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Laurent La Rosa

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Laurent La Rosa

Laurent La Rosa ist Regisseur für Oper, Film und Fernsehen. Er studierte Klavier- und Lyrikgesang am Konservatorium Prince Rainier III in Monaco und absolvierte einen Master in Wirtschaftswissenschaft an der Université Paris-Dauphine. Bereits währenddessen drehte er seinen ersten Dokumentarfilm in Peru und begleitete ihn fotografisch. Diese Arbeit wurde an der Cité internationale universitaire de Paris und dem Maison de l’Amérique latine ausgestellt. Es folgte ein weiterer Dokumentarfilm in Indien, in dem er Mutter Theresas Arzt Professor Shatty porträtierte. Zeitgleich produzierte er eine Reihe weiterer Porträts von Künstler*innen für das Festival Aix-en-Provence, u. a. von dem Rocksänger Mathieu Chedid und dem Singer-Songwriter Angus Stone. Zudem widmete er sich verstärkt dem Bereich Musikvideo. Am Theater war er als Videokünstler in der Inszenierung La Parure von Stéphane Ghislain Russel am Théâtre du Centaure in Luxemburg tätig. Mit der Regisseurin Marie-Eve Signeyrole arbeitete er bereits mehrfach zusammen, so zuletzt an der Opéra national du Rhin (Strasbourg) in Don Giovanni und Samson et Dalila sowie für die Philharmonie de Paris in Baby Doll . 2021 vollendete er seinen neuen Kurzfilm Les Animaux sauvages . In der Spielzeit 2021/22 wirkt er an der Oper Dortmund als Videokünstler in der Deutschen Erstaufführung von Frédégonde mit. Foto: (c) Laurent La Rosa

Martin Grandperret

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Martin Grandperret

Nachdem Martin Grandperret seit seiner Kindheit im Kampfsport aktiv war, entdeckte er auf der Universität den zeitgenössischen Tanz für sich. Ausgelöst durch einen Besuch im Trainingscenter von Anne-Marie Porras 2003 begann er seine Karriere als Tänzer. Dabei arbeitete er mit Choreograf*innen und Regisseur*innen wie Sylvie Pabiot, Stefany Batten Bland, Alex Lutz, Virginia Heinen, Damiano Foa, Catherine Dreyfus, Perrine Maurin, Sylvain Groud, Serge Ricci, Lionel Begue zusammen. Seit über zehn Jahren ist er als freischaffender Tänzer tätig. All diese Erfahrungen schlagen sich in seinem persönlichen Tanzstil nieder, der reich an unterschiedlichen Techniken ist, die er aus Tanz, Theater und Kampfsport schöpft. Seit 2016 realisiert er eigene choreografische Projekte, oft mit seiner Company „La Nebuleuse de Septembre“. Seine erste Kreation Les autres Soi entwickelte er mit dem Saxofonisten Samy Thiébault und der Tänzerin Anusha Emrith. Aktuell arbeitet er an zwei Projekten: La Promesse , ein Solo für eine*n Interpret*in, und the exercise of the superhero , ein Stück für eine*n Komiker*in und eine*n Tänzer*in. Parallel leitet er mit seiner Company eine Werkstatt für choreografische Forschung mit geistig behinderten Jugendlichen in einem dafür spezialisierten Medizinzentrum. Neben seinen eigenen Kreationen arbeitete er in den letzten Jahren mit zahlreichen Künstler*innen, Regisseur*innen zusammen und wirkte als Choreograf für verschiedene Institutionen wie dem Théâtre National Scène de Senart, dem CCN de Roubaix oder dem Cours Florent. Zu seinen wichtigsten Begegnungen zählt insbesondere die mit Marie-Eve Signeyrole, mit er der als Choreograf und Bewegungsassistent an der Produktion SeX’Y für die Académie de lʼOpéra de Paris ebenso arbeitete wie an Nabucco für die Opern in Lille sowie in Dijon. Mit Morgan Jourdain und dem Maîtrise de Radio France entwickelte er einige szenische Projekte; erst kürzlich die während des Lockdowns entstandenen Videos Les chants de loin . Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Thierry Balasse kreierte Martin Grandperret das Projekt Studio 19 für die Philharmonie de Paris, das aktuell seinen Fortgang in dem Projekt Vers la résonance erlebt.

Johannes Gaudet

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Johannes Gaudet

Johannes Gaudet absolvierte nach dem Besuch des Landesmusikgymnasiums in Montabaur eine künstlerische Ausbildung und ein instrumentalpädagogisches Studium mit Hauptfach Schlagzeug an der Musikhochschule Freiburg bei Bernhard Wulff. Anschließend studierte er Schulmusik und Deutsch an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Bereits während seiner Studien arbeitete er in musikvermittelnden und dramaturgischen Funktionen, als Schlagzeuger, Instrumentaldarsteller und musikalischer Leiter u. a. für die Schauburg München, das Stadttheater Freiburg und das Festspielhaus Baden-Baden. Nach seinem zweiten Staatsexamen arbeitete er als Musiktheaterdramaturg und -pädagoge am Nationaltheater Mannheim. Für die Junge Oper Mannheim konzipierte er u. a. verschiedene Musikreihen für Kinder und Jugendliche sowie die Familienkonzerte im Opernhaus. Er inszenierte mehrere partizipative Produktionen der Jungen Bürgerbühne Mannheim sowie das Geräuschorchester der Mannheimer Bürgerbühne. In der Spielzeit 2017/18 war er als Referent beim europäischen Musiktheaterfestival Happy New Ears sowie beim Weltkongress des Kinder- und Jugendtheaters in Kapstadt zu Gast. Außerdem inszenierte er für die Junge Oper Mannheim das Musiktheater 3…2…1…flieg! für junges Publikum ab einem Jahr. Ab 2018/19 war Johannes Gaudet als Musiktheaterpädagoge, Dramaturg und Projektleiter am Staatstheater Mainz engagiert. Seit Januar 2021 ist er an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen tätig. An der Oper Dortmund inszeniert er in der Spielzeit 2021/22 Die kleine Gans, die aus der Reihe tanzt .

 Yashi

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Yashi

Die Kostüm- und Bühnenbildnerin Yashi wurde in Berlin geboren und absolvierte ihr Studium an der Universität der Künste in den Klassen von Martin Rupprecht und Vivienne Westwood. Während eines Studienaufenthaltes im Watermill Center, Long Island N.Y. 1999 begegnete sie dem amerikanischen Regisseur Robert Wilson und begann in seinem Team als Mitarbeiterin der Kostümbildner*innen Jacques Reynaud und Moidele Bickel. Seit 2009 ist sie als Kostümbildnerin für Robert Wilson tätig. In diesem Rahmen betreute sie viele international erfolgreiche Produktionen wie u. a. White Raven (New York), Woyzeck (Kopenhagen), Die Frau ohne Schatten (Paris) und Die Dreigroschenoper (Berlin). Ihre ersten eigenen Arbeiten begannen während ihres Studiums u. a. mit dem Entwurf von Kostüm und Maske für die szenische Uraufführung der Partitur Die Schachtel von Franco Evangelisti unter der Regie von Maria Elena Amos. Sie beendete das Studium im Sommer 2000 mit der Realisation von Bühne und Kostümen für Claude Debussys Oper Pelléas et Mélisande in der Regie von Jörn Weisbrodt. Für die Inszenierungen von Krapp’s Last Tape (Festival di due mondi, Spoleto), Rumi – In the Blink of the Eye , Die Odyssee (Athen), Katja Kabanowa , 1914 (Prag) und La traviata (Linz) in der Regie von Robert Wilson entwarf Yashi die Kostüme. 2009 wurde sie mit dem Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis (Förderpreis) ausgezeichnet. 2016 wurde sie für einen Daytime Emmy Award mit den Kostümen der Eröffnungszeremonie der 1. Europaspiele in Baku nominiert, ebenso 2017 für die Goldene Maske mit dem Kostümentwurf zu La traviata in der Regie von Robert Wilson. Eine langjährige Zusammenarbeit bei verschiedenen Inszenierungen verbindet sie mit Adriana Altaras, u. a. Hypop 1-4 (Staatsoper Berlin), Die Fledermaus (Hans Otto Theater Potsdam, Landestheater Linz), Die lustige Witwe (Theater Aachen), Prinz Methusalem (Staatsoperette Dresden), La Cenerentola (Landestheater Linz), Tosca (Staatstheater Kassel) und Madama Butterfly (Theater Heidelberg). Seit 2013 arbeitet sie regelmäßig mit der Regisseurin Marie-Eve Signeyrole und realisierte eine Reihe von Opern, davon zuletzt Carmen (Lettische Nationaloper Riga), Don Giovanni (Opéra National du Rhin, Strasbourg) und La damnation de Faust (Staatsoper Hannover). In der Spielzeit 2021/22 entwirft sie die Kostüme für die Deutsche Erstaufführung von Frédégonde und debütiert damit an der Oper Dortmund. Foto: (c) Tatyana Kronbichler

Álfheiður Erla Guðmundsdóttir

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Álfheiður Erla Guðmundsdóttir

Die junge Isländerin gab im März 2019 ihr Debüt an der Staatsoper Berlin in der Titelrolle des Schneewittchen (Wolfgang Mitterer), im September folgte dort Papagena in Mozarts Zauberflöte . Im November 2019 sang Álfheiður Erla Guðmundsdóttir mit der Akademie für Alte Musik Berlin das Echo in Scarlattis La Vergine addolorata bei den Barocktagen der Staatsoper Berlin. 2020/21 wurde die junge Sopranistin von Publikum und Presse als Engel in Olivier Messiaens Saint François d’Assise am Theater Basel gefeiert. Zu ihrem weiteren Repertoire zählen Rollen wie Poppea in Monteverdis L’incoronazione di Poppea (Freiraum Berlin), Hannchen in Künnekes Vetter aus Dingsda (Theater Altenburg/Gera), Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro (Uferstudios Berlin), Marzelline in Beethovens Fidelio (Liszt Academy of Music, Budapest) und Poppea in Händels Agrippina (Radialsystem Berlin). Die Sopranistin arbeitete bereits mit Dirigent*innen wie Alondra de la Parra, Daníel Bjarnason und Fabio Biondi. Sie studiert im Master an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, nachdem sie ihren Bachelor mit Auszeichnung abschloss. Im Januar 2019 nahm Álfheiður Erla Guðmundsdóttir am SongStudio unter der Leitung von Renée Fleming in der Carnegie Hall teil. Das für Mai 2020 geplante Konzert in der Carnegie Hall Citywide Konzertreihe mit dem Pianist Kunal Lahiry musste pandemiebedingt entfallen. 2019/20 wurde Álfheiður Erla Guðmundsdóttir in das Thüringer Opernstudio aufgenommen. Sie ist Britten-Pears Young Artist und hat Meisterkurse u. a. bei Anne Sofie von Otter, Véronique Gens, Susan Manoff, Piotr Beczala, Matthew Rose, Hartmut Höll und Emma Kirkby besucht. 2019 gewann sie den 2. Platz und einen Sonderpreis beim Internationalen Haydn-Wettbewerb für klassisches Lied und Arie, 2021 war sie Finalistin bei Singers oft he World Competition. Sie ist Stipendiatin des Deutschlandstipendiums und wird von Freunde junger Musiker Berlin, vom Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e. V. sowie Ingjaldssjóður und Tónlistarsjóður Rótarý unterstützt. In der Spielzeit 2021/22 debütiert Álfheiður Erla Guðmundsdóttir als Desirée in der Uraufführung von Bernhard Langs Der Hetzer an der Oper Dortmund. Foto: (c) Valgeir Einarsson

Miriam Grimm

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Miriam Grimm

Miriam Grimm, geboren 1979, studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand und an der Universität der Künste Berlin. Bis 2006 war sie Bühnenbildassistentin am Schauspielhaus Hannover, seitdem ist sie freischaffend tätig. Sie arbeitete u. a. mit Johann Bott in Tallinn und Uljanowsk, mit Rabea Kiel in Wuppertal, Stuttgart, Amsterdam und Essen, mit Tilman Gersch in Göttingen, Wiesbaden, Ludwigshafen und Kaiserslautern, mit Volker Schmidt in Braunschweig und Hamburg, mit Marcus Lobbes in Koblenz, Mainz und Düsseldorf, mit Marc Prätsch, Nuran David Calis und Barbara Kantel in Hannover sowie mit Melanie Mederlind in Oslo, Malmö und Helsingborg. An der Oper Dortmund kreiert sie in der Spielzeit 2021/22 die Kostüme für Fernand Cortez oder Die Eroberung von Mexiko . Foto: (c) Maike Hüls-Graening

Fabien Teigné

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Fabien Teigné

Fabien Teigné studierte Szenografie an der Ecole Supérieure des Arts Décoratifs Strasbourg. Dort lernte er den Bühnenbildner Pierre-André Weitz kennen, dem er zehn Jahre lang assistierte, so bei Tannhäuser (Grand Théâtre de Genève), Idomeneo (Festival d’Aix-en-Provence), Alceste (Opéra national de Paris), Les Huguentos (Théâtre Royale de la Monnaie, Brüssel), Il trovatore (Bayerische Staatsoper), Dialogues des Carmélites (Théâtre des Champs Elysées) und zahlreichen weiteren Produktionen. Seit 2012 arbeitet er als Bühnenbildner mit der Regisseurin Marie-Eve Signeyrole zusammen. Gemeinsame Projekte waren u. a. Das schlaue Füchslein und Eugen Onegin an der Opéra National de Montpellier, Owen Wingrave an der Opéra National de Lorraine, Jonathan Doves The Monster in the Maze beim Festival d’Aix-en-Provence sowie Carmen an der Lettischen Nationaloper in Riga und La damnation de Faust an der Staatsoper Hannover. In Zusammenarbeit mit weiteren Regisseuren zeichnete er verantwortlich für das Bühnenbild von Nabucco (Teatro dell’Opera di Roma, R: Jean-Paul Scarpitta), Der Freischütz (Opéra de Limoges, R: David Gauchard) sowie Benoît Menuts Fando et Lis (Opéra de Saint-Etienne, R: Kristian Frédric). In der Spielzeit 2021/22 entwirft er die Bühne für die Deutsche Erstaufführung von Frédégonde und arbeitet damit zum ersten Mal an der Oper Dortmund. Foto: (c) privat

Christoph JK Müller

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Christoph JK Müller

Nach seinen Studien in Stuttgart, Karlsruhe und Lissabon wurde Christoph JK Müller als Assistent der Chordirektion an die Staatsoper Stuttgart engagiert, wo er auch verschiedene Chorpartien einstudierte. Gleichzeitig zu diesem Engagement war er Dirigent des Paulusorchesters Stuttgart und der Orchestervereinigung Sindelfingen, mit denen er u. a. Beethovens 3. Klavierkonzert vom Flügel aus leitete. Neben seinen Tätigkeiten als Dirigent und Pianist arrangiert er regelmäßig für den Carus-Verlag und ist begeisterter Improvisator. Letzteres konnte er u. a. beim Bundeswettbewerb „Schulpraktisches Klavierspiel“ 2012 in Weimar beweisen, bei dem er mit dem Publikums- und dem Gesamtpreis ausgezeichnet wurde. Seit der Spielzeit 2018/19 ist Christoph JK Müller Kapellmeister an der Oper Dortmund sowie Musikalischer Leiter der Jungen Oper. Hier leitete er u. a. Vorstellungen von Il barbiere di Siviglia , Echnaton, Wo die wilden Kerle wohnen, Das Land des Lächelns , Im weißen Rössl, West Side Story, Jekyll & Hyde, Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat und Songs For A New World . 2021/22 leitet Christoph JK Müller die Produktionen Berlin Skandalös, Die Kinder des Sultans, Persona, Der Häßliche und Orpheus in der Unterwelt . Foto: (c) Paul Galke

Tatjana Ivschina

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Tatjana Ivschina

Die Bühnen- und Kostümbildnerin Tatjana Ivschina arbeitet seit vielen Jahren an nationalen und internationalen Bühnen sowie in innovativen Ausstellungsprojekten. In ihrer Heimatstadt Taschkent, Usbekistan und an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach studierte sie Bildende Kunst bei Prof. rosalie, Prof. Hans-Jürgen Drescher, Claudia Billourou und Hans Hollmann. An den Opern Leipzig, Lübeck und Dortmund, den Theatern Bremen, St. Gallen und Bern, den Staatstheatern Darmstadt, Nürnberg und Oldenburg, der Deutschen Oper am Rhein sowie dem Landestheater Linz arbeitet sie mit Regisseur*innen wie Christine Mielitz, Johannes Schmid, Marcelo Diaz, Michiel Dijkema, Erik Petersen oder Phillipp Westerbarkei zusammen. Mit Anthony Pilavachi realisierte sie u. a. Rigoletto, Der Rosenkavalier, Capriccio („Produktion des Jahres“ 2017 des österreichischen Musiktheaterpreis) , Platée, Der Freischütz sowie einen umfangreichen Mozart-Zyklus. Seit 2009 erarbeitet sie sämtliche Familienopern an der Deutschen Oper am Rhein, seit 2013 in der Reihe Junge Oper am Rhein . Für ihre Arbeiten Tristan und Isolde und Parsifal wurde sie von mehreren Kritiker*innen der Zeitschrift Opernwelt als „Bühnenbildnerin des Jahres“ nominiert sowie weitere Produktionen mit ihrer Ausstattung als „Produktionen des Jahres“. 2018 unterrichtete sie als Gastprofessorin an der Hochschule für Gestaltung Offenbach im Fach Bühnenbild. Neben ihrer Theaterarbeit widmet sich die vielseitige Künstlerin Ausstellungsprojekten u. a. in Berlin, Dresden, Düsseldorf, Duisburg, Frankfurt a. M. und Taschkent. In der Spielzeit 2021/22 zeigt sich Tatjana Ivschina an der Oper Dortmund für Bühne und Kostüme der Uraufführung Die Kinder des Sultans verantwortlich. Foto: (c) privat

 IndiRekt

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IndiRekt

IndiRekt wurde 1993 in Dortmund geboren. Bereits früh entdeckte er seine Leidenschaft für Musik und machte sich zuerst mit Beatboxen und seit einigen Jahren auch als Rapper einen Namen im Ruhrpott. Als solcher war er beispielsweise schon mehrfach in der Radiosendung Funk Your Head Up zu Gast und bei Auftritten als Freestyler zu erleben. Seine musikalischen Haupteinflüsse bezieht er aus dem deutschen und amerikanischen Hip-Hop der 90er Jahre und arbeitete im Laufe seiner Karriere mit namhaften Künstler*innen der Szene zusammen. Mit dem Rapper Pappmaul brachte er 2016 sein erstes Album Festung EP heraus, 2017 folgte Das Leben als Skulpteur . Er kollaborierte u. a. mit den Freestyle-Rappern Heideck & Kopfschuss sowie Rapsport Beats und wurde bei seinen vergangenen Auftritten oft von dem DJ Marshall Artz begleitet. Letztgenannter war auch für die Cuts in einigen seiner Tracks verantwortlich, wie beispielsweise zu dem Song Nordstadt Blues . Ferner verbindet IndiRekt eine Zusammenarbeit mit den Bands und Solokünstlern WASKMUSIC, Melodic, OrangeField, BeatSchmiede, Beatmaschine, David Goliath und Fritz Fresh. 2017 gewann er bei den Freestyle Battles des Out4Fames 1on1 in Hagen die Vorrunde und qualifizierte sich damit für das deutschlandweite Halbfinale in Bonn. Aus dem anschließenden Finale in Köln ging er als Sieger und damit als Deutscher Meister im Freestyle-Rap hervor. 2020 brachte IndiRekt als Teil des Kollektivs Team137, ein Zusammenschluss mit den Künstlern MzumB, AlfRed und DJ Dier, das Album 137% heraus. In der Spielzeit 2020/21 steht der Rapper in der Uraufführung von Bernhard Langs Der Hetzer zum ersten Mal auf der Bühne der Oper Dortmund.