Der gebürtige Frankfurter erhielt seine Ausbildung am Lee Strasberg Theatre Institute New York und an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Schon damals spielte er u. a. Pygar ( Barbarella ) und Tybalt ( Romeo & Julia ) im Raimund Theater. 2006 war er in Deutschland als Radames in Elton Johns Aida zu sehen. In Stuttgart verkörperte er Fiyero ( Wicked – Die Hexen von Oz ), bevor er in Berlin im Musical Der Schuh des Manitu Ranger spielte. Nachdem er 2010 als Solist der Stage Entertainment Best Of Musical Gala durch Deutschland tourte, stand er als Galileo ( We Will Rock You ) in Stuttgart und Berlin auf der Bühne. Er spielte den Tod ( Elisabeth ) in Wien und parallel dazu Jesus ( Jesus Christ Superstar ) an der Oper Bonn. Anschließend war er als Lanzelot in der Welturaufführung von Artus – Excalibur am Theater St. Gallen und erneut mit Elisabeth als Tod auf Tournee in Shanghai und Deutschland zu sehen. 2015 übernahm er die Rolle des Fürsterzbischof Colloredo in der Neuproduktion von Mozart! am Raimund Theater. Als Graf von Krolock im Musicalerfolg Tanz der Vampire stand er in Berlin, Stuttgart und Wien auf der Bühne, als Emanuel Schikaneder ( Schikaneder ) im Raimund Theater. Zuletzt war er als Edward Lewis im Hamburger Musical Pretty Woman und als Tod ( Elisabeth ) vorm Schloss Schönbrunn zu sehen. An der Oper Dortmund war Mark Seibert bereits in Jesus Christ Superstar , Berlin Skandalös und Grease zu erleben. Nun kehrt er als Maxim de Winter in Rebecca auf die Dortmunder Opernbühne zurück. (Stand: 05/2026)
Motonori Kobayashi studierte Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst und Musik in Tokio und an der Universität der Künste in Berlin. Er war in Düsseldorf als Solorepetitor an der Deutschen Oper am Rhein tätig, bevor er nach Dortmund kam. Im Jahr 2008 zunächst als 2. Kapellmeister an der Oper Dortmund engagiert, fungierte er von 2014 bis 2026 als 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD. In dieser Zeit hat Kobayashi zahlreiche Produktionen geleitet, die teils weit über Dortmund hinaus Resonanz gefunden haben. Genannt seien aus den letzten Jahren Fernand Cortez oder Die Eroberung von Mexiko , Frédégonde , Die Zauberflöte und das Ballett Peer Gynt . Daneben stand und steht der Dirigent bei zahlreichen Repertoire-Vorstellungen aus dem Opern- und Ballettbereich am Pult, leitet Familien- und Kinderkonzerte sowie verschiedene Konzertformate. Dabei engagiert er sich auch stark für die vielfältigen Edukations-Projekte des Theater Dortmund. In seiner langjährigen künstlerischen Arbeit am Dortmunder Opernhaus, mit dem Ballett und in Konzerten mit den Dortmunder Philharmonikern hat Motonori Kobayashi das Musikleben der Stadt nachhaltig mitbestimmt. Neben seinem Festengagement ist er gern gesehener Gastdirigent an Häusern wie der Komischen Oper Berlin, dem Nationaltheater Mannheim und der Deutschen Oper am Rhein, wobei er sowohl Opern wie Ballette dirigiert. In jüngerer Zeit ist Motonori Kobayashi auch wieder verstärkt in Japan aktiv und leitet etwa Konzerte mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra. In der Spielzeit 2024/25 hat er u. a. die Musikalische Leitung von Die Fledermaus inne. (Stand: 06/2024)
Haruka Sassa wurde in Japan geboren und schloss 2013 ihre Ausbildung an der Ben Stevenson Academy des Houston Ballet ab. Schon vor ihrem Abschluss arbeitete sie beim Tokyo City Ballet und war Mitglied des NRW Juniorballett. 2017 trat sie als zweite Solistin dem Königlichen Schwedischen Ballett bei und wurde 2018 zur ersten Solistin sowie 2019 zur Solistin befördert. 2022 wechselte sie als Solistin zum Norwegischen Nationalballett und 2023 zum Staatsballett Berlin. 2024 wurde sie dort zur Solistin befördert. Sie tanzte Hauptrollen in Giselle von Natalia Makarova und Patrice Bart, Dornröschen von Marcia Haydee, Wayne Eagling und Christian Spuck, Schwanensee von Rudolf Nurejew und Patrice Bart sowie Cinderella von Ben Stevenson. Außerdem tanzte sie Stücke von Jiri Kylian, George Balanchine, Serge Lifar, William Forsythe, Christian Spuck, Crystal Pite, David Dawson, Alexander Ekman, Edward Clug und anderen.
Tomoko Tadokoro ist in Tokyo geboren. Sie absolvierte an der Tokyo National University bei Prof. Yoshio Nagashima und an der Mozarteum Universität Salzburg bei Prof. Christine Hoock ihr Studium. In der Saison 2004/2005 war sie als Aushilfe bei den Bamberger Symphonikern engagiert. 2006 folgten ein Stipendium bei der Ferenc-Fricsay-Orchesterakademie und ab Februar 2007 bis März 2008 ein Zeitvertrag im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Seit April 2008 ist sie Solo-Kontrabassistin bei den Dortmunder Philharmonikern und seit September 2009 Lehrassistentin an der Universität Mozarteum Salzburg. Darüber hinaus spielt sie regelmäßig im Saito Kinen Orchestra in Japan mit Seiji Ozawa.
Biografie folgt.
Michael Naebert wurde 1982 in Frankfurt/Oder geboren. Ab 1999 besuchte er als Quereinsteiger das Spezialgymnasium für Musik „Carl Philipp Emanuel Bach“ in Berlin und setzte seinen musikalischen Werdegang mit dem Studium an der HMTM München ab 2004 fort. Von 2010 bis 2012 war er in der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin, danach folgte ein Engagement beim Philharmonischen Staatsorchester Mainz. Seit 2014 ist er fester Vorspieler der Dortmunder Philharmoniker.