Jacqueline absolvierte ein Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft, mit den Schwerpunkten auf Medialität, Literaturwissenschaft & -theorie, an der Ruhr-Universität Bochum. Digitale Medien und Technologien sind ständige Begleiter in ihrem Arbeitsprozess. In den Austausch kommen, Risiken und Chancen von Social Media mit jungen Menschen abzuwägen, liegt ihr besonders am Herzen. Als freie Referentin vermittelt sie in Workshops den Umgang mit digitalen Tools zu Recherche und kreativer Informationsvermittlung im schulischen Umfeld und darüber hinaus. Jacqueline Rausch gastierte als Regie- und Dramaturgieassistentin am Schauspielhaus Bochum und der Folkwang Universität der Künste, wo sie u. a. mit Marius von Mayenburg und Hermann Schmidt-Rahmer ( Volksverräter!! ) zusammenarbeitete. Insbesondere Recherchestücke stellen für sie ein spannendes Arbeitsumfeld dar. Seit der Spielzeit 2021/22 ist sie als Dramaturgin am Kinder- und Jugendtheater (KJT) des Theater Dortmund tätig.
Christine Appelbaum wurde 1991 in Ostwestfalen-Lippe geboren. Sie absolvierte ein Bachelorstudium der Theaterwissenschaft und Komparatistik an der Ruhr-Universität Bochum, wo sie sich intensiv mit Augusto Boal und dessen „Theater der Unterdrückten“ beschäftigte. Anschließend studierte sie im Master Kultur, Ästhetik, Medien an der Hochschule Düsseldorf und forschte praktisch an interaktiven Schnittstellen von Theater und Vermittlung. Als Regie- und Dramaturgiehospitantin war sie am Theater Osnabrück, Aalto Theater Essen, für das Schauspiel am Theater Dortmund und später als Regieassistentin am Theater Münster tätig. Am Prinz-Regent-Theater Bochum wirkte sie 2018 als theaterpädagogische Assistentin an einem Projekt zur Nachwuchsförderung von Schauspielanwärter*innen mit. Es folgte ab der Spielzeit 2019/20 die Arbeit als feste Theaterpädagogin am Theater Heilbronn, wo sie unter anderem digitale und diskursive Vermittlungsprojekte mit initiierte, sowie eine große KiTa- und Schulkooperation mit betreute. Seit der Spielzeit 2022/23 arbeitet sie als Theatervermittlerin für das Kinder- und Jugendtheater (KJT) am Theater Dortmund mit dem Schwerpunkt Spielplanbegleitung und Jugendclub.
Martha Luise Kleinhempel, in Chemnitz geboren und aufgewachsen, studierte Szenische Künste mit den Schwerpunkten Theater, Musik und Kulturpolitik an der Stiftung Universität Hildesheim. Vor und während ihres Studiums arbeitete sie als Theaterpädagogin für das Theater Tempus fugit e.V. in Lörrach und erhielt dadurch die Grundlagenbildung Theaterpädagogik (BuT). In verschiedenen kollektiven Konstellationen erarbeitete sie Performances zum Thema „Zerstörungslust, Wie es sich anfühlt woanders zu sein“ (Performance für Menschen ab 4 Jahren), sowie Soundperformances, um Verbindungen zwischen Raum, Körper und den Sounds von Synthesizern nachzuforschen. Sie setzt sich des Weiteren mit Genderperformance für ein junges Publikum auseinander und legt dabei einen besonderen Fokus auf das allerjüngste Publikum. Seit Ende der Spielzeit 2021/22 arbeitet sie als Theatervermittlerin mit dem Schwerpunkt KiTa für das Kinder- und Jugendtheater (KJT) am Theater Dortmund.
Tuomas Kiiliäinen machte seinen Abschluss als Schauspieler 2007 an der Kunstuniversität von Helsinki. In seinem gesamten Werdegang hat er immer sowohl auf als auch hinter der Bühne gearbeitet. Als Schauspieler hat er am Finnischen Nationaltheater mitgewirkt und in jüngerer Zeit bei den Produktionen von Studio Total. Als Designer hat er sowohl für den Film als auch für die Bühne gearbeitet, alles unter dem Dach der bildenden Kunst. In der Spielzeit 2022/23 ist er als Bühnenbildner für das Theater Dortmund am Kinder- und Jugendtheater für die Produktion GLEICH ANDERS tätig.
Nils Karsten wurde 2000 in Köln geboren. Nach dem Abitur am Humboldt-Gymnasium Köln begann er 2018 in Berlin Neukölln eine studienvorbereitende Ausbildung im Fach Musical. Seit 2019 studiert er Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Im Rahmen des Studiums wirkte er u. a. in She Loves Me (Regie: Gil Mehmert) und Anything Goes (Regie: Sandra Wissmann) am Theater Solingen, in Die verlorene Ehre des (..) (Regie: Camilla Gerstner) im Folkwang Theaterzentrum Bochum und auf dem Phoenix-Theaterfestival in Erfurt sowie im Experimentalfilm und Musical Lost Sharks mit Musik von Ronald Schwandt (Regie: Nico Hartwig) im Pina Bausch Theater Essen mit. In der Spielzeit 2022/23 gibt er in Cabaret sein Debüt an der Oper Dortmund.
Biografie folgt.
„Isabel Pfefferkorn ist mir schon vor einigen Jahren als eine höchst begabte Liedsängerin aufgefallen. Bei ihren Interpretationen kann sie auf ein Farbspektrum zurückgreifen, das beeindruckend ist und das umso mehr, wenn man ihr jugendliches Alter bedenkt.“ (Kammersängerin Angelika Kirchschlager) Isabel Pfefferkorn zeichnet sich durch ihre stilistische Bandbreite und intuitive Musikalität aus. Höhepunkte der aktuellen sowie letzten Saison stellen ihre Lied-Tour durch die USA und Kanada dar, wo sie gemeinsam mit Hanna Bachmann Schuberts Winterreise und eine Eigenkomposition interpretierte, ihr Debüt mit Mahlers III. Sinfonie und dem Musikkollegium Winterthur und jenes im Konserthuset Stockholm mit einer zeitgenössischen Komposition von Charles Uzor und dem Kammarensemble N unter der Leitung von Christian Karlsen. Des Weiteren debütierte sie an der Schubertiade Hohenems sowie mit dem Tonhalle Orchester Zürich (Debussy) unter Matthias Pintscher. Außerdem musizierte sie mit Edin Karamazov, dem Multi-Instrumentalisten, der mit Sting seinen Durchbruch feierte, Alte Musik sowie Jazz am Gitarrenfest AmBach (AUT) und verkörperte den Solo-Alt-Part in J.S. Bachs Weihnachtsoratorium in der Kathedrale von St. Gallen (CH). 2016 erreichte Isabel als Jüngste das Finale des Internationalen Schumann-Wettbewerbs in Zwickau und ist Preisträgerin diverser Wettbewerbe sowie Mitglied diverser Stiftungen. Außerdem wurde ihr das Stipendium des Vorarlberger Wagner Verbandes zugesprochen. Meisterkurse bei Thomas Hampson, Robert Holl, Kurt Widmer, Noemi Nadelmann, Silvana Bazzoni-Bartoli, Sascha Wienhausen, Monika Ballwein, Christa Ludwig, Flavio Ferri-Benedetti, Malin Hartelius, Wessela Zlateva, Angelika Kirchschlager, Helmut Deutsch und Margreet Honig ergänzen Isabels Ausbildung. In verschiedensten Formationen konzertiert die Sängerin im In- und Ausland Kompositionen aller Epochen. Ihr Repertoire reicht von Alter bis zu Zeitgenössischer Musik, während sie auch als Pop- und Jazzsängerin auftritt. 2017 hat sie mit Pierre Boulez ́zeitgenössischem Werk „Le marteau sans maître“ ihr Solo-Debut im Wiener Konzerthaus gegeben. Isabel arbeitet eng mit zeitgenössischen Komponisten wie Dimitri Terzakis, Charles Uzor und Laurie Altman zusammen, wodurch verschiedene CD-Einspielungen entstanden sind.
Carl Bruchhäuser absolvierte sein Schauspielstudium an der Folkwang Universität der Künste Essen/Bochum. Seitdem war er in verschiedenen großen Theaterproduktionen u. a. am Theater Dortmund ( Die Borderline Prozession ), Schauspielhaus Bochum ( Pünktchen und Anton ) und auch dem Berliner Ensemble ( Prinz Friedrich von Homburg ) zu sehen. Rollen wie Marquis von Posa, Hamlet oder sein zweistündiges Solo als Werther gehören zu seinem Repertoire und prägen seinen Werdegang. Sein Fernsehdebüt gab er 2017 im ZDF ( Notruf Hafenkante und Der Staatsanwalt ), er ist aktuell in Verbotene Liebe - Next Generation (RTL+) und dem mehrfach nominierten und ausgezeichneten Film Goldjungs (ARD) zu sehen, sowie im Frühjahr 2022 im Münster Tatort „Propheteus“. Aktuell sieht man ihn vor allem Mo-Fr in der ARD in seiner ersten Fernseh-Hauptrolle Leon Thormann in der Erfolgstelenovela Sturm der Liebe . Durch seine Auslandsaufenthalte spricht Carl fließend Englisch, Russisch und sogar die südafrikanische Click-Sprache Xhosa. In seiner Heimat Köln trainiert er zudem leidenschaftlich Kung-Fu bei einem Großmeister der Shaolin.