Schauspiel • Ab November 2021

Zwischen zwei Stürmen

Nach »Der Sturm« von William Shakespeare und »Ein Sturm« von Aimé Césaire • Uraufführung in einer Fassung von Bernice Lysania Ekoula Akouala, Christopher-Fares Köhler und Poutiaire Lionel Somé

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Zwischen zwei Stürmen

Der Sturm ist das letzte Stück Shakespeares und erzählt die Geschichte Prosperos, einst Herzog von Mailand – vertrieben von seinem eigenen Bruder – der gemeinsam mit seiner Tochter auf einer Insel strandet. Als Herrscher der Insel unterstehen ihm der Luftgeist Ariel und sein Diener Caliban.

Im Jahr 1969 veröffentlicht der Schriftsteller, Politiker und Mitbegründer der Négritude-Bewegung Aimé Césaire das Stück Ein Sturm. Césaire behält Struktur und Figuren des Shakespeare-Stücks bei, verlagert die Insel in die Karibik und konzentriert die Geschichte auf Prospero, Ariel und Caliban. Ein Sturm wird zur Überschreibung und Hinterfragung des Originals und stellt die Fragen nach Macht, Kolonialisierung und Kultur in den Vordergrund.

Poutiaire Lionel Somé sucht erstmalig am Schauspiel Dortmund eine Auseinandersetzung mit beiden Autoren und Texten. Zwischen zwei Stürmen entsteht eine interdisziplinär, bildhaft-musikalische Inszenierung, die sich mit den Themen von Macht und Kolonialisierung zeitgenössisch befasst.

  • Hinweis Bei der Produktion kommt Stroboskoplicht zum Einsatz.
Meinungen

Kritiken und Pressestimmen

Ruhr Nachrichten

„‚Zwischen zwei Stürmen‘ bietet am Schauspiel Dortmund buntes Zaubertheater mit großem Herzen und einem Hauch von Shakespeare. (...) ,Zwischen den Stürmen" bietet ein fantasie- und humorvolles Zaubertheater, eine nachdenklich machende Handlung. (...) Caliban - sehr ernsthaft und differenziert gespielt von der wunderbar sprechenden Sarah Yawa Quarshie - avanciert zum Zentrum des Stückes, er steht für die Urkraft der Natur.“

29. November 2021
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)

„‚Zwischen zwei Stürmen‘ ist ein gewaltiges Fest der Bilder, das Poutiaire Lionel Somé im Dortmunder Theater an- und ausrichtet, um Shakespeares utopisches Vermächtnis ‚Der Sturm‘ mit der antikolonialen Überschreibung des Stücks durch Aimé Césaire zu verschmelzen und das in überaus corona-kompatiblen 70 Minuten!“

29. November 2021
Westfälischer Anzeiger

„Der Sturm ist an diesem Abend ein ästhetisches Vergnügen.“

30. November 2021
Ars tremonia

„Es wurde eine moderne interdisziplinäre Inszenierung mit eindrucksvollen Video-Installationen, starken Bildern und fantasievollen Kostümen. Das Geschehen wurde zudem passend begleitet durch die Musik von Abdoul Kader Traoré. (...) Marlena Keil spielte den etwas chaotischen, selbstverliebten und herrschsüchtigen Prospero mit viel Humor, Ironie und Temperament.“

29. November 2021

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