Oper • Abgesagt

Die Fledermaus

Komische Operette in drei Akten von Johann Strauß (Sohn) • Libretto von Richard Genée, nach der Komödie »Le Réveillon« (1872) von Henri Meilhac und Ludovic Halévy in der deutschen Bearbeitung (1872) von Karl Haffner • In deutscher Sprache

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Die Fledermaus

Die Produktion »Die Fledermaus« muss leider entfallen.

Im Hause Eisenstein ist der Teufel los: Dem Hausherrn droht eine Haftstrafe, die Hausherrin kann sich kaum den Avancen eines verflossenen Liebhabers erwehren und die Zofe feiert lieber, statt ihren Pflichten nachzugehen. Da kommt allen Beteiligten das rauschende Fest des Prinzen Orlofsky recht, auf das sie sich heimlich und natürlich maskiert begeben. Das Komplott könnte aufgehen – wäre da nicht Dr. Falke, der noch eine Rechnung mit seinem Freund Eisenstein offen hat und ihn eiskalt ins Messer laufen lässt. Dass es am Ende doch zur allgemeinen Versöhnung kommt, liegt vermutlich zu großen Teilen an der allgegenwärtigen Champagnerseligkeit …

Als vielleicht berühmtestes Werk der Wiener Operette unterhält Die Fledermaus das Publikum seit ihrer Uraufführung 1874 mit ungebrochenem Charme. Die gleichermaßen hochspannende wie urkomische Handlung geht dabei Hand in Hand mit der beschwingten und ohrwurmlastigen Musik von Johann Strauß (Sohn) (1825–1899). Der Walzerkönig lässt in dem turbulenten Werk den bürgerlichen Alltag ruhen und entführt in eine ebenso rauschhafte wie gefühlvolle Welt. Das hart erkämpfte Happy End ist vielleicht nicht gerade didaktisch wertvoll, dabei aber umso menschlicher. Eisenstein bringt es auf den Punkt, wenn er Rosalinde auffordert: „Vergib deinem treuen Gabriel! Du siehst, nur der Champagner war an allem schuld!“

Koproduktion mit dem Theater Bonn und dem Saarländischen Staatstheater

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