Oper • Juni 2024

Viva la Diva

Festliche Belcanto-Operngala mit Musik von Gaetano Donizetti

Viva la Diva

Die Zeit des italienischen Belcanto ist das Zeitalter der großen Primadonnen. Wie kaum ein anderer Komponist verstand es der 1797 in Bergamo geborene Gaetano Donizetti, die herzzerreißenden Schicksale und das sehnsuchtsvolle Liebessehnen seiner Opernheldinnen in seiner Musik wie durch ein Brennglas zu vergrößern, ihre Gefühle auf der Opernbühne ins Unermessliche zu steigern und dadurch das Publikum in ganz Europa – von Rom über Wien bis nach Paris – zu rühren, zu erheitern und zu begeistern.

In der Dortmunder Operngala Viva la Diva, mit Ausschnitten aus Belcanto-Opern von Gaetano Donizetti, werden einige dieser imposanten Frauenfiguren einander gegenübergestellt – ob die kecke Pächterin Norina in Don Pasquale oder die opportune Gutsbesitzerin Adina in L’elisir d’amore, ob die tragische Titelheldin in Lucia di Lammermoor oder die von unstillbarem Liebesschmerz getriebene Königin Elisabetta in Roberto Devereux, mit all diesen Frauengestalten trug Donizetti maßgeblich zur Herausbildung des Figurentypus der Primadonna assoluta bei. Diesem wird auf Dortmunds Opernbühne von den beiden Ensemblemitgliedern Sooyeon Lee (als Adina und Lucia) und Anna Sohn (als Norina und Elisabetta) ein glanzvoller und lebendiger Ausdruck verliehen.

Termine

Premiere Juni 2024 09 Sonntag Opernhaus 18:00 Uhr
Tagesaktuelle Besetzung am 09. Juni 2024
(Änderungen vorbehalten)

Zum letzten Mal Juni 2024 28 Freitag Opernhaus 19:30 Uhr
Tagesaktuelle Besetzung am 28. Juni 2024
(Änderungen vorbehalten)

Besetzung

Mit Sooyeon Lee, Anna Sohn, Ruth Katharina Peeck, Sungho Kim, Alex Martini, Ks. Morgan Moody, Jean Vendassi, Denis Velev
Moderation Heribert Germeshausen

Opernchor Theater Dortmund
Dortmunder Philharmoniker

Musikalische Leitung Motonori Kobayashi
Szenische Einrichtung Alexander Becker
Choreinstudierung Fabio Mancini
Studienleitung Thomas Hannig
Produktionsleitung Fabian Schäfer
Abendspielleitung Clara Schamp
Inspizienz Ulas Nagler, Alexander Becker

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