John Axelrod wurde im April 2011 zum Ersten Dirigenten des Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi berufen. Im November 2014 wurde er zudem neuer künstlerischer und musikalischer Direktor des Real Orquesta Sinfónica de Sevilla. Seit 2001 hat John Axelrod Orchester wie das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Gürzenich-Orchester Köln, die Dresdner Philharmonie, das Gewandhausorchester Leipzig, das Orchestre de Paris, das Royal Philharmonic Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Los Angeles Philharmonic, Philadelphia Orchestra oder Chicago Symphony dirigiert. Auch bei Festivals wie dem Lucerne Festival oder den Salzburger und Bregenzer Festspielen war John Axelrod zu Gast.
Die aus Serbien stammende österreichische Pianistin Jasminka Stančul begann ihre musikalische Ausbildung in ihrem Heimatland und studierte später an der Wiener Musikhochschule bei Professor Noel Flores und bei Maria Tipo am Conservatoire de Musique de Genève. Ihr musikalisches Talent und ihr außergewöhnlicher Zugang zu Beethovens Musik brachten ihr 1989 den Sieg beim Internationalen Beethoven-Wettbewerb in Wien ein. Als Solistin konzertierte Jasminka Stančul mit bedeutenden Orchestern wie den Wiener Symphonikern, der Camerata Salzburg, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem Beethoven Orchester Bonn, den Stuttgarter Philharmonikern, den Essener Philharmonikern, den Nürnberger Philharmonikern, der Südwestdeutschen Philharmonie, der Württembergischen Philharmonie, den Berliner Symphonikern, der Prager und Slowakischen Philharmonie, der Warschauer Philharmonie, der Ungarischen Nationalphilharmonie, der St. Petersburger Philharmoniker, Estnisches Nationales Symphonieorchester, Orchestre de Paris, Haydn-Orchester Bozen, Tokyo Symphony Orchestra, Sydney Symphony Orchestra, Australian Chamber Orchestra, Pittsburgh Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Madison und Charlotte Symphony Orchestra, Slowenische Philharmonie und viele andere. Sie hat mit namhaften Dirigenten wie Daniele Gatti, Fabio Luisi, Nikolaj Alexeev, Semyon Bychkov, Asher Fisch, Ádám Fischer, Hans Graf, Lorin Maazel, Ari Rasilainen, Essa Pekka Salonen, Kurt Sanderling, Horst Stein, Jukka Pekka Saraste, Bruno Weil, Tomas Netopil, Aleksandar Markovic, Stéphane Denève, Kasushi Ono, Betrand de Billy, Gustav Kuhn, Lahav Shani, Johannes Wildner und andere. Jasminka ist außerdem regelmäßiger Gast bei einigen der renommiertesten europäischen Musikfestivals wie dem Klavier-Festival Ruhr, dem Schleswig Holstein und Rheingau Musik Festival, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Schwäbischen Frühling, dem Carinthischen Sommer, den Tiroler Festepielen Erl und dem Attergauer Kultursommer. Im Bereich der Kammermusik hat Jasminka Stancul Auftritte mit dem Wiener Streichquartett und dem Wiener Brahms Trio vorzuweisen und ist regelmäßig mit Christian Altenburger, Franz Bartolomey, Patrick Demenga, Julian Rachlin, Benjamin Schmid, Nikolaj Znaider und vielen anderen zu hören. Jasminka Stančul begann ihre pädagogische Laufbahn 2013 als Professorin an der Musikuniversität Ljubljana und wurde im Oktober 2019 mit einer ordentlichen Professur an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MDW) ausgezeichnet.
Gioia Heid ist gebürtige Schweizerin und wurde 1996 in Liestal geboren. Nach ihrem Schulabschuss begann sie eine Ausbildung zur Tänzerin und Musicaldarstellerin am Performers College in England. Daraufhin absolvierte sie eine studienvorbereitende Ausbildung an der Paul-Hindemith-Musikschule in Berlin und studiert seit 2019 Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen. 2021 war Gioia Heid in Jan Böhmermanns Musical Der Eierwurf von Halle im ZDF Magazin Royale als Ensemblemitglied zu sehen und wirkte außerdem in einigen Kurz- und Spielfilmen mit. Im Rahmen ihres Studiums war Gioia Heid unter anderem in She Loves Me im Ensemble und als Erma in Anything Goes im Theater Solingen zu sehen.
Iman Tekle (sie/ihr) wurde 1995 in Asmara, Eritrea geboren und wuchs in Köln auf. Bis 2021 studierte sie Schauspiel am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg. Während ihres Studiums arbeitete sie mit den regisseur*innen Tina Lanik und Volker Lösch. In der Produktion Drei Schwestern (Regie: Milena Mönch) war sie beim Hamburger Festival Körber Studio für junge Regie zu sehen, bei dem das Ensemble der Produktion mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Seit ihrem Abschluss arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin für Theater, Film und Fernsehen. Ihre Sprecherinnentätigkeit verbindet sie mit dem Dortmunder Kollektiv Decolonize Dortmund. In einer Zusammenarbeit im Rahmen des Favoriten Festivals 22 gab Iman Tekle mit ihrem performativen Stadtspaziergang ihr Regiedebüt. Wichtige Stationen ihrer freischaffenden Tätigkeit sind die Salzburger Festspiele, das Schauspielhaus Graz, Volkstheater Wien sowie das Schauspiel Dortmund.
Duygu Ağal (sie/er) ist Autor*in und Moderator*in. Der*Die in Hamburg aufgewachsene:r, lebt und arbeitet in Berlin und hat nun seinen*ihren Debüt Roman Yeni Yeşerenler , in Kollaboration mit dem Berliner Korbinian Verlag veröffentlicht. In seinem*ihrem Erstwerk verhandelt Ağals Protagonistin Derin Duman, Missgunst in Freund*innenschaften, neue Familienformen und lesbisches Begehren. Derin versucht, sich während der Abnabelung von ihrer Mutter in einer Welt zurechtzufinden, die nicht für sie gemacht zu sein scheint.
Veronika Ortmayr studierte Philosophie, Germanistik, Kulturwissenschaften und Medienkulturanalyse. Danach arbeitete sie als freie Journalistin und Autorin im Bereich Kultur, bis sie 2014 als Referentin der Intendanz ans Düsseldorfer Schauspielhaus wechselte. Bereits seit Ende der 1990er Jahre beschäftigt sie sich mit Künstlicher Intelligenz und neuen Technologien, als IT-Managerin arbeitete sie vor dem Masterstudium mehrere Jahre für Siemens SBS. Besonders interessieren sie Genderaspekte von Menschmaschinen und die Kulturgeschichte der Digitalität. Seit Anfang 2019 gehört sie als Referentin des Direktors zum Team der Akademie.
Juri Menke wurde 1995 in Hamburg geboren. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er bereits als Achtjähriger in dem Musical Der kleine Tag im Kellertheater Hamburg, in verschiedenen Chören und später in der Musical Company Seevetal, bei der er in den Produktionen Grease , Rent , Aida und Titanic in verschiedenen Hauptrollen mitwirkte. Während eines einjährigen Stipendiums an der Stage School for performing Arts spielte er 2019 in der Musicalproduktion Fame des Altonaer Theaters im Ensemble. Kurz darauf begann er sein Studium an der Folkwang Universität der Künste im Studiengang Musical. Im Rahmen seines Studiums wirkte er im Ensemble von She Loves Me unter der Regie von Gil Mehmert sowie als Hauptrolle Moonface Martin in Anything Goes unter der Regie von Sandra Wissmann mit. Jüngst sammelte er zudem in dem Satire-Magazin ZDF Magazin Royale in den Ausgaben Der Eierwurf von Halle und The Godfather of Schlager erste Erfahrungen vor der TV-Kamera.
Samuel Türksoy kommt gebürtig aus Aalen und stand schon als Kind auf verschiedenen Bühnen. Mit fünf Jahren fing er an Ballett zu tanzen, mit 19 Jahren studierte er klassisches Ballett in Mannheim an der Akademie des Tanzes. Nach der Teilnahme bei The Voice of Germany bewarb er sich bei der Studienvorbereitung (SVA) in Berlin-Neukölln im Bereich Musical. 2018 erhielt er einen der sechs Plätze an der Folkwang Universität der Künste in Essen im Studiengang Musical. Im Juni 2021 gewann er den Walter-Jurmann-Preis beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. In der Spielzeit 2021/22 war er im Ensemble der Produktion Berlin Skandalös erstmals an der Oper Dortmund zu erleben und ist hier in der Saison 2022/23 erneut als Ernst Ludwig in Cabaret zu sehen.
Maja Dickmann wurde in Kirchheimbolanden geboren und ist in Mainz aufgewachsen. Schon während ihrer Schulzeit begann sie erste Bühnenerfahrungen im Ensemble des Jungen Staatsmusicals am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden zu sammeln. Dort war sie 2014 – 2018 Ensemblemitglied und verkörperte u. a. Wednesday Addams ( The Addams Family ) und Annette ( Saturday Night Fever ). Nach dem Abitur begann sie 2018 ihr Studium an der Folkwang Universität der Künste im Studiengang Musical. Im Rahmen dieses Studiums wirkte sie 2020 im Ensemble von Grand Hotel in der Neuen Aula mit. 2021 spielt sie in ihrer Abschlussproduktion She Loves Me am Theater Solingen die Rolle der Ilona Ritter. In der Spielzeit 2021/22 gab sie ihr Debüt an der Oper Dortmund im Ensemble von Berlin Skandalös und steht in der Saison 2022/23 als Fräulein Kost in Cabaret erneut auf der Dortmunder Bühne.
Die 27-jährige gebürtige Freiburgerin begann bereits im Alter von acht Jahren ihre musikalische Grundausbildung als Sängerin in der renommierten Mädchenkantorei am Freiburger Münster, wo sie 12 Jahre aktiv war. Sie spielte 2012/13 in der Jugend-Musicalproduktion 13 (als Lucy) am Stadttheater Freiburg unter der Leitung von Gary Joplin. Nach dem Abitur absolvierte sie in Freiburg eine Ausbildung zur Musicaldarstellerin. Parallel verkörperte sie 2017 in der Waggonhalle Marburg die Rolle der Tracy Turnblad im Musical Hairspray . Seit 2019 studiert Susann Ketley Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Im Rahmen ihres Studiums konnte sie bereits bei verschiedenen Produktionen mitwirken, so etwa am Theater Solingen in den Musicals She Loves Me (2021) unter der Regie von Gil Mehmert sowie als Reno Sweeney in Anything Goes (2022). Aktuell befindet sie sich im Abschlussjahr ihres Musicalstudiums, das sie voraussichtlich im April 2023 abschließen wird.