Ballett • Februar & März 2024

Der Traum der roten Kammer

Ballett von Xin Peng Wang • Idee, Konzept und Szenario von Christian Baier nach dem chinesischen Roman „Hóng Lóu Mèng“ von Cáo Xuěqin (18. Jahrhundert) • Überarbeitete Fassung von 2024 • Musik von Michael Nyman

Jetzt den Trailer anschauen

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Datenschutzerklärung..

(c) Leszek Januszewski

Der Traum der roten Kammer

  • In der Audioeinführung gibt Ihnen Dramaturgin Helena Sturm einen kurzen Einblick in Der Traum der roten Kammer. Eine Live-Einführung können Sie 45 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer erleben. 

Jetzt reinhören!

Als Pao Yü, Sprössling einer mächtigen Dynastie im alten China, geboren wird, hat er einen Zauberstein aus Jade im Mund und einen Traum im Herzen. Die Begegnung mit seiner armen Cousine Lin Dai Yü verändert sein Leben. Und mit seinem Leben verändert sich auch das Reich der Mitte. Um ihn herum versinkt eine Dynastie und bald ist nichts mehr, wie es war.

Kunstvolle Ballszenen, farbenprächtige Kleider, traditionelle Tänze – in fernöstlich märchenhafter Szenerie und malerischen Bildwelten erzählt Xin Peng Wang die berührendste Liebesgeschichte der chinesischen Nationalliteratur. Der Aufstieg und Niedergang des mächtigen Hauses Kia wird dabei zum Spiegel für drei Jahrhunderte wechselvoller Geschichte von der feudalen Kaiserzeit bis zur Gegenwart eines Wirtschaftsgiganten. Zwischen erstarrten Bräuchen und Hierarchien, Riten und Ritualen, mythischen Sagen und menschenverachtender Gegenwart siedelt Xin Peng Wang die faszinierende Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Gegenwart seiner fernöstlichen Heimat an und stellt vor dem Hintergrund des heutigen China die Frage nach der eigentlichen Bestimmung des Menschen. Am Ende ist Der Traum der roten Kammer die letzte Zuflucht für die kalte und gesichtslose Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.

Die Musik zu dieser vielschichtigen, exotischen Erzählung voll bildgewaltiger Szenen und Legenden stammt von Oscar-Preisträger Michael Nyman, einem der kreativsten und eigenwilligsten Komponisten der Gegenwart, der durch die Soundtracks zu Das Piano, Prosperos Bücher oder Gattaca weltberühmt wurde.

Ein nahezu cineastisches Handlungsballett!Die Deutsche Bühne

Ausstattungsprunk mit allen Facetten chinesischer Farb- und Formensymbolik …Theater pur

Mit freundlicher Unterstützung der Eheleute Gabi und Dr. Michael Brenscheidt

Termine

März 2024 10 Sonntag Opernhaus 18:00 Uhr – 20:45 Uhr (eine Pause) Einführung: 17.15 Uhr
Tagesaktuelle Besetzung am 10. März 2024
(Änderungen vorbehalten)

Pao Yü, ein junger Mann  Keigo Muto
Lin Dai Yü, seine Cousine  Júlia Baró
Pao Tschai, seine Verlobte  Yingyue Wang
Der Stein  Francesco Nigro
Zeremonienmeister  Maksym Palamarchuk
Tai Tai, Herrin des Hauses  Paulina Bidzińska

März 2024 16 Samstag Opernhaus 19:30 Uhr – 22:15 Uhr (eine Pause) Einführung: 18:45 Uhr
Tagesaktuelle Besetzung am 16. März 2024
(Änderungen vorbehalten)

Pao Yü, ein junger Mann  Filip Kvačák
Lin Dai Yü, seine Cousine  Ekaterine Surmava
Pao Tschai, seine Verlobte  Sae Tamura
Der Stein  Samuel Bassler
Zeremonienmeister  Maksym Palamarchuk
Tai Tai, Herrin des Hauses  Giulia Gemma Manfrotto

März 2024 23 Samstag Opernhaus 19:30 Uhr – 22:15 Uhr (eine Pause) Einführung: 18:45 Uhr
Tagesaktuelle Besetzung am 23. März 2024
(Änderungen vorbehalten)

Pao Yü, ein junger Mann  Keigo Muto
Lin Dai Yü, seine Cousine  Júlia Baró
Pao Tschai, seine Verlobte  Yingyue Wang
Der Stein  Francesco Nigro
Zeremonienmeister  Maksym Palamarchuk
Tai Tai, Herrin des Hauses  Paulina Bidzińska

März 2024 29 Freitag Opernhaus 18:00 Uhr – 20:45 Uhr (eine Pause) Einführung: 17:15 Uhr
Tagesaktuelle Besetzung am 29. März 2024
(Änderungen vorbehalten)

Pao Yü, ein junger Mann  Filip Kvačák
Lin Dai Yü, seine Cousine  Ekaterine Surmava
Pao Tschai, seine Verlobte  Daria Suzi
Der Stein  Guillem Rojo i Gallego
Zeremonienmeister  Lúcio Kalbusch
Tai Tai, Herrin des Hauses  Giulia Gemma Manfrotto

Zum letzten Mal März 2024 30 Samstag Opernhaus 19:30 Uhr – 22:15 Uhr (eine Pause) Einführung: 18:45 Uhr
Tagesaktuelle Besetzung am 30. März 2024
(Änderungen vorbehalten)

Pao Yü, ein junger Mann  Simon Jones
Lin Dai Yü, seine Cousine  Amanda Vieira
Pao Tschai, seine Verlobte  Manuela Souza
Der Stein  Guillem Rojo i Gallego
Zeremonienmeister  Lúcio Kalbusch
Tai Tai, Herrin des Hauses  Paulina Bidzińska

Gesamtbesetzung

Pao Yü, ein junger Mann Simon Jones, Filip Kvačák, Márcio Barros Mota
Lin Dai Yü, seine Cousine Amanda Vieira, Ekaterine Surmava
Pao Tschai, seine Verlobte Sae Tamura, Daria Suzi, Yingyue Wang, Manuela Souza
Der Stein Guillem Rojo i Gallego, Samuel Bassler, Francesco Nigro
Zeremonienmeister Maksym Palamarchuk, Javier Cacheiro Alemán, Lúcio Kalbusch
Tai Tai, Herrin des Hauses Paulina Bidzińska, Giulia Gemma Manfrotto
Alter Mann Armen Gevorgyan
Zwei Zofen Georgia Allardice, Jihan Jung, Phoebe Kilminster, Kasumi Iwata
Steine Milivoje Andrejevic, Samuel Bassler, Keigo Muto, António Ferreira, Ryusei Kitamura, Luke Ruben Talirz, Arthur Wille
Prinzessinnen / Frauen der Gesellschaft / Doubles von Lin Dai Yü Júlia Baró, Amanda Vieira, Matilde Colombo, Jane Crow, Kasumi Iwata, Eliza Morozova, Jihan Jung, Georgia Allardice, Paulina Bidzińska, Manuela Souza, Anastasia Tristan, Sae Tamura, Phoebe Kilminster, Yingyue Wang
Prinzen / Herren der Gesellschaft / Peiniger Milivoje Andrejevic, Maksym Palamarchuk, Samuel Bassler, Guillem Rojo i Gallego, António Ferreira, Lúcio Kalbusch, Francesco Nigro, Ryusei Kitamura, Márcio Barros Mota, Keigo Muto, Javier Cacheiro Alemán, Luke Ruben Talirz, Simone Dalè, Matheus Vaz, Arthur Wille

Dortmunder Philharmoniker
Statisterie 
Noa Rötzel, Gianna Pellarin, Elena Pellarin, Charlotte Brehm, Alexa Lipphardt, Eleni Kouldakidi, Juliane Goll, Viktoria Schuhmann, Juliane Hanschick, Sina Guse, Taisa Peters, Anika Meergans, Pauline Axtthelm, Annika Schmidt, Irene Sanchez Dias, Beate Küllenberg, Vanessa Sandleitner, Lisa Siebeck, Melina Hylla, Mihaela Camara, Julia Pferdekamp, Amy Fox, Mirka Kossack, Chiara Zenner, Mark Bednarz, David Litzenberg, Tino Riegler, Alec Naldoni Woodman, Johannes Belke, Joachim Schmitz, Sascha Latsch, Simon Klemp, Leander Overthun, Yury Kazakov

Musikalische Leitung Olivia Lee-Gundermann
Inszenierung, Choreografie Xin Peng Wang
Bühne Frank Fellmann
Kostüme Han Chunqi
Design der Stein-Kostüme Jula Reindell
Lichtdesign Carlo Cerri
Video Piotr Gregorowicz
Dramaturgie Christian Baier
Einstudierung Soli Daria Sukhorukova, Cyril Pierre
Einstudierung Gruppe und Statisterie Stephanine Ricciardi, Alysson Rocha
Bühnenbildassistenz Madeleine Mebs
Kostümassistenz Merit Ottawa
Inspizienz Jelena-Ana Moody
Leitung Statisterie (Oper) Mark Bednarz
Produktionsbetreuung Statisterie Sina Guse

Meinungen

Kritiken und Pressestimmen

Ruhr Nachrichten

„Das Publikum feierte die Premiere, Xin Peng Wang, sein Team und die großartigen Tänzer am Samstag im ausverkauften Dortmunder Opernhaus mit Jubelschreien.

Wang krönt mit dem ‚Traum der roten Kammer‘ seine Jubiläumsspielzeit in Dortmund.

Die sensible Kapellmeisterin Olivia Lee-Gundermann ist am Pult der Dortmunder Philharmoniker in diesem Tanz-Theater ein Glücksfall, und das Orchester lässt die Musik von Michael Nyman wunderbar farbig klingen. Nach zweieinhalb Stunden schließt sich die rote Tür zur Kammer wieder; Xing Peng Wang hat uns hineinanblicken lassen in eine faszinierende, fremde Welt. – Für Ballettfreunde ist das ein Traum. Wahrscheinlich müssen die Tanzfreunde schnell sein beim Kartenkauf.“

05. Februar 2024