Oper ‱ Juni 2026

Alle reden nur noch von Jamie (Everybody’s Talking About Jamie)

Deutsche ErstauffĂŒhrung ‱ Musik von DAN GILLESPIE SELLS ‱ Buch und Gesangstexte von TOM MACRAE ‱ Nach einer Idee von JONATHAN BUTTERELL ‱ Deutsch von Werner Sobotka, Mitarbeit: Niklas Doddo ‱ In deutscher Sprache ‱ Ab 12 Jahren

Jetzt den Teaser anschauen

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darĂŒber an Youtube/Google ĂŒbermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google DatenschutzerklĂ€rung..

(c) Björn Hickmann

Alle reden nur noch von Jamie

  • In der AudioeinfĂŒhrung fĂŒr Eilige gibt Ihnen Tirzah Haase, die „Stimme Dortmunds“, einen kurzen Einblick in Alle reden nur noch von Jamie.

Alle reden nur noch von JamieJetzt reinhören!

Jamie New ist 16 Jahre alt, kommt aus Sheffield und hat einen Traum: Eines Tages will er eine Drag-Queen werden. UnterstĂŒtzt von seiner liebevollen Mutter Margaret und ihrer besten Freundin Ray soll dieser Traum nun Wirklichkeit werden. Doch der Weg dahin ist steinig: Sein Vater lehnt ihn ab und in der Schule wird er gemobbt. Doch dann trifft er Hugo alias Loco Chanelle, ein ehemaliger Drag-Star, der Jamie in die Kunst des Drag einweiht und ihm in seinem Kampf gegen die Vorurteile, Unsicherheiten und Konventionen seiner Umgebung beisteht.

Mit der Mischung aus humorvollen, emotionalen und empowernden Momenten, energiegeladenen Songs und einer lebensbejahenden Botschaft ist Alle reden nur noch von Jamie nicht nur eine unterhaltsame und bewegende Coming-of-Age-Geschichte, sondern auch ein PlĂ€doyer fĂŒr Toleranz, Vielfalt und Selbstakzeptanz.

Die Oper Dortmund prĂ€sentiert ihrem Publikum das StĂŒck als Deutsche ErstauffĂŒhrung.

Alle Vorstellungen finden im Rahmen des Beyond Opera 26-Festivals statt.

  • Die Vorstellungen am 19.06. und 21.06. finden mit Audiodeskription statt. 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn können Sie an einer TastfĂŒhrung teilnehmen. Anmeldungen bitte an dhandschuh@theaterdo.de
  • Nach der Vorstellung am 19.06.: Drag-Party im Opernfoyer

Gefördert vom Ministerium fĂŒr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.

In Kooperation mit dem MĂ€rkischen Gymnasium Iserlohn

Besetzung

Jamie New Dominik KulczyƄski
Pritti Pasha Lilly Sophie Kastner, Amani Monthé
Miss Hedge Cecilia Siebers, Kathrin Poth
Margaret New Marja Hennicke
Ray Freddy Kutz, Tabitha Affeldt
Hugo/Loco Chanelle Ks. Hannes Brock
Dean Paxton Till Andernacht, Jacob Ambrosius
Becca Selma Kirketerp, Carla Tiemann
Bex Jule Giesenkirchen, Sofia Argyropoulou
Fatima Lina Fischer, Edith Schobert
Vicki Leonie Hagen, Flora Esser
Cy Paolo Magnaye, Takumi Ebmeyer
Sayid Arian Rundorf, Ben Ossenkop
Levi Lauritz Kirketerp, Robert Tiemann
Mickey Julian Albrecht, Wolf Chapel
Drags House of BlĂŠnk, Lennart Pannek
Jamies Dad Martin Lasche
John Dominik Bendixen
Projekt-Band (Mitglieder der YoungSymphonics)
Keyboard I / Dirigent Carlos VĂĄzquez, Florian Koch
Keyboard II Thorsten Menne
Gitarre I Theodor Carl
Gitarre II Peter Klose
Bass Frederik Poth
Drums Tim Pree
Perkussion Simon Arnoldt
Trompete Marc Scheerbarth, Deborah Oppermann
Saxofon Sabrina Neumann
Posaune Jonas Wirzfeld, Pauline Heckert

Spielensemble (Mitglieder der OpernYoungsters und SchĂŒler*innen des MĂ€rkischen Gymnasiums Iserlohn) Julian Albrecht, Jacob Ambrosius, Carolin Bernhard, Finn Birk, Lilli Bracklow, Felix Brall, Nele Dahmen, Fee Deitmer, Takumi Ebmeyer, Flora Esser, Hannes Feser, Lina Fischer, Sabine Flora, Lena Frericks, Jule Giesenkirchen, Mia GĂŒltekin, Sarah Heckner, Anna Junge, Lilly Sophie Kastner, Lauritz Kirketerp, Emily Koston, Mila Kramer, Freddy Kutz, Katja Lehnen, Elisabeth Lyssenko, Helene Micha, Leonie Micha, Moritz Mix, Johanna Niesse, Ben Ossenkop, Leander Overthun, Hanna Schönweitz, Cecilia Siebers, Jaron Tesche, Carla Tiemann, Friederike Wiedemeyer

Musikalische Leitung Carlos VĂĄzquez, Florian Koch
Inszenierung Alexander Becker
BĂŒhne Annika Haller
KostĂŒme Nina Albrecht-Paffendorf
Choreografie Jutta Maas, Thomas Kolczewski
Video Dustin KrĂŒger
Licht Florian Franzen
Ton Gertfried Lammersdorf
Dramaturgie Dany Handschuh
Projektleitung und Musiktheatervermittlung Kristina Senne
Musikalische Assistenz und Einstudierung Florian Koch
Produktionsleitung Fabian SchÀfer
Regieassistenz Jonas Teepe, Dominik Kastl
Dance Captain Lina Fischer
Gesangscoach Marja Hennicke
BĂŒhnenbildassistenz Laila Ibrahim
KostĂŒmassistenz Ari Mololkina
Inspizienz Ulas Nagler

Meinungen

Kritiken und Pressestimmen

Ruhr Nachrichten

„Dem Dortmunder Opernintendanten Heribert Germeshausen ist wieder einmal ein Coup gelungen, als er seinem Haus die AuffĂŒhrungsrechte als Erster gesichert hat und damit den Ruf von Dortmund als Musical-Hochburg unterstreicht. Auch renommierte HĂ€user wie das Theater in Wien haben das Nachsehen: Dort ist ,Jamie‘ erst ab Dezember zu sehen.

Den grĂ¶ĂŸten Teil des Cast bilden die ,Opern Youngsters‘ der Oper Dortmund und SchĂŒler des MĂ€rkischen Gymnasiums Iserlohn. Sie agieren mit den Profis auf der BĂŒhne – darunter echte Dragqueens – und prĂ€sentieren sich absolut professionell.

Dominik KulczyƄski spielt und singt Jamie. Er zeigt ihn als wundervollen Jungen mit Herz, dem wir beim selbstbewusster Werden zuschauen dĂŒrfen. Diese Produktion ist auch ein partizipatives und integratives Projekt. Jamies Freundin Pritti, eine Muslima, wird gespielt und gesungen von der blinden SĂ€ngerin Lilly Sophie Kastner. Deren Song ,Es heißt wundervoll‘ ist zum Mitweinen schön.

Marja Hennicke ist als Jamies Mutter eine perfekte Besetzung, ebenso wie Kathrin Poth als Lehrerin. Hannes Brock hat immer noch die große BĂŒhnenprĂ€senz wie vor seiner Pensionierung 2018: ein großartiger Darsteller und toller SĂ€nger.

Riesenjubel im vollbesetzten Haus. Das Kreisch-Level der begeisterten Besucher erreichte beim Schlussapplaus Boygroup Fan-LautstĂ€rke.“

19. Juni 2026
Musicalzentrale

„Der Oper Dortmund ist mit der deutschsprachigen ErstauffĂŒhrung von ,Everybody’s Talking About Jamie‘ unter dem Titel ,Alle reden nur noch von Jamie‘ ein Coup gelungen: Mit einer feinfĂŒhlig zusammengestellten, diversen Besetzung und einem klaren Regieblick fĂŒr den Kontext der Geschichte wird der Musicalerfolg wĂŒrdig in Deutschland etabliert.

Carlos VĂĄzquez leitet die elfköpfige Band der YoungSymphonics schwungvoll und souverĂ€n durch die poppige Partitur, die durch Gertfried Lammersdorfs Tondesign zusĂ€tzlich an Kraft gewinnt (
). Jutta Maas entwirft eine fĂŒr alle tanzbare Choreographie, die sich Elementen des Contemporary Dance, Gruppentanzformationen, Hip-Hop-Moves und den Voguing-Techniken der Ballroom-Szene bedient.

Florian Franzens Lichtdesign und Dustin KrĂŒgers Videodesign, das ĂŒber eine LED-ProjektionsflĂ€che im Hintergrund eingespielt wird, tragen maßgeblich zur AtmosphĂ€re der Inszenierung bei. Das Spiel mit Licht und Schatten, exaltierten Glitzer- und Fantasiewelten sowie dĂŒsteren LebensrealitĂ€ten in Jamies innerer und Ă€ußerer Welt ist eindrucksvoll durch die Regie erdacht und von Franzen und KrĂŒger optimal umgesetzt worden. 

Das gesamte Ensemble liefert auf einem Niveau ab, das die Grenzen zwischen Laientheater und professionellen Leistungen an vielen Stellen verschwimmen lĂ€sst. Dabei gelingt es den Darsteller*innen aus Jamies Schulklasse, ihren Figuren IndividualitĂ€t zu verleihen und mit eigenen Akzenten die Dynamik um die Hauptfigur mitzugestalten. 

Lilly Sophie Kastner gibt als Pritti Pasha die beste Freundin von Jamie, die ein ganz anderes Leben als er fĂŒhrt, aber ebenfalls Außenseiterin ist (
). Ihre tiefe Zuneigung zu Jamie spielt Kastner ĂŒberzeugend aus. Mit ihren Liedern ,Leben‘ im ersten und ,Es heißt wundervoll‘ im zweiten Akt sorgt sie zurecht fĂŒr lang anhaltenden Szenenapplaus. Als ihre Pritti sich beim Abschlussball endlich zur Wehr setzt und fĂŒr Jamie und vor allem fĂŒr sich selbst wortgewaltig einsteht, erntet Kastner frenetischen Zuspruch aus dem Publikum – eine besonders eindrĂŒckliche Szene.

KammersĂ€nger Hannes Brock findet in der Figur des Hugo alias Loco Chanelle eine großartige Charakterrolle, die er in jeder Faser verkörpert. HerzenswĂ€rme, Selbstironie, bissiger, mitunter schlĂŒpfriger Humor und Grandezza prĂ€gen seine Darstellung. 

Dominik KulczyƄski darf als Jamie alle Register ziehen: Gesanglich bemerkenswert kraftvoll und darstellerisch stets authentisch pendelt er mĂŒhelos zwischen dem kokettierenden, theatralischen Duktus seiner extrovertierten Maske und dem ruhigen, verletzten Jungen. So gelingt ihm eine nachhaltig wirkende BĂŒhnenleistung. (
) Seinem Jamie folgt das Publikum auch durch die dreieinhalbstĂŒndige Inszenierung gebannt. Besonders in den emotionalen Liedern, die die seelischen Narben seiner Figur offenlegen – darunter ,HĂ€sslich wie die Welt‘, ,Die Wand in mir drin‘ und das hochemotionale Duett mit Hennicke zu ,Mein Mann, dein Kind‘ – berĂŒhrt KulczyƄskis Darbietung nachhaltig.

Als nach einem triumphalen, glitzernden Finale das junge Ensemble seinen verdienten Applaus entgegennimmt und die Drag Queen Miss Galaxia, ĂŒber der BĂŒhne schwebend, das Publikum mit kessen SprĂŒchen in den Abend entlĂ€sst, gehört der letzte Moment ganz der Kunst des Drag. Ein gebĂŒhrender, symbolischer Abschluss fĂŒr ein StĂŒck voller Herz und Relevanz, das dank der Oper Dortmund endlich in Deutschland angekommen ist.“

22. Juni 2026
Musical Today

„In der figurenzentrierten Regie von Alexander Becker arbeiten Mitglieder des hauseigenen Spielclubs ,Opern Youngsters‘ mit gecasteten SchĂŒlern des MĂ€rkischen Gymnasiums Iserlohn sowie den BĂŒhnenprofis Marja Hennicke und Hannes Brock zusammen. Waschechte Dragqueens des ,House of BlĂŠnk‘ komplettieren die bunt gemischte Cast. Die Nachwuchstalente agieren, von Profis angeleitet und in Szene gesetzt, durchweg darstellerisch und gesanglich beeindruckend, zugleich professionell und natĂŒrlich!

Dominik KulczyƄski zeichnet in seinem BĂŒhnendebĂŒt Jamies Entwicklung facettenreich: zunĂ€chst treffend unsicher, dann mit zunehmender PrĂ€senz und wachsender Flamboyance. Mit klar gefĂŒhrtem Timbre berĂŒhrt KulczyƄski in Soli und Duetten (,Die Wand in mir drin‘, ,Mein Mann, mein Kind‘). NatĂŒrlich und authentisch schlĂ€gt er eine emotionale BrĂŒcke zum Publikum.

Heimlicher Star des Abends ist Lilly Sophie Kastner als Pritti. Mit ihrer gefĂŒhlvollen Interpretation der Ballade ,Es heißt wundervoll‘ schafft sie intime Momente und sorgt fĂŒr den grĂ¶ĂŸten Showstopper des Premierenabends. Die mutige Interpretation der Rolle als blinde Darstellerin muss der jungen Frau erstmal jemand nachmachen! Klug und authentisch sticht Kastners Pritti vor allem auch durch CharakterstĂ€rke hervor. Sie und KulczyƄski harmonieren ausgesprochen gut miteinander.

,Alle reden nur noch von Jamie‘ zeigt Unsicherheiten und Fragen der Gesellschaft auf, das Musical schafft ein klares PlĂ€doyer fĂŒr gelebten Mut und Toleranz. Inklusion und LGBTQIA+ meinen alle Menschen. Die gelungene Inszenierung lebt diesen Gedanken ĂŒberzeugend vor – und lĂ€sst völlig vergessen, dass hier so viele Nachwuchstalente auf der BĂŒhne stehen.“

20. Juni 2026
Neue Musikzeitung

„In Dortmund macht Regisseur Alexander Becker daraus eine gigantisch gute Performance und zieht alle Register, die das Musicaltheater so hergibt: turbulente Choreografien, irre Lichteffekte, betörender Sound, cleveres BĂŒhnenbild - und vor allem: ein in jedem Augenblick hoch motiviertes Ensemble junger Menschen, die auf der BĂŒhne den Eindruck vermitteln, sie machten den Tag ĂŒber nichts anderes als Theater zu spielen. 

Einer ist am Premierenabend der absolute Mega-Star, dem das bis unters Dach vollbesetzte Dortmunder Haus zu FĂŒĂŸen liegt: Dominik KulczyƄski in der Titelrolle! Unfassbar, dass er bis heute kaum nennenswerte BĂŒhnenerfahrung hat. Erst vor einem Jahr wurde er (der ein sĂ€ngerisches und schauspielerisches Naturtalent sein muss) von Alexander Becker gecastet und hat sich seitdem auf seine anspruchsvolle und krĂ€ftezehrende Rolle vorbereitet. Das ist nicht viel Zeit! Die aber hat er genutzt, sich mit Haut und Haar in Jamie quasi zu verwandeln. Was kann einem Regisseur Besseres passieren?

Viele andere Menschen auf den BĂŒhnenbrettern treiben die Handlung voran - ebenso professionell und engagiert wie Dominik KulczyƄski. Denn „Alle reden nur noch von Jamie“ ist der Erfolg eines Teams, bestehend aus den Dortmunder OpernYoungsters, SchĂŒler:innen des MĂ€rkischen Gymnasiums Iserlohn, dem Quintett aus echten Drag Queens namens ,House of BlĂŠnk‘ und der zehnköpfigen Band YoungSymphonics. Deren Botschaft ist klar: Leute, lebt mehr Toleranz und Vielfalt, seid oder werdet so frei, dass ihr sein könnt, was ihr wollt! Auch wenn die gesamtgesellschaftliche Entwicklung weltweit seit geraumer Zeit in die genau andere Richtung geht.“

20. Juni 2026
Online Musik Magazin

„PhĂ€nomenal singt und spielt Dominik KulczyƄski in der Titelpartie. Er verfĂŒgt ĂŒber eine tolle Stimme mit hellem, interessantem Timbre und sicherer Höhe, aber auch ĂŒber bestechenden Charme und eine beeindruckende BĂŒhnenprĂ€senz. 

Lilly Sophie Kastner hat fĂŒr seine Freundin Pritti eine zarte, nicht sehr große, aber einschmeichelnd schöne Stimme und spielt die muslimische Teenagerin mit couragierter Selbstsicherheit - dabei ist die Darstellerin blind, was ganz nebensĂ€chlich in die Dialoge einfließt und auf ihre Figur ĂŒbertragen wird, ohne dass dies Betroffenheit hervorrufen will. Im Gegenteil: Viel mehr wird das zum Ausdruck einer Vielfalt, in der diese junge Frau zu einer ganz starken Persönlichkeit wird. 

Den Hugo, ehemals Drag Queen Loco Chanelle, spielt Hannes Brock, langjĂ€hriges Ensemblemitglied in Dortmund, mit großer SouverĂ€nitĂ€t, und Marja Hennicke (die auch als Gesangscoach mit den jugendlichen Akteuren gearbeitet hat) gibt Jamies Mutter herben Charme.

Die Oper Dortmund prĂ€sentiert ein unterhaltsames, oft sehr witziges, aber auch berĂŒhrendes Musical und hĂ€lt damit ein leidenschaftliches PlĂ€doyer fĂŒr Offenheit und Vielfalt. Und das mit einem tollen Ensemble aus Profis und Laien, mit vielen SchĂŒler*innen und großartigen Nachwuchsdarsteller*innen, die ĂŒber sich hinauswachsen. Ein ganz starkes Projekt.“

22. Juni 2026
minutenmusik.

„(
) wie schon erwĂ€hnt lĂ€uft die deutschsprachige UrauffĂŒhrung nicht in der Musical-Metropole Hamburg und auch nicht in einer der beiden beliebtesten Citys fĂŒr queere Menschen, Köln oder Berlin, sondern gastiert fĂŒr ganz kurze Zeit (
) im Opernhaus Dortmund, das sich seit Jahren als eine der beliebtesten Venues fĂŒr starke Inszenierungen einen Namen macht.

Unter der Regie von Alexander Becker entsteht in Dortmund erneut ein Musical, das in seinen HĂ€nden liegt – und erneut eins mit einem sehr jungen Ensemble. Die OpernYoungsters, eine Gruppe des ,We DO Opera!‘-Projektes, hat bereits 2025 mit ,Carrie – Das Musical‘ bewiesen, dass in dem Haus sehr viele wirklich gute Talente vertreten sind, die Bock, Leidenschaft, aber auch das richtige Handwerk mitbringen.

Dass das Ganze ĂŒberhaupt so gut funktioniert, verdankt man in erster Linie der großen Motivation der Cast. Mit viel Energie wird die fast drei Stunden SpiellĂ€nge durchgepowert und ein echtes Feuerwerk an starken Momenten gezĂŒndet. 

Dominik KulczyƄski ĂŒbernimmt die Hauptrolle des Jamie (
). Sowohl schauspielerisch als auch gesanglich liefert der NachwuchskĂŒnstler komplett ab. Seine sassy Darbietung ist so herrlich campy, dass es genau die Besetzung ist, die man sich fĂŒr so einen Abend wĂŒnscht. Großes Kompliment. 

Den grĂ¶ĂŸten Wow-Moment hat man jedoch mit Lilly Sophie Kastner als Pritti. Im Original ist die Figur nicht blind, allerdings gibt diese Besonderheit der Darstellerin dem Geschehen eine weitere Ebene, die sich perfekt eingliedert. Ihre weichen Vocals sorgen in ,Es ist wundervoll‘ fĂŒr einen wahrhaftigen Magic Moment, an den sich auch am Ende des Jahres alle Musicalfans erinnern werden. Haunting.“

19. Juni 2026

Sponsoren

Förderer

Partner