Yura Yang ist seit der Spielzeit 2020/21 2. Kapellmeisterin und Assistentin des Generalmusikdirektors am Staatstheater Karlsruhe. In Karlsruhe übernahm sie die Musikalische Leitung für die produktionen Feuervogel , La Finta Giardiniera und Ariadne auf Naxos . 2019/20 war Yura Yang als 1. Kapellmeisterin sowie stellvertretende Generalmusikdirektorin am Theater Aachen engagiert, wo sie bei Werther , Sweeney Todd und Pique Dame die musikalische Leitung inne hatte. In der Spielzeit 2018/19 war sie am Theater Kiel als Kapellmeisterin, Solorepetitorin und musikalische Assistentin des Generalmusikdirektors tätig. In Kiel übernahm sie u. a. das Dirigat für Cavalleria Rusticana , Pagliacci , Schwanensee , Falscher Verrat (UA) sowie Die Frau ohne Schatten . 2016 wurde Yura Yang in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates sowie 2019 in die Künstlerliste Maestros von Morgen aufgenommen. Yura Yang absolvierte von 2009 bis 2013 ihr Dirigierstudium an der Hochschule für Musik Detmold. 2018 setzte sie ihre Studien an der Hochschule für Musik und Theater München fort, die sie mit einem Master-Abschluss beendete. Bereits zuvor, während ihres Bachelor-Studiums, sammelte sie als Korrepetitorin am Stadttheater Bielefeld erste Opernerfahrungen. Am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen war sie von der Spielzeit 2012/13 bis 2017/18 als Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung engagiert. Dort dirigierte sie mehrere Kinderkonzerte und übernahm die musikalische Leitung von Zad Moultakas König Hamed und Prinzessin Sherifa , Jerry Bocks Anatevka , Die Zauberflöte , Don Giovanni , dem Ballett Romeo und Julia , L’elisir d’amore sowie Harold Arlens und Yip Harburgs The Wizard of Oz . In der Spielzeit 2014/15 erhielt sie zusätzlich das Dirigentenstipendium der Bergischen Symphoniker, bei denen sie ebenfalls Kinderkonzerte leitete, Generalmusikdirektor Peter Kuhn bei Bizets Carmen assistierte und auch selbst Vorstellungen übernahm. Darüber hinaus wirkte sie als Assistentin von Julia Jones an der Nederlandse Reisopera bei der Produktion Don Giovanni mit. Ebenfalls unterstützte sie Andreas Schüller an der Staatsoperette Dresden bei Paul Linckes Frau Luna und dirigierte in den Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 die Wiederaufnahme. Zudem führte sie in 2017 und 2018 verschiedene Kinderkonzerte an der Wuppertaler Oper auf. Beim Jennersdorf Festivalsommer 2019 assistierte sie Georg Fritzsch und Brigitte Fassbaender bei der Oper Martha und dirigierte einige Vorstellungen. Weitere Engagements führten sie 2019 an das Theater Koblenz ( Don Giovanni ), zum Sinfonieorchester Wuppertal, zur Neuen Philharmonie Westfalen und zur Philharmonie Südwestfalen. Im Jahr 2020 war Yura Yang außerdem am Theater Koblenz, am Theater Aachen, am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, bei den Nürnberger Symphonikern, bei den Münchener Symphonikern sowie beim Sinfonieorchester Wuppertal zu Gast. Foto: (c) Dilara Bastar
Kioomars Musayyebi wurde im Jahr 1977 in Teheran geboren. Beim bedeutenden Santurmeister Faramarz Payevar lernte er das Santurspielen. Vom Filmkomponisten Farhad Fakhredini wurde er in Musiktheorie und Komposition unterrichtet. 2010 erlangte er den Bachelorgrad im Fach Instrumental Musik an der Teheran University of Art. Viele Jahre lang war er als Santurspieler und Komponist in mehreren iranischen Musikgruppen tätig, mit diversen Konzertauftritten im Iran und im Ausland, unter anderem beim Fadjr Festival in Teheran in den Jahren 1992, 1994 und 1995. 2001–2008 begleitete er zudem zwei Theatergruppen live in der Vahdat-Halle in Teheran. Er produzierte die Musik für zwei Filme, einen Werbefilm sowie für eine Reihe multimedialer Kindergeschichten auf DVD. Gleichzeitig arbeitete er sowohl in seinem eigenen Tonstudio als auch in drei anderen Studios als Tontechniker und Produzent. Mit 18 Jahren begann er damit, Santur an diversen Musikschulen in Teheran zu unterrichten. 2007 wurden sechs CDs von ihm für den Santurunterricht produziert. 2008 gründete er eine eigene Musikschule in Teheran, die „Avay-e-Shahrzad“. Seit 2011 unterrichtet, komponiert und spielt er auch in Deutschland – mit Musiker*innen aus Europa, Indien, Afrika und Ostasien sowie mit verschiedenen internationalen Gruppen. In den vergangen Jahren wurde er zu mehreren Festivals eingeladen, unter anderem Fusion, Folk’n’Fusion, Hildesheimer Wallungen, Musica Sacra International, Essen Original und Dastgah. Seit 2013 ist er festes Ensemblemitglied beim Transorient Orchestra, der aktuell 12-köpfigen Weltmusik-Bigband aus dem Ruhrgebiet. 2015 gründete er das Kioomars Musayyebi Quartett, seine eigene Band mit vier Musikern aus dem Iran und Deutschland, die orientalische Melodien und Rhythmen mit europäischen Arrangements sowie Weltmusik mit Einflüssen aus dem Jazz vermischen. Darüber hinaus musizierte er in zwei Dialogprojekten des NRW Kultursekretariat sowie im Nouruz Ensemble. 2013–2015 absolvierte Kioomars Musayyebi an der Universität Hildesheim sein Masterstudium im Fach „Musik.Welt – kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“. Zeitgleich arbeitete er als freier Dozent für Santur am Center for World Music (CWM), Mitglied im Kuratorium des Kollektivs „Beyond the roots“ und im Sprecherrat der Plattform Aktuelle Musikkulturen. Seit der Gründung der Dortmunder Bürger*innenOper im Jahr 2018 ist er mit dieser als Workshop- sowie Gruppenleiter der Santur-Instrumentalistinnen eng verbunden. www.kioomars-musayyebi.com www.facebook.com/Kioomars.Musayyebi.Quartett
Die gebürtige Italienerin Martina Vinazza wurde an der École Supériore de danse jazz in Nizza von Serge Alzetta persönlich unterrichtet. Weitere Stationen ihrer Ausbildung waren die Scuola del Balletto di Toscana in Florenz und Music, Arts & Show in Mailand. Danach arbeitete Martina Vinazza als Tänzerin in verschiedenen Fernseh-Shows in Italien sowie Theaterproduktionen in der Toskana, Rom, Mailand und Sardinien. Nach einer Station im Freizeitpark Gardaland zog sie 2016 nach Deutschland. Hier arbeitet sie für Fernseh-Shows, Video-Drehs und als Model. Sie wirkte bei Tanzauftritten bei den Kölner Lichtern , in der Hit Parade , in der Philharmonie Essen, beim Mitternachtsball des Colosseum Theaters, bei Karnevalissimo (ZDF), im Movie Park Germany und beim Schlagerboom mit. Zu ihren Theaterengagements zählen u. a. Die lustige Witwe (MiR Gelsenkirchen), Frau Luna (Theater Dortmund), Evita , Kiss Me, Kate, West Side Story (Theater Bonn), Falco – Das Musical , West Side Story (Theater Lübeck), Chicago (Staatstheater Braunschweig) sowie Jesus Christ Superstar (Konzert Theater St. Gallen). In der Spielzeit 2021/22 ist sie im Ensemble von Evita am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken sowie von Die lustige Witwe am Theater Dortmund zu erleben. Foto: (c) Nico Stank
Hendrik Hebben kam 2010 zum ersten Mal mit Ballett und Zeitgenössischem Tanz in Berührung. Er begann während seines Auslandsjahrs in Ann Arbor (Michigan) zu tanzen und nahm an Aufführungen wie Der Nussknacker des Youth Dance Theater of Michigan (jetzt Ballet Chelsea) teil. Nachdem er in seine Heimatstadt Saarbrücken zurückgekehrt war, führte er das Training in Ballett und Modern Dance fort. 2014 wurde er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a. M. angenommen. Dort kam er zum ersten Mal mit Improvisation in Berührung und lernte das Repertoire von William Forsythe und Jiří Kylián kennen, während er mit bekannten Choreograf*innen wie Johannis Wieland, Kristel van Issum und Iván Pérez arbeitete. Er schrieb seine Bachelorarbeit über „Artivism“, eine Verbindung aus Aktivismus und Kunst. Seitdem er Frankfurt verlassen hat, tanzt er als freischaffender Tänzer in Ballett- und Opernproduktionen (u. a. am Aalto Theater und der Oper Frankfurt) und arbeitet in der freien Szene. An der Oper Dortmund ist er in der Spielzeit 2021/22 in der Produktion Die lustige Witwe zu erleben. Foto: (c) Melina Rupp
Selen Kara studierte Theater- und Medienwissenschaft an der Ruhr Universität Bochum. Während dieser Zeit spielte sie bei diversen studentischen Theaterproduktionen mit, die auch zu Festivals nach Istanbul, Liège und Minsk eingeladen wurden. Außerdem wirkte sie bei dem Film Fraktus von Studio Braun als Regieassistentin mit. Von 2012 bis 2014 war sie Regieassistentin am Schauspielhaus Bochum, wo sie u. a. mit Roger Vontobel, Anselm Weber, Jan Neumann, Christina Paulhofer und David Bösch arbeitete. Blaubart – Hoffnung der Frauen von Dea Loher war ihr Debüt als Regisseurin in Bochum. Seit 2014 arbeitet sie als freie Regisseurin u. a. am Theater Bremen, Staatstheater Nürnberg und Nationaltheater Mannheim. Ihre Inszenierung I love you, Turkey wurde zum Radikal Jung Festival 2020 an das Münchner Volkstheater eingeladen. Foto: (c) Hakki Topcu
Geboren in Tampere (Finnland), Ausbildung an der Royal Swedish Ballet School. In der Spielzeit 2021/22 Stipendiatin am Ballett Dortmund. Foto: (c) Leszek Januszewski
Nico Hartwig wurde 1998 in Marburg an der Lahn geboren. Bis 2020 studierte er Tanz, Gesang und Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Erste Theatererfahrung sammelte er am Hessischen Landestheater Marburg, wo er seit 2012 als Tänzer und Darsteller in verschiedenen Produktionen agierte. So wirkte er u. a. in Woyzeck, Cinderella - A Rock ’n’ Roll Fairytale, 4.48 Psychose und Eine Odyssee mit. In der Spielzeit 2017/18 war er im Chor in Die Orestie am Düsseldorfer Schauspielhaus zu sehen. Es folgten Engagements an der Oper Dortmund, wo er in West Side Story und Jekyll & Hyde mitwirkte. 2019 wurde er mit dem Folkwang Preis in der Kategorie „Darstellende Kunst" für die Musicalentwicklung Wo man feststeckt ausgezeichnet. Während der Corona-Pandemie 2020 gründete er das Hyperpop-Duo Gulliver DeLarge. 2021 führte er beim Musiktheater-Film Lost Sharks zum ersten Mal Regie. In der Spielzeit 2021/22 ist er an der Oper Bonn in Chicago zu sehen und kehrt mit Berlin Skandalös an die Oper Dortmund zurück. Foto: (c) Felix Rabas
Die gebürtige Berlinerin Yasmina Hempel erhielt früh Tanz- und Gesangsunterricht und war über mehrere Jahre Mitglied des Jungen Ensembles am Friedrichstadtpalast Berlin. 2016 war sie als Dorothea in der Studio Lev Produktion von Peter Lunds Grimm u. a. am Staatstheater Kassel zu sehen. 2017 erhielt sie einen Förderpreis beim Bundeswettbewerb Gesang und studiert seit 2018 Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwang Universität der Künste. Im Rahmen ihres Studiums wirkte sie 2020 im Ensemble von Grand Hotel in der Regie von Gil Mehmert mit. 2021 war sie bereits in der Folkwang-Produktion She Loves Me als Amalia Balash am Theater Solingen zu sehen und debütiert im Ensemble von Berlin Skandalös an der Oper Dortmund. Foto: (c) Felix Rabas
Biografie folgt.