Oper • Ab März 2022

Die Kinder des Sultans

Fantastische Oper in neun Szenen von Avner Dorman • Libretto von Ingeborg von Zadow • Auftragswerk der Oper Dortmund • Im Rahmen der Kooperation Junge Opern Rhein-Ruhr • In deutscher Sprache • Ab 8 Jahren

Jetzt den Trailer anschauen

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Datenschutzerklärung..

(c) Anke Sundermeier, Stage Picture (Bild honorarpflichtig)

Die Kinder des Sultans

Produktion der Kooperation Junge Opern Rhein-Ruhr mit der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, dem Theater Bonn und dem Aalto-Musiktheater Essen.

Die Zwillinge Fadeya und Taseh beschließen ihren seit vielen Jahren verschwundenen Vater wiederzufinden. Der ist allerdings nicht irgendwer, sondern Herrscher von Sultanien, ein weit entferntes Land in der Wüste. Der Weg zu seinem Palast erweist sich als gefahrenvoll: Die Kinder begegnen einer hungrigen Riesenschlange, werden von einem reißenden Fluss fast weggespült und müssen eine schier unüberwindbare Wand bezwingen. Magische Figuren und allwissende Gegenstände helfen den findigen Zwillingen auf ihrer Reise. Ihr wichtigster Begleiter: ein sprechendes Kamel!

Die renommierte Autorin für Kinder- und Jugendtheater Ingeborg von Zadow entwarf die gleichzeitig heutige und märchenhaft entrückte Geschichte nach Motiven des Weltliteraturklassikers Tausendundeine Nacht. Der israelische, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Komponist Avner Dorman, der in seinen Werken gern traditionell westliche sowie östliche Instrumente und Tonskalen vermischt, schafft so auch in Die Kinder des Sultans ein Miteinander verschiedener musikalischer und fantasievoller Klangwelten – gewürzt mit einer Prise feinen Humors.

  • Für die Schulvorstellungen bieten wir spielpraktische Vorbereitungen auf Anfrage an. Die Materialmappe zur Vorbereitung ist im Downloadbereich verfügbar, die Links zu den Stücken zum Mitsingen sind hier zu finden:

„Mit einem Kamel als Freund“

„Mit einem Kamel als Freund“ (Instrumental)

„Aus zwei Welten kommen wir“

„Aus zwei Welten kommen wir“ (Instrumental)

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.

Weitere Vorstellungen Fr, 21.02.25, 11.00 Uhr • So, 23.02.25, 16.00 Uhr • Di, 25.02.25, 11.00 Uhr

Termine

Wiederaufnahme Januar 2025 28 Dienstag Opernhaus 11:00 Uhr – 12:20 Uhr (keine Pause)
Tagesaktuelle Besetzung am 28. Januar 2025
(Änderungen vorbehalten)

Fadeya  Wendy Krikken

Onkel / Dschinn  Daegyun Jeong

Februar 2025 21 Freitag Opernhaus 11:00 Uhr – 12:20 Uhr (keine Pause)
Tagesaktuelle Besetzung am 21. Februar 2025
(Änderungen vorbehalten)

Fadeya  Wendy Krikken

Onkel / Dschinn  Daegyun Jeong

Februar 2025 23 Sonntag Opernhaus 16:00 Uhr – 17:20 Uhr (keine Pause)
Tagesaktuelle Besetzung am 23. Februar 2025
(Änderungen vorbehalten)

Fadeya  Wendy Krikken

Onkel / Dschinn  Daegyun Jeong

Zum letzten Mal Februar 2025 25 Dienstag Opernhaus 11:00 Uhr – 12:20 Uhr (keine Pause)
Tagesaktuelle Besetzung am 25. Februar 2025
(Änderungen vorbehalten)

Fadeya  Wendy Krikken

Onkel / Dschinn  Daegyun Jeong

Gesamtbesetzung

Fadeya Wendy Krikken
Taseh Santiago Sánchez
Tante / Kamel Ruth Katharina Peeck
Onkel / Dschinn Daegyun Jeong
Einfacher Mann / Drachenschlange / Riesenvogelmann / Sultan Denis Velev
Wahrsagerin / Mutter Natascha Valentin
Wasserverkäufer Youngbin Park

Opernchor Theater Dortmund
Dortmunder Philharmoniker

Musikalische Leitung Andrea Alessandrini, Koji Ishizaka
Inszenierung Anna Drescher
Bühne und Kostüme Tatjana Ivschina
Licht Florian Franzen
Choreinstudierung Fabio Mancini
Dramaturgie Dany Handschuh
Musiktheatervermittlung Kristina Senne
Szenische Einstudierung WA Dominik Kastl
Studienleitung Thomas Hannig
Produktionsleitung Fabian Schäfer
Regieassistenz Dominik Kastl
Inspizienz Ulas Nagler, Alexander Becker
Choreografische Assistenz Adriana Naldoni
Bühnenbildassistenz Julia Simmen
Kostümassistenz Ksenia Sobotovych

Meinungen

Kritiken und Pressestimmen

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)

„Bei ihren Kinder- und Jugendprojekten kleckert die Kooperation Junge Opern Rhein-Ruhr nicht, sondern klotzt mit allem, was Oper zu bieten hat. So auch bei Avner Dormans Fantastischer Oper ‚Die Kinder des Sultans‘, die jetzt im ausverkauften Dortmunder Opernhaus ihre stürmisch bejubelte Uraufführung feierte.

Ein 75-minütiges Werk für sieben Solisten, Chor, Orchester und einer Ausstattung, die an Kreativität und Aufwand etliche für das erwachsene Publikum vorgesehene Großproduktionen hinter sich lassen dürfte. (…)

Den Nerv der Kinder trafen im Wesentlichen die fantastischen Bühnenbilder und Kostüme von Tatjana Ivschina, mit denen sich die Künstlerin selbst übertrifft. Sie lässt eine orientalisch angehauchte Fantasiewelt erstehen mit faszinierenden Sternenhimmeln, monströsen Riesenschlange, reißenden Flüssen, bunten Basaren und Mammut-Melonen, die von den Kindern im ausverkauften Opernhaus mit Zwischenapplaus bedacht wurden. Bereits die originellen und ungeheuer aufwendig und liebevoll kreierten Kostüme der Choristen bieten eine preiswürdige Augenweide.

(…) Der israelische Komponist Avner Dorman nutzt die Episodenfolge für eine stilistisch abwechslungsreiche, oft exotisch eingefärbte Musik, die in einem mitreißenden Final-Tanz gipfelt. (…)

Anna Drescher inszeniert die Geschichte lebendig und detailgenau (…). Christoph JK Müller breitet mit den Dortmunder Philharmonikern den farbenprächtigen Orchesterpart effektvoll aus. (…)

(…) Die Kinder reagierten begeistert auf eine Oper, die ihre stärksten Reize aus den wunderschönen Bildern Tatjana Ivschinas bezieht.“

23. März 2022
Ruhr Nachrichten

„Die Oper ‚Die Kinder des Sultans‘ hat in Dortmund das junge Publikum begeistert.

(…) Die Junge Oper Rhein-Ruhr, eine Kooperation von Oper Dortmund, Theater Bonn und der Rheinoper, zeigt seit 2013, wie es richtig geht und vergibt Kompositionsaufträge für Uraufführungen großer Familienopern. Das jüngste Werk ist ‚Die Kinder des Sultans‘, eine fantastische Oper von Avner Dorman, die am Freitag das Dortmunder Opernhaus in eine orientalische Zauberwelt verwandelt hat. (…)

Bühnen- und Kostümbildnerin Tatjana Ivschina hat aus der Reise der Zwillinge Fadeya und Taseh in den Orient ein prächtiges Ausstattungsstück gemacht. Da staunten selbst die von Spielekonsolen und Potter-Tricks verwöhnten Grundschüler über einen fliegenden Teppich, der über einem reißenden Fluss schwebt, eine Wunderlampe und viel märchenhaftes Kolorit. (…) Anna Drescher greift in ihrer märchenhaften Inszenierung tief in die Theatertrickkiste.

Fadeya und Taseh (von Sooyeon Lee und Santiago Sánchez mit textverständlichen, klaren Hänsel-und-Gretel-Stimmen gesungen) gehen auf die Reise, weil sie ihren Vater, den Sultan (markanter Bass: Denis Velev), suchen. (…)

Librettistin Ingeborg von Zadow erzählt die Geschichte gut verständlich und mit interessanten Nebenfiguren. Neben dem Kamel (…) gehört auch der Onkel der Kinder dazu, den Morgan Moody mit Riesen-Präsenz spielt und singt.

Die Musik von Avner Dorman (…) ist durchkomponiert, kindgerecht und genauso fantasievoll wie die Inszenierung. Alle neun Szenen klingen hübsch orientalisch, und Dormans Musik flirtet auch mit Filmmusik und – besonders, wenn die Kinder singen – mit Musical. So macht Oper Spaß!“

26. März 2022

Förderer

Partner