesische Festival Intendant Pierre Audi (Bestes Festival). Bereits Anfang Januar wurde bekanntgegeben, dass die Auszeichnung „Bestes Opernhaus“ an die Oper Dortmund unter Intendant Heribert Germeshausen geht. Sie war die Gastgeberin der OPER! AWARDS 2023. Der Preis für „Herausragendes Engagement“ geht an die ukrainische Dirigentin Oksana Lyniv. Sie ist nicht nur die erste Frau, die bei den Bayreuther Festspielen dirigiert hat und die erste Dirigentin an der Spitze eines italienischen Opernorchesters, des Teatro Comunale di Bologna. Oksana Lyniv ist mit ihrem unermüdlichen gesellschaftlichen Engagement im Angesicht von Putins Angriffskrieg auf ihr Heimatland längst zum Vorbild für andere Künstler geworden. Die OPER! AWARDS sind Deutschlands einziger internationaler, öffentlich verliehener Opernpreis. Er wird jährlich im Rahmen einer Preisverleihungsgala an die weltweit besten Künstler und Akteure auf und hinter der Bühne vergeben. Über die Awards in insgesamt 20 Kategorien entscheidet die Jury aus Fachjournalisten. Bewertungszeitraum ist spielzeitübergreifend das Jahr 2022. Erstmals fand die Award-Gala dieses Jahr außerhalb von Berlin statt. Preisträger OPER! AWARDS 2023 BESTES OPERNHAUS: Oper Dortmund BESTE SÄNGERIN: Lisette Oropesa BESTER SÄNGER: Michael Volle BESTER DIRIGENT: Gianandrea Noseda BESTER REGISSEUR: Claus Guth BESTES ORCHESTER: Berliner Philharmoniker für Pique Dame BESTER CHOR: Slowakischer Philharmonischer Chor für Pique Dame BESTE URAUFFÜHRUNG: Eurydice – Die Liebenden, blind an der Oper Amsterdam BESTE AUFFÜHRUNG: Die Teufel von Loudun an der Bayerischen Staatsoper BESTER BÜHNENBILDNER: Ulrich Rasche für Elektra an der Oper Genf BESTER KOSTÜMBILDNER UND BESTE KOSTÜMBILDNERIN: Ersan Mondtag und Annika Lu für Antikrist an der Deutschen Oper Berlin BESTES SOLO-ALBUM: Arias mit Jonathan Tetelman BESTE OPERN-GESAMTAUFNAHME: Robert le Diable (Palazzetto Bru Zane) BESTER NACHWUCHSKÜNSTLER: Konstantin Krimmel BESTE WIEDERENTDECKUNG: FOKUS ’33 der Oper Bonn BESTES PROJEKT FÜR CHANCENGLEICHHEIT: Dieses Jahr ohne Preisträger BESTES FESTIVAL: Festival d’Aix-en-Provence BESTE NACHHALTIGKEITSINITIATIVE: Musiktheater im Revier & Theater Regensburg LEBENS- UND EHRENPREIS: René Jacobs HERAUSRAGENDES ENGAGEMENT: Oksana Lyniv GRÖSSTES ÄRGERNIS: Theatervorplatz Krefeld gez. Ulrich Ruhnke Gründer und Jury-Vorsitzender der OPER! AWARDS

28.02.2023

Akademie startet Diskussionsreihe „Enjoy Complexity“

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Akademie startet Diskussionsreihe „Enjoy Complexity“

Die Akademie für Theater und Digitalität am Theater Dortmund startet mit Enjoy Complexity eine neue, regelmäßig stattfindende Diskursreihe, in der Wissenschaftler*innen und Künstler*innen neueste Positionen zur digitalen Transformation für ein interessiertes Publikum entfalten. Die Reihe wird von der Sparkasse Dortmund gefördert. Mit wechselnden Gästen wird es um die Fragen gehen, vor welchen ethischen, gesellschaftspolitischen und sozialkulturellen Herausforderungen unsere Gesellschaft in den Bereichen Arbeit, Politik, Kultur, Kommunikation und Entwicklung zu einer „smart City“ steht. Den Auftakt machte im November 2019 der Soziologe Prof. Dr. Dirk Baecker von der Universität Witten-Herdecke, der über die Zukunft der Arbeit an den Schnittstellen zwischen Mensch, Maschine, Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft spricht und diskutiert. Der Eintritt ist frei.

08.11.2019

Oper Dortmund trauert um Kammersänger Günter Wewel

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Oper Dortmund trauert um Kammersänger Günter Wewel

Die Oper Dortmund trauert um ihr langjähriges Ensemblemitglied Kammersänger Günter Wewel. Mit seinem profunden Bass überzeugte Wewel in der Zeit von 1963 bis weit in die 1990er Jahre das Dortmunder Publikum. Günter Wewel studierte, nach einer Ausbildung bei der Deutschen Bahn, an der Hochschule für Musik in Dortmund Gesang. Die Oper Dortmund war von 1963 bis weit in die 1990er sein Theater. Hier wurde er 1989 zum Kammersänger ernannt. Sein profunder Bass war auf den internationalen Opernbühnen bekannt und beliebt. So war Wewel dafür bekannt, bis in die tiefsten Register hinab singen können (vier Töne unter dem „Tiefen C“). Dank seiner beeindruckenden Stimme gastierte er neben seinem Engagement an der Oper Dortmund an den renommierten Opernbühnen Europas und darüber hinaus. Stets überzeugte Wewel dabei die Opernkritik und das Publikum in gleicher Weise. Wewel war in 80 Opernpartien zu sehen. Einem breiten Publikum wurde er mit seiner eigenen Sendereihe Kein schöner Land in über 150 Fernsehsendungen bekannt und war zu Gast bei zahlreichen anderen Fernsehshows. Für seine Verdienste um die Volksmusik wurde ihm die Hermann-Löns-Medaille, den “Oscar“ der Volksmusik, die man ihm außerdem in Gold gefasst gleich zwei Mal überreichte. Zum Tode von Günter Wewel erklärt der Intendant der Oper Dortmund, Heribert Germeshausen: „Mit Günter Wewel ist einer der prägenden Sänger der Oper Dortmund gestorben. Im Laufe seiner langen und beeindruckenden Karriere an unserem Opernhaus, hat er nicht nur die Fachwelt überzeugt, sondern die Kunstgattung Oper einem breiten Publikum nähergebracht. Durch seine hohe TV-Präsenz war er einer der wichtigsten Botschafter der Musik überhaupt.“ Günter Wewel verstarb am 09.05. im Alter von 88 Jahren.

11.05.2023

RIESEN RIESELN – Oper für Kinder

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RIESEN RIESELN – Oper für Kinder

Am Donnerstag, 11. Mai 2023, findet um 11 Uhr die Uraufführung des Auftragswerks der Oper Dortmund RIESEN RIESELN im Opernfoyer statt. Die Komposition von Kathrin A. Denner – sie ist einer der beiden aktuellen Composers in Residence der Jungen Oper Dortmund – wird in der Inszenierung von Julia Dina Heße gezeigt. Die musikalische Leitung liegt bei Koji Ishizaka. Die Oper ist für ein Publikum ab zwei Jahren. In RIESEN RIESELN stellt das künstlerische Team die Größenverhältnisse auf den Kopf und vermisst mal als grölende Riesen, mal als flüsternde Winzlinge die Welt um sich und die jüngsten Zuhörer neu. Denn ob etwas groß oder klein ist, hängt stets von der Perspektive ab. Selbst die weiteste Wüste besteht am Ende aus unendlich vielen winzigen Sandkörnern, die tiefste See aus zahllosen Wassertropfen und jeder Wald aus abertausend Bäumen. Komponistin Kathrin A. Denner und Regisseurin Julia Dina Heße erschaffen ein Musiktheater für Kinder ab zwei Jahren, das sich im Spannungsfeld zwischen Groß und Klein, laut und leise, schnell und langsam bewegt. Mit drei Sängern sowie selbstgebauten Instrumenten wird das „große Ganze“ auseinandergenommen, untersucht und neu zusammengesetzt. Kinder können in RIESEN RIESELN eine Vielzahl klanglicher und optischer Momente erleben und sich lauschend in andere Welten begeben. Die Inszenierung wird sowohl in der Oper Dortmund als auch als mobile Produktion in Dortmunder Kindergärten zu sehen sein. Für mobile Vorstellungen wenden Sie sich bitte an das Team der Musiktheatervermittlung: jungeoper@theaterdo.de Am 14. Mai 2023 findet ein Workshop zur Uraufführung von RIESEN RIESELN statt. Anmeldung zum Workshop über die Theatervermittlerin Kristina Senne: ksenne@theaterdo.de

04.05.2023

Hier zieht Digitalität ein!

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Hier zieht Digitalität ein!

Vier Jahre nach der Gründung der sechsten Sparte des Theater Dortmund im Jahr 2019 zieht die Akademie für Theater und Digitalität mit Beginn der Spielzeit 2023|24 in ein neues Gebäude im Hafen Dortmunds. Hier, im neuen Digitalquartier der Stadt, in dem sich Innovationen aus Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft verbinden, entsteht mit der Akademie für Theater und Digitalität Raum für künstlerische Forschung an digitalen Technologien, Aus- und Weiterbildung sowie kulturpolitische Beratung für Institutionen und Künstler*innen aus dem In- und Ausland. Der Neubau der Akademie für Theater und Digitalität wird durch die Stadt Dortmund finanziert. Auf insgesamt 1800m 2 finden sich sieben Forschungslabs mit einer Fläche von jeweils 60-220 m 2 . Stipendiat*innen aus der ganzen Welt kommen an die Akademie, um den Kulturwandel im Zeichen des Digitalen für die Theater voranzubringen: Sie forschen anwendungsbezogen an neuesten Technologien - von Augmented und Virtual Reality über Motion Capturing bis hin zu 3D-gedruckten Kostümen und künstlicher Intelligenz. Hier wird das Theater neu gedacht. Studios, Werkstätten und Proberäumen bieten Raum für Kreativität und Innovation. Ein weiteres Highlight: die Dachterrasse mit eigenem Wald. Nicht nur künstlerische Ideen, sondern auch rund 30 Bäume haben hier Platz zum Wachsen. Der Anker ist gesetzt, bald heißt es Leinen los: Die neue Spielzeit beginnt für die Akademie mit dem Dortmunder Hafenspaziergang am 26. August, an dem Dortmunder*innen die Akademie live erleben können. Der September startet mit einem politischen und künstlerischen Symposium - der offiziellen Eröffnungsfeier des Neubaus. Nur wenige Tage später heißt die Akademie für Theater und Digitalität die internationalen Stipendiat*innen des 8. Fellowships willkommen – als Ensemble ganz eigener Art sind sie das Herzstück der Forschungsarbeit. Die internationalen Kooperationen zwischen Theatern, Festivals, Fachhochschulen und anderen Forschungseinrichtungen zielen auf eine weltweite Etablierung der digitalen darstellenden Künste. In den mehrjährigen Europa-Projekten PlayOn! und ACuTe oder ARTEscénicas + Digitalidad stehen Forschung, Austausch und internationale, kulturelle und künstlerische Vernetzung der Partner*innen aus Kultur und Wissenschaft im Vordergrund. Mehr Informationen unter www.theater.digital Fördernde Partner*innen der Akademie für Theater und Digitalität: Creative Europe Programme of the European Union, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, Kulturstiftung des Bundes, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Neue Künste Ruhr, Stadt Dortmund, Wilo Foundation

26.04.2023