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Hildegard Altmeyer

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Hildegard Altmeyer

Hildegard Altmeyer, geboren in Düsseldorf, machte dort eine Ausbildung zur Damenschneiderin. 1988 ging sie nach Graz und studierte Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Im Anschluss assistierte sie u. a. bei Laszlo Varvasovsky und Bert Neumann am Düsseldorfer Schauspielhaus und begann dort auch eigene Arbeiten zu realisieren. Seither ist Hildegard Altmeyer freischaffend tätig, sie arbeitete u.a. mit Dimiter Gotscheff, Sebastian Baumgarten, Katka Schroth, Wolf D. Sprenger, Uwe Bautz und Sascha Hawemann, u.a. am Schauspielhaus Bochum, dem Schauspielhaus Hamburg, dem Theater Oberhausen, dem Schauspielhaus Magdeburg, dem Theater Bielefeld und am Centraltheater in Leipzig. Nach Eine Familie (August: Osage County) und Der Kirschgarten ist Die Dämonen ihre dritte Arbeit am Schauspiel Dortmund.

Annou Reiners

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Annou Reiners

Annou Reiners wurde 1997 in Remscheid geboren. Neben Produktionen am Tic-Theater und dem TalTonTheater Wuppertal, zog sie 2015 nach Berlin um dort die Schauspielfabrik zu besuchen. Seit 2016 studiert sie Darstellende Kunst an der Kunstuniversität Graz. Dort war sie am Schauspielhaus in Gespräche mit Astronauten (Regie: Suna Gürler) als Gabriele Fummel und Walter auf der Bühne zu sehen. Für das Ensemblestück Romulus der Große (Regie: Claudia Bossard) gewann sie mit ihrer Klasse beim Schauspielschultreffen in Berlin den Förderpreis 2019. In der Spielzeit 19/20 steht sie in Dortmund zunächst unter Laura N. Junghanns Regie im Stück Familien gegen Nazis als Elisabeth Brock auf der Studiobühne, außerdem spielt sie in Die Dämonen in der Regie von Sascha Hawemann. 2020 schließt Annou Reiners ihr Studium ab. Foto: (c) Stefan Klüter

Sascha Hawemann

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Sascha Hawemann

Sascha Hawemann (*1967) studierte Regie u.a. an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Von 1995 bis 2000 war Hawemann Haus- und Leitender Regisseur am Hans Otto Theater Potsdam. Seither inszenierte Hawemann u.a. am Deutschen Theater Berlin, dem Staatstheater Hannover, den Theatern in Chemnitz, Nürnberg, Magdeburg, Bielefeld und Bonn. Unter der Intendanz von Sebastian Hartmann in Leipzig (2008 - 2013) realisierte er verschiedene Arbeiten am dortigen Centraltheater, davon zwei Jahre als Hausregisseur. 2004 war seine Inszenierung 3 von 5 Millionen zum NRW Theatertreffen eingeladen, seine Leipziger Regie-Arbeit we are blood 2011 zum Festival Stücke in Mülheim an der Ruhr. Die Dämonen nach Fjodor Dostojewski ist Hawemanns vierte Regie am Schauspiel Dortmund. Mit Eine Familie (August: Osage County) von Tracy Letts gab Hawemann 2015 sein Regie-Debüt am Schauspiel Dortmund. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte er hier Bertolt Brechts Furcht und Elend des Dritten Reiches . 2017 feierte seine Inszenierung von Anton Tschechows Der Kirschgarten im Studio Premiere. In der Spielzeit 2019/20 brachte er Fjodor Dostojewskis Die Dämonen auf die Bühne.

Ed. Hauswirth

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Ed. Hauswirth

Ed. Hauswirth ist Gründungsmitglied und künstlerischer Leiter des Theater im Bahnhof. Die freie Grazer Gruppe versteht sich als zeitgenössisches Volkstheater, das sich seit seinen Anfängen mit europäischer Identität auseinandersetzt. Das TiB kombiniert Unterhaltung mit unkonventionellen Formen, bewegt sich vom Bekannten ins Unbekannte, sucht mögliche und unmögliche Spielräume. Der 1965 in der Steiermark geborene Regisseur inszenierte u.a. Drei Schwestern von Anton Tschechow, Graz fliegt (Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas Graz 2003), Burgtheater von Elfriede Jelinek, Europa, Europa und Warmanziehen . 2014 gewann er den Nestroy-Theaterpreis in der Kategoerie „Beste Off-Produktion“ für seine Inszenierung von Der diskrete Charme des smarten Menschen am Theater an der Gumpendorfer Straße, Wien. Am Schauspiel Dortmund inszenierte er vier Abende: die Skype-Stückentwicklung Die Liebe in Zeiten der Glasfaser (2016), das Revolutionsdrama Triumph der Freiheit #1 von Joël Pommerat (2016, Theater-Bestenliste 2016 in DLF Kultur), den Philosophie-Krimi Memory Alpha oder: Die Zeit der Augenzeugen von Anne-Kathrin Schulz (2018), sowie Der Widersacher über den Kriminalfall Jean-Claude Romand nach dem gleichnamigen Tatsachenroman von Emmanuel Carrère.

Jan Friedrich

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Jan Friedrich

Jan Friedrich, geboren 1992 in Lutherstadt Eisleben, studierte Zeitgenössische Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und war Stipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin. Er arbeitet als Autor, Dramaturg, Schauspieler, Kameramann und Regisseur. Seine Theaterstücke wurden am Schauspiel Hannover und am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt, als Regisseur arbeitete er u.a. am Jungen Schauspiel Düsseldorf, am Jungen Nationaltheater Mannheim, am Schauspiel Hannover, der Schauburg München sowie dem Theater Oberhausen. Seine Mannheimer Inszenierung von Goethes Faust war für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2017 nominiert, mit Frühlings Erwachen , das er an der Münchner Schauburg inszenierte, ist er zum Festival Augenblick mal! 2019 nach Berlin eingeladen. Hedda Gabler in der Spielzeit 2018/19 st Jan Friedrichs erste Inszenierung am Schauspiel Dortmund. Foto: (c) privat

Dirk Baumann

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Dirk Baumann

Dirk Baumann ist seit 2013 Dramaturg am Schauspiel Dortmund. Er studierte Deutsche Sprache und Literatur, Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft und Philosophie an der Philipps-Universität Marburg und Kuratieren in den szenischen Künsten an den Universitäten Salzburg und München (LMU). Während des Erststudiums assistierte und hospitierte er u.a. am Burgtheater Wien, dem Theater an der Parkaue Berlin und am Staatstheater Kassel. Im Anschluss an sein Studium arbeitete er freischaffend als Assistent und Dramaturg am Maxim Gorki Theater Berlin und der Komischen Oper Berlin, u.a. mit Armin Petras und Sebastian Baumgarten. Daneben entstanden in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Anja Gronau und der Theatergruppe PortFolio Inc. mehrere Inszenierungen und Stückentwicklungen am Berliner Theater unterm Dach, zuletzt Untertan . Wir sind dein Volk. Nach einem Jahr als Regieassistent am Deutschen Nationaltheater Weimar, wo auch seine erste Regiearbeit Kein Ort. Nirgends nach Christa Wolf entstand, kam er 2012 als Dramaturgieassistent ans Schauspiel Dortmund, bevor er 2013 Dramaturg wurde. Zusammenarbeiten u.a. mit Kay Voges ( Endspiel , Das Fest , Die Borderline Prozession ), Claudia Bauer ( Die Simulanten , Schöpfung ), Thorleifur Örn Arnarsson ( Im Irrgarten des Wissens ), Sascha Hawemann ( Eine Familie , Furcht und Elend des Dritten Reiches , Der Kirschgarten ), Jan Friedrich ( Hedda Gabler ), Liesbeth Coltof ( Verbrennungen ), Laura N. Junghanns ( Orlando , Everything Belongs to the Future ). Die Borderline Prozession (Regie: Kay Voges), bei der er als Dramaturg und Co-Autor mitwirkte, wurde 2017 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im transdisziplinären Bereich zwischen darstellender und bildender Kunst: 2020 kuratiert Dirk Baumann das Festival Inbetween – Theater zwischen Vorstellung und Ausstellung, das im April 2020 im Schauspiel Dortmund zu sehen sein wird. Daneben bilden Strategien der Vermittlung und kulturellen Bildung einen Arbeitsschwerpunkt: Seit 2013 leitet er gemeinsam mit Sarah Jasinszczak das Jugendworkshop-Format Herbstakademie, außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Fachhochschule Dortmund inne. 2019 initiiert Dirk Baumann gemeinsam mit Laura N. Junghanns die neue Reihe Butler, Butch, Beyoncé , die sich mit aktuellen Entwicklungen des Feminismus beschäftigt. Im gleichen Jahr wurde Dirk Baumann mit dem Marie-Zimmermann-Stipendium für Dramaturgie an der Akademie Schloss Solitude ausgezeichnet. Foto: (c) Nadine Stenzel

Nicolas Robillard

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Nicolas Robillard

Nicolas Robillard, in Argenteuil (Frankreich) geboren, ist seit 2011 Gastballettmeister. Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris. Engagements am Ballet National de Nancy, Royal Ballet van Vlaanderen, Ballet du Grand Théâtre von Genf, Oper von Lyon und zu „pretty ugly tanz“ in Köln unter Amanda Miller. Zusammenarbeit mit Mats Ek, William Forsythe und Jiří Kylián. Er ist regelmäßig als Trainingsmeister an den Compagnien in Wiesbaden, Stuttgart (Gauthier Dance), Hagen, Nationaltheater Lissabon und Architanz (Tokyo) zu Gast. Foto: (c) Björn Hickmann

Jakob Benkhofer

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Jakob Benkhofer

Jakob Benkhofer studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Während des Studiums spielte er u. a. am Theater Bremen und am Schauspiel Hannover, wo er von 2012 bis 2019 festes Ensemblemitglied war. Zwischenzeitlich arbeitete er am Schauspielhaus Bochum, am Schauspiel Frankfurt sowie mit mehreren Produktionen bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Er arbeitete u. a. mit Sascha Hawemann, Alexander Eisenach, Herbert Fritsch, Felicitas Brucker, Martin Laberenz, Thorleifur Örn Arnarsson, Tom Kühnel, Lars-Ole Walburg, Thomas Dannemann, Marius von Mayenburg, Florian Fiedler und Heike M. Götze. Außerdem ist er regelmäßig in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Am Schauspiel Dortmund übernimmt er als Gast die Rolle des Schatow in Fjodor Dostojewskis Die Dämonen (Regie: Sascha Hawemann). Foto: (c) privat

John Nelson

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John Nelson

John Nelson ist einer von Amerikas wichtigsten Dirigenten und ein gefeierter Spezialist für die Musik von Berlioz. Er studierte an der Juilliard School in New York, wo er den Irving Berlin Conducting Prize gewann. Im Laufe seiner Karriere dirigierte er alle großen Orchester in den USA, Kanada und Europa, darunter alle großen Londoner Orchester, die Dresdner Staatskapelle, Gewandhausorchester Leipzig, Chamber Orchestra of Europe, Academy of St. Martin in the Fields, Orchestre de Paris, Oslo Philharmonic, Czech Philharmonic, Budapest Festival Orchestra und alle großen Orchester in Spanien. Seine hochgepriesene Aufnahme der Les Troyens von Berlioz mit Joyce DiDonato und Michael Spyres hat 2018 große Anerkennung erfahren. Seine Autorität als Berlioz-Spezialist wurde gekrönt mit zahlreichen Preisen für diese Aufnahme, darunter der Gramophone Magazine 'Opera Recording of the Year' und 'Recording of the Year', daneben weitere Preise wie der BBC Music Magazine Award for Opera und der International Opera Award. Nach diesem großen Erfolg kehrte John Nelson zur Strasbourg Philharmonic zurück und dirigierte dort 2019 erneut mit Joyce DiDonato und Michael Spyres Le damnation de Faust . Dieses Projekt (im Gramophone als „ das Opernereignis des Jahres “ beschrieben“) war ein umfassender Erfolg. Seine Zusammenarbeit mit Warner und Joyce DiDonato wird sich 2020 mit Romeo und Juliet und 2021 mit L'Enfance du Christ fortsetzen. Im März 2019 (als Erinnerung an den Todestag von Berlioz) dirigierte John Nelson eine eindrucksvolle Aufführung der Grande Messe des Morts in der Londoner St. Paul's Cathedral. Mitwirkende waren Philharmonia Orchestra und Philharmonia Chorus, London Philharmonic Choir und Michael Spyres. Die Aufführung ist auf CD und DVD erhältlich. Letzte Highlights waren Aufführungen von Massenets Werther an der Oper Wuppertal, Le nozze di Figaro an der San Diego Opera, Le damnation de Faust von Berlioz an der Opéra de Nice, Beethovens Missa Solemnis im Pariser Notre Dame und in der Genfer Victoria Hall. In nächster Zukunft wird John Nelson unter anderem das Orchestre de Chambre de Paris, St. Petersburg Philharmonic, Royal Danish Orchestra, Badische Staatskapelle, Orquestra Gulbenkian, Bremer Philharmoniker sowie beim George Enescu Festival dirigieren. Foto: (c) Marco Borggreve

Thomas E. Bauer

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Thomas E. Bauer

Thomas E. Bauer ist einer der faszinierendsten Vokalkünstler der Gegenwart. Zuletzt war er u.a. beim Beethovenfest Bonn mit Beethovens Liedzyklus An die ferne Geliebte oder mit dem MDR Sinfonieorchester unter Simone Young mit Jörg Widmanns Orchesterliedzyklus Das heiße Herz zu erleben. Mit Komponisten wie Peter Ruzicka und Krzysztof Penderecki verbindet ihn eine enge Partnerschaft. Sein Repertoire vom Barock bis zur Gegenwart hat ihn als Wotan in Wagners Ring des Nibelungen ebenso große Erfolge feiern lassen wie in Zimmermanns Soldaten und Bachs Weihnachtsoratorium. Thomas E. Bauer hat u.a. mit dem Boston Symphony Orchestra unter Bernard Haitink sowie bei den Salzburger Festspielen und am Teatro alla Scala unter Zubin Mehta konzertiert. Foto: (c) Marco Borggreve