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Oper

Dany Handschuh

Agentin für Interkulturelle Öffnung

Dany Handschuh studierte zunächst Buchwissenschaft und Germanistik in Erlangen sowie Theater- und Kulturwissenschaft in München. Nach ihrem Abschluss kam sie 2014 an das Theater Bremen, an dem sie sich ausgehend von einer Hospitanz zur Schauspieldramaturgin entwickelt hat. Als solche widmete sie sich neben Hausproduktionen wie Väter und Söhne und Tom Sawyer in der Regie von Klaus Schumacher speziell den Projekten, in deren Zentrum der interdisziplinäre, interaktive sowie der interkulturelle Austausch stand und professionelle Künstler*innen mit Amateur*innen zusammenarbeiteten. So beispielsweise in Kooperationen mit dem Übersee-Museum Bremen, der bremisch-türkischen und der bremisch-japanischen Community sowie in der Gedenkoper Drei Tage im März, einem dokumentarischen Musiktheaterstück über die Deportation von etwa 300 Sinti und Roma vom Bremer Schlachthof im März 1943.

Darüber hinaus betreut sie seit sieben Jahren die Theaterprojekte der Quartier gGmbH, allesamt Stückentwicklungen mit jungen Akteur*innen unter professioneller künstlerischer Leitung. 2019 war sie neben ihrer Tätigkeit in der freien Bremer Szene für ein Jahr als Musiktheaterdramaturgin am Theater Bremen anstellig, wo sie u. a. mit Michael Talke an Händels Barock-Oper Alcina arbeitete.

Direkt im Anschluss wechselte sie Anfang 2020 in die Dramaturgie-Abteilung der Oper Dortmund. Im Frühjahr 2021 übernimmt sie ebenda die Position der Agentin für Interkulturelle Öffnung.