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Jan Ammann

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Jan Ammann

Jan Ammann wurde zum klassischen Sänger ausgebildet: Er absolvierte Meisterklassen in New York, Leipzig und Salzburg. Bereits während seines Studiums in München wurde er für die Titelrolle im Musical Ludwig II. in Füssen ausgewählt und spielte diese auch in der Welturaufführung von Ludwig² . Weitere Stationen seiner Karriere waren Hauptrollen in Die Schöne und das Biest , Mar I Cel , West Side Story , Jekyll & Hyde , Show Boat und Victor/Victoria . In Oberhausen und Stuttgart eroberte er als Graf von Krolock in Tanz der Vampire die Herzen der Musical-Fans und spielte danach Maxim de Winter im Musical Rebecca in Stuttgart. Von 2014 bis 2016 war Jan in Stuttgart als Kerchak in Tarzan zu sehen. 2016/17 wurde er einmal mehr als Krolock in Tanz der Vampire in Berlin, München, Hamburg und Stuttgart gefeiert. 2017 stand er bei den Freilichtspielen Tecklenburg in der Neuinszenierung des Musicals Rebecca erneut als Maxim de Winter auf der Bühne. 2018 gab Jan in der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicals Doktor Schiwago an der Oper Leipzig der Titelrolle Gesicht und Stimme - genauso wie 2019 bei den Freilichtspielen Tecklenburg. In Die Päpstin verkörperte er 2018/19 in Füssen und Stuttgart den Gerold und in Der Ring den Wotan. Zudem steht Jan Ammann bei Konzerten wie dem Mitternachtsball , mit Bandformationen wie den Milestones und mit eigenen Soloprogrammen regelmäßig auf den Bühnen Europas. Von März 2021 bis Mitte 2023 war Jan Ammann als Chris Weigel in der RTL-Serie Unter uns im Fernsehen zu sehen. An einigen Terminen im Jahr wird Jan Ammann nach wie vor zum bayerischen König in Ludwig² in Füssen. Anfang September 2023 konnte man ihn dort zudem in der Nachfolgeproduktion zum „Schwanenkönig“ als „Dream King“ im Festspielhaus Neuschwanstein erleben. Be This Is The Greatest Show ist Jan Ammann 2024 bereits zum vierten Mal mit dabei und u. a. als P.T. Barnum im Greatest Showman-Block zu sehen. Im Sommer 2024 wird er, neben seiner Rückkehr in Ludwig 2 , weiterhin als König in der Titelpartie im Musical Dream King – Lebe Deinen Traum zu sehen sein. In der Saison 2024/25 war Jan Ammann an der Oper Dortmund in der Gala A Musical Summer zu erleben. In der Spielzeit 2026/27 steht er als Maxim de Winter in der Neuinszenierung von Rebecca auf der Opernhausbühne. (Stand: 05/2026)

Antonia Kalinowski

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Antonia Kalinowski

Antonia Kalinowski ist in Worpswede aufgewachsen und entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für Theater und Musik. gewann sie sowohl den zweiten Preis beim Wettbewerb für Musikalisches Unterhaltungstheater (MUT) des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München als auch beim Bundeswettbewerb Gesang und wurde darüber hinaus mit einem Medien- sowie einem Sonderpreis ausgezeichnet. Bereits während ihrer Studienzeit hatte Antonia ihr Debüt am Düsseldorfer Schauspielhaus. 2024 schloss sie ihr Studium zur Musicaldarstellerin an der Folkwang Universität der Künste in Essen erfolgreich ab. Erste Engagements führten sie unter anderem zu den Eutiner Festspielen (Maria in Jesus Christ Superstar ), an die Komische Oper Berlin (Anne Dindon in La Cage aux Folles ) sowie zu den Thunerseespielen (Ensemble/Cover Esmeralda in Der Glöckner von Notre Dame ). 2024 feierte sie ihr internationales Debüt, als sie mit der Rolle der „Ich“ aus dem Musical Rebecca durch China tourte. Nach ersten Produktionen an der Oper Dortmund ( Cabaret und Rent ) kehrte sie in der Spielzeit 2025/26 als Sandy Dumbrowski in Grease auf die Dortmunder Opernbühne zurück. In der Saison 2026/27 ist sie als „Ich“ in Rebecca in der Oper Dortmund zu sehen. (Stand 03/2026)

Harriet Jones

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Harriet Jones

Harriet Jones wuchs in Hastings, East Sussex, auf und begann bereits im Alter von sechs Jahren auf Festivals und bei Wettbewerben zu singen. Sie setzte ihre Ausbildung in Canterbury an der The Kingʼs School fort, bevor sie nach London zog, um Klassischen Gesang am Royal College of Music zu studieren. Nachdem sie ihr Studium mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, gab Harriet Jones in der Rolle der Christine ( The Phantom of the Opera ) ihr West End-Debüt am Her Majestyʼs Theatre. Ebenso war sie als Sarah Brown ( Guys and Dolls ) am Kilworth House zu erleben. Zu ihrem klassischen Opern- und Konzertrepertoire gehören Partien wie Flora ( The Turn of the Screw ), die sie beim Grimeborn Opera Festival sang sowie Zerlina ( Don Giovanni ), die sie an der Woodhouse Opera verkörperte. Darüber hinaus zählen hierzu das Sopransolo in Mozarts Requiem und Krönungsmesse , Händels Messiah und Dixit Dominus sowie Bachs h-Moll-Messe. Im Kino war sie in der Rolle der Königin in Disneys Beauty and the Beast (Regie Bill Condon, Walt Disney Pictures) zu erleben. In den letzten Jahren spielte Harriet auf der Welttournee erneut die Hauptrolle in Das Phantom der Oper . Gemeinsam mit ihrem Ehemann Anton Zetterholm veröffentlichte sie 2022 ihr erstes Album For Good . In der Spielzeit 2022/23 war Harriet Jones an der Seite von Anton Zetterholm mit der Gala A Musical Christmas in Dortmund zu Gast. In der Spielzeit 2024/25 verkörperte sie an der Oper Dortmund die Rolle der Johanna Barker in Sweeney Todd. In der Saison 2026/27 kehrt Harriet Jones für die Musical-Gala A Musical Christmas an die Oper Dortmund zurück . (Stand: 05/2026)

Anton Zetterholm

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Anton Zetterholm

Anton Zetterholm gehört seit seinem Sieg in der TV-Castingshow Ich Tarzan, Du Jane! zu den bekanntesten Musicaldarstellern im deutschsprachigen Raum. Nach der daraus resultierenden Hauptrolle als Tarzan im gleichnamigen Disney-Musical stand Anton Zetterholm u. a. als Fiyero ( Wicked ) in Oberhausen, als Alfred ( Tanz der Vampire ) in Berlin sowie als Kronprinz Rudolf ( Elisabeth ) in Wien auf der Bühne und gab 2013 sein West End-Debüt als Enjolras ( Les Misérables ) in London. Außerdem konnten Fans ihn 2015 als Juror in der TV-Show Got to Dance erleben. Zuletzt kehrte er im schwedischen Revival von Das Phantom der Oper als Raoul de Chagny in seine Heimat zurück, wo er vor mehr als zehn Jahren seine Ausbildung an der Ballett-Akademie in Göteborg begonnen hatte. Nachdem Anton Zetterholm 2003 seine Gesangskarriere als Baby John in einer schwedischen Produktion von West Side Story begann und 2017 sein Debüt in der Hauptpartie des Tony bei den Domfestspielen in Magdeburg gegeben hat, begeisterte er in der vergangenen Spielzeit in dieser Partie auch das Dortmunder Publikum. Zuletzt war er im April 2019 in der Deutschlandpremiere des ersten Cirque du Soleil-Musicals Paramour in der Neuen Flora in Hamburg als Joe zu erleben. Im gleichen Jahr trat er als Solist in dem Konzert Disney's Broadway Hits mit dem BBC Concert Orchestra in der Royal Albert Hall in London auf. 2021/22 kehrte er für die Produktion Berlin Skandalös an die Oper Dortmund zurück, wie auch in der Spielzeit 2022/23 in der Musical-Gala A Musical Christmas . In der Saison 2026/27 gastiert Anton Zetterholm abermals im Rahmen der Weihnachtsgala A Musical Christmas im Dortmunder Opernhaus. (Stand: 05/2026)

Amani Robinson

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Amani Robinson

Amani Robinson absolvierte ein Diplomstudium in Bühnen- und Konzertgesang sowie Operngesang an der Musikhochschule Lübeck. Dort wurden ihre Fähigkeiten von renommierten Lehrenden wie Prof. Ute Niss, Prof. Ute von Garczynski und Kammersängerin Heike Wittlieb geschult. Neben ihrem Studium verfeinerte Amani Robinson ihre Fähigkeiten durch die Teilnahme an Meisterkursen unter Anleitung von Markus Schäfer, Michaela Krämer, Annette Markert und Peter Stamm. Ihre Leistungen wurden durch Auszeichnungen wie den Publikumspreis und ein Stipendium beim Austria Barock Music Award anerkannt. Bereits während ihres Studiums zeigte Amani Robinson ihre Vielseitigkeit und wurde sowohl für Konzerte, Opern, Operetten als auch Musicals engagiert. Ihre Sopranstimme zeigte sie anlässlich bedeutender Konzerte und Oratorienaufführungen unter der Leitung verschiedener Dirigenten, darunter Manuel Gera, Matthias Janz, Arvid Gast, Urs-Michael Theus und Per Borin, u. a im Hamburger Michel, der St. Marien Kirche Flensburg und der Hamburger Laeiszhalle. Sie trat bei den Eutiner Festspielen als Barbara in Eine Nacht in Venedig sowie als Marzelline in Gioacchino Rossinis Der Barbier von Sevilla auf. An der Kieler Oper übernahm sie Rollen in zeitgenössischen Stücken wie Der blonde Eckbert von Judith Weir. Im Bereich Musical begann ihre Karriere als Consuelo in Leonard Bernsteins West Side Story an der Kieler Oper und als Dorothy in Der Zauberer von Oz am Nordharzer Städtebundtheater. Es folgten zahlreiche Engagements an namhaften Theatern wie dem Staatstheater Darmstadt, Staatstheater Braunschweig und Staatstheater Kassel. Sie übernahm Haupt- und Nebenrollen in Musicals wie Hair (Dionne, Emmeretta), Flashdance (Kiki), Footloose (Vivian Moore) und Ragtime (Sarahs Friend). Sie war u. a. als Deloris van Cartier Teil der Sister Act -Cast von Stage Entertainment, die sie an verschiedenen renommierten Häusern wie dem Theater des Westens in Berlin, dem Rhein-Main-Theater in Niedernhausen und dem Deutschen Theater München zeigte. Zuletzt spielte sie die Rolle der Oda Mae Brown in Ghost – Nachricht von Sam , Mrs. van Hopper in Rebecca bei den Domplatzfestspielen in Magdeburg, Deloris van Cartier in Sister Act in Schwäbisch Hall sowie Maria Magdalena in Jesus Christ Superstar , Frau 2 in Songs for a New World und Polly Peachum in Die Dreigroschenoper am Theater Lüneburg. In Dortmund stand Amani Robinson bereits als Joanne Jefferson in RENT sowie als Teil der festlichen Weihnachtsgala A Musical Christmas auf der Bühne. In der Spielzeit 2026/27 kehrt sie als Edith Van Hopper in Rebecca an die Oper Dortmund zurück. (Stand: 05/2026)

Bettina Mönch

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Bettina Mönch

Die gebürtige Münchenerin absolvierte am Konservatorium Wien (heute MUK) ein Studium im Bereich Musikalisches Unterhaltungstheater, welches sie mit Auszeichnung abschloss. Es folgte ein Engagement bei der Stage Entertainment als Amneris in Elton Johnʼs Aida . In dieser Rolle stand sie unter anderem in Essen, Berlin, München, Bregenz und Basel auf der Bühne. 2007 errang sie den ersten Preis beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin. Ihr Repertoire umfasst u. a. Rollen wie Eva Peron in Evita (Vereinigte Bühnen Wien, Oper Graz, Oper Bonn, Saarländisches Staatstheater), Donna in MAMMA MIA! (Seefestspiele Mörbisch), Milady de Winter in 3 Musketiere (Freilichtspiele Tecklenburg), Katharina/Lilli Vanessi in Kiss Me, Kate (Oper Bonn), Sheila in Hair (Gärtnerplatztheater München, Bad Hersfelder Festspiele), Lina Lamont in Singin’ in the Rain (Gärtnerplatztheater München, Oper Graz), Fantine in Les Miserables (Theater Magdeburg), Maria Magdalena in Jesus Christ Superstar (Gärtnerplatztheater München), Reno Sweeney in Anything Goes (Theater St Gallen), Claire de Loone in On the Town (Gärtnerplatztheater München, Theater St Gallen), Miss Adelaide in Guys and Dolls (Oper Graz) und Prinzessin Fiona in Shrek (Capitol Theater Düsseldorf). Bettina Mönch war die Premierenbesetzung der Ulla in der deutschsprachigen Erstaufführung von The Producers bei den Vereinigten Bühnen Wien und am Admiralspalast Berlin. Zudem gastiert sie regelmäßig an der Wiener Volksoper in Rollen wie u. a. Sally Bowles in Cabaret , Hexe in Into the Woods und als Phyllis in Follies . 2024/25 feierte Bettina Mönch Ihr Rollendebüt als Elisabeth in dem gleichnamigen Musicalwelterfolg der Vereinigte Bühnen Wien aus der Feder des Autoren- und Komponisten-Duos Michael Kunze und Sylvester Levay in München, Oberhausen und Dresden. Im Sommer 2025 stand Bettina Mönch bei dem Domplatzfestspielen in Magdeburg in The Addams Family in der Hauptrolle der Morticia auf der Bühne. Bettina Mönch ist der Oper Dortmund als regelmäßiger Gast eng verbunden, so u. a. in Jekyll & Hyde (Lucy), Songs for a New World , Berlin Skandalös , Cabaret (Sally Bowles), RENT (Maureen) und Sweeney Todd (Mrs. Lovett). In der Spielzeit 2025/26 gehört sie zum Ensemble der Weihnachts-Gala A Musical Christmas . Ab September 2026 wird Bettina Mönch in der Rolle der Mrs. Danvers in dem Erfolgsmusical Rebecca an der Oper Dortmund das Publikum begeistern. (Stand: 01/2026)

Tanja Christine Kuhn

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Tanja Christine Kuhn

Tanja Christine Kuhn wurde in Heidelberg geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Noch während ihrer Studienzeit debütierte sie am Theater Heidelberg im Zuge des Festivals Winter in Schwetzingen. Ihre Ausbildung rundete sie mit Meisterkursen bei Lynne Dawson, Raina Kabaivanska, Karan Armstrong, Scott Curry und Klaus Sallmann ab. In regelmäßiger Arbeit mit Malcolm Walker verfolgt sie weiterhin die Vervollkommnung ihrer Technik. Mit Partien wie Senta ( Der fliegende Holländer ) war sie an international renommierten Häusern wie dem Kroatischen Nationaltheater Zagreb oder dem Teatro Petruzzelli di Bari zu erleben. Am Staatstheater Cottbus sang sie Hanna Glawari ( Die lustige Witwe ), Micaëla ( Carmen ) und debütierte als Desdemona ( Otello ). Des Weiteren übernahm sie am Anhaltischen Theater Dessau die exponierte Partie der Princesse ( Orphée von Philip Glass). An der Danish National Opera war sie 2019 u. a. als Micaëla ( Carmen ) und Katja (Skandinavien-Premiere von Weinbergs Die Passagierin ) sowie als Charmion ( Cleopatra von August Enna) auf der Bühne zu erleben. Sie debütierte dort ebenfalls in der anspruchsvollen Partie der Heloise (Paul von Klenaus Michael Kohlhaas ) sowie als Tatjana ( Eugen Onegin ). In der Spielzeit 2021/22 gehörte sie dem Ensemble des Theaters Münster an, wo sie u. a. als Julia de Weert ( Der Vetter aus Dingsda ) auf der Bühne stand. Eine rege Tätigkeit sowohl auf der Opern- als auch auf der Konzertbühne verbindet die Sopranistin mit namhaften italienischen Theatern. So war sie mit dem Sopransolo in Gustav Mahlers 2. Sinfonie und der Titelpartie in Paul Hindemiths Sancta Susanna am Teatro Lirico di Cagliari zu erleben. Am Teatro Petruzzelli di Bari sang sie u. a. das Gloria von Francis Poulenc. Im Dezember 2024 gastierte sie mit dem Konzertprogramm Ein Wintermärchen , zusammen mit Katharina Thalbach, Daniel Hope, dem Belgrade Chamber Orchestra u. a., in der Hamburger Elbphilharmonie. Gastengagements führten sie an das Stadttheater Gießen, die Kinderoper der Bayreuther Festspiele, das Staatstheater Braunschweig und an die Staatsoper Hannover. Sie arbeitete bereits mit Dirigenten wie Cornelius Meister, Rubén Dubrovsky, Giampaolo Bisanti, Marco Angius, Florian Ludwig und Markus L. Frank sowie Regisseur*innen wie Hinrich Horstkotte, Philipp Kochheim, Jasmina Hadžiahmetović, Ben Baur, Eva-Maria Höckmayr, Dr. Ulrich Peters und Malte Kreutzfeld. Nachdem sie als Gerhilde ( Die Walküre ) in der Spielzeit 2021/22 ihr Hausdebüt an der Oper Dortmund gab, gehörte sie in der Saison 2022/23 zum festen Ensemble und war hierbei als Pamina ( Die Zauberflöte ) und in der Titelpartie in Gräfin Mariza zu erleben. 2023/24 kehrte sie als Gast in der Rolle der Wellgunde ( Das Rheingold ) nach Dortmund zurück. Als erneutes Ensemblemitglied der Saison 2024/25 verkörperte sie u. a. Rosalinde ( Die Fledermaus ), Donna Elvira ( Don Giovanni ) sowie Wellgunde ( Das Rheingold und Götterdämmerung ). 2025/26 gastierte Tanja Christine Kuhn als Infantin Isabella in der Neuproduktion von Paul Abrahams Märchen im Grand-Hotel an der Oper Dortmund. In der Saison 2026/27 kehrt sie ans Dortmunder Opernhaus zurück und ist hier als Lola in Cavalleria rusticana , als Gretel in Hänsel und Gretel sowie in der Uraufführung von Bernhard Langs neuer Oper Brünnhilde brennt in Bayreuth und Dortmund zu sehen. (Stand: 05/2026)

Thomas Kolczewski

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Thomas Kolczewski

1994 beendete Thomas Kolczewski seine tänzerische Ausbildung am American Dance Center in Recklinghausen. Direkt nach seinem Studium wirkte er in großen Bühnenproduktionen mit, so unter anderem in West Side Story , My Fair Lady oder Black Rider . Zur selben Zeit gründet er zusammen mit Jutta Maas die Steppcompany „Tap 5“ und wurde 1999 mit ihr Weltmeister im Duo-Stepptanz. Thomas Kolczewski hat die Entwicklung des modernen Stepptanzes entscheidend mitgeprägt, indem er Elemente aus dem Jazz- und modernen Ausdruckstanz in seine Choreografien aufnahm. Gemeinsam mit Thomas Marek und Sebastian Weber leitete er eine neue Ära des Stepptanzes ein. 2004 gründete er die Batfish Dance Company und zeigte in eigenen Choreografien, wie Tanz als Sprache Geschichten erzählen und Menschen verbinden kann. Seit 1998 gibt Thomas Kolczewski Wissen und Erfahrung an seine Schüler*innen weiter. 14 Jahre unterrichtete er an der Musical Academy Osnabrück, die später Teil der Fachhochschule Osnabrück wurde, und mehr als 22 Jahre begleitete er junge Tänzer*innen als Dozent für Jazz- und Stepptanz in der Ballettschule Rebeltanz in Münster. Aktuell unterrichtet er als freier Dozent und unterstützt Künstler*innen auf ihrem Weg auf die Bühne. Die Freilichtbühne Coesfeld hat zwei Produktionen ( Der kleine Tag und Sister Act ) mit Thomas Kolczewski als Choreograf umgesetzt. In der Spielzeit 2025/26 ist er zusammen mit Jutta Maas als Choreograf für die Deutsche Erstaufführung Alle reden nur noch von Jamie (Everybody’s Talking About Jamie) tätig. (Stand: 04/2025)

Annika Haller

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Annika Haller

Annika Haller studierte Bildhauerei an der Accademia di Belle Arti Bologna und im Masterstudiengang Dramaturgie an der Goethe-Universität Frankfurt bei Prof. Hans-Thies Lehmann. Sie ist freiberuflich als Regisseurin, Dramaturgin, Bühnenbildnerin und Bildende Künstlerin tätig. Als Dozentin unterrichtete sie an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main und Kassel sowie an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Assistenzen und eigene Arbeiten führten sie u. a. nach London, Mailand, Venedig, Paris, Madrid, zu den Salzburger Festspielen, nach München, Köln, Graz, Linz und regelmäßig nach Japan. So entwarf sie beispielsweise Bühnenbilder für die Produktionen Mathis der Maler von Paul Hindemith, Dialogues des Carmélites und Simplicius Simplicissimus am Staatstheater Mainz, Mord an Mozart an der Staatsoper Berlin, Luigi Cherubinis Médée und Georges Aperghis Récitations an der Staatsoper Berlin (Werkstatt) im Schillertheater. In letztgenanntem Haus war sie zudem mit Arbeiten wie Georges Aperghis Rotkäppchen (Regie und Bühne), Mischa Spolianskys Es liegt was in der Luft (Regie und Bühne) in Zusammenarbeit mit dem Kinderopernhaus Lichtenberg und Nicola Sanis Falcone (Bühne und Kostüm) in der Regie von Benjamin Korn präsent. Mit den Regisseur*innen Elisabeth Stöppler und Tilman Knabe verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit. 2018/19 entstanden die Produktionen Don Giovanni an der Oper Graz, Jakob Lenz an der Oper Nürnberg, Götterdämmerung an der Oper Chemnitz, Le nozze di Figaro am Staatstheater Mainz sowie Igor Strawinskys Oedipus Rex und Il prigoniero an der Semperoper Dresden. Mit Tilman Knabe gab sie in der Spielzeit 2015/16 mit dem Bühnenbild zu Peter Grimes ihren Einstand an der Oper Dortmund. Ein Jahr später folgte die Ausstattung für das Jugendmusical Beethoven’s Last Night in der Regie von Alexander Becker. Diese Zusammenarbeit setzte sich mit Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat sowie mit Orpheus in der Unterwelt fort. In der Spielzeit 2023/24 hat sie an der Seite von Alexander Becker die Ausstattung für Die Piraten von Penzance verantwortet. Diese Zusammenarbeit setzt sich in der Spielzeit 2025/26 mit der Deutschen Erstaufführung Alle reden nur noch von Jamie (Everybody’s Talking About Jamie) fort. (Stand: 04/2025)

Pierre-André Weitz

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Pierre-André Weitz

Pierre-André Weitz wurde 1965 in Haguenau geboren. Seine akademische Ausbildung umfasst ein Architekturstudium an der École d’Architecture de Strasbourg sowie ein Gesangsstudium am Conservatoire de Strasbourg. Diese Kombination aus räumlicher Konstruktion und musikalischem Verständnis prägt seine gesamte künstlerische Arbeit. Seit der Gründung der Compagnie d’Intervention Théâtrale im Jahr 1988 verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Regisseur Olivier Py. Weitz entwarf das visuelle Konzept für nahezu alle Inszenierungen Pys im Sprech- und Musiktheater. Im Bereich der Oper hat Weitz an den bedeutendsten internationalen Häusern gearbeitet. Für die Opéra National de Paris gestaltete er unter anderem die Produktionen Mathis der Maler , Aida , Alceste und The Rake’s Progress . Am Brüsseler Opernhaus La Monnaie zeichnete er für das Bühnenbild von Les Huguenots , Lohengrin , Dialogues des Carmélites , Hamlet und La Gioconda verantwortlich. Weitere wichtige Stationen seiner Karriere waren die Bayerische Staatsoper, das MusikTheater an der Wien, die Deutsche Oper Berlin sowie das Gran Teatre del Liceu in Barcelona und das Teatro Real in Madrid. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Ausstatter ist Weitz auch als Regisseur aktiv. Er inszenierte mehrere Operetten, darunter Hervés Les Chevaliers de la Table ronde und Mam’zelle Nitouche . Für seine Arbeit als Bühnenbildner wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Prix du Syndicat de la Critique. In der Spielzeit 2025/26 verantwortet Pierre-André Weitz an der Oper Dortmund das Bühnen- und Kostümbild zu Guercœur . (Stand 03/2026)