Deutsche ErstauffĂŒhrung âą Musik von DAN GILLESPIE SELLS âą Buch und Gesangstexte von TOM MACRAE âą Nach einer Idee von JONATHAN BUTTERELL âą Deutsch von Werner Sobotka, Mitarbeit: Niklas Doddo âą In deutscher Sprache âą Ab 12 Jahren
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Alle reden nur noch von JamieJetzt reinhören!
Jamie New ist 16 Jahre alt, kommt aus Sheffield und hat einen Traum: Eines Tages will er eine Drag-Queen werden. UnterstĂŒtzt von seiner liebevollen Mutter Margaret und ihrer besten Freundin Ray soll dieser Traum nun Wirklichkeit werden. Doch der Weg dahin ist steinig: Sein Vater lehnt ihn ab und in der Schule wird er gemobbt. Doch dann trifft er Hugo alias Loco Chanelle, ein ehemaliger Drag-Star, der Jamie in die Kunst des Drag einweiht und ihm in seinem Kampf gegen die Vorurteile, Unsicherheiten und Konventionen seiner Umgebung beisteht.
Mit der Mischung aus humorvollen, emotionalen und empowernden Momenten, energiegeladenen Songs und einer lebensbejahenden Botschaft ist Alle reden nur noch von Jamie nicht nur eine unterhaltsame und bewegende Coming-of-Age-Geschichte, sondern auch ein PlĂ€doyer fĂŒr Toleranz, Vielfalt und Selbstakzeptanz.
Die Oper Dortmund prĂ€sentiert ihrem Publikum das StĂŒck als Deutsche ErstauffĂŒhrung.
Alle Vorstellungen finden im Rahmen des Beyond Opera 26-Festivals statt.
Gefördert vom Ministerium fĂŒr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.
In Kooperation mit dem MĂ€rkischen Gymnasium Iserlohn
Jamie New
Dominik KulczyĆski
Pritti Pasha
Lilly Sophie Kastner,
Amani Monthé
Miss Hedge
Cecilia Siebers,
Kathrin Poth
Margaret New
Marja Hennicke
Ray
Freddy Kutz,
Tabitha Affeldt
Hugo/Loco Chanelle
Ks. Hannes Brock
Dean Paxton
Till Andernacht,
Jacob Ambrosius
Becca
Selma Kirketerp,
Carla Tiemann
Bex
Jule Giesenkirchen,
Sofia Argyropoulou
Fatima
Lina Fischer,
Edith Schobert
Vicki
Leonie Hagen,
Flora Esser
Cy
Paolo Magnaye,
Takumi Ebmeyer
Sayid
Arian Rundorf,
Ben Ossenkop
Levi
Lauritz Kirketerp,
Robert Tiemann
Mickey
Julian Albrecht,
Wolf Chapel
Drags
House of BlĂŠnk,
Lennart Pannek
Jamies Dad
Martin Lasche
John
Dominik Bendixen
Projekt-Band (Mitglieder der YoungSymphonics)
Keyboard I / Dirigent
Carlos VĂĄzquez,
Florian Koch
Keyboard II
Thorsten Menne
Gitarre I
Theodor Carl
Gitarre II
Peter Klose
Bass
Frederik Poth
Drums
Tim Pree
Perkussion
Simon Arnoldt
Trompete
Marc Scheerbarth,
Deborah Oppermann
Saxofon
Sabrina Neumann
Posaune
Jonas Wirzfeld,
Pauline Heckert
Spielensemble (Mitglieder der OpernYoungsters und SchĂŒler*innen des MĂ€rkischen Gymnasiums Iserlohn) Julian Albrecht, Jacob Ambrosius, Carolin Bernhard, Finn Birk, Lilli Bracklow, Felix Brall, Nele Dahmen, Fee Deitmer, Takumi Ebmeyer, Flora Esser, Hannes Feser, Lina Fischer, Sabine Flora, Lena Frericks, Jule Giesenkirchen, Mia GĂŒltekin, Sarah Heckner, Anna Junge, Lilly Sophie Kastner, Lauritz Kirketerp, Emily Koston, Mila Kramer, Freddy Kutz, Katja Lehnen, Elisabeth Lyssenko, Helene Micha, Leonie Micha, Moritz Mix, Johanna Niesse, Ben Ossenkop, Leander Overthun, Hanna Schönweitz, Cecilia Siebers, Jaron Tesche, Carla Tiemann, Friederike Wiedemeyer
Musikalische Leitung
Carlos VĂĄzquez,
Florian Koch
Inszenierung
Alexander Becker
BĂŒhne
Annika Haller
KostĂŒme
Nina Albrecht-Paffendorf
Choreografie
Jutta Maas,
Thomas Kolczewski
Video
Dustin KrĂŒger
Licht
Florian Franzen
Ton
Gertfried Lammersdorf
Dramaturgie
Dany Handschuh
Projektleitung und Musiktheatervermittlung
Kristina Senne
Musikalische Assistenz und Einstudierung
Florian Koch
Produktionsleitung
Fabian SchÀfer
Regieassistenz
Jonas Teepe,
Dominik Kastl
Dance Captain
Lina Fischer
Gesangscoach
Marja Hennicke
BĂŒhnenbildassistenz
Laila Ibrahim
KostĂŒmassistenz
Ari Mololkina
Inspizienz
Ulas Nagler
âDem Dortmunder Opernintendanten Heribert Germeshausen ist wieder einmal ein Coup gelungen, als er seinem Haus die AuffĂŒhrungsrechte als Erster gesichert hat und damit den Ruf von Dortmund als Musical-Hochburg unterstreicht. Auch renommierte HĂ€user wie das Theater in Wien haben das Nachsehen: Dort ist ,Jamieâ erst ab Dezember zu sehen.
Den gröĂten Teil des Cast bilden die ,Opern Youngstersâ der Oper Dortmund und SchĂŒler des MĂ€rkischen Gymnasiums Iserlohn. Sie agieren mit den Profis auf der BĂŒhne â darunter echte Dragqueens â und prĂ€sentieren sich absolut professionell.
Dominik KulczyĆski spielt und singt Jamie. Er zeigt ihn als wundervollen Jungen mit Herz, dem wir beim selbstbewusster Werden zuschauen dĂŒrfen. Diese Produktion ist auch ein partizipatives und integratives Projekt. Jamies Freundin Pritti, eine Muslima, wird gespielt und gesungen von der blinden SĂ€ngerin Lilly Sophie Kastner. Deren Song ,Es heiĂt wundervollâ ist zum Mitweinen schön.
Marja Hennicke ist als Jamies Mutter eine perfekte Besetzung, ebenso wie Kathrin Poth als Lehrerin. Hannes Brock hat immer noch die groĂe BĂŒhnenprĂ€senz wie vor seiner Pensionierung 2018: ein groĂartiger Darsteller und toller SĂ€nger.
Riesenjubel im vollbesetzten Haus. Das Kreisch-Level der begeisterten Besucher erreichte beim Schlussapplaus Boygroup Fan-LautstĂ€rke.â
âDer Oper Dortmund ist mit der deutschsprachigen ErstauffĂŒhrung von ,Everybodyâs Talking About Jamieâ unter dem Titel ,Alle reden nur noch von Jamieâ ein Coup gelungen: Mit einer feinfĂŒhlig zusammengestellten, diversen Besetzung und einem klaren Regieblick fĂŒr den Kontext der Geschichte wird der Musicalerfolg wĂŒrdig in Deutschland etabliert.
Carlos VĂĄzquez leitet die elfköpfige Band der YoungSymphonics schwungvoll und souverĂ€n durch die poppige Partitur, die durch Gertfried Lammersdorfs Tondesign zusĂ€tzlich an Kraft gewinnt (âŠ). Jutta Maas entwirft eine fĂŒr alle tanzbare Choreographie, die sich Elementen des Contemporary Dance, Gruppentanzformationen, Hip-Hop-Moves und den Voguing-Techniken der Ballroom-Szene bedient.
Florian Franzens Lichtdesign und Dustin KrĂŒgers Videodesign, das ĂŒber eine LED-ProjektionsflĂ€che im Hintergrund eingespielt wird, tragen maĂgeblich zur AtmosphĂ€re der Inszenierung bei. Das Spiel mit Licht und Schatten, exaltierten Glitzer- und Fantasiewelten sowie dĂŒsteren LebensrealitĂ€ten in Jamies innerer und Ă€uĂerer Welt ist eindrucksvoll durch die Regie erdacht und von Franzen und KrĂŒger optimal umgesetzt worden.
Das gesamte Ensemble liefert auf einem Niveau ab, das die Grenzen zwischen Laientheater und professionellen Leistungen an vielen Stellen verschwimmen lÀsst. Dabei gelingt es den Darsteller*innen aus Jamies Schulklasse, ihren Figuren IndividualitÀt zu verleihen und mit eigenen Akzenten die Dynamik um die Hauptfigur mitzugestalten.
Lilly Sophie Kastner gibt als Pritti Pasha die beste Freundin von Jamie, die ein ganz anderes Leben als er fĂŒhrt, aber ebenfalls AuĂenseiterin ist (âŠ). Ihre tiefe Zuneigung zu Jamie spielt Kastner ĂŒberzeugend aus. Mit ihren Liedern ,Lebenâ im ersten und ,Es heiĂt wundervollâ im zweiten Akt sorgt sie zurecht fĂŒr lang anhaltenden Szenenapplaus. Als ihre Pritti sich beim Abschlussball endlich zur Wehr setzt und fĂŒr Jamie und vor allem fĂŒr sich selbst wortgewaltig einsteht, erntet Kastner frenetischen Zuspruch aus dem Publikum â eine besonders eindrĂŒckliche Szene.
KammersĂ€nger Hannes Brock findet in der Figur des Hugo alias Loco Chanelle eine groĂartige Charakterrolle, die er in jeder Faser verkörpert. HerzenswĂ€rme, Selbstironie, bissiger, mitunter schlĂŒpfriger Humor und Grandezza prĂ€gen seine Darstellung.
Dominik KulczyĆski darf als Jamie alle Register ziehen: Gesanglich bemerkenswert kraftvoll und darstellerisch stets authentisch pendelt er mĂŒhelos zwischen dem kokettierenden, theatralischen Duktus seiner extrovertierten Maske und dem ruhigen, verletzten Jungen. So gelingt ihm eine nachhaltig wirkende BĂŒhnenleistung. (âŠ) Seinem Jamie folgt das Publikum auch durch die dreieinhalbstĂŒndige Inszenierung gebannt. Besonders in den emotionalen Liedern, die die seelischen Narben seiner Figur offenlegen â darunter ,HĂ€sslich wie die Weltâ, ,Die Wand in mir drinâ und das hochemotionale Duett mit Hennicke zu ,Mein Mann, dein Kindâ â berĂŒhrt KulczyĆskis Darbietung nachhaltig.
Als nach einem triumphalen, glitzernden Finale das junge Ensemble seinen verdienten Applaus entgegennimmt und die Drag Queen Miss Galaxia, ĂŒber der BĂŒhne schwebend, das Publikum mit kessen SprĂŒchen in den Abend entlĂ€sst, gehört der letzte Moment ganz der Kunst des Drag. Ein gebĂŒhrender, symbolischer Abschluss fĂŒr ein StĂŒck voller Herz und Relevanz, das dank der Oper Dortmund endlich in Deutschland angekommen ist.â
âIn der figurenzentrierten Regie von Alexander Becker arbeiten Mitglieder des hauseigenen Spielclubs ,Opern Youngstersâ mit gecasteten SchĂŒlern des MĂ€rkischen Gymnasiums Iserlohn sowie den BĂŒhnenprofis Marja Hennicke und Hannes Brock zusammen. Waschechte Dragqueens des ,House of BlĂŠnkâ komplettieren die bunt gemischte Cast. Die Nachwuchstalente agieren, von Profis angeleitet und in Szene gesetzt, durchweg darstellerisch und gesanglich beeindruckend, zugleich professionell und natĂŒrlich!
Dominik KulczyĆski zeichnet in seinem BĂŒhnendebĂŒt Jamies Entwicklung facettenreich: zunĂ€chst treffend unsicher, dann mit zunehmender PrĂ€senz und wachsender Flamboyance. Mit klar gefĂŒhrtem Timbre berĂŒhrt KulczyĆski in Soli und Duetten (,Die Wand in mir drinâ, ,Mein Mann, mein Kindâ). NatĂŒrlich und authentisch schlĂ€gt er eine emotionale BrĂŒcke zum Publikum.
Heimlicher Star des Abends ist Lilly Sophie Kastner als Pritti. Mit ihrer gefĂŒhlvollen Interpretation der Ballade ,Es heiĂt wundervollâ schafft sie intime Momente und sorgt fĂŒr den gröĂten Showstopper des Premierenabends. Die mutige Interpretation der Rolle als blinde Darstellerin muss der jungen Frau erstmal jemand nachmachen! Klug und authentisch sticht Kastners Pritti vor allem auch durch CharakterstĂ€rke hervor. Sie und KulczyĆski harmonieren ausgesprochen gut miteinander.
,Alle reden nur noch von Jamieâ zeigt Unsicherheiten und Fragen der Gesellschaft auf, das Musical schafft ein klares PlĂ€doyer fĂŒr gelebten Mut und Toleranz. Inklusion und LGBTQIA+ meinen alle Menschen. Die gelungene Inszenierung lebt diesen Gedanken ĂŒberzeugend vor â und lĂ€sst völlig vergessen, dass hier so viele Nachwuchstalente auf der BĂŒhne stehen.â
âIn Dortmund macht Regisseur Alexander Becker daraus eine gigantisch gute Performance und zieht alle Register, die das Musicaltheater so hergibt: turbulente Choreografien, irre Lichteffekte, betörender Sound, cleveres BĂŒhnenbild - und vor allem: ein in jedem Augenblick hoch motiviertes Ensemble junger Menschen, die auf der BĂŒhne den Eindruck vermitteln, sie machten den Tag ĂŒber nichts anderes als Theater zu spielen.
Einer ist am Premierenabend der absolute Mega-Star, dem das bis unters Dach vollbesetzte Dortmunder Haus zu FĂŒĂen liegt: Dominik KulczyĆski in der Titelrolle! Unfassbar, dass er bis heute kaum nennenswerte BĂŒhnenerfahrung hat. Erst vor einem Jahr wurde er (der ein sĂ€ngerisches und schauspielerisches Naturtalent sein muss) von Alexander Becker gecastet und hat sich seitdem auf seine anspruchsvolle und krĂ€ftezehrende Rolle vorbereitet. Das ist nicht viel Zeit! Die aber hat er genutzt, sich mit Haut und Haar in Jamie quasi zu verwandeln. Was kann einem Regisseur Besseres passieren?
Viele andere Menschen auf den BĂŒhnenbrettern treiben die Handlung voran - ebenso professionell und engagiert wie Dominik KulczyĆski. Denn âAlle reden nur noch von Jamieâ ist der Erfolg eines Teams, bestehend aus den Dortmunder OpernYoungsters, SchĂŒler:innen des MĂ€rkischen Gymnasiums Iserlohn, dem Quintett aus echten Drag Queens namens ,House of BlĂŠnkâ und der zehnköpfigen Band YoungSymphonics. Deren Botschaft ist klar: Leute, lebt mehr Toleranz und Vielfalt, seid oder werdet so frei, dass ihr sein könnt, was ihr wollt! Auch wenn die gesamtgesellschaftliche Entwicklung weltweit seit geraumer Zeit in die genau andere Richtung geht.â
âPhĂ€nomenal singt und spielt Dominik KulczyĆski in der Titelpartie. Er verfĂŒgt ĂŒber eine tolle Stimme mit hellem, interessantem Timbre und sicherer Höhe, aber auch ĂŒber bestechenden Charme und eine beeindruckende BĂŒhnenprĂ€senz.
Lilly Sophie Kastner hat fĂŒr seine Freundin Pritti eine zarte, nicht sehr groĂe, aber einschmeichelnd schöne Stimme und spielt die muslimische Teenagerin mit couragierter Selbstsicherheit - dabei ist die Darstellerin blind, was ganz nebensĂ€chlich in die Dialoge einflieĂt und auf ihre Figur ĂŒbertragen wird, ohne dass dies Betroffenheit hervorrufen will. Im Gegenteil: Viel mehr wird das zum Ausdruck einer Vielfalt, in der diese junge Frau zu einer ganz starken Persönlichkeit wird.
Den Hugo, ehemals Drag Queen Loco Chanelle, spielt Hannes Brock, langjĂ€hriges Ensemblemitglied in Dortmund, mit groĂer SouverĂ€nitĂ€t, und Marja Hennicke (die auch als Gesangscoach mit den jugendlichen Akteuren gearbeitet hat) gibt Jamies Mutter herben Charme.
Die Oper Dortmund prĂ€sentiert ein unterhaltsames, oft sehr witziges, aber auch berĂŒhrendes Musical und hĂ€lt damit ein leidenschaftliches PlĂ€doyer fĂŒr Offenheit und Vielfalt. Und das mit einem tollen Ensemble aus Profis und Laien, mit vielen SchĂŒler*innen und groĂartigen Nachwuchsdarsteller*innen, die ĂŒber sich hinauswachsen. Ein ganz starkes Projekt.â
â(âŠ) wie schon erwĂ€hnt lĂ€uft die deutschsprachige UrauffĂŒhrung nicht in der Musical-Metropole Hamburg und auch nicht in einer der beiden beliebtesten Citys fĂŒr queere Menschen, Köln oder Berlin, sondern gastiert fĂŒr ganz kurze Zeit (âŠ) im Opernhaus Dortmund, das sich seit Jahren als eine der beliebtesten Venues fĂŒr starke Inszenierungen einen Namen macht.
Unter der Regie von Alexander Becker entsteht in Dortmund erneut ein Musical, das in seinen HĂ€nden liegt â und erneut eins mit einem sehr jungen Ensemble. Die OpernYoungsters, eine Gruppe des ,We DO Opera!â-Projektes, hat bereits 2025 mit ,Carrie â Das Musicalâ bewiesen, dass in dem Haus sehr viele wirklich gute Talente vertreten sind, die Bock, Leidenschaft, aber auch das richtige Handwerk mitbringen.
Dass das Ganze ĂŒberhaupt so gut funktioniert, verdankt man in erster Linie der groĂen Motivation der Cast. Mit viel Energie wird die fast drei Stunden SpiellĂ€nge durchgepowert und ein echtes Feuerwerk an starken Momenten gezĂŒndet.
Dominik KulczyĆski ĂŒbernimmt die Hauptrolle des Jamie (âŠ). Sowohl schauspielerisch als auch gesanglich liefert der NachwuchskĂŒnstler komplett ab. Seine sassy Darbietung ist so herrlich campy, dass es genau die Besetzung ist, die man sich fĂŒr so einen Abend wĂŒnscht. GroĂes Kompliment.
Den gröĂten Wow-Moment hat man jedoch mit Lilly Sophie Kastner als Pritti. Im Original ist die Figur nicht blind, allerdings gibt diese Besonderheit der Darstellerin dem Geschehen eine weitere Ebene, die sich perfekt eingliedert. Ihre weichen Vocals sorgen in ,Es ist wundervollâ fĂŒr einen wahrhaftigen Magic Moment, an den sich auch am Ende des Jahres alle Musicalfans erinnern werden. Haunting.â