Der gebürtige Rumäne Ioan Hotea feierte einen seiner bedeutendsten internationalen Erfolge im Jahr 2015, als er beim Operalia-Wettbewerb in London sowohl den ersten Preis in der Kategorie Oper als auch in der Kategorie Zarzuela gewann. Seither führt ihn seine Karriere an die weltweit renommiertesten Bühnen, darunter das Royal Opera House Covent Garden, die Wiener und die Bayerische Staatsoper, die Pariser Oper, das Opernhaus Zürich sowie die Deutsche Oper Berlin. Bereits während seines Studiums am Bukarester Konservatorium debütierte der Tenor im Alter von nur 21 Jahren als Nemorino. Kurz darauf wurde er festes Ensemblemitglied der Bukarester Nationaloper, wo er sich Partien wie Alfredo, Graf Almaviva und Don Ottavio erarbeitete. Zu seinen zahlreichen Wettbewerbspreisen zählt der Große Preis beim Internationalen Wettbewerb Hariclea Darclée im Jahr 2015. Zu seinen Erfolgen der jüngeren Zeit zählen seine Interpretationen des Edgardo in Lucia di Lammermoor an der Staatsoper Hamburg und der Deutschen Oper Berlin sowie die Titelpartie in einer Neuproduktion von Werther in Wiesbaden. An der Semperoper Dresden gastierte er als Ferrando in Così fan tutte , während er in Hamburg zudem als Herzog in Rigoletto zu erleben war. Weitere wichtige Stationen seiner Karriere umfassen sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper in Dieter Dorns Inszenierung von Così fan tutte sowie die Rolle des Des Grieux in einer Neuproduktion von Manon in Hamburg. Er interpretierte den Arturo in I puritani und den Edgardo an der Deutschen Oper am Rhein, trat als Ernesto und Nemorino am Royal Opera House auf und sang den Graf Almaviva unter anderem an der Wiener Staatsoper, der Staatsoper Stuttgart und bei den Chorégies d’Orange. Des Weiteren war er als Elvino in La sonnambula an der Oper Frankfurt, als Cassio in Otello an der Opéra de Monte-Carlo sowie als Tebaldo in I Capuleti e i Montecchi an der Pariser Oper zu hören. In der Spielzeit 2026/27 ist er erstmals an der Oper Dortmund zu Gast und übernimmt in Gianni Schicchi die Rolle des Rinuccio. (Stand 03/2026)
Karl Fehringer und Judith Leikauf bilden seit ihrem Studium an der Universität für Angewandte Kunst in Wien ein festes Team für Bühnen- und Kostümbild. Ihre Zusammenarbeit begann nach dem Aufeinandertreffen der gebürtigen Steirerin und des gebürtigen Niederösterreichers während der Ausbildung und führte sie über erste Rauminstallationen, Videos und Assistenzen an namhafte Häuser wie die Oper Graz oder das Wiener Burgtheater. Inzwischen blickt das Duo auf über 90 gemeinsam realisierte Theaterprojekte im gesamten deutschsprachigen Raum zurück. Ihr Weg führte sie unter anderem an das Schauspielhaus und die Oper Kiel, das Theater St. Gallen, das Stadttheater Klagenfurt, das Theater Erfurt, das Gärtnerplatztheater München sowie ans Wiener Volkstheater und Theater der Jugend. Zudem prägten sie zwölf Jahre lang die optische Identität der Sommerspiele Melk. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Erst- und Uraufführungen, darunter namhafte Werke wie Paulus Hochgatterers Casanova , Franzobels Krautflut , Andreas Staudingers Dark Side of the Moon und George Taboris Insomnia . In der Spielzeit 2026/27 statten Karl Fehringer und Judith Leikauf die Neuinszenierung von Rebecca am Dortmunder Opernhaus aus. (Stand: 05/2026)
Karl Fehringer und Judith Leikauf bilden seit ihrem Studium an der Universität für Angewandte Kunst in Wien ein festes Team für Bühnen- und Kostümbild. Ihre Zusammenarbeit begann nach dem Aufeinandertreffen der gebürtigen Steirerin und des gebürtigen Niederösterreichers während der Ausbildung und führte sie über erste Rauminstallationen, Videos und Assistenzen an namhafte Häuser wie die Oper Graz oder das Wiener Burgtheater. Inzwischen blickt das Duo auf über 90 gemeinsam realisierte Theaterprojekte im gesamten deutschsprachigen Raum zurück. Ihr Weg führte sie unter anderem an das Schauspielhaus und die Oper Kiel, das Theater St. Gallen, das Stadttheater Klagenfurt, das Theater Erfurt, das Gärtnerplatztheater München sowie ans Wiener Volkstheater und Theater der Jugend. Zudem prägten sie zwölf Jahre lang die optische Identität der Sommerspiele Melk. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Erst- und Uraufführungen, darunter namhafte Werke wie Paulus Hochgatterers Casanova , Franzobels Krautflut , Andreas Staudingers Dark Side of the Moon und George Taboris Insomnia . In der Spielzeit 2026/27 statten Karl Fehringer und Judith Leikauf die Neuinszenierung von Rebecca am Dortmunder Opernhaus aus. (Stand: 05/2026)
Neil Barry Moss wurde in Südafrika geboren und studierte Oper, Musik- und Theaterwissenschaft in Kapstadt. 2015 graduierte er im Studiengang Regie und Dramaturgie in Verona, Italien. Im selben Jahr gab er sein Debüt als Regisseur mit Le nozze di Figaro (Die Hochzeit des Figaro) am Teatro Rossini in Pesaro. Von 2016 bis 2019 war er als Regieassistent, Regisseur und Kostümbildner an der Staatsoper Hannover engagiert. Im Juni 2018 gewann Moss den zweiten Preis beim 10. Europäischen Opernregie-Preis EOP in Zürich. Von 2019 bis 2023 war er Spielleiter an der Deutschen Oper Berlin und gab 2020 dort sein Hausdebüt mit der preisgekrönten und vielbeachteten Inszenierung Das Rheingold auf dem Parkdeck . 2022 inszenierte er für das Landestheater Coburg La damnation de Faust (Fausts Verdammnis) von Hector Berlioz in der Coburger Morizkirche. Zur Spielzeit 2023/24 wurde er Operndirektor und Teil des Direktoriums am Landestheater Coburg, mit dem er im Oktober 2023 das GLOBE COBURG eröffnen konnte, was deutschlandweite Beachtung fand. Hier inszenierte er die Opern Macbeth von Giuseppe Verdi und Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck, für die er auch die Kostüme entwarf. Das Theater versteht er als einen Raum des neuen Erlebens, der Begegnung und des lebendigen Dialogs, der alle Menschen einladen und Gesellschaft mitgestalten sollte. Als Bühnen- und Kostümbildner arbeitet er mit der großen Illusion, farbstarken Akzenten und humorvollen Details. Bereits als Teil des Direktoriums am Landestheater Coburg hatte die Begegnung und der Austausch mit den Menschen vor Ort höchste Priorität für ihn. Im September 2024 wurde Neil Barry Moss Intendant des Landestheaters Coburg. In der Spielzeit 2024/25 inszenierte er Il trittico von Giacomo Puccini, Der fliegende Holländer von Richard Wagner sowie das Erfolgsmusical Chicago von John Kander und Fred Ebb. Ab 2027/28 ist Neil Barry Moss neuer Generalintendant am Theater Münster. An der Oper Dortmund zeichnet Neil Barry Moss in der Spielzeit 2026/27 für die Neuinszenierungen von Richard Wagners Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg sowie Bernhard Langs neuer Oper Brünnhilde brennt verantwortlich, die in Koproduktion mit den Bayreuther Festspielen 2026 entstehen und 2027 ihre Dortmunder Premiere feiern wird. (Stand: 05/2026)
Hannah Rosa Oellinger gestaltet Kostüme, Bühnen und Filme. Gemeinsam mit Manfred Rainer hat sie Opern in LKWs realisiert, auf Tretbooten im Schwimmbad und auf der Unterbühne des Theater an der Wien. In ihren Bühnenkonzepten sind u. a. eierlegende Perücken, ferngesteuerte Häuser und drei Damen, die sich eine Krinoline teilen, zu sehen. Zu ihren Ausstattungen zählten das im Orchestergraben versenkte Bühnenbild von Prosperina an der Neuen Oper Wien, Die Zauberflöte an der Nationaloper von Lothringen sowie ein Theaterrundgang durch das stillgelegte Kernkraftwerk Zwentendorf. In der Saison 2026/27 gestaltet Hannah Rosa Oellinger an der Oper Dortmund Bühne und Kostüme für Brünnhilde brennt und Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg . (Stand: 05/2026)
Manfred Rainer gestaltet Bühnenbilder, Videoprojektionen, Filme und Theaterstücke meist gemeinsam mit Hannah Rosa Oellinger. Er studierte Bühnen- und Filmgestaltung sowie Malerei und Animationsfilm in Wien und Dublin. Die Lust auf ungewohnte Lösungen und die Erweiterung des Bühnenraums durch Videoprojektionen zeichnen viele seiner Bühnenbilder aus. So wird ein Bühnenbild im Orchestergraben versenkt, um nur mittels Video-Überwachung für das Publikum sichtbar zu sein ( Proserpina an der Neuen Oper Wien, 2021), handgezeichnete Einzelbildanimationen interagieren mit den Protagonist*innen der Zauberflöte (Opera national de Lorraine, 2021) und ein stillgelegtes Atomkraftwerk wird zum Schauplatz eines dokumentarischen Theaterstücks (Gemeinschaftskernkraftwerk 2022). In der Saison 2026/27 gestaltet Manfred Rainer an der Oper Dortmund Bühne und Kostüme für Brünnhilde brennt und Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg . (Stand: 05/2026)
Der in Augsburg geborene Johannes Martin Kränzle studierte zunächst Violine und Musiktheaterregie, danach Gesang bei Martin Gründler in Frankfurt. Die Opernhäuser in Dortmund, Hannover und Frankfurt waren seine Stationen im Festengagement. Er ist regelmäßig zu Gast an renommierten Häusern und Festivals wie der Metropolitan Opera in New York, am Teatro alla Scala in Mailand, am Royal Opera House in London, bei den Salzburger und Bregenzer Festspielen sowie beim Glyndebourne und Luzern Festival. Sein Repertoire umfasst inzwischen 120 Partien, u. a. die Titelrolle in Wozzeck und Don Giovanni , Amfortas ( Parsifal ), Wolfram ( Tannhäuser ) sowie Papageno ( Die Zauberflöte ). Johannes Martin Kränzle arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Philippe Jordan, Fabio Luisi sowie Kirill Petrenko und Regisseuren wie Nicolas Brieger, Barrie Kosky, Christof Loy und Dmitri Tscherniakov zusammen. 1997 wurde seine Kammeroper Der Wurm , beim Kompositionswettbewerb der Neuköllner Oper Berlin ausgezeichnet und uraufgeführt. Der 2016 komponierte Zyklus Lieder um Liebe nach Brechts Liebesgedichten fand überdies zahlreiche Aufführungen. 2011 und 2018 wurde er „Sänger des Jahres“ bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt . 2011 erhielt er den Kölner Opernpreis und 2019 den wichtigsten deutschen Theaterpreis „Der Faust“. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen seine Darbietung als Don Alfonso ( Così fan tutte ) bei den Salzburger Festspielen, sein Rollendebüt als Faninal ( Der Rosenkavalier ) an der Bayerischen Staatsoper in München sowie seine Interpretation des Beckmesser ( Meistersinger von Nürnberg ) bei den Bayreuther Festspielen. Projekte der Saison 2021/22 beinhalteten Meistersinger von Nürnberg und Ariadne auf Naxos an der Metropolitan Opera New York, die szenischen Jedermann-Monologe sowie Die Lustige Witwe an der Oper Frankfurt. In der Spielzeit 2022/23 kehrte Johannes Martin Kränzle anlässlich seines 35-jährigen Bühnenjubiläums an seine alte Wirkungsstätte nach Dortmund als Papageno in Die Zauberflöte zurück. In der Saison 2026/27 ist Johannes Martin Kränzle einmalig an der Oper Dortmund in der Operettengala Alle Neune – Die Operetten-Show zu Gast. (Stand: 05/2026)
Angelika Milster wurde in Neustrelitz geboren und wuchs in Hamburg auf. 1968–1971 besuchte sie die renommierte Schauspielschule von Margot Höpfner. Direkt im Anschluss erhielt sie am Thalia Theater Hamburg ein Gastengagement sowie kurz darauf ihre erste Filmrolle in Meine Sorgen möcht᾽ ich haben (R: Wolf Gremm) – wofür sie mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet wurde. 1983 übernahm sie die Rolle, die ihr Leben nachhaltig veränderte: In der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicalwelterfolgs Cats in Wien verkörperte sie den Part der Grizabella. Sie bekam ihre erste eigene Fernsehshow ( Mein Musicalhaus , 1985) und wurde mit der Goldenen Europa und einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Mit der Kurt-Weill-Revue von Theater des Westens Berlin gastierte sie 1991 in Paris und Washington und blieb der Institution in Produktionen wie UFA-Revue (1992), Blue Jeans (1994), Hello, Dolly! (1995) und Gypsy (1996) treu. Im Fernsehen war Angelika Milster in Serien wie Der Landarzt (ZDF), Mama ist unmöglich (MDR) und Körner & Köter (SAT 1) sowie in Filmen wie Der König von Dulsberg (1994, mit Götz George), Club Las Piranjas (1995, mit Hape Kerkeling) und Alles wegen Robert de Niro (1996, mit Götz Alsmann) zu sehen. Zu einem weiteren unvergesslichen Highlight zählt auch das Konzert Diva Maxima zusammen mit Milva und Montserrat Caballe, bei dem sie 2008 in Dresden fast 10.000 Zuschauer*innen begeisterte. Zum Musical kehrte sie 2009 mit dem Soloprogramm Ich bin wie ich bin zurück, das im Essener Grillo-Theater seine umjubelte Premiere feierte. Ab Herbst 2016 war Angelika Milster in der Titelpartie der Musical-Uraufführung Doris Day – Day by Day am Schlossparktheater in Berlin zu erleben. 2017 startete sie ihr neues Solo-Konzertprogramm Milster singt Musical und ging damit u. a. auf eine große Deutschland-Tournee. Ein Highlight war die Rolle der Norma Desmond in Sir Andrew Lloyd Webbers Sunset Boulevard am Theater Altenburg/Gera. 2018 brillierte Angelika Milster in Im weißen Rössl im Renaissance-Theater Berlin, ebenso verkörperte sie die Tangolita in Paul Abrahams Ball im Savoy am Theater Lübeck. Mit Berlin Skandalös gab sie in der Saison 2020/21 ihr Debüt an der Oper Dortmund, wohin sie 2022/23 als Fräulein Schneider in Cabaret zurückkehrte. In der Spielzeit 2024/25 war sie an der Oper Dortmund in der Gala A Musical Summer zu erleben. In der Saison 2026/27 gastiert Angelika Milster einmalig an der Oper Dortmund in der Operettengala Alle Neune – Die Operetten-Show . (Stand: 05/2026)
Die in Südkorea geborene Sooyeon Lee studierte Gesang an der Seoul Arts High School und am College of Music der Seoul National University. Nach ihrem Abschluss absolvierte sie einen Master im Fach Operngesang an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Ks. Edith Lienbacher und führte ihr Studium in den Fächern Lied und Oratorium als Postgraduierte bei Ks. Gabriele Fontana fort. Die Sopranistin wurde mit mehreren Auszeichnungen geehrt, u. a. beim Gian Battista Viotti International Music Competition, beim Internationalen Gesangswettbewerb Beaumarchais Concours in Wien, beim Plácido Domingo Operalia sowie beim Internationalen Mozartwettbewerb in Salzburg. Besondere Aufmerksamkeit erregte sie 2015 mit dem ARD-Musikwettbewerb, bei dem sie den 2. Preis und den Publikumspreis errang. 2018 war sie Finalistin der Queen Elisabeth Competition sowie des Wettbewerbs Cardiff Singer of the World im Haupt- und Liedwettbewerb. 2020 stand sie mit dem Tonkünstler-Orchester beim Neujahrskonzert im Musikverein Wien auf der Bühne. Im Dezember 2019 sang sie mit dem Ensemble Pygmalion unter der Leitung von Raphaël Pichon in Frankreich, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Rheingau Musik Festival sowie im Seoul Arts Center in Südkorea. In der Spielzeit 2016/17 wurde sie in das Opernensemble des Oldenburgischen Staatstheaters aufgenommen, wo sie u. a. als Marie ( La fille du régiment ), Konstanze ( Die Entführung aus dem Serail ), in der Titelrolle aus Lucia di Lammermoor , als Gilda ( Rigoletto ) sowie Woglinde, Ortlinde und Waldvogel ( Der Ring des Nibelungen ) auf der Bühne stand. 2022 debütierte sie ferner mit einem Liederabend in der Londoner Wigmore Hall. 2020/21 wechselte Sooyeon Lee ins Ensemble der Oper Dortmund. In der Spielzeit 2023/24 interpretierte Sooyeon Lee Partien wie Musetta ( La Bohème ) und Prinzessin Lunatick (in der Uraufführung von Die Reise zu Planet 9) . 2024/25 war sie u. a. als Violetta Valéry ( La traviata ), Adele ( Die Fledermaus ), Zerlina ( Don Giovanni ) sowie im Gesamtzyklus von Der Ring des Nibelungen zu erleben. In der Spielzeit 2025/26 verkörperte sie u. a. Susanna (Die Hochzeit des Figaro) , das Sopran-Solo in Carmina Burana , Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) s owie die Rolle der O-90 in der Uraufführung von Sarah Nemtsovs WE (WIR) . In der Saison 2026/27 ist Sooyeon Lee als Lauretta in Gianni Schicchi , als La Beauté in Guercœur , in der Operetten-Gala Alle Neune – Die Operetten-Show sowie in der Uraufführung von Bernhard Langs neuer Oper Brünnhilde brennt in Bayreuth und Dortmund zu erleben. (Stand: 05/2026)
Die französische Mezzosopranistin Aude Extrémo begann ihr Gesangsstudium am Konservatorium in Bordeaux und setzte ihre Studien am renommierten Atelier Lyrique de l'Opéra national de Paris fort. Bekannt für ihre Interpretationen des französischen Repertoires, konnte sie durch ihr Rollendebüt als Fricka ( Die Walküre ) an der Opéra National de Bordeaux sowie als Amneris ( Aida ) an der Opéra de Massy ihr vielseitiges Rollenspektrum zeigen. Höhepunkte waren zuletzt ihre Darbietung als Fricka ( Die Walküre ) an der Opéra de Marseille, als Catherine (Arthur Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher ) im Opernhaus La Monnaie, als Venus ( Tannhäuser ) an der Opéra de Monte-Carlo sowie als Jocasta ( Oedipus Rex ) in Salzburg. Unter Philippe Jordan war sie als Ursule ( Béatrice et Bénédict ) sowie als Anna ( Les Troyens ) in einer Neuinszenierung von Dmitri Tcherniakov an der Opéra national de Paris zu sehen. Seit einigen Jahren verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit Marc Minkowski, unter dem sie u. a. in der Titelrolle von Offenbachs La Périchole bei den Salzburger Festspielen, als Muse/Nicklausse ( Les contes d’Hoffmann ) am Festspielhaus Baden-Baden sowie zuletzt in der Titelrolle von Carmen an der Opéra national de Bordeaux zu erleben war. Darüber hinaus ist Aude Extrémo auch als Konzertsängerin erfolgreich und sang unter François-Xavier Roth beim Festival d’Aix-en-Provence Schostakowitschs Liederzyklus Aus jüdischer Volkspoesie , Mahlers Kindertotenlieder am Grand Théâtre de Tours sowie Mussorgskis Lieder und Tänze des Todes beim Festival d’Aix-en-Provence unter Marko Letonja. In der Spielzeit 2022/23 war sie als Brangäne ( Tristan und Isolde ) an der Opéra national de Lorraine sowie als Erda ( Siegfried ) an der Oper Dortmund zu erleben. In Dortmund verkörperte sie in der Saison 2023/24 die Partie der Yamina in der Deutschen Erstaufführung von Augusta Holmèsʼ La Montagne Noire . 2026/27 kehrt Aude Extrémo als Giselle in der Neuinszenierung von Guercœur an die Oper Dortmund zurück . (Stand: 05/2026)