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Björn Kuhlen

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Björn Kuhlen

Björn Kuhlen wurde in Krefeld-Uerdingen geboren und studierte Violine an der Musikhochschule Köln/Aachen bei Charles-André Linale (Primarius des Orpheus-Quartetts). 1996 wurde er festes Mitglied der Dortmunder Philharmoniker. Davor spielte er bei der klassischen Philharmonie Bonn, die in allen großen Konzertsälen Deutschlands auftritt. Er ist sowohl im kammermusikalischen Bereich tätig, wie auch als Lehrkraft. Ebenso ist Björn Kuhlen als Stimmführer der 2. Violinen Gründungsmitglied des Amadeus Kammerorchesters.

Elke Hies

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Elke Hies

Elke Hies wurde in Grevenbroich geboren und erhielt prägenden Geigenunterricht bei Ottó Szende. Sie studierte zunächst in Köln die Fächer Musik und Altgriechisch für gymnasiales Lehramt, nach dem Staatsexamen dann Violine bei Werner Neuhaus und Mikulas Jelinek, außerdem Kammermusik bei Alwin Bauer und Siegmund Nissel vom Amadeus Quartett. Schon während des Studiums begann sie ihre berufliche Tätigkeit als feste Aushilfe im Gürzenich-Orchester Köln, wo sie ihre Liebe zur Oper und zum Orchestergraben entdeckte. Es folgten zwei Jahre im Rheinischen Kammerorchester, weitere zwei Jahre im Staatsorchester Oldenburg sowie fast vier Jahre in der Neuen Philharmonie Westfalen, bevor sie im April 1990 ihre Stelle in Dortmund antrat.

Joowon Park

Ensemble

Joowon Park

Joowon Park wurde in Südkorea geboren. Nach ihrem ausgezeichneten Abschluss in Seoul kam sie nach Deutschland und absolvierte in Düsseldorf bei Prof. Andreas Krecher ihr Diplom sowie in Detmold bei Prof. Thomas Christian ihr Konzertexamen. Sie trat als Solistin mit verschiedenen koreanischen Orchestern auf und gewann den 3. Preis des internationalen Wettbewerbs 'Verfemte Musik 2008' der Jeunesses Musicals in der Kategorie Kammermusik in Schwerin. Seit 2006 ist Joowon Park Mitglied der Dortmunder Philharmoniker und in verschiedenen Kammermusikensembles tätig.

Karin Nakayama

Ensemble

Karin Nakayama

Die Violinistin Karin Nakayama wurde 1988 in Japan geboren und begann 2007 ein Bachelorstudium an der Toho Gakuen Musikhochschule bei Shizuko Ishii. Nach ihrem Abschluss wechselte sie an die Folkwang Universität der Künste in Essen, wo sie bei Jacek Klimkiewicz und Erik Schumann studierte und 2013 den Master in Professional Performance mit Auszeichnung abschloss. Im anschließenden Master bei Günter Steinke, Barbara Maurer und Hannah Weirich im Hauptfach Neue Musik fokussierte sie sich auf zeitgenössische Musik. Karin Nakayama gewann zahlreiche Wettbewerbe, u. a. den International Chamber Music Competition Luigi Nono sowie den Internationalen Premio Maria Grazia Vivaldi Wettbewerb und erhielt den 2. Preis beim OSAKA International Music Competition wie auch den Internationalen Musikvideowettbewerb Coffee Mask. Sie trat u. a. beim Lucerne Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Musikfest Berlin, der Ruhrtriennnale sowie dem Festival Now! in Essen auf und war solistisch mit verschiedenen Klangkӧrpern in Deutschland und Japan auf Tournee. 2014–2017 war sie Stipendiatin der Villa Musica Stiftung. Seit 2014 ist sie Mitglied des Ensemble CRUSH sowie seit 2018 Gastmusikerin des Ensemble Modern und seit 2020 des Ensemble MusikFabrik. Durch ihre Liebe zur zeitgenössischen Musik arbeitet sie mit zahlreichen Komponist*innen zusammen, deren Werke sie uraufgeführt hat. Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie an der Oper Dortmund regelmäßig in Thierry Tidrows Mobiler Oper Nils Karlsson Däumling an der Violine zu erleben.

 Too Strong

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Too Strong

Too Strong ist eine deutsche Hip-Hop-Band aus Dortmund, die 1989 gegründet wurde und auch über die Stadtgrenzen hinaus Kultstatus genießt. Als Inbegriff des Underground-Hip-Hops prägten sie den deutschen Hip-Hop maßgeblich und gelten als Begründer der Silonation: Die Silonation definiert einen Lifestyle, der sich gegen die Stigmatisierung anderer aufgrund bestimmter Zugehörigkeiten oder Aktivitäten ausspricht. 1993 wurde ihre erste Single-EP Rabenschwarze Nacht bei Tribehaus Records veröffentlicht, die sich zu einer Hymne entwickelte und zu ihren populärsten Songs gehört. Im Laufe der Bandgeschichte kam es zu wiederholten Auflösungen und Wiederbelebungen sowie zu Mitgliederwechseln – zum festen Kern gehörten Pure Doze, Der Lange und Funky Chris − gegenwärtig Pure Doze und Der Lange. Beide brachten innerhalb ihrer Laufbahn auch Soloalben hervor.

Karsten Scholz

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Karsten Scholz

Karsten Scholz wurde 1969 in Gelsenkirchen geboren. Nach seinem Studium in Köln und München im Fach Klavier bei Wilhelm Neuhaus und Olaf Dreßler und Dirigieren bei Volker Wangenheim arbeitete er als Repetitor an der Oper Köln, wo er u. a. Die tote Stadt , Eine Nacht in Venedig , Parsifal sowie Walter Braunfels Die Vögel einstudierte. In der dortigen Kinderoper dirigierte er Ernst Tochs Die Prinzessin auf der Erbse und Maurice Ravels L’enfant et les sortilèges . Am Bielefelder Theater war er Dirigent u. a. für Evita , Kiss me, Kate , Cabaret , Ballettabende mit Tschaikowskys Manfred-Sinfonie und der 6. Sinfonie, Schwanensee , Eduard Künnekes Der Vetter aus Dingsda , Paul Linckes Frau Luna sowie Humperdincks Hänsel und Gretel . Seine pianistische Karriere konzentrierte sich auf die 32 Klaviersonaten Beethovens, die er mehrfach zyklisch aufführte und auf CD einspielte. In Dortmund war er in der Spielzeit 2021/22 Gast beim 9. Philharmonischen Konzert sowie dem 3. Familienkonzert. Seit der Spielzeit 2022/23 ist Karsten Scholz als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung bei den Dortmunder Philharmonikern tätig.

Damian Omansen

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Damian Omansen

Der Musical-Spezialist Damian Omansen wurde 1985 in Berlin geboren. Nach seinem Abitur in Berlin absolvierte er an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig ein Studium in den Hauptfächern Jazz-Klavier, -Posaune und -Arrangement, welches er 2011 als Diplom-Popularmusiker abschloss. Schon während seines Studiums übernahm er die Musikalische Leitung und die Arrangements für diverse Programme der Fachrichtung Musical. Heute arbeitet er hauptsächlich als Musikalischer Leiter von Musical-Produktionen in ganz Deutschland, aber auch als Bandleader, Arrangeur und Instrumentalist. Als Musikalischer Leiter war er u. a. am Kammertheater Karlsruhe tätig und führte neben der Rocky Horror Picture Show das Singspiel Im Weißen Rössl auf. Am Grenzlandtheater Aachen dirigierte er Into the Woods , Hello, Dolly! und Love Story , am theater im centrum in Kassel das Kammermusical Die letzten fünf Jahre , für Stage Entertainment Das Wunder von Bern , an der Oper Magdeburg Hair , Der kleine Horrorladen , Chicago , Die drei Musketiere , am Tipi am Kanzleramt in Berlin Cabaret sowie bei den Brüder Grimm Festspielen in Hanau 2021 Das tapfere Schneiderlein . Als Arrangeur arbeitete er für die Musikalische Komödie in Leipzig, die Rheinische Philharmonie sowie für die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle. Damian Omansen spielte Konzerte mit Künstler*innen wie Gitte Hænning, Udo Lindenberg, Patti Austin und Tony Christie, außerdem musizierte er im Orchester des Friedrichstadt-Palast Berlin. Seine Konzertreisen führten ihn durch Europa sowie nach Japan, Mexiko, Kanada und Südafrika. Seit 2014 schreibt er Bühnen-Arrangements für Max Raabe und das Palast Orchester. Auch auf deren CD Der Perfekte Moment ... wird heut verpennt sowie im MTV Unplugged von 2019 sind seine Arrangements zu hören. An der Oper Dortmund übernimmt Damian Omansen 2022/23 die Musikalische Leitung von Cabaret .

Gabriele Bruschi

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Gabriele Bruschi

Der auf Sizilien geborene Gabriele Bruschi begann im Alter von 16 Jahren eine professionelle Ausbildung zum Tänzer am Teatro dell’Opera di Roma. Hier wirkte er in verschiedenen Ballett-Produktionen wie Coppelia , La Fille mal gardée und Le avventure di Pinocchio mit und gab 2008 sein Musical-Debüt in der Titelrolle aus Odysseus (R: David Haughton). 2009–2012 wirkte er in vielen weiteren Musical-Produktionen, wie Lady Oscar , Non abbiate paura , Alice , La Città dell’Utopia und Rinaldo in Campo . In den Spielzeiten 2009/10 und 2010/11 ging er als Solotänzer mit Inferno und Cantica II international auf Tour. Nach der dreijährigen Welt-Tournee von Peter Pan – The Never Ending Story (R: Luc Petit, C: Martino Muller) zog er nach Deutschland, um in der von Stage Entertainment produzierten Europa-Premiere von Disneys Aladdin (R/C: Tony Award-Gewinner Casey Nicholaw) mitzuwirken. 2019 spielte er am Theater Basel in La Cage aux Folles (R: Martin G. Berger, C: Marguerite Donlon) sowie in KNIE – Das Circus Musical (R/C: Simon Eichenberger) im Ensemble und als Stelzen-Tänzer mit. 2020 folgte Die Großherzogin von Gerolstein an der Semperoper Dresden sowie die Aufnahme in das Ensemble der Stage Entertainment-Produktion Cirque du Soleil Paramour (R/C: Sergio Trujillo). In der Spielzeit 2022/23 entwickelt er an der Oper Dortmund die Choreografie zu Nixon in China .

Thomas Enzinger

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Thomas Enzinger

Thomas Enzinger gilt als einer der renommiertesten Regisseure im Bereich des musikalischen Unterhaltungstheaters. Neben Operetten und Musicals inszeniert er auch Oper und Schauspiel. Thomas Enzinger kann auf mehr als 80 Inszenierungen an renommierten Häusern wie u. a. der Volksoper Wien, dem Staatstheater am Gärtnerplatz, dem Staatstheater Nürnberg, dem Staatstheater Wiesbaden, dem Staatstheater Braunschweig, der Oper Kiel, dem Landestheater Linz und dem Landestheater Salzburg verweisen. Seit Mai 2017 ist Thomas Enzinger zusätzlich Intendant und Geschäftsführer des Lehár Festivals Bad Ischl. Außerdem ist er Mitgründer eines erfolgreichen Operettenfestivals in Deutschland. Insgesamt 18 Jahre lang lieferte Thomas Enzinger bei diesem Festival die künstlerische Handschrift. Für seine Arbeit erhielt er mehrere Preise, u. a. wurde er vom Bayerischen Rundfunk für die innovativste Operetteninszenierung des Jahres 2018 ausgezeichnet. An der Oper Dortmund inszenierte er in den letzten Jahren u. a. Im weißen Rössl , Das Land des Lächelns , Die Blume von Hawaii sowie Roxy und ihr Wunderteam . Zuletzt verantwortete er in der Spielzeit 2021/22 t die Regie der Neuproduktion von Die lustige Witwe . 2022/23 wird er in Dortmund Gräfin Mariza inszenieren.

Johannes Leiacker

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Johannes Leiacker

Johannes Leiacker ist weltweit als Bühnen- und Kostümbildner im Opern- und Schauspielbereich tätig. Engagements führten ihn u. a. an die Wiener Staatsoper, die Opéra National de Paris, das Royal Opera House in Covent Garden, die Niederländische Nationaloper Amsterdam, die Metropolitan Opera in New York sowie zu den Festspielen in Salzburg, Bregenz und Baden-Baden. 2004–2010 hatte er eine Professur für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste Dresden inne. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Peter Konwitschny und Christof Loy. Höhepunkte in der Arbeit mit letzterem waren u. a. die Produktion Tristan und Isolde am Royal Opera House in Covent Garden, die 2010 mit dem Laurence Olivier Award ausgezeichnet wurde sowie die Produktion Peter Grimes am Theater an der Wien, die den International Opera Award 2016 als „Neuproduktion des Jahres“ erhielt. 1996, 2009 und 2018 wurde Johannes Leiacker in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zum „Bühnenbildner des Jahres“ gewählt. Seine letzten Arbeiten führten ihn u. a. an das Aalto-Musiktheater Essen ( Lucia di Lammermoor ) sowie an die Deutsche Oper Berlin (Franz Schrekers Der Schatzgräber ). An der Oper Dortmund wird er in der Spielzeit 2022/23 an der Seite von Peter Konwitschny die Bühne und Kostüme in Siegfried verantworten.