Der australische Bass-Bariton Derek Welton studierte zunächst Sprachwissenschaft und Deutsch an der Universität in Melbourne sowie anschließend an der Guildhall School of Music and Drama in London. Bereits jetzt wird er als vielversprechender Wagnersänger der jungen Generation angesehen. Mit großem Erfolg debütierte er als Heerrufer in Lohengrin an der Semperoper Dresden, Wotan und Donner in Das Rheingold an der Deutschen Oper Berlin und der Opera North (Nordengland) sowie als Klingsor in Parsifal beim Beijing Music Festival. Diese Partie sang er ebenso bei den Bayreuther Festspielen wie an der Bayerischen Staatsoper, Deutschen Oper Berlin und Victorian Opera (Australien). Seit 2015 ist Derek Welton im Ensemble der Deutschen Oper Berlin. Dort war er u. a. als Janek Prus in Die Sache Makropulos zu erleben, Graf de Saint-Bris in Les Huguenots , Der Pförtner in Das Wunder der Heliane , Peter in Hänsel und Gretel und Mr. Flint in Billy Budd . Gastengagements beinhalteten Pandolfe in Jules Massenets Cendrillon an der Lyric Opera of Chicago, Herzog von Albany in Aribert Reimanns Lear bei den Salzburger Festspielen, Voland in York Höllers Der Meister und Margarita sowie Escamillo in Carmen an der Hamburgischen Staatsoper, Dr. Pangloss in Candide am Teatro dell’Opera di Roma, die Titelpartien aus Le nozze di Figaro und Herzog Blaubarts Burg in der Stettiner Philharmonie sowie beim George Enescu Festival. Die Salzburger Festspiele engagierten ihn als Orest in einer Neuinszenierung von Elektra zur Eröffnung der Festspiele 2020. Als renommierter und vielseitiger Konzertsänger trat Welton in namhaften Konzertsälen in Europa, Nordamerika, Asien und Australasien in mehr als 60 Chor- und Orchesterwerken sowie mit einem breitgefächertem Liedrepertoire auf. Jüngste Höhepunkte waren u. a. Bohuslav Martinůs Gilgamesch-Epos mit der Tschechischen Philharmonie, A Child of our Time mit dem Gewandhausorchester, die Matthäus-Passion mit den Rotterdamer Philharmonikern und Anton Bruckners Messe in f-Moll bei den BBC Proms. In der Spielzeit 2020/21 steht er zum ersten Mal auf der Opernbühne in Dortmund und interpretiert Wotan in Die Walküre . Foto: (c) Simon Pauly
Meike Kurella studierte Bildende Kunst in Breda (NL) und Szenische Forschung an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2019 ist sie in der freien Szene tätig und war unter anderem im Leitungsteam des ZeitZeug_ Festival und Kostümbildnerin der Produktion FITNESS . Seit 2020 arbeitet sie als Ausstattungsassistentin am Schauspiel Dortmund. Dort war ihre künstlerische Arbeit in den Produktionen Don’t Call Me Angel und Auf die Straße?! , sowie in einer Mitarbeit bei 5G - Die Rückkehr der Superheld*innen zu sehen. Für die Produktion Und ihr wolltet tanzen, also: Tanzt! gestaltet sie in Dortmund zum ersten Mal das Bühnen- und Kostümbild auf der Bühne des Schauspielhauses.
„Und die Zeit bleibt stehen in meiner Fantasie. Bist du bereit für eine kleine Utopie?“ (Blumfeld | Wir sind frei | 2003) Diese Textzeile bewegt Stefan Bauer. Denn in der Kunst und Kultur geht es um Träume und Fantasien, aber auch um kleine Utopien. Diese nach effizienten Gesichtspunkten umzusetzen und zu gestalten, ist für ihn das zentrale Element seines Berufs. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet er als selbstständiger Kulturschaffender und Kulturmanager im Bereich Musik, Theater und Weiterbildung. Künstlerische Träume real werden zu lassen sowie Projekte fokussiert zu gestalten und so den Bogen zwischen Kunst und ihrer Planung zu spannen, ist die Kernaufgabe seiner Arbeit in der Kulturszene. Bereits während seines ersten Studiums im Fach Musik an der TU Dortmund fungierte er als Leiter und Produzent diverser Kulturprojekte mit unterschiedlichsten Künstler*innen. Er richtete Kurse an Musikschulen sowie öffentlichen Gymnasien und Bildungseinrichtungen aus und gab seine Erfahrung vielfältig weiter. Kommerzielle und Non-Profit-Projekte sowie Kooperationen mit diversen Kulturorganisationen zählen zu seinen Arbeitsfeldern. Darüber hinaus spielt er aktiv in verschiedenen Bands, die er auch selbst managed. Dafür betreibt er eine kleine One-Man-Agentur. Im Sommer 2019 wurde Stefan Bauer in den Master-Studiengang „Management von Kultur- und Non-Profit-Organisationen“ an der TU Kaiserslautern aufgenommen. Seit Anfang 2022 ist er als Musikvermittler für das Tiny Music House der Dortmunder Philharmoniker am Theater Dortmund tätig. Hier möchte er in den kommenden Jahren seine persönliche Freude an Musik und seine kreative Leidenschaft dazu nutzen, um vor allem den Kindern Kunst und Kultur in spielerischer Weise zu vermitteln. www.stefanbauermusik.de Foto: (c) Peter Schepers
N.B. Spiders ist Elektronik-Künstler*in und Schleimmonster und beschäftigt sich mit queeren Spielformen und Lo-Fi-Ästhetiken, unter anderem in den Bereichen Performance-Kunst, Video-Games, DIY-Elektronik und Divination. Spiders lebt in Kassel und schreibt dort zur Zeit eine queer*crip Sci-Fi-Oper für verregnete Tage. https://spiders.rip
Sarah Fartuun Heinze arbeitet als multidisziplinäre freiberufliche Künstler*In und Kulturelle Bildner*In an der Schnittstelle zu Theater, Games, Musik und Empowerment, versteht sich als Ästhetische Forscher*In, ist Teil der Initiative Creative Gaming, freie Autor*In und Teil der Neuen Deutschen Medienmacher*Innen. Und: Sarah Fartuun Heinze spielt gerne. Ein Lieblingsspiel : "Zelda: Ocarina of Time", vermutlich weil da der Schlüssel zu den meisten Rätseln die Musik ist. Wie so oft, auch fernab von Bildschirmen und Theaterbühnen. www.sarah-fartuun-heinze.de Foto: (c) Dr. Bernd Seydel
Christiane Hütter ist freie Künstlerin, Autorin und Diplom-Psychologin. Sie erforscht, hinterfragt und designt Systeme mit den Mitteln von Kunst, Game Design und (oft spekulativem) Storytelling. Ihre Arbeiten umfassen eine breite Palette hybrider Formate, von Urban Games über fiktive Organisationen, bis zu partizipativen Performances und revitalisierenden Festivals. Sie hat das Netzwerk „Invisible Playground“ mit aufgebaut, ist Inhaberin der interaktiven Literaturplattform „Polyplot“ und Initiatorin des „Weltübergangs“. Sie ist Mitherausgeberin des Bandes „Netztheater“ der Heinrich-Böll-Stiftung.
Sarah Buser entwickelt künstlerische Projekte an der Schnittstelle von partizipativem Theater, Philosophie und neuen Medien, die sich mit der Beschaffenheit unserer Wirklichkeiten auseinandersetzen. Dabei untersucht sie u. a. Augmented Reality und location-based Software als theatrale Mittel. Sie studierte Germanistik und Philosophie in Basel, Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste und arbeitete von 2015-2017 für das Theaterfestival AUAWIRLEBEN in Bern. Neben ihrer freien Tätigkeit als Künstlerin unterrichtet sie an Kunsthochschulen und gibt Workshops zum künstlerischen und theatralen Umgang mit neuen Technologien. Sie lebt und arbeitet Berlin. sarahbuser.com
Naomi Hennor lebt in Dortmund und studiert Raumplanung an der TU Dortmund. Sie beschäftigt sich mit Be_hinderungen, Ausgrenzungsprozesse in der Stadt und hat bei dem Postkolonialen Audiowalk für Dortmund mitgewirkt. Foto: (c) privat