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Denis Velev

Ensemble

Denis Velev

Der Bass Denis Velev wurde 1992 in Bulgarien geboren und wuchs in Russland auf, wo er mit dem Klavierspiel begann und bereits als Mitglied eines Kinderchors Aufmerksamkeit auf sich lenkte. 2015 beendete er sein Studium bei Tamara Sinyavskaya an der Russischen Akademie für Theaterkunst und gab sein Debüt am Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater in Moskau. Im Anschluss wurde er Ensemblemitglied des Galina Vishnevskaya Opera Centre, wo er v. a. Partien der russischen Opernliteratur interpretierte. 2016–2018 war er Stipendiat der Körber-Stiftung und damit Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg. Im Zuge dessen trat er in Hamburg u. a. als Fasolt ( Das Rheingold ) auf. Große Erfolge feierte er auch als Sarastro in Die Zauberflöte für Kinder: Erzittre, feiger Bösewicht! unter der Musikalischen Leitung von Kent Nagano. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er Ensemblemitglied der Oper Dortmund und sang hier u. a. bereits die Partien Il re ( Aida ), Basilio ( Il barbiere di Siviglia ), Osmin ( Die Entführung aus dem Serail ) , Prétextat in der Deutschen Erstaufführung von Frédégonde und Riesenvogelmann/Sultan in der Uraufführung von Die Kinder des Sultans . Darüber hinaus feierte er 2022 sein Rollendebüt als Hunding ( Die Walküre ) und debütierte am Moskauer Bolschoi-Theater als Gremin ( Eugen Onegin ). An der Oper Dortmund war er 2022/23 ferner als Sarastro ( Die Zauberflöte und Das Geheimnis der Zauberflöte ), Kardinal de Brogni ( La Juive ), Heinrich der Vogler ( Lohengrin ) und Fafner ( Siegfried ) zu erleben. In der Spielzeit 2023/24 sang er u. a. Fasolt ( Das Rheingold ), Colline ( La Bohème ), Le Père Sava in der Deutschen Erstaufführung von La Montagne Noire und König Krax (in der Uraufführung von Die Reise zu Planet 9 ). 2024/25 war er u. a. in der Titelpartie von Don Giovanni sowie im Gesamtzyklus von Der Ring des Nibelungen als Fasolt, Hunding und Fafner ( Siegfried ) zu erleben. In der Spielzeit 2025/26 war er u. a. als Der Archimandrit Teil der Szenischen Deutschen Erstaufführung von Clémence de Grandvals Mazeppa zu sehen. In der Saison 2026/27 steht Denis Velev als Simone in Gianni Schicchi sowie als Hermann in Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg auf der Dortmunder Opernbühne. (Stand: 05/2026)

Shinyoung Hwang

Ensemble

Shinyoung Hwang

Shinyoung Hwang absolvierte sein klassisches Gesangsstudium an der Gacheon University bei Professor Sungwon Jin in Seoul, Korea. Während seines Bachelorstudiums wirkte er u. a. in Produktionen von La Bohéme , Così fan tutte und Gianni Schicchi mit. Danach schloss Hwang von 2021 bis 2024 ein Masterstudium im Fach Gesang an der Musikhochschule Münster bei Professorin Annette Koch für Master Studium an. Während seines Masterstudiums sang er in Produktionen von Il segreto di Susanna von Ermanno Wolf-Ferrari und Le portrait de Manon von Jules Massenet mit. Außerdem interpretierte er in einer Aufführung mit dem Jungen Orchester Münster den Malatesta in Gaetano Donizettis Don Pasquale . Zusätzlich besuchte er diverse Workshops und Meisterkurse, so u. a. bei Jongmin Park, John Treleaven, Stefan Adam und dem Dirigenten Will Humburg. Am Theater Münster wirkte Shinyoung Hwang als Solist in der Rolle des Petrus sowie als Mitglied des Chores in der Johannespassion und als Marullo in Verdis Rigoletto mit. Bereits von August 2023 bis Januar 2024 war er am Theater Dortmund als Mitglied des Opernchores engagiert und hat dort die solistische Rolle des Benoît in La Bohème übernommen. Dem schloss sich von März bis Juni 2024 ein Gastengagement im Opernchor am Theater Bonn an. Seit August 2024 ist Herr Hwang Mitglied im Opernchor Theater Dortmund und stand in der Spielzeit 2024/25 als Diener Floras & ein Kommissionär in La traviata auf der Bühne. Zudem nahm er an mehreren Wettbewerben teil, wodurch er u. a. als Finalist beim Internationalen Musikwettbewerb Osaka (2017), als Halbfinalist bei Nuits Lyriques de Marmande (2022) und Teilnehmer beim Competzione dell’opera (2023) reüssieren konnte. In der Spielzeit 2025/26 wirkte Shinyoung Hwang solistisch als Mitglied des Quartetts in Märchen im Grand-Hotel mit. In der Saison 2026/27 verkörpert er Betto di Signa in der Neuinszenierung von Gianni Schicchi . (Stand: 05/2026)

Merlin Wagner

Ensemble

Merlin Wagner

Der in Kassel geborene Tenor absolvierte bereits während seiner Schulzeit verschiedene Workshops der Jugendakademie für Darstellende Künste und erhielt Gesangsunterricht bei Lars Rühl und später bei Jürgen Appel. Im Extrachor des Staatstheaters Kassel sammelte er schließlich erste Bühnenerfahrungen und wurde 2010 Jungstudent an der Musikakademie Kassel. Sein Gesangstudium im Bachelor nahm er 2013 bei Prof. Christian Elsner an der Hochschule für Musik Würzburg auf. Im Laufe dieses Studiums sammelte der junge Sänger wichtige Impulse in der Liedklasse von Prof. Gerold Huber, besuchte Meisterkurse von Prof. Kelly-Moog sowie Prof. Ingeborg Hallstein und war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Würzburg. Nach seinem Bachelorabschluss im Sommer 2017 wechselte er an die Hochschule für Musik in Karlsruhe und begann dort bei Prof. Christian Elsner ein Masterstudium im Fach Gesang, das er im Sommer 2020 mit Auszeichnung abschloss. Im Laufe dieses Studiums besuchte er zudem die Liedklasse von Prof. Hartmut Höll und Mitsuko Shirai und wurde 2018 Stipendiat der Riemschneider Stiftung. Ab der Spielzeit 2020/21 gehörte Merlin Wagner zum Ensemble des Badischen Staatstheaters, wo er unter anderem als Spoletta ( Tosca ), Saint Brioche ( Die lustige Witwe ), Zsupan ( Gräfin Mariza ), Monostatos ( Die Zauberflöte ) und als Steuermann ( Der fliegende Holländer ) zu erleben war. Außerdem trat er im Rahmen der Händelfestspiele in Karlsruhe zusammen mit den Deutschen Händel-Solisten auf und gastierte darüber hinaus am Staatstheater Wiesbaden und Pfalztheater Kaiserslautern. 2023 wurde Merlin Wagner mit dem Publikumspreis „Goldener Fächer“ der Kunst- und Theatergemeinde Karlsruhe ausgezeichnet. Seit August 2024 gehörte er dem Ensemble der Wuppertaler Bühnen an, wo er unter anderem als 1. Jude in der Oper Salome von Richard Strauss sowie als Knusperhexe in Humperdincks Hänsel und Gretel zu sehen war. In der Saison 2025/26 war Merlin Wagner an der Oper Dortmund als Großfürst Paul in der Neuinszenierung von Paul Abrahams Jazzoperette Märchen im Grand-Hotel zu erleben. Ab der Spielzeit 2026/27 ist Merlin Wagner festes Ensemblemitglied der Oper Dortmund und ist als Gherardo in Gianni Schicchi, als Knusperhexe in Hänsel und Gretel und Das Geheimnis der Knusperhexe, als Heinrich der Schreiber in Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg sowie in der Operetten-Gala Alle Neune – Die Operetten-Show zu sehen. (Stand: 05/2026)

Sungho Kim

Ensemble

Sungho Kim

Der Tenor Sungho Kim wurde in Gwangmyeong (Südkorea) geboren. Er absolvierte zunächst einen Bachelor of Music im Fach Gesang an der Nationalen Universität der Künste in Korea bei Prof. Kwangsun Song, dem sich ein Masterstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Ewa Wolak und Ks. Julia Varady anschloss. Währenddessen besuchte er Meisterklassen u. a. bei den Professor*innen Seungseo Na und Maurizio Carnelli in Seoul sowie Lioba Braun, Deborah Polaski, Bejun Mehta, Gerd Uecker, Christiane Karg und Brigitte Fassbaender in Hamburg sowie Thomas Hampson und Barbara Frittoli in Verbier. Im Juni 2023 gewann er den Song Prize beim BBC Cardiff Singer of the WorldCompetition . Zu den wichtigsten seiner zahlreichen weiteren Auszeichnungen zählen der 1. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb (2018), wie schon zuvor beim 47. Nanpa Musik Wettbewerb in Suweon (2015), der 33. Daegu Gesangswettbewerb in Daegu (2015), Gloria Oper „Yang suhwa“-Wettbewerb und Nationale Gesangswettbewerb in Seoul. Darüber hinaus gewann er u. a. einen Sonderpreis und war Finalist beim 54. Internationalen Gesangswettbewerb Concurso Internacional de Canto Francisco Viñas in Barcelona (2016) sowie 2020 beim Glyndebourne Opera Cup in England und beim Internationalen Musik Wettbewerb Köln (2021). Ferner erhielt er einen 2. Preis beim Salvatore Licitra Concurso in Mailand (2020). In der Spielzeit 2018/19 wurde Sungho Kim Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg, wo er u. a. Scaramuccio ( Ariadne auf Naxos ) unter dem Dirigat von Kent Nagano sang. Im Sommer 2021 debütierte er beim Verbier Festival in der Schweiz als Rodolfo ( La Bohème ) und wurde dort mit der höchsten Auszeichnung des Verbier Festivals „Prix Yves Paternot“ geehrt. 2020/21 kam er als festes Ensemblemitglied an die Oper Dortmund, wo er seither zahlreiche Partien des lyrischen Tenorfachs interpretierte, so u. a. Belmonte ( Die Entführung aus dem Serail ), Fortunatus ( Frédégonde ), Camille de Rosillon ( Die lustige Witwe ), Alvar ( Fernand Cortez oder Die Eroberung von Mexiko ), Tamino ( Die Zauberflöte und Das Geheimnis der Zauberflöte ) sowie Léopold ( La Juive ). In der Spielzeit 2023/24 war er u. a. als Rodolfo ( La Bohème ) und Quyokuma/Fantastikuss (Uraufführung Die Reise zu Planet 9 ) und Froh ( Das Rheingold ) zu erleben. In der Spielzeit 2024/25 verkörperte er u. a. die Rollen Alfredo Germont ( La traviata ), Alfred ( Die Fledermaus ) und Don Ottavio ( Don Giovanni ). Neben den beiden Fachpartien Pong ( Turandot ) und Belmonte ( Die Entführung aus dem Serail ), verkörperte Sungho Kim in der Spielzeit 2025/26 an der Oper Dortmund auch die Partien des S-4711 in der Uraufführung von Sarah Nemtsovs WE (WIR) sowie des jungen ukrainischen Kriegers Iskra in der Szenischen Deutschen Erstaufführung von Clémence de Grandvals Mazeppa . Außerdem führte ihn ein Gastengagement an die Oper Leipzig, wo er als Rodolfo in Puccinis La Bohème zu erleben war. Diese Partie verkörperte er auch schon in der Spielzeit 2024/25 in Leipzig, ebenso die Rolle des Fenton in einer Neuinszenierung von Verdis Falstaff . In der Saison 2026/27 ist er an der Oper Dortmund als Rinuccio in Gianni Schicchi , als L’ombre d’un poète in Guercœur, als Walther von der Vogelweide in Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg , als Sänger des Siegfried in der Uraufführung von Bernhard Langs neuer Oper Brünnhilde brennt in Bayreuth und Dortmund sowie in der Operetten-Gala Alle Neune – Die Operetten-Show zu erleben. (Stand: 05/2026)

Anna Sohn

Ensemble

Anna Sohn

Seit der Spielzeit 2018/19 ist Anna Sohn festes Ensemblemitglied der Oper Dortmund. Im Juni 2023 debütierte sie mit großem Erfolg an der Greek National Opera als Cio-Cio-San in einer Neuproduktion von Puccinis Madama Butterfly zur Eröffnung des Epidauros Festival im Athener Herodium, die auch für französisches Mezzo TV aufgezeichnet wurde. Im November 2023 folgte ihr erfolgreiches Debüt am Teatro Colón in Buenos Aires, wiederum als Cio-Cio-San in einer Neuproduktion von Madama Butterfly. An der Oper Dortmund begann die Spielzeit 2023/24 für Anna Sohn mit ihrem Rollendebüt als Mimì in einer Neuproduktion von La Bohème, in der u. a. Jonathan Tetelman zu ihren Bühnenpartnern gehörte . Ferner war sie als Héléna in der Deutschen Erstaufführung von La Montagne Noire zu erleben, eine Rolle, für die sie in der Opernwelt -Jahresumfrage 2024 als „Sängerin des Jahres“ nominiert wurde. Außer am Teatro Colón gastierte sie auch am Aalto Musiktheater Essen als Mimì ( La Bohème ) und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden als Liù ( Turandot ). In der Spielzeit 2024/25 verkörperte Anna Sohn an der Oper Dortmund u. a. Violetta Valéry ( La traviata ) und Donna Anna ( Don Giovanni ). Als Mimì ( La Bohème ) kehrte sie an die Greek National Opera zurück und wirkte an der Metropolitan Opera Seoul mit ihrem Rollendebüt als Marguerite in einer Neuinszenierung von Faust mit. Mit der Koreanischen Nationaloper Seoul verbindet sie seit Jahren eine enge künstlerische Partnerschaft. Hier war sie u. a. in Neuproduktionen als Susanna ( Le nozze di Figaro ), Juliette ( Roméo et Juliette ), Violetta Valéry ( La traviata ) sowie in der Titelrolle von Massents Manon zu erleben. Anna Sohn gastierte an zahlreichen renommierten Opernhäusern und Festivals, so u. a. am Teatro Regio di Parma, beim Festival dei Due Mondi di Spoleto, am Teatro Verdi in Sardinien sowie in Rom, Paris, Avignon, Porto, Luxemburg, Budapest und Zürich. Sie ist auch eine gefragte Konzertsängerin und gastierte bereits in der Tonhalle Zürich, im Teatros del Canal in Madrid, in der Esplanade Concert Hall in Singapur, im Seoul Arts Center, im Auditorium di Milano, im Auditorium Parco della Musica in Rom, im Musiktheater Malmö sowie in Birmingham, Princeton und Washington. In der Spielzeit 2025/26 verkörperte Anna Sohn die Partie der Gräfin in Die Hochzeit des Figaro , Liù in Turando t und die Rolle der Matrena in der Szenischen Deutschen Erstaufführung von Clémence de Grandvals Mazeppa . Zudem kehrte sie als Violetta Valéry in einer Galaproduktion von La traviata an das Seoul Arts Center zurück. In der Saison 2026/27 steht Anna Sohn als La Vérité in Guercœur sowie einmalig in der Operetten-Gala Alle Neune – Die Operetten-Show auf der Dortmunder Opernhausbühne. (Stand: 05/2026)

Ks. Morgan Moody

Ensemble

Ks. Morgan Moody

Der kalifornische Bass-Bariton Morgan Moody studierte an der Boston University bei Richard Cassilly und am New England Conservatory of Music. Es folgten Engagements an der Central City Opera, der Opera Providence und der Sarasota Opera. Ab 2004 war er Mitglied des Opernstudios des Opernhauses Zürich, 2006–2012 schließlich festes Ensemblemitglied. Dort sang er Partien wie Bartolo ( Il barbiere di Siviglia ), Graf Lamoral ( Arabella ) und Zuniga ( Carmen ). Seit der Spielzeit 2011/12 gehört er zum Ensemble der Oper Dortmund, wo er Partien mehrerer Mozart-Opern verkörperte, so u. a. Leporello ( Don Giovanni) , Don Alfonso ( Così fan tutte ), Papageno ( Die Zauberflöte ) und die Titelrolle aus Le nozze di Figaro, die er 2019 erneut am Salzburger Landestheater interpretierte. Darüber hinaus sang er Howard Stern in der Deutschen Erstaufführung von Mark-Anthony Turnages Anna Nicole , Fred Graham/Petrucchio ( Kiss Me, Kate ), Méphistophélès ( Faust ) sowie Ping ( Turandot ). 2012 trat Morgan Moody erstmals bei den Salzburger Festspielen in Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten auf – mit dieser Produktion debütierte er 2015 auch am Teatro alla Scala. 2016 kehrte er nach Salzburg zurück und war in der Uraufführung von Thomas Adèsʼ The Exterminating Angel zu erleben, womit er 2017 am Royal Opera House in London gastierte. In der Spielzeit 2022/23 war er u. a. als Henry Kissinger ( Nixon in China ), Heerrufer ( Lohengrin ), Alberich ( Siegfried ) und Papageno ( Die Zauberflöte und Das Geheimnis der Zauberflöte ) zu erleben. 2022 gastierte er an der Vlaamse Opera Antwerpen als Clov ( Fin de Partie ). Diese Partie verkörperte er ebenso in London bei den Proms 2023 sowie in der Szenischen Deutschen Erstaufführung des Werkes an der Oper Dortmund. Darüber hinaus war er 2023/24 auf der Dortmunder Opernbühne u. a. als Schaunard ( La Bohème ), Jupiter ( Orpheus in der Unterwelt ) und Donner ( Das Rheingold ) zu erleben. Im Dezember 2023 wurde Morgan Moody nach über 10-jähriger Ensemblezugehörigkeit in Dortmund der Titel des Kammersängers verliehen. In der Spielzeit 2024/25 war Ks. Morgan Moody u. a. in der Titelpartie aus Sweeney Todd , als Frank ( Die Fledermaus ), als Leporello ( Don Giovanni ) sowie im Gesamtzyklus von Der Ring des Nibelungen zu sehen. 2025/26 verkörperte Ks. Morgan Moody u. a. die Titelpartie in Die Hochzeit des Figaro , den Filmagenten Makintosh in Märchen im Grand-Hotel sowie die Rolle des Doktors in der Uraufführung von Sarah Nemtsovs WE (WIR) . In der Saison 2026/27 ist er in der Titelpartie von Puccinis Gianni Schicchi , als Reinmar von Zweter in Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg, in der Partie Sänger des Alberich in der Uraufführung von Bernhard Langs neuer Oper Brünnhilde brennt in Bayreuth und Dortmund sowie als Solist in der Operetten-Gala Alle Neune – Die Operetten-Show zu erleben. (Stand: 05/2026)

Mandla Mndebele

Ensemble

Mandla Mndebele

Der 1990 in Südafrika geborene Bariton Mandla Mndebele schloss ein Diplom für Gesang an der Tshwane University of Technology in Pretoria ab. Anschließend war er zunächst Mitglied des Chores des Black Tie Ensembles sowie der Opera Africa. 2013–2017 war er Solist an der Cape Town Opera. Zuvor verkörperte er Crown ( Porgy and Bess ) am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, 2015 war am Teatro Real in Madrid und 2016 am Teatro Colón in Buenos Aires zu erleben. 2017 gewann er den 3. Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb und nahm am Neue Stimmen Wettbewerb der Bertelsmann Stiftung teil. 2018 erhielt er beim Voices of South Africa International Opera Singing Competition den 1. Preis und gab bei den DomStufen-Festspielen des Theater Erfurt Escamillo ( Carmen ). Seit der Spielzeit 2018/19 ist er festes Ensemblemitglied an der Oper Dortmund. Hier sang er bislang u. a. Amonasro ( Aida ), Sharpless ( Madama Butterfly ), Scarpia ( Tosca ), Joe Coltello in der Uraufführung von Bernhard Langs Otello -Überschreibung Der Hetzer , Hilpéric (Deutsche Erstaufführung von Frédégonde ), Montézuma ( Fernand Cortez oder Die Eroberung von Mexiko ) und den Sprecher ( Die Zauberflöte) . In der Spielzeit 2023/24 war er u. a. als Marcello ( La Bohème ) sowie Aslar (in der Deutschen Erstaufführung von La Montagne Noire ) zu erleben. 2024/25 verkörperte er Giorgio Germont ( La traviata ) sowie Wotan/Wanderer/Gunther ( Der Ring an einem Abend ). In der Saison 2024/25 gastierte er am Essener Aalto-Theater als Paul Devon in der Deutschen Erstaufführung von Missy Mazzolis The Listeners sowie an der Oper North als Paolo in Simon Boccanegra . In der Spielzeit 2025/26 war Mandla Mndebele an der Oper Dortmund u. a. als Graf Almaviva ( Die Hochzeit des Figaro) sowie in der Titelpartie der Szenischen Deutschen Erstaufführung von Clémence de Grandvals Mazeppa zu erleben und interpretierte außerdem das Bariton-Solo in Carmina Burana . In der Spielzeit 2026/27 ist er in der Partie Sänger des Wotan in der Uraufführung von Bernhard Langs neuer Oper Brünnhilde brennt in Bayreuth und Dortmund zu erleben sein und gastiert außerdem u. a. an der Komischen Oper Berlin als Crown in Barrie Koskys Neuinszenierung von Porgy and Bess . (Stand: 05/2026)

Viktor Antipenko

Ensemble

Viktor Antipenko

Der russisch-amerikanische Tenor Viktor Antipenko, der für seinen mühelosen, raumgreifenden Klang und seine exzellente Technik gelobt wird, singt regelmäßig in wichtigen Rollen und hat sich im dramatischen Repertoire einen Namen gemacht. In der Spielzeit 2023/24 gab er zuletzt sein Debüt am Sydney Opera House als Luigi ( Il tabarro ) unter der Leitung von Lidiya Yankovskaya und sang ferner seine Paraderolle des Siegmund ( Die Walküre ) an der Pacific Opera Victoria und an der Atlanta Opera, letzteres unter der Leitung von Arthur Fagen und in der Regie von Tomer Zvulun. Des Weiteren kehrte er in der Partie des Lenski ( Eugen Onegin ) an das New National Theatre in Tokio zurück und übernahm an der Lyric Opera of Chicago die Rolle des Radamès ( Aida ) unter der Musikalischen Leitung von Enrique Mazzola. Im Konzertfach war er an der Seite von Bariton Sergei Leiferkus in Rachmaninows Die Glocken unter Franz Krager und dem Moores School Symphony Orchestra sowie in einer konzertanten Fassung von Die Walküre als Siegmund unter Rafael Payare mit dem San Diego Symphony Orchestra zu erleben. In der Saison 2022/23 debütierte Viktor Antipenko an der Scottish Opera in Glasgow und Edinburgh als Luigi ( Il tabarro ) in einer Inszenierung von Sir David McVicar und an der Lyric Opera of Kansas City als Don José ( Carmen ) mit Roberto Kalb am Pult. Er kehrte ferner an das Staatstheater Kassel als Hermann ( Pique Dame ) zurück und feierte an der Israeli Opera sein Rollendebüt als Manrico ( Il trovatore ). Sein Debüt an der Metropolitan Opera gab er als Pinkerton in der berühmten Anthony Minghella-Produktion von Madama Butterfly . Außerdem gab er sein Rollen- und Hausdebüt als Radamès ( Aida ) an der Israeli Opera unter der Leitung von Giuliano Carella und in der Regie von Stathis Livathinos und debütierte an der Arizona Opera als Don José ( Carmen ) unter der Leitung von Christopher Allen. Zum Abschluss der Saison wirkte er in Skrjabins Sinfonie Nr. 1 mit und sang in Rachmaninows Die Glocken unter der Leitung von Leon Botstein im Rahmen der Bard SummerScape-Reihe. Die Spielzeit 2020/21 führte ihn als Siegmund ( Die Walküre ) zum Frischluft und Musik Festival Ortenau in Deutschland, wo er an der Seite von Günther Groissböck und Cornelia Beskow unter der Leitung von Michael Güttler zu sehen war. 2019/20 sang er Prinz Gwidon in Rimski-Korsakows Der goldene Hahn an der Dallas Opera, die Titelrolle aus Samson et Dalila am Tiroler Landestheater in Innsbruck, Florestan ( Fidelio ) am Theater Chemnitz, Gabriele Adorno ( Simon Boccanegra ) am Tiroler Landestheater, Siegmund ( Die Walküre ) am Theater Chemnitz und Don José in einer halbszenischen Konzertfassung von Carmen in der Lotte Concert Hall in Südkorea. Vorherige Rollen umfassen Andrej ( Mazeppa ), Enzo Grimaldo ( La Gioconda ), Grigori ( Boris Godunow ), Riccardo ( Oberto conte di San Bonifacio ), Erik ( Der fliegende Holländer ) sowie die Titelrollen in Parsifal und Lohengrin . Viktor Antipenko sang am Bolschoi-Theater in Moskau, an der Seattle Opera, der Ópera de Oviedo, dem Theatro Municipal de São Paulo, der Opéra National de Lyon, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, der Tschaikowsky Concert Hall in Moskau sowie dem Hawaii Opera Theatre. Auf der Konzertbühne trat er als Tenor-Solist in Schostakowitschs Aus jüdischer Volkspoesie am Staatstheater Kassel, in Kodálys Psalmus Hungaricus mit dem New York Metamorphoses Orchestra, in Strawinskys Les Noces in der Großen Philharmonie in St. Petersburg und bei den Heidelberger Schlossfestspielen in einer Galavorstellung „Hommage à Sevilla“ auf. Er arbeitete mit angesehenen Dirigenten wie Mikhail Pletnev, Vladimir Jurowski, Yuri Bashmet, John Neschling, Jordan de Souza, Ludovic Morlot und Yuri Temirkanov sowie mit Regisseuren wie Peter Konwitschny und Tomer Zvulun. An der Oper Dortmund stand er in der Spielzeit 2024/25 als Siegmund in der Wiederaufnahme von Die Walküre auf der Bühne. Nun kehrt er als Turiddu in Cavalleria rusticana an die Oper Dortmund zurück. (Stand: 05/2026)

Bianca Mărgean

Ensemble

Bianca Mărgean

Die aus Rumänien stammende Sopranistin Bianca Mărgean ist Ensemblemitglied der Staatsoper Bukarest, wo sie bedeutende Titelpartien wie Aida, Tosca und Turandot sowie Rollen wie Amelia in Un ballo in maschera , Elisabetta di Valois in Don Carlo und Cio-Cio-San in Madama Butterfly verkörperte. Kürzlich beeindruckte sie als Tosca an der Seite von Vittorio Grigolo als Cavaradossi. Ihre beeindruckende Bühnenpräsenz zeigte sie auch bei ihrem Rollendebüt als Maddalena in Andrea Chénier beim Baveno Festival in Italien. Sie gastierte als Cio-Cio-San in Madama Butterfly an der Nationaloper Zagreb und trat als Aida beim Jerusalem Lyric Opera Festival in Jerusalem auf. Bianca Mărgean hatte bereits Gelegenheit, mit renommierten Sängern wie Yusif Eyvazov als Calàf und Bryn Terfel als Scarpia zusammenzuarbeitete. Ihre musikalische Ausbildung absolvierte sie an der Musikhochschule Bukarest unter der Leitung von Eleonora Enăchescu und Maria Slătinaru-Nistor. Derzeit wird sie stimmlich von Ira Siff, Liora Maurer und Lucy Arner in ihrer weiteren Stimmentwicklung betreut. Bianca Mărgean wurde mehrfach für ihre Leistungen ausgezeichnet. Sie gewann den ersten Preis bei den internationalen Gesangswettbewerben „Hariclea Darclée“ in Brăila und „Victor Giuleanu“ in Bukarest. Zudem erreichte sie den zweiten Platz bei den Wettbewerben „Ottavio Ziino“ in Rom und „Mihail Jora“ in Bukarest. Im Jahr 2018 wurde ihr der „Price of Excellence“ bei den Romania Opera Awards verliehen. In der Saison 2025/26 war Bianca Mărgean an der Oper Dortmund in der Titelpartie von Puccinis Turandot zu erleben. Nun kehrt sie als Santuzza in Cavalleria rusticana und als Nella in Gianni Schicchi auf die Dortmunder Opernhausbühne zurück. (Stand: 05/2026)

Yara Hassan

Ensemble

Yara Hassan

Die gebürtige Wuppertalerin mit syrischen Wurzeln Yara Hassan absolvierte ihr Studium zur Diplom-Bühnentänzerin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, dem sich diverse Fortbildungen in den Bereichen Gesang und Schauspiel anschlossen. Ihr Bühnendebüt feierte sie in der Rolle der Lisa Houseman bei der Europapremiere von Dirty Dancing am Stage Theater Neue Flora in Hamburg. Weitere Engagements waren Rosalia ( West Side Story ) am Theater St. Gallen, Maria Elena Santiago ( Buddy Holly – Die Buddy Holly Show ), Gina Marina in der Deutschen Erstaufführung von Die Hexen von Eastwick sowie Rizzo/Marty/Patty/Cha Cha in der Tourneeproduktion des Musicalklassikers Grease . Bei den Bad Hersfelder Festspielen wirkte sie seit 2009 u. a. in West Side Story , Sunset Boulevard , Cabaret , My Fair Lady , Sekretärinnen , Show Boat und Der Untergang der Titanic mit. Am Aalto-Musiktheater in Essen gastierte sie als Ida ( Die Fledermaus ) und als Kundrys Alter-Ego ( Parsifal ). Zudem war sie als Cheryll-Ann ( Catch Me If You Can ) am Staatstheater Darmstadt zu erleben sowie als Rosalia ( West Side Story ) am Staatstheater Nürnberg. Darüber hinaus spielte sie in der Fernsehserie Alles was zählt in über 300 Folgen die Kubanerin Raquel Santana. Sie assistierte der Choreografin Melissa King, bevor sie selbst in dieser Position mit renommierten Musicalgrößen Deutschlands zusammenarbeitete. So choreografierte sie bei den Bad Hersfelder Festspielen in Kooperation mit der Produktionsgesellschaft sound of music concerts und lieferte die choreografische Grundlage im Workshop zur Welturaufführung des Stückes Das ist Wahnsinn! – Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petri sowie die Choreografie für das Try-out Musical Knockin ’ on Heaven ’ s Door . In der am Theater Bonn uraufgeführten Kinderoper Geisterritter nach dem Roman von Cornelia Funke zeichnete sie für die choreografische Gestaltung verantwortlich. 2021/22 war Yara Hassan als Annie/Kitty in der Produktion Chicago an der Oper Bonn zu erleben. Darüber hinaus verantwortete sie die Choreografie für die Musicalkomödie She Loves Me sowie die Uraufführung Himmel und Kölle , die 2021 in vier Kategorien den Deutschen Musical Theater Preis gewann. Es folgten weitere Engagements für die Produktionen Anything Goes, Der kleine Horrorladen und Spamalot – die Ritter der Kokosnuss . Nebenbei ist sie an verschiedenen privaten und staatlichen Institutionen wie u. a. der Folkwang Universität der Künste für Tanz und Choreografie als Dozentin verpflichtet. An der Oper Dortmund war sie in den vergangenen Spielzeiten in den Musicals Sunset Boulevard , West Side Story und RENT zu erleben und erarbeitete zuletzt die Choreografien für Berlin Skandalös , Cabaret und Sweeney Todd . In der Spielzeit 2026/27 gestaltet Yara Hassan die Choreografie für die Musical-Neuproduktion Rebecca . (Stand: 05/2026)