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Vera Fischer

Ensemble

Vera Fischer

Vera Fischer wurde in Paderborn geboren und studierte Gesang sowie Musikwissenschaft und Geschichte in Köln und am Bergischen Gesangsinstitut in Gummersbach. 1990 war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Köln. Ihr erstes Engagement führte Vera Fischer an das Theater Hagen. Seit 1995 gehört sie dem Theater Dortmund an. Zu Ihren solistischen Partien zählen u. a. Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel , Frau Fluth in Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor, Clorinda in Rossinis La Cenerentola und 1. Dame in Mozarts Die Zauberflöte . Außerdem tritt sie regelmäßig in Konzerten mit weltlichem und geistlichem Repertoire auf. Große Erfolge feierte Vera Fischer in der Titelpartie von Peter Lunds Hexe Hillary geht in die Oper . Aus dieser Figur entwickelte sie die Frontfrau der Familienkonzerte der Dortmunder Philharmoniker. Sechs Jahre lang begeisterte sie damit Jung und Alt im Konzerthaus Dortmund. Auch ist sie immer wieder als Moderatorin bei verschiedenen Konzerten der Chorakademie Dortmund tätig. In der Spielzeit 2025/26 verkörperte Vera Fischer die Rolle der Ortlinde in Richard Wagners Die Walküre. 2026/27 ist Vera Fischer u. a. als Sandmännchen in der Neuinszenierung von Hänsel und Gretel zu erleben. (Stand: 05/2026)

Wendy Krikken

Ensemble

Wendy Krikken

Die lyrische Sopranistin Wendy Krikken wurde 1992 in den Niederlanden geboren und sammelte bereits seit ihrem siebten Lebensjahr als Mitglied in einer Jugendtheaterschule Erfahrungen in den Bereichen Musical, Theater und Oper. 2009 gewann sie einen Förderpreis beim Prinses Christina Concours. Beim Concours Kasteel Doorwerth erreichte sie 2013 das Halbfinale. Ihr Bachelorstudium im Fach Klassischer Gesang schloss sie 2015 bei Prof. Lenie van den Heuvel und Prof. Frans Fiselier am Königlichen Konservatorium Den Haag mit Auszeichnung ab. Anschließend war sie ein Jahr lang Mitglied der Dutch National Opera Academy in Amsterdam, wo sie als Zerlina ( Don Giovanni ) debütierte. Im Juni 2018 schloss sie ein Masterstudium im Fach Oper und Musiktheater bei Prof. Karoline Gruber, Prof. Kai Röhrig und Prof. Ildikó Raimondi am Mozarteum Salzburg ebenfalls mit Auszeichnung ab und nahm am Postgraduiertenprogramm des Mozarteums teil. Während ihrer Zeit in Salzburg stand sie als Helena ( A Midsummer Night’s Dream ), als Kaiserin in der Uraufführung von Oscar Jockels Lob des Schattens sowie als Susanna ( Le nozze di Figaro ) auf der Bühne – in dieser Rolle gastierte sie 2017 in Hangzhou (China). Sie ergänzte ihre Gesangsausbildung durch den Besuch zahlreicher Meisterkurse, u. a. bei Felicity Lott und Anne Murray. Als Mitglied im Opernstudio NRW debütierte sie an der Oper Dortmund als Kate Pinkerton ( Madama Butterfly ) und war dort zudem als Fanny ( Der Häßliche ) zu erleben. Seit der Spielzeit 2022/23 ist Wendy Krikken festes Ensemblemitglied der Jungen Oper Dortmund und wirkte u. a. in den Produktionen RIESEN RIESELN, Kirsas Musik, Mädchen in Not, Prinzessin sein? Nein, danke!, Instame, Das NEINhorn, Klangstreich, Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute und Marie-Antoinette oder Kuchen für alle! mit. Auf der großen Opernhausbühne verkörperte sie Papagena ( Die Zauberflöte und Das Geheimnis der Zauberflöte ), Adele ( Die Fledermaus ) und Fadeya ( Die Kinder des Sultans ). 2026/27 ist Wendy Krikken u. a. in der Uraufführung von Marc L. Voglers mobiler Kinderoper Wie klingt Grün? sowie als Gretel in Hänsel und Gretel und Das Geheimnis der Knusperhexe zu erleben. (Stand: 05/2026)

Cosima Büsing

Ensemble

Cosima Büsing

Die Mezzosopranistin und Performerin Cosima Büsing absolvierte ihren Master in Lied und Oratorium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Ks. Gabriele Fontana mit Auszeichnung. Sie besuchte Meisterkurse bei namhaften Musiker*innen wie Christa Ludwig und Helmut Deutsch. Zusätzlich spezialisierte sie sich mit dem Studiengang Klassische Operette an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien auf dieses Genre und schloss ihn mit Auszeichnung ab. Darüber hinaus erweiterte sie ihre Ausbildung am Max Reinhardt Seminar in den Bereichen Schauspiel und Improvisation. Sie war Stipendiatin des KS-Gabriele-Fontana-Stipendiums. 2022 debütierte sie als Prinz Orlofsky ( Die Fledermaus ) am TAG Theater Wien. Schon während ihres Studiums sang sie Partien wie Cherubino ( Le nozze di Figaro ) oder Nutrice ( L’incoronazione di Poppea ) und gab 2017 ihr französisches Debüt als 3. Dame ( Die Zauberflöte ) beim Festival Les Heures Romantiques. Im Bereich Neue Musik arbeitete sie mit Komponisten wie Bernhard Lang, mit dessen Werken sie u. a. im Arnold-Schönberg-Center Wien auftrat. 2022 sang sie bei der Uraufführung Sechs Gesänge von Beat Furrer im Concertgebouw Amsterdam und beim Festival ACHT BRÜCKEN Musik für Köln. Mit dem Klangforum Wien war sie als Altsolistin bei den Salzburger Festspielen in Beat Furrers Oper Begehren zu erleben. Als Duo Büsing/Lorenz konzertiert sie seit 2015 mit der Pianistin Stella Marie Lorenz, wobei sie u. a. schon im Musikverein Wien, im Wiener Konzerthaus sowie auf Schloss Belvedere auftrat. Mit dem Gitarristen Henrik Dewes bildet sie das Duo Debü und musiziert mit ihm in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Beide Duos stehen für eine Verbindung zwischen klassischem Liedrepertoire und zeitgenössischer Musik. Neben ihrer Arbeit als Solistin nahm sie mit dem Vocalensemble Rastatt zahlreiche CDs (u. a. Grammy-nominiert) auf, sang beim Rheingau Musik Festival und gab 2015 unter Yannick Nézet-Seguin ihr Debüt im Festspielhaus Baden-Baden. Seit 2023/24 ist Cosima Büsing festes Ensemblemitglied der Jungen Oper Dortmund, wo sie seitdem u. a. in den Uraufführungen Instame , Prinzessin sein? Nein, danke! , Das NEINhorn, Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!, Klangstreich und Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute sowie in den Wiederaufnahmen Mädchen in Not, Kirsas Musik und RIESEN RIESELN zu erleben war. 2026/27 ist Cosima Büsing u. a. in der Uraufführung von Marc L. Voglers mobiler Kinderoper Wie klingt Grün? sowie als Hänsel in Hänsel und Gretel und Das Geheimnis der Knusperhexe zu erleben. (Stand: 05/2026)

Edvina Valjevcic

Ensemble

Edvina Valjevcic

Edvina Valjevcic studierte Gesang in der Klasse von Prof. Henner Leyhe an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, nachdem sie von Prof. Anneliese Fried an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin unterrichtet wurde. Darüber hinaus nahm sie u. a. an Meisterkursen von Prof. Edda Moser, Edita Gruberová, Johannes Martin Kränzle und Prof. Dr. Michael Hampe teil. Noch während ihres Studiums wurde sie in der Spielzeit 2013/14 in den Opernchor des Theater Koblenz aufgenommen. In jüngster Zeit machte sie als Preisträgerin des Concorso Lirico Internazionale „Alfredo Giacomotti“, des Coop Music Awards – Premio Antonio Bertolini und als Finalistin des Riccardo Zandonai in Italien auf sich aufmerksam. In der Folge erhielt sie Einladungen zu Konzerten am Teatro Bibiena di Mantova, die Gala Memorial di Maria Callas in Sirmione, das Il Grande in Provincia − Concerto d’Opera in Edolo, das vom Il Teatro Grande di Brescia veranstaltet wurde, und das Festival Ultrapadum in Mailand. Außerdem wurde sie als Solistin in der Tonhalle Düsseldorf mit den Düsseldorfer Symphonikern für Hector Berlioz’ Les nuits d’été sowie der Akademischen Philharmonie Heidelberg für Isoldes Liebestod engagiert. Zudem war sie in den vergangenen Spielzeiten u. a. solistisch in Bachs Weihnachtsoratorium , in Opernabenden im Gerling-Quartier Köln sowie in verschiedenen Produktionen der Hochschule für Musik und Tanz Köln zu erleben, so u. a. als Mutter ( Hänsel und Gretel ), Zauberin ( Dido and Aeneas ) am Theater Aachen und Dritte Dame ( Die Zauberflöte ) mit der Philharmonie Südwestfalen. Ferner war sie in der Spielzeit 2013/14 in der Rolle der Berta ( Il barbiere di Siviglia ) am Theater Koblenz zu Gast. Seit 2018/19 ist sie Mitglied im Opernchor Theater Dortmund, wo sie in der Spielzeit 2021/22 solistisch als Roßweiße ( Die Walküre ) zu erleben war. In der Spielzeit 2022/23 war sie solistisch in den Produktionen Nixon in China und Lohengrin zu sehen. In der Spielzeit 2024/25 verkörperte sie die Partien Flora Bervoix in La traviata sowie erneut Roßweiße in Die Walküre . 2026/27 ist Edvina Valjevcic u. a. als Gertrud in der Neuinszenierung von Hänsel und Gretel zu erleben. (Stand: 05/2026)

Franz Schilling

Ensemble

Franz Schilling

Der luxemburgische Bariton Franz Schilling sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen am Konservatorium der Stadt Luxemburg, wo er früh Geige und Orgel lernte und dem Knabenchor Pueri Cantores unter der Leitung von Pierre Nimax Jr. beitrat. Nach seinem Schulabschluss 2013 studierte er zunächst Jura in Frankreich, Norwegen und den Niederlanden und absolvierte einen Master in Internationalem Öffentlichen Recht sowie die „Cours complémentaires en droit luxembourgeois“ des Justizministeriums. Währenddessen erhielt er weiterhin Gesangskurse bei Marie-Reine Nimax, Nicolas Domingues, Urša Lah und Marc Dostert. Später nahm er auch an verschiedenen Meisterkursen teil, so u. a. bei Bernd Valentin, Pauliina Tukiainen, Dorothea Wirtz sowie Anne Le Bozec und studierte außerdem klassischen Gesang bei Christoph Strehl am Salzburger Mozarteum. In Berlin debütierte er als Jesus in Bachs Johannes-Passion mit dem Neuen Kammerchor Berlin und dem Ensemble Wunderkammer. In Salzburg war er als Solist in Mendelssohns Paulus und Monteverdis Die Marienvesper unter der Leitung von Jörn Hinnerk Andresen zu hören. Auf der Opernbühne war er u. a. als Zauberer in Dido and Aeneas sowie in einer Produktion von L’incoronazione di Poppea zu erleben. Seit der Spielzeit 2023/24 ist Franz Schilling festes Ensemblemitglied der Jungen Oper Dortmund, wo er in den Uraufführungen Instame , Prinzessin sein? Nein, danke! , Das NEINhorn , Marie-Antoinette oder Kuchen für alle! , Klangstreich , Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute sowie in den Wiederaufnahmen RIESEN RIESELN , Mädchen in Not und Kirsas Musik zu erleben war, ferner auf der Opernhausbühne als Frank ( Die Fledermaus ) und Onkel/Dschinn ( Die Kinder des Sultans ). 2026/27 ist Franz Schilling u. a. in der Neukomposition der Kinderoper Wie klingt Grün? sowie als Peter in Hänsel und Gretel und Das Geheimnis der Knusperhexe zu erleben. (Stand: 05/2026)

Elisabeth Strake

Ensemble

Elisabeth Strake

Elisabeth Strake studierte zunächst Trompete im Orchesterfach in Freiburg und Lübeck, bevor sie ihren Schwerpunkt auf die Chorleitung verlegte. In Lübeck absolvierte sie ein Studium der Schulmusik sowie der Chorleitung bei Prof. Johannes Knecht und Prof. Volker Hempfling. Meisterkurse bei Wolfgang Schäfer, Morten Schuldt-Jensen und Friederike Stahmer rundeten ihre künstlerische Ausbildung ab. Nach Stationen bei der Knabenkantorei Lübeck und beim MDR-Kinderchor in Leipzig ist sie seit 2021 an der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund e.V. tätig und hat dort die künstlerische Gesamtleitung des Kinder-Exzellenzbereichs inne. Zudem arbeitet sie mit verschiedenen Erwachsenenchören wie dem Konzertchor Westfalica der Chorakademie, dem Collegium vocale Bochum e. V. und dem Städtischen Chor Recklinghausen e. V. Zu ihren Kooperationspartnern zählen unter anderem das Konzerthaus Dortmund, die Oper Dortmund, die Kölner Philharmonie, die Bochumer Symphoniker, die Neue Philharmonie Westfalen sowie das „Spannungen“-Festival. Darüber hinaus tritt sie regelmäßig als Dozentin in Erscheinung, wie etwa für die Evangelische Kirche im Rheinland, den Chorverband Vorarlberg oder an der TU Dortmund. (Stand: 05/2026)

Frank Philipp Schlößmann

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Frank Philipp Schlößmann

Der aus Bad König im Odenwald stammende Frank Philipp Schlößmann studierte Bühnen- und Kostümgestaltung am Mozarteum in Salzburg und ist seit 1991 freischaffend tätig. In Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Olivier Tambosi, Götz Friedrich, Harry Kupfer, Philipp Himmelmann und Stephen Lawless arbeitete er an zahlreichen Opernhäusern sowohl in Deutschland als auch international. Hierzu gehören die Staatsopern in Berlin, München, Hamburg und Hannover, die Semperoper Dresden, die Deutsche und die Komische Oper Berlin sowie die Opern Köln, Leipzig und Düsseldorf. Engagements führten ihn u. a. nach New York an die Metropolitan Opera, das Royal Opera House London, die Finnish National Opera in Helsinki, die Volksoper Wien und an das Mariinski-Theater in St. Petersburg. Dazu entwarf er Ausstattungen für Festivals wie die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, die Händel-Festspiele in Halle und die Bregenzer Festspiele. Bei den Bayreuther Festspielen gestaltete er 2006–2010 das Bühnenbild für die Ring -Inszenierung von Tankred Dorst sowie 2015 Katharina Wagners Tristan und Isolde . 2015–2018 stattete er den Ring -Zyklus am Stadttheater Minden aus. In den Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 arbeitete er an der Oper Dortmund mit dem Regisseur Tomo Sugao bei Turandot und Madama Butterfly zusammen. 2021/22 zeichnete er für Bühne und Kostüme von Die Walküre in der Regie von Peter Konwitschny verantwortlich. In der Spielzeit 2023/24 gestaltete er das Bühnenbild für die Deutsche Erstaufführung von Augusta Holmès La Montagne Noire (Der schwarze Berg) . Für La traviata sowie Don Giovanni entwarf er 2024/25 ebenfalls das Bühnenbild. In der Saison 2025/26 zeichnete Frank Philipp Schlößmann an der Oper Dortmund für das Bühnenbild von Le nozze di Figaro (Die Hochzeit des Figaro) verantwortlich. 2026/2027 gestaltet Frank Philipp Schlößmann das Bühnenbild für die Doppelpremiere Cavalleria rusticana / Gianni Schicchi . (Stand: 05/2026)

Thomas Günzler

Ensemble

Thomas Günzler

Der in Heidenheim geborene Bass-Bariton Thomas Günzler studierte bis 1994 an der Musikhochschule in Karlsruhe Konzert und Operngesang. Unterrichtet wurde er u. a. von Ks. Prof. Roland Herrmann (Karlsruhe), Prof. Kurt Widmer (Basel) und Neil Semer (New York). Neben seiner Tätigkeit im Opernchor Theater Dortmund, dem er seit der Spielzeit 1998/99 angehört, war er in zahlreichen solistischen Rollen zu erleben, u. a. 1999/2000 als Perón in Evita (1999/2000), als Dr. Falke in Die Fledermaus (2001), als Cascada in Die lustige Witwe (2002) sowie als Raimund von Zweter in Tannhäuser . In den Sommern 2002 – 2004 war er als Solist der Heidenheimer Schlossfestspiele als Marullo ( Rigoletto ) sowie als Baron Douphol ( La traviata ) zu Gast. Für die Kinder- und Jugendproduktionen des Dortmunder Theaters war er u. a. als Papageno in der Zauberflöte für Kinder (2001/02), als Schweinchen in Affe besiegt Knochengeist von Peter Schat (2010) und als Fischer in Das schlaue Gretchen von Martin Smolka (2011) zu erleben. Im Sommer 2012 war er bereits im 17. Jahr bei den Bayreuther Festspielen beschäftigt, wo er seit 1995 Mitglied des Festspielchores ist. Zu seinen Solopartien an der Oper Dortmund zählten Hobson ( Peter Grimes ), Saretzky ( Eugen Onegin ), Priester/Zweiter Geharnischter ( Die Zauberflöte ) u. v. a. In den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 war Thomas Günzler als Sir Archibald Proops in Jekyll & Hyde zu erleben. In der Spielzeit 2022/23 wirkte er solistisch in der Wiederaufnahme von Ingo Kerkhofs Lohengrin mit. In der Saison 2023/24 stand er als 2. Priester/Geharnischter in der Wiederaufnahme von Die Zauberflöte auf der Bühne. In der Spielzeit 2024/25 verkörperte er den Marchese d’Obigny in La traviata . 2026/27 ist Thomas Günzler u. a. als Pinellino in der Neuinszenierung von Gianni Schicchi zu erleben. (Stand: 05/2026)

Ruth Katharina Peeck

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Ruth Katharina Peeck

Die in Heidelberg geborene Mezzosopranistin Ruth Katharina Peeck studierte Schulmusik an der Musikhochschule Mannheim mit den Hauptfächern Gesang, Klavier und Dirigieren, bevor sie ihr Studium im Fach Gesang bei Prof. Claudia Eder in Mainz bis zum Konzertexamen fortsetzte. 2018 gewann sie den 1. Preis beim Meistersinger-Wettbewerb in Neustadt. Gemeinsam mit dem Pianisten Hedayet Djeddikar wurde ihr der Liedpreis der Stiftung Husumer Volksbank verliehen sowie mit dem Organisten Carsten Ehret der 1. Preis beim internationalen Wettbewerb für Orgel und Gesang in Neuss. Sie erhielt außerdem den 1. Preis beim Wettbewerb Konzertexamen an der Hochschule für Musik in Mainz. Im Bereich Konzert arbeitete sie u. a. mit Orchestern wie dem Neumeyer Consort, der Klassischen Philharmonie Bonn und der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zusammen. Sie sang als Kollegiatin von BAROCK VOKAL in Mainz u. a. mit Michael Hofstetter, Andreas Scholl, Ton Koopman sowie 2017 als Stipendiatin der Bachakademie Stuttgart mit Hans-Christoph Rademann und Helmut Rilling. Auf der Bühne sammelte sie erste Erfahrungen bei der Musikbühne in Mannheim als Aschenputtel in der gleichnamigen Kinderoper von Eberhard Streul nach Rossinis La Cenerentola . Sie debütierte 2015 als Clori in Alessandro Scarlattis Gli equivoci nel sembiante am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, war in der Spielzeit 2015/16 als Mitglied im Jungen Ensemble am Staatstheater Mainz u. a. als Giovanna ( Rigoletto ) zu sehen und sang bei den Schwetzinger Festspielen in Francesco Cavallis Veremonda . Ab der Spielzeit 2019/20 gehörte Ruth Katharina Peeck zunächst zum Ensemble der Jungen Oper Dortmund, wo sie zahlreiche Partien in den Uraufführungen Kirsas Musik , Mädchen in Not und Persona verkörperte. 2020/21 übernahm sie außerdem die Musikalische Leitung von We DO Opera! – Die Dortmunder Bürger*innenOper . Zur Spielzeit 2023/24 wechselte sie vom Ensemble der Jungen Oper Dortmund in das Ensemble der Oper Dortmund. Hier war sie 2023/24 als Diana ( Orpheus in der Unterwelt ), Nell ( Fin de Partie ), Ikuma (in der Uraufführung Die Reise zu Planet 9 ) und Fricka ( Das Rheingold ) zu erleben. In der Saison 2024/25 war sie u. a. als Annina in der Neuproduktion von La traviata , als Tante/Kamel in der Wiederaufnahme von Die Kinder des Sultans sowie im Gesamtzyklus von Der Ring des Nibelungen zu sehen. In der Spielzeit 2025/26 interpretierte sie u. a. Marcelina in Die Hochzeit des Figaro sowie die Rolle der U-86 in der Uraufführung von Sarah Nemtsovs WE (WIR) . 2026/2027 ist Ruth Katharina Peeck an der Oper Dortmund als La Ciesca in Gianni Schicchi , als Hänsel in Hänsel und Gretel sowie als L’ombre d’une femme in Guercœur zu erleben. (Stand: 05/2026)

Daegyun Jeong

Ensemble

Daegyun Jeong

Der Bariton Daegyun Jeong begann sein musikalisches Studium am Yong Siew Toh Conservatory of Music in Singapur unter der Leitung von Prof. Alan Lee Bennett von 2013–2017. Nach seinem Umzug nach Deutschland setzte er sein Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fort, wo er sein Masterstudium 2017–2019 und sein Konzertexamen 2019–2022, betreut von Prof. Mario Hoff und Prof. Johannes Martin Kränzle, absolvierte. Zwischen 2021 und 2023 wurde Daegyun Jeong Mitglied der von David Stern gegründeten Opera Fuoco in Frankreich und war gleichzeitig als Artist in Residence an der Queen Elisabeth Music Chapel in Belgien unter der Leitung von José van Dam und Sophie Koch zu erleben. 2017 markierte mit seinem Debüt am Theater Aachen den Beginn seiner beruflichen Laufbahn. Seitdem sang er als Mitglied des Opernstudio NRW und als Gastkünstler u. a. am Theater Dortmund, Aalto Musiktheater Essen, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, an den Wuppertaler Bühnen, an der Deutsche Oper am Rhein sowie am Cuvilliéstheater in München. Er verkörperte verschiedene Rollen wie Der Förster ( Das schlaue Füchslein ), Guglielmo ( Così fan tutte ), Prinz Tarquinius ( The Rape of Lucretia ), Schaunard ( La Bohème ), Barone Douphol ( La traviata ), und Yamadori ( Madama Butterfly ). Mit der Spielzeit 2022/23 trat Jeong dem Ensemble der Oper Dortmund bei. Als Chou En-lai in der Neuinszenierung von Nixon in China hatte er einen besonderen persönlichen Erfolg, ferner war er hier u. a. als Papageno ( Die Zauberflöte und Das Geheimnis der Zauberflöte ), Albert ( La Juive ) sowie in der Uraufführung von Mädchen in Not zu sehen. 2023/24 verkörperte er u. a. Marcello ( La Bohème ) und Oropax (in der Uraufführung von Die Reise zu Planet 9 ) sowie in der Saison 2024/25 Dr. Falke ( Die Fledermaus ) und Masetto ( Don Giovanni ). In der Spielzeit 2025/26 übernahm er u. a. die Partie des R-13 in der Uraufführung von Sarah Nemtsovs WE (WIR) , das Bariton-Solo in Carmina Burana sowie die Rolle des Ping in der Neueinstudierung von Turandot . In der Spielzeit 2026/27 ist Daegyun Jeong an der Oper Dortmund als Marco in Gianni Schicchi , als Peter in Hänsel und Gretel sowie als Biterolf in Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg zu erleben. (Stand: 05/2026)